Nagellack. DIY-Projekte. Fotografie.

DIY

Campside Cardigan

Juhuuu, es ist fertig! … „Was?!“ … Na, das Projekt zu dem neulich gezeigten Nailart. 🙂

Aus etwas mehr als vier Knäueln der Wolle Rios von Malabrigo in der Farbe „Aguas“ wurde der sogenannte Campside Cardigan nach einer Anleitung von Alicia Plummer. Man kann ihn auch offen tragen (siehe Fotos weiter unten), ich habe mir jedoch noch auf Dawanda eine Fibel gekauft, um ihn zu verschließen.

Mit dem Ergebnis bin ich wirklich sehr zufrieden! 🙂 Der Cardigan passt super und die Wolle trägt sich angenehm. Ich habe allerdings ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die auf Ravelry nachzulesen sind. Besonders anzumerken ist, dass die verwendeten Knäuel – die alle aus einer Partie stammen – sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Handfärbung halt. Daher habe ich für den Rumpf-Teil alle zwei Reihen abwechselnd zwei Knäuel verwendet.

Nachdem alle Fäden vernäht waren, habe ich den Cardigan kurz unter den Wasserhahn gehalten, das Wasser zwischen zwei Handtüchern ausgedrückt und das Strickstück dann auf einem Kleiderbügel leicht in Form gezogen. Dadurch ist der Cardigan ein paar Zentimeter länger geworden, was mich sehr gefreut hat, da er jetzt die für mich perfekte Länge hat.


Secrecy in „Vaa“

Da das Strickprojekt zum letzten Nageldesign noch in Arbeit ist, zeige ich heute ein Jäckchen, das ich vor Kurzem fertiggestellt habe. Dabei handelt es sich um das Design „Secrecy“ von Hana Maciejewska. Gestrickt habe ich es in Größe 34 mit drei Knäueln Malabrigo Silkpaca in der Farbe „Vaa“ (Tipp: Das Garn ist gerade bei Lanade um 15% reduziert!). Es wird mit doppeltem Faden gearbeitet. Da ich etwas Bedenken hatte, ob die Wolle reicht (laut Anleitung hätte ich nämlich vier Knäuel kaufen müssen -.-), habe ich für die Rand- und Ausschnitt-Verzierungen einen Faden „Vaa“ mit einem schwarzen Faden kombiniert. Mir gefällt dieser Kontrast sehr gut. Am Ende blieben dann sogar ∼15g Wolle übrig. Damit hätte ich das Jäckchen etwas länger machen können… Aber nochmal auftrennen?! Nein! 😀

Gestrickt wird Top-Down, also von den Schultern abwärts, und in einem Stück. Dadurch muss man am Ende keine einzelnen Teile zusammennähen, sondern nur ein paar Fäden vernähen, was ich sehr begrüßt habe. Verschlossen wird das Ganze vorne mit einem kleinen Häkchen.

Auf diesem besonders posingsicheren Foto ( 😀 ) sieht man die Ärmel etwas besser:

Und jetzt kommt das Specialige an diesem Jäckchen! Zwischen den Schulterblättern sitzt ein schickes Muster aus vier Kreuzen. Eigentlich sind in den Ecken und in der Mitte noch ein paar Noppen, aber die erkennt man irgendwie nicht so gut. 😛

Ein paar Details…

Für mein erstes aufwändigeres Projekt bin ich sehr zufrieden. Die Wolle ist mega weich und trägt sich sehr angenehm. Auch die Anleitung war total verständlich. Im Nachhinein würde ich ein paar Dinge anders machen (z.B. die Kante lockerer abketten), aber daran ist nicht die Anleitung Schuld, sondern einfach die Tatsache, dass ich noch keine Strick-Expertin bin. Jetzt habe ich wieder etwas dazugelernt und das ist ja auch nicht schlecht… 😉


#lotildakal – Kurze Jacke im Halbpatent

Ich habe bei meinem ersten Knitalong mitgemacht, nämlich dem #lotildaKAL, den die liebe Tanja von lotilda.de ins Leben gerufen hat. Es handelt sich dabei um eine kurze Jacke im Halbpatent, die mit zwei Garnen (einem Baumwoll-/Modal-Garn und einem Beilaufgarn aus Alpaka) gestrickt wird. Die Wolle an sich ist schon ziemlich weich, in Kombination mit dem Halbpatent ist die Jacke total fluffig und angenehm geworden. Ich denke, sie ist eher für die Übergangszeit und kühlere Sommertage gedacht. Die Fotos sind am Donnerstag bei 24° C in praller Sonne entstanden, da war mir schon etwas warm… 😀

Bei der Wolle handelt es sich übrigens um die Lamana Cosma und Piura in silbergrau. Gestrickt wurde mit Nadeln in Stärke 7 und 5.

