Nagellack & DIY-Projekte

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Streifenjäckchen für den Kreativ-Wettbewerb

Die liebe Susanne vom Maschenwerk in Landsberg am Lech hat einen Kreativwettbewerb ausgerufen [unbeauftragte Werbung]. Vom 14. August bis zur langen Kunstnacht am 14. September werden die eingereichten Exponate dort ausgestellt und können von den Besuchern bewertet werden. Mitmachen konnte jeder – die einzige Voraussetzung war, dass die Wolle für das Projekt im Maschenwerk gekauft wurde. Susanne hat wirklich eine tolle Auswahl an Wolle! Da war es gar nicht so leicht, sich zu entscheiden…

Meinen Lieblingspullover Menhir und mein Summer Shirt habe ich bereits mit Wolle aus ihrem Laden gestrickt, aber etwas Einfarbiges war mir dann irgendwie nicht kreativ genug. 😁 Also habe ich meine eigene farbliche Komfortzone verlassen und dabei ein Strickjäckchen produziert, mit dem ich mehr als zufrieden bin. 😍

Die Anleitung für dieses Jäckchen heißt „marsa alam“ und stammt aus der Feder von Isabell Kraemer. Verwendet habe ich dafür das Garn „Coast Uld Bomuld“ von Holst in den Farben „Marsh“ (blau; 3 Knäuel) und  „Asparagus“ (ocker, 2 Knäuel). Der Faden wird doppelt gehalten, also habe ich ein Fadenende aus der Mitte des cakes und eins von außen zusammengefasst.

Die Knöpfe habe ich mit dunkelrotem Faden angenäht. Knöpfe tragen einfach SO viel zum Gesamtbild eines Strickjäckchens bei und ich bin echt happy mit meiner Wahl.

Da ich das Projekt irgendwann um Mitternacht angefangen habe und wohl nicht mehr ganz wach war, habe ich die Größen etwas durcheinander gebracht. Ich habe die Maschenanzahl für Größe S angeschlagen, aber dann die Schultern für Größe XS gestrickt. Folglich haben für den Ausschnitt bzw. das Vorderteil auf jeder Seite zwei Maschen gefehlt. Das habe ich ausgebügelt, indem ich zwei weitere Zunahmerunden gestrickt habe. Dadurch wurde mein Ausschnitt minimal größer, was mir sehr gut gefällt. 👍 Meine Projektnotizen dazu findet ihr wie immer auf meiner Ravelry-Seite.

Oh My Goth!

Hachja. A England Lacke. Beste Deckkraft, tolle Farben, holographisch… Nachdem ich die ersten Fotos von der neuesten Kollektion gesehen habe, musste natüüürlich mindestens ein Lack zu mir nach Hause kommen. Weil ich dunklen Nagelack sehr edel finde und die liebe Lina auf Instagram so schöne Fotos davon gezeigt hat, durfte „Goth“ als erstes auf die Nägel. Dabei handelt es sich um ein Schwarz mit einem Hauch Aubergine und einer ordentlichen Portion feiner Holopartikel. 🖤

A England – Goth
A England – Kalinka
MoYou London Stampingschablone – Explorer 03

Diese Schönheit habe ich wie man sieht noch mit einem schicken Muster versehen. Als Stampinglack diente ebenfalls eine Farbe von A England, nämlich „Kalinka“.

Fotos im Sonnenlicht dürfen natürlich auch nicht fehlen… Dieses Gefunkel ist einfach umwerfend! 😍

Summer & Linen

Im Wollladen meines Vertrauens, dem Maschenwerk in Landsberg am Lech (unbeauftragte Werbung 😉 ), habe ich vor einiger Zeit ein Leinengarn in einem tollen Olivgrün gesehen. Da sich Leinen perfekt für Sommeroberteile eignet, durften ein paar Stränge „Studio Linen“ von Erika Knight bei mir einziehen… Dabei handelt es sich um ein Garn aus 85% Viskose (aus recyceltem Leinen) und 15% Leinen.

Gestrickt habe ich daraus das „Summer„-Top von Ankestrick in der Größe XS. Beim Tragen wird das Leinengestrick um einiges länger – so ist daraus ein lässiges Sommershirt geworden. Verbraucht habe ich knapp sechs Stränge. ☀️

Die Anleitung gibt eigentlich vor, die Bündchen zweifarbig zu stricken. Da man von der Kontrastfarbe wirklich nur sehr wenig benötigt, habe ich mir dieses Extra gespart. Für die Ärmel und den Abschluss vom body habe ich 1×1 Bündchen gewählt.