Auf Tanjas Blog findet man Angaben für verschiedene Größen. Ich habe die Jacke in XS/S gestrickt und dabei fast 7 Knäuel Cosma und 1,5 Knäuel Piura verbraucht. Ich habe die Anleitung allerdings etwas angepasst. Da ich 1,70m groß bin, wurde mein Jäckchen etwas länger (insgesamt 117 R). Bei den Vorderteilen habe ich die Abnahmen in den Reihen 62, 72 & 82 gemacht. Da ich eher dünne Ärmchen habe, habe ich für die Ärmel nur 40 M aufgenommen und sie dafür etwas überlang gestrickt. Durch den Wechsel auf die kleine Nadel fürs Bündchen ist der Ärmel etwas puffelig geworden, was ich ziemlich süß finde.

Start des Knitalongs war übrigens Ende April / Anfang Mai. Begleitend gibt es eine #lotildaKAL-Facebook-Gruppe, bei der Nachzügler gerne noch dazustoßen können. Ich finde, dass die Gruppe eine super Idee ist, da man sich Anregungen und Ratschläge von den Mitstrickerinnen holen kann. Tanja hat sich viel Mühe bei der Anleitung gegeben und ich finde sie gut verständlich. Trotzdem habe ich einmal einen Fehler reingehauen und erst beim Zusammenstricken des Rückenteils mit den Vorderteilen gemerkt, dass ich beim Rückenteil eine Masche zu wenig angeschlagen hatte (Ups!) und deswegen das Muster bei den Randmaschen nicht aufeinandergetroffen ist. Da ich eine kleine Perfektionistin bin, habe ich das Rückenteil nochmal neu stricken müssen. Mit dieser Entscheidung war und bin ich aber sehr glücklich!

Wenn euch die Jacke gefällt, kann ich auf jeden Fall empfehlen, sie nach Tanjas Anleitung nachzustricken. Für Entscheidungen bzgl. Wolle und Farbe rate ich, mal in der Facebook-Gruppe vorbeizugucken. 🙂

Abschließend kann ich nur nochmal sagen, dass das Jäckchen total gemütlich und jetzt schon eines meiner Lieblingsteile ist. Bei der Wolle muss man nur ein bisschen aufpassen, dass man keine Fäden zieht (ich sag nur: Gürtelschnalle!)… 😉


Wärmendes für Boy & Girl

Bei mir ist momentan mal wieder der alljährliche Strickwahn ausgebrochen. 😇 Auch mein Boy profitiert davon, denn er hat fingerlose Handschuhe in seiner Lieblingsfarbe bekommen, die perfekt zu dem Loop-Schal passen, den ich ihm schon vor zwei Jahren gestrickt habe.

Für die Handschuhe wurde das Garn „Viva“ von Lang Yarns in der Farbe 79 (Verbrauch: ca. 40g) und ein Nadelspiel in der Stärke 4 verwendet. Ich habe 40 Maschen angeschlagen und mich grob an *dieser* Anleitung orientiert.

Für mich gab es (mal wieder) einen Schal. Gestrickt habe ich ihn aus vier Knäueln Alta Moda Alpaca von Lana Grossa in der Farbe 49 mit einer Rundstricknadel in der Stärke 7.

Es handelt sich dabei um einen dreieckigen Schal. Die Enden kringeln sich etwas ein (Keine Ahnung, ob ich ihn hätte spannen müssen!?^^)… Das macht aber nichts, denn ich trage ihn fast ausschließlich so, dass ich die langen Zipfel hinten verstecke:

… Und wenn ich die breiteste Stelle vom Schal um den Nacken lege, sieht er so aus:

Die Anleitung dafür ist übrigens total einfach. Ich habe drei Maschen angeschlagen und dann pro Reihe einfach beidseitig zwei Maschen zugenommen. Dazwischen wurde im Perlmuster gestrickt.
(Das Shirt ist übrigens auch selbst gebatikt! 😀 )


Gehäkelter Totoro

Da mein Boy und ich es lieben, zusammen Studio Ghibli Filme anzusehen, habe ich ihm zu seinem Geburtstag einen Totoro gehäkelt. 🙂 💙

Die Anleitung dafür habe ich schon vor ein paar Monaten beim Herumstöbern im Netz gefunden. Das war auch ganz gut so, weil Totoro über 20cm groß wird und man daher ein bisschen damit beschäftigt ist… 😉 Benutzt habe ich das „Prima“-Garn von ONline in verschiedenen Farben (außer für das Blatt) und eine 3,5er Häkelnadel. Das schwierigste daran war, die einzelnen Teile am Schluss gleichmäßig anzunähen. Die Anleitung ist insgesamt aber super verständlich.

… Ist er nicht süß!? 😀

Meine dazu passenden Totoro-Nägel sind hier zu finden. 😉


Totenköpfe, Knochen & Blümchen

Wie bereits angekündigt, gibt’s noch mehr selbstgebastelte Ketten, die ich herzeigen möchte.

Die oberen beiden sind übrigens bei einem Besuch bei meiner lieben Mama entstanden, die selber fleißige Schmuckbastlerin ist. 🙂 ❤️

nochmehrketten

Die erste Kette besteht aus verschiedenen Knochenperlen, türkisen Glasperlen und silbernen Metallelementen. Hier hab ich ewig rumprobiert, welche Farb- und Perlenkombination am besten aussehen könnte. Die Elemente für den mittleren Teil habe ich in Passau gekauft und mich für die Totenköpfe entschieden, da sie zufällig exakt die Farbe von den weißen runden Perlen haben. Ein bisschen evil (für Nebo: „iwühl“) und so…^^

kette_knochenperlen

Auch bei der zweiten Kette kamen Knochen- und Glasperlen zum Einsatz. Bei den Knochenperlen handelt es sich um alte tibetische Malaperlen aus Yak-Knochen. Die Metallperle in der Mitte ist ebenfalls aus Tibet. Das Ganze hab ich aus der Sammlung von Mami abgreifen können, hihi… Sieht ein bisschen alternativ aus, was mir sehr gut gefällt.

kette_rotblau

Die letzte Kette habe ich schonmal auf Instagram gezeigt. Den Blümchen-Anhänger habe ich letztes Jahr auf dem Kunst & Designmarkt in Passau am Stand von Steinbienchen ergattert. Für das Band, das ich dann selber gebastelt habe, wurde schwarzes und grünes Baumwollband geflochten und die Enden mit bronzefarbenen Endkappen und einem Karabinerverschluss versehen. So fand ich es einfach schöner als mit einer Kette aus Metall. 🙂

kette_band

Noch eine Anmerkung am Schluss, falls jemand ein Problem damit hat, dass ich für die Ketten Knochenperlen verwendet habe: Ich möchte das Thema hier nicht vertiefen und hoffe, dass es möglich ist, nur das Design der Ketten zu bewerten… 😉


Nachgebastelt: Hipsterige Grufti-Ketten

Die Tete hat schon wieder gebastelt! 🙂 Tjaha, wenn ich schon irgendwelche hipsterige Trends wie z.B. das mit dem 90s-„Tattoo“-Halsband mitmache, dann bastel ich den Kram selber. Ist nicht nur günstiger, sondern auch individueller und damit viiiel kuhler.^^

Herausgekommen sind drei schwarze bzw. schwarz-silberne Ketten:

nachgemachteketten

Den Anfang der Vorstellungsrunde macht das bereits erwähnte „Tattoo“-Halsband, das total easy nachzubasteln ist. Dafür benötigt man neben dem üblichen Werkzeug (Schere & Zange) nur Plastikband und eine Quetschperle für den Verschluss. Tutorials dazu findet man auf Youtube.