Den Ausschnitt habe ich folgendermaßen gearbeitet: nach dem Aufnehmen der Maschen eine Reihe links, in der nächsten Reihe „1 Umschlag / 2 zusammenstricken“ (bzw. engl.: „yo / k2tog“) bis Ende, wieder eine Reihe links und dann rechts abketten.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und meinen Modifikationen der Anleitung. Das Garn ließ sich gut verstricken und das Shirt trägt sich sehr angenehm. 🙂

Goldbeeren

Yay! Ich habe es tatsächlich mal wieder geschafft, meine Fingernägel abzulichten. Diese ziert ein Design, das mich an den letzten Sommer erinnert, weil ich da mit den gleichen Lacken und ebenfalls dieser Stampingschablone schon einmal ein Nailart kreiert habe.

Catrice – 36 Ready To Grape Off!
Kaleidoscope – Egyptian scarabeus
MoYou London Stampingschablone – Explorer 03

Als Base dient ein sehr dunkler Beerenton (der sich übrigens auch sehr gut auf den Zehennägeln macht). Darauf habe ich mit meiner Lieblingschablone und einem duochromen Stampinglack ein schickes Muster gestempelt, das echt gut zu meiner Nagelform passt. Ich liebe dieses Design also nicht nur aus nostalgischen Gründen. 💕

Teststrick: Winston Cardigan

Als die liebe Rililie vor ein paar Wochen die ersten Fotos von ihrem Winston Cardigan veröffentlicht hat, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Schnitt und die verwendeten Farben… große Liebe! 🖤 So habe ich mich auch wieder total gefreut, ihr neuestes Werk teststricken* zu dürfen. 🥰

Da ich aufgrund unseres Schottland-Urlaubs etwas weniger Zeit für den Teststrick hatte, habe ich nicht die Original-Wolle bestellt (Victoria von Ovelha Negra; aus Portugal), sondern Wolle aus meinem Vorrat verwendet bzw. selber gefärbt. Dabei habe ich ähnliche Farben wie Rililie verwendet, nur bei den Grau-Tönen wurde es etwas dunkler.

Meine Maschenprobe passt leider nicht 100%-ig, weswegen ich z.B. ein paar Reihen mehr gestrickt habe. Bei etwas mehr Zeit hätte ich vermutlich die Original-Wolle gewählt, aber andererseits hat es mir total viel Spaß gemacht, meine eigenen Farben zu färben.

Die schwarze Wolle ist von LITLG und heißt „Night“. Davon habe ich fast zwei komplette Stränge verbraucht – 5g blieben übrig. Den Rest habe ich gefärbt und dabei eine Qualität verwendet, die die gleiche Lauflänge (366m/100g) hat. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein einfädiges Garn.

Man braucht von den Kontrastfarben nur sehr wenig: für C1, C3 und C4 nur jeweils zwischen 5-10g. Nur von C2 habe ich etwas mehr als 40g verstrickt. Den genauen Verbrauch habe ich in meinen Projektnotizen auf Ravelry festgehalten. Der Vorteil am Selberfärben war hier übrigens auch, dass ich einen 100g-Strang vor dem Färben in kleinere Stränge zerteilen konnte und dadurch später nur wenig von den einzelnen Farben übrig geblieben ist.

Um das Streifenmuster zu kreieren, werden zwei verschiedene Nadelstärken verwendet (2mm & 4,5mm), was einen ziemlich coolen Effekt erzeugt.
Das mehrfarbige Muster bringt jedoch mit sich, dass man einige Fäden vernähen muss. Damit habe ich mir sehr gut am Flughafen von Edinburgh die Zeit vertreiben können. 😉

Die Abnahmen beim Ärmelbündchen finde ich ungewöhnlich und SO cool – guckt mal näher hin! Es ergeben sich zwei Dreiecke, einmal mit linken, einmal mit rechten Maschen.

Ein weiteres tolles Detail ist, dass die Abnahmen am body bei der abgerundeten Ecke zusammenlaufen.
Beim ribbing werden Zunahmen an der soeben erwähnten Rundung gestrickt und verkürzte Reihen.