Passend dazu gabs noch eine Choker-Kette. Hier habe ich drei silberne Perlen auf schwarzes Textilband aufgefädelt und einen Verschluss dranmontiert. Das schwerste an diesem Projekt war lediglich, die Kettenlänge festzustellen.

nachgemachtekette_chokerzzz

Etwas aufwändiger war die Mondsichel-Kette, die ich aus Fimo gebastelt habe. Inspiriert ist das Ganze von einer Kette von „The Rogue + The Wolf„, die ich mal bei Instagram gesehen habe und die es z.B. auch bei EMP gibt. An dem Original – das übrigens aus dem 3D-Drucker kommt – haben mich vor allem die seitlichen schwarzen Ösen gestört, die meiner Meinung nach auch etwas windig wirken. … Also musste eine Tete-Version her!

Eine silberne Kette inkl. Verschluss hatte ich schon daheim. Mit Fimo Soft und einer Packung Kettelstiften (von denen ich ja nur zwei brauchte) kam ich auf nicht einmal fünf Euro. Den Kern bildet ein Stück dicker Aludraht, den ich in Mondsichel-Form gebogen habe, weil Fimo Soft für meinen Geschmack wirklich sehr weich ist und ich sonst ständig die Form zerstört hätte. Die Kettelstifte wurden zurechtgebogen und gekürzt. Da ich mit meinen langen Fingernägeln ständig Macken reingehauen habe, habe ich mich außerdem für eine Maserung entschieden (siehe erstes Foto), die entsteht, indem man mit den Nägeln absichtlich auf dem Fimo herumdrückt, hihi…

nachgemachtekette_mondsichel

Mein Ergebnis ist zwar etwas breiter als die Vorlage, aber ich bin echt total zufrieden damit. 🙂 Weiteren selbstgebastelten Schmuck zeige ich hier dann in nächsten Wochen… 😉


Duftlampe mit Mandala & Schnörkelz

Eine weitere Rohkeramik, die ich bemalt habe, ist eine Duftlampe:

duftlampe

Außen gab’s meine obligatorischen Schnörkelz, in die Schale habe ich freihand ein Mandala hineingemalt. Das war zwar etwas fummelig, aber tatsächlich meditativ.

duftlampe2

In die Duftlampe gebe ich übrigens am liebsten Wachs-Tarts mit Vanilleduft oder so ein Anti-Stress-Duftöl aus der Apotheke.

… Und weil ich’s nicht lassen kann, habe ich mich auch hier für ein Nageldesign inspirieren lassen.^^ Die Basis bildete „Fiji“ von essie, darüber kam ein Stamping mit der Doodles Schablone 03 von MoYou London. Die Sheer Tints, mit denen das Muster ausgemalt wurde, habe ich selber zusammengemixt.

duftlampe3


Grinsekatzenhenkel-Tasse

Ich war letzte Woche zu Besuch bei meiner Mami und habe dort unter anderem zwei Rohkeramiken bemalt. Die Ergebnisse werde ich hier nach und nach vorstellen. Den Anfang macht eine große Tasse, deren Henkel an die Grinsekatze aus Alice im Wunderland erinnert. 😀

grinsekatzenhenkeltasse

Da mir die Tasse so gut gefällt, habe ich meine Nägel passend dazu lackiert. Für den Ringfinger habe ich Nailvinyls von Svenjas Nailart benutzt und den beerigen Lack aufgetupft. Ich musste zwar ein bisschen ausbessern, aber das fällt zum Glück kaum auf.

inspiredbymy_tasseP2 – heavenly girl
P2 – think big!
Kiko – 330 Lilac
Gestreifte Nail Vinyls von Svenjas Nailart

essie – bahama mama

inspiredbymy_tasse2

Den neuen Alice im Wunderland Film habe ich übrigens noch nicht gesehen. Ihr? Vermutlich werde ich das nächste Woche nachholen, weil ich mir ja im Cineplex die 25-Tage-Kinoflatrate zugelegt habe. Gestern hab ich mir dafür den aktuellen X-Men Streifen in OV reingezogen, den fand ich ziemlich cool. 🙂


Nachgestrickt: XXL Schal

Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen zweifarbigen Loop-Schal, den ich 2014 gestrickt habe (der übrigens mein allerliebster und flauschigster Schal ist)… Damals sind von beiden Farben ungefähr ein halbes Knäuel übrig geblieben, die seitdem in meinem Restekorb chillten und auf Verarbeitung hofften.