Auch für das Abketten hat sich Rililie etwas einfallen lassen, das ich zuvor noch nie gemacht habe: Man kettet mit doppelt gehaltenem Faden ab und teilweise auch mit Zunahmen.

Rililie hat es mal wieder geschafft, eine geniale & anspruchsvolle Anleitung zu schreiben, bei der ich viele neue Techniken kennenlernen durfte. Kein „mindless“-Projekt, sondern wirklich etwas Besonderes! Das Design ist von der ersten bis zur letzten Masche spannend zu stricken. Ich kann die Anleitung auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr eine kleine Herausforderung braucht und etwas dazulernen wollt. 🤓 👍 Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und das Ergebnis ist echt supercool!

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.

Teststrick: Niamh

Während wir in Schottland im Urlaub waren, hat die Designerin Isabell Kraemer ihr neuestes Werk auf Ravelry veröffentlicht: Niamh. Ich durfte die Anleitung für den Pullover teststricken* und habe dafür – wie bereits für meinen Mariechen Cardigan (ebenfalls von Isabell Kraemer) –  handgefärbte Wolle von Fru Valborg verwendet.

Ich habe die Größe S/36 gestrickt, da mir der oversized-Look auf Isabells Fotos so gut gefallen hat. Normalerweise passt mir Größe 34. Dadurch habe ich unter den Armen etwas mehr Luft, was ich bei Wollpullis ganz angenehm finde. XS hätte mir bestimmt ebenfalls gut gepasst und würde ich vermutlich auch wählen, wenn ich das Design noch einmal stricken sollte.

Verbraucht habe ich 278g der Qualität „Tweedy Fingering“ in der Farbe „Ash“. Die Wolle hat weiße, braune und schwarze Tweed-Flocken, die einen tollen Effekt erzeugen, der meiner Meinung nach echt gut zu dem Design passt. Die Idee, dass ich eine Bluse unter dem Pullover anziehen könnte, habe ich mir von der Designerin abgeschaut. 😉

Die Anleitung ist gut verständlich. Der Schnitt ist ziemlich simpel, aber das Design brilliert mit einigen tollen Details. Zum einen wären da die fake-Nähte an Ausschnitt, Ärmeln und den Seiten zu erwähnen…

… und zum anderen das tolle Muster beim Bündchen, das dem Pullover das gewisse Etwas verleiht. 🖤

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.

Projekttasche mit Schafen

In der Kollegstufe hatte ich mal eine Phase, in der ich ganz viele Taschen genäht habe. Diese entstanden ohne jegliches Schnittmuster und beinhalteten interessante Details, wie z.B. knallorangen Plüsch-Stoff als Futter. Kein Scherz! 😂

Die Taschen habe ich vor ein paar Jahren alle weggehauen. Nun hat es mich aber doch mal wieder gepackt und ich habe mich an die Nähmaschine gesetzt, um mir eine Projekttasche (oder mehrere^^)   zu nähen.

In einer Sache bin ich mir treu geblieben: nämlich, dass ich kein Schnittmuster verwendet habe, haha… Dafür habe ich mir immerhin ein paar Tutorials zu „Drawstring Bags“ angeguckt. Nach zwei Prototypen, die übrigens auch schon recht ansehnlich wurden (*stolz bin*), ist schließlich diese Tasche entstanden:

Der Stoff ist einfach so perfekt für eine Projekttasche! 😀
An den Seiten befinden sich D-Ringe, um einen Tragegurt zu befestigen oder ebendiesen wieder abzunehmen, wenn ich die Tasche gerade nur benötige, um mein Strickzeug zuhause ordentlich zu verräumen. Verschlossen wird die Tasche mit zwei Baumwollkordeln.

Im Inneren befindet sich eine Seitentasche, die in zwei Fächer aufgeteilt ist. Außerdem habe ich einen Karabiner angebracht, um meine Maschenmarkierer (natürlich auch selbstgebastelt!) immer griffbereit zu haben.