Iiirgendwie fand ich dann neulich heraus, dass die Auslauffarben der Wolle reduziert wurden, weswegen ich einige Knäuel nachorderte, um damit die Reste verbrauchen zu können. Genial, oder?! ;D

Aus circa 7,5 Knäueln Wolle (Lana Grossa – Alta Moda Super Baby – 104 Taupe/Mokka) wurde dann nach *dieser Anleitung* ein sehr langer Schal im Perlmuster gestrickt:

langerschal2

langerschal1

Hier sieht man das Muster genauer:

langerschal_detail

Im Nachhinein finde ich, dass ich die schwarzen Fransen etwas länger hätte machen sollen, aber mit diesem Zustand kann ich mich auch gerade noch anfreunden. 😉


Kimono Jacke in Schwarz/Gold

Zu dieser schicken Kimono Jacke gibt es eine kleine Vorgeschichte, die ich kurz erzählen will… *räusper*
Ursprünglich wollte ich aus der Wolle (Linea Pura – Cashsilk Metal – 312) nämlich einen Seelenwärmer häkeln. (Anm.: Ein Seelenwärmer ist so eine Mischung aus Poncho und Bolero.) Dafür hatte ich mir erst einmal zehn Knäuel geholt. Als ich diese verhäkelt hatte, fiel mir auf, dass das Jäckchen zu kurz geworden war. Uff. Also nochmal fünf Knäuel nachbestellt, alles aufgetrennt und von vorne angefangen… Zwischendurch hatte ich auch verschiedene Häkelmuster ausprobiert und immer wieder etwas aufgetrennt, rumprobiert, nochmal aufgetrennt, usw. … Ende vom Lied: Ich war nicht zufrieden und kam dann leider (wenn auch spät^^) zu dem Schluss, dass die Wolle für ein Seelenwärmer-Projekt gänzlich ungeeignet war. 😛 FAILLL!

So. Nun hatte ich aber fünfzehn Knäuel dieser Wolle daheim rumliegen, die verarbeitet werden wollten… Nach etwas Online-Recherche fand ich im Shop von Knit Knit Berlin glücklicherweise eine Anleitung für eine Kimono Jacke mit genau dieser Wolle. Die Besonderheit an dieser Jacke ist, dass sie nur aus vier Teilen besteht: Einem langen Schal, dem Rückenteil und zwei Ärmeln.
Da meine Wolle zweifarbig ist, habe ich mich für die glatt rechts gestrickte Version entschieden, weil’s sonst für meinen Geschmack zu „unruhig“ geworden wäre und ich die Nähte hier auch irgendwie schöner finde.

Knapp drei Wochen später war die erste selbstgestrickte Jacke auch schon fertig und die Tete happy:

kimonojacke_1

Da ich obenrum Kleidergröße 34 trage und es die Anleitung nur für die Größen 36/38 und 40/42 gibt, habe ich das Ganze leicht abändern müssen… Die Cashsilk Wolle sollte nach Anleitung eigentlich mit einer 10er Nadel gestrickt werden. Ich bin bei der 8er geblieben, weshalb mein Strickstück kleiner ausfiel und ich daher bei der Breite ganz einfach die Maschenanzahl für die Größe 36/38 nehmen konnte. Bei der Länge habe ich mich hingegen an der Größe 40/42 orientiert. Also alles easy! 🙂

Da sich der Rand bei dem glatt rechts gearbeiteten Strickstück stark einrollt, bin ich für die Kante nach *diesem* Tutorial vorgegangen. Leider rollt sich der Rand immer noch etwas ein, was wohl auch an der Wolle liegt, aber vielleicht (bzw. hoffentlich^^) gibt sich das nach ein paar Waschgängen…

kimonojacke_seitlich

Beim Bündchen der Ärmel gab es die Abwandlung, dass ich die ersten zehn Reihen „zwei rechts zwei links“ gestrickt habe. Die Ärmel mussten außerdem insgesamt um mindestens 30 Reihen verlängert werden!

kimonojacke_ärmel

Mein Resümee: Die Jacke ging echt superflott zu stricken und ich bin total froh, dass die Wolle endlich zu etwas Schönem verarbeitet wurde! 🙂 Verbraucht wurden knapp vierzehn Knäuel. Aus dem Rest habe ich dann eine Mütze gestrickt.