Der innen verwendete Stoff gefällt mir auch wahnsinnig gut. Man erkennt es auf dem Foto nicht so deutlich, aber die Blüten unten rechts im Bild haben kleine Punkte, die das Gelbgrün vom Außenstoff aufgreifen. 😍

Ich bin echt total zufrieden, wie die Tasche geworden ist. Meiner Mama hat sie auch so gut gefallen, dass ich ihr bereits eine aus den gleichen Stoffen genäht habe. 😀

Oster-Konfetti

Ich hoffe, ihr habt die Feiertage und das schöne Wetter genossen! ☀️ Wir haben uns ein paar gemütliche Tage mit viel Eis und leckerem Essen gemacht und ich hab mein neues Fahrrad ein bisschen ausgeführt. Ich hatte aber auch Zeit, mich meinen Nägeln zu widmen und für das Design einen Konfetti-Topper verwendet. Dieser wirkt über einem Grauton gar nicht so übertrieben bunt, was mir sehr gut gefällt.

A England – Manderley
China Glaze – Point Me To The Party

Als Base habe ich zwei Schichten „Manderley“ von A England lackiert. Dabei handelt es sich um ein bläuliches/grünliches Grau. Die Lacke von A England decken super und trocknen sehr schnell. Besonders letztere Eigenschaft war hier sehr hilfreich, da ja noch eine Schicht Konfetti-Glitzer darüber kam. Beim Platzieren von Glitzer löst man ja gerne mal die untere Schicht an. Das ist hier aber nicht passiert. 👍

A England ist ja für seine wunderschönen Holo-Lacke bekannt. Dank grandiosem Frühlingswetter konnte ich diesen Effekt auch auf einem Foto festhalten. 🌈✨

Teststrick: Mariechen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich bei Fru Valborg aus Schweden Wolle bestellt. Darunter befanden sich sechs Stränge Squishy Merino DK in der Farbe „Drifting“. Das Projekt, das ich ursprünglich damit stricken wollte, habe ich verworfen, ein weiteres damit aufgetrennt. Dann wurde ich im Februar auf Instagram auf einen superschönen Cardigan aufmerksam…

Die deutsche Designerin Isabell Kraemer hat für ihr neues Cardigan-Design „Mariechen“ TeststrickerInnen gesucht und mir war sofort klar, dass ich dafür unbedingt die erwähnte Wolle verwenden möchte. Ich freue mich total, dass Isabell und ihre Kollegin Janine mich als Teststrickerin* ausgewählt haben!

Ich trage obenrum Größe 34 und habe mich entschieden, XS zu stricken. Gute Wahl, denn nach dem Waschen und Spannen wurde die Strickjacke nochmal etwas weiter und passt wirklich perfekt! Ich bin total glücklich mit dem Ergebnis! 💕 Verwendet habe ich insgesamt 420g. Genaue Infos gibt es wie immer in meinen Projektnotizen nachzulesen.

Die Anleitung von Isabell Kraemer kann ich absolut empfehlen. Sie ist sehr verständlich geschrieben, das Muster ist schnell eingeprägt und es hat total Spaß gemacht, den Cardigan zu stricken. 👍

Hier sieht man das Muster nochmal genauer… Es gibt kleine Zöpfchen, Lace und eine Partie im Perlmuster. Die Wolle hat feine schwarze und orange Speckles, das macht das Ganze auch nochmal lebendiger. Aus den restlichen zwei Strängen habe ich übrigens einen Schal gestrickt. Den zeige ich aber ein anderes Mal… 😉

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.

Verziertes Mineral

Heute war ein richtig schöner Frühlingstag, an dem man 1. gutes Licht zum Fotografieren hatte und 2. die Fenster beim Nägel lackieren endlich mal wieder lange offen lassen konnte, ohne zu erfrieren. 😀

Für das heutige Nageldesign habe ich mich für „Dioptase“ von Cirque Colors entschieden. Nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass ein Dioptas ein tiefgrünes Mineral ist und auch Kupfersmaragd genannt wird. Nunja, nach dieser Vorlage könnte der Lack eigentlich noch etwas mehr Grün vertragen… Schön ist er aber auch in diesem Petrol! 💙

Cirque Colors – Dioptase
China Glaze – Adore
MoYou London Stampingschablone – Deco 01

Kleiner Tipp am Rande: Vor ein paar Wochen habe ich diesen Lack schon einmal lackiert und kann daher aus Erfahrung sagen, dass man beim Ablackieren in Nagellackentferner getränkte Wattepads auf die Nägel platzieren und gut einwirken lassen sollte. Sonst glitzert nämlich die ganze Hand. 😉