Bye-bye Sixpack, hallo Weihnachtswampe!

Hallo zusammen! 🙂 Da meine Wohnung am Wochenende zur kräsi (Weihnachts-)Bäckerei mutiert ist und ich knapp ein Kilo Butter verbacken habe, wollte ich hier mal die Ergebnisse zeigen…

Angefangen hat alles bereits am Freitag, an dem ich für den 30. Geburtstag einer Freundin Brauni-Muhfinns gebacken habe, die very yummy waren. Yay! 🙂 Das Rezept dafür habe ich auf chefkoch.de gefunden und mich für die gepimpte Version mit Schokostückchen und grob gehackten Haselnüssen entschieden. Da ich dann noch etwas Zartbitter-Schoki übrig hatte, konnten zur Verzierung ein paar Smarties angebracht werden. Für das i-Tüpfelchen an Kalorien oder so… *hüstel* 😀

brauni-muhfinns

Dieses Jahr wurden außerdem wieder Vanille- und Schokoplätzchen gebacken. Hier bleibe ich weiterhin dem Rezept von Persis treu, weil es einfach supereasy und lecker ist. Mit Zuckerguss, blauer Lebensmittelfarbe und etwas Zuckerdeko wurden die Plätzchen anschließend dekoriert.

Für die Vanilleplätzchen habe ich meine weihnachtlichen Ausstechförmchen verwendet…

blauuu

… und für den Schoko-Teig fand ich die Fledermäuse irgendwie passender, hihi.

fledis

Und zu guter Letzt habe ich die Nougat-Stangerl von Marion nachgebacken. OMG, die sind echt so lecker! Und auch schon fast wieder aufgegessen. 😀 Da sie etwas weich sind und damit die Schokolade nicht schmilzt, bewahre ich sie im Kühlschrank auf. Omnomnom…

nougatstanglis

Sooo… Damit verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche euch allen ein schönes entspanntes und plätzchenreiches Weihnachtsfest! ♥ :D


Gehäkelte Faultiere

Vor einigen Monaten habe ich beim Surfen im World Wide Web eine Häkelanleitung für ein Faultier gefunden. Da Faultiere megacool und vor allem füff sind, MUSSTE ich dieses Projekt unbedingt umsetzen. Die Anleitung dafür findet ihr (momentan sogar reduziert) im Shop von Planet June. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass das Ganze auf Englisch ist. Alle Abkürzungen werden erklärt und auf der Homepage findet man viele hilfreiche Tutorials. Das Faultier war mein erstes Amigurumi-Projekt ever und ich hatte keinerlei Probleme.

Am Ende habe ich sogar zwei Faultiere gehäkelt, ein blaues für meinen Freund und ein magentafarbenes für mich. Eigentlich wollte ich lieber grüne Wolle, aber da hatte ich keinen schönen Farbton gefunden. Also wurden es schicke Gender-Farben! 😛

Gehäkelt habe ich die Faultiere während diverser Bahn- und Busfahrten. Ich schätze, dass ich für jedes etwa zehn Stunden gebraucht habe. Die größte Herausforderung war übrigens, Augen für das Faultier zu finden. Ich musste wirklich ewig nach Knöpfen suchen, die klein genug waren. Klingt komisch, ist aber so. 😛

IMG_9364

faultier_2

faultier

Da die Faultiere an den Händen und Füßen kleine Haken haben, kann man sie wie man sieht super irgendwo abhängen lassen, hihi.

IMG_0298


Retrogame-ige Raumbeleuchtungen

Dass ich Retrogames ziemlich knorke finde, dürfte glaube ich kein Geheimnis sein. Daher darf in meiner Wohnung auch keine dementsprechende Deko fehlen! Mein Fensterbrett wird so beispielsweise von einer Tetris-Lampe geziert, die ich mal von meinen Freunden zum Geburtstag bekommen habe… <3

tetrislampe

Und weil mir das anscheinend nicht genug war, musste noch eine weitere Raumbeleuchtung im Retrogame-Style her. Nachdem ich das Bastelvorhaben für eine Pacman-Lichterkette fast ein Jahr vor mir hergeschoben hatte, habe ich mich vor Kurzem endlich drangesetzt und das Ganze aus Transparent- und Tonpapier zusammengefummelt. Voilà:

pacman_lichterkette_1

Eine Anleitung hatte ich dafür übrigens nicht, sondern einfach drauflos gebastelt. Ganz perfekt isses daher nicht geworden, aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, was ja die Hauptsache ist. 😉

Dennoch kurz ein paar Anmerkungen zur Vorgehensweise, falls jemand etwas Ähnliches vorhaben sollte:
Die Grundlage für das Projekt bildete eine Lampion-Lichterkette, die ich bei Depot gekauft habe. Um die Lampions an die Lichterkette anbringen zu können, waren in der Packung so Plastikhalterungen dabei. Die habe ich etwas zurechtgeschnitten und an den 4cm breiten Tonpapierstreifen mit Tesa fixiert. Auf dem Transparentpapier wurden die gewünschten Formen mit Bleistift vorgezeichnet und mit etwas Zugabe ausgeschnitten. Diese Zugabe habe ich dann an den runden Stellen etwa alle 5mm eingeschnitten. Die Ränder vom Tonpapier bekamen einen Streifen Kleber mit dem UHU Kleberoller (permanente Version) verpasst, wo das Transparentpapier anschließend drangedrückt wurde… Hört sich nach ’ner Menge Fummelarbeit an und ja, das war es auch! 😀 Leider ist mir aber keine einfachere Bastelvariante eingefallen. Bei Fragen oder für Tipps könnt ihr mir gerne einen Kommentar hinterlassen! 🙂

pacman_lichterkette_2

pacman_lichterkette_3


Beklebt und bestempelt

Momentan ist bei mir mal wieder der Bastelwahn ausgebrochen und die Ergebnisse daraus will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Als erstes zeige ich euch ein Tablett, das ich mit der Decopatch-Technik beklebt habe.

Da ich meinen Tee gerne auf dem Sofa trinke, aber sich für eine Tasse keine optimale Abstellmöglichkeit in der Nähe befindet, wollte ich mir als Unterlage ein Holztablett zuzulegen. Meine liebe Mama hat auch eins daheim und es mit schönem Papier beklebt, also habe ich mir diese Idee ganz frech abgeguckt! 😉 Das Holztablett habe ich für knapp 15€ bei Depot ergattert, das Decopatch-Zubehör wurde auf Empfehlung hin beim Irseer-Kreisversand bestellt.

Zuerst bekam das Tablett eine Grundierung mit weißer Acrylfarbe verpasst. Für den Boden habe ich mich für ein Zebramuster entschieden (Wer hätte auch was anderes erwartet!?^^ … Vor 1,5 Jahren gab es ja schon einmal eine ähnliche Aktion *hüstel*). Die Wände wurden mit verschiedenen Mustern beklebt, die sich zusammen auf einem Papierbogen befanden. Diese habe ich also einzeln ausgeschnitten und dann zum Aufkleben nochmals nach Belieben zerteilt. Ich hatte dafür drei Bögen zur Verfügung (davon die Hälfte der Muster verwendet) und das hat mit etwas Gepuzzle genau gereicht. Nachdem der Kleber getrocknet war, kamen noch zwei Schichten Glanzlack drüber.

decopatchkram

decopatch_tablett_ergebnis

Also ich bin mit dem Ergebnis echt superhappy! Der Glanzlack mag zwar leider keine kochend heißen Teetassen, da gibt es leichte Abdrücke, aber man kann ja ’ne Serviette oder so drunterlegen. 😉 (Auf dem Etikett steht bzgl. Temperatur übrigens nur „Nicht Frostbeständig“. Hmm. Hihi.)

Und weil’s so gut passt:
Diese Woche sind in Tetrishausen neue Stampingschablonen eingetrudelt, die ich natürlich sofort ausprobieren musste. Bei der Farbwahl habe ich mich dann von den kurzen Seitenwänden des Tabletts inspirieren lassen…

doodles_schwarzgold1P2 – eternal
essie – good as gold
MoYou London Stampingschablone – Doodles Collection 03

doodles_schwarzgold2


Gemusterte Fernsehstörung. Und ein Schal.

Da mein Strickwahn weiterhin anhält, wurden schon wieder einige Knäuel Wolle zu einem wärmenden Accessoire verstrickt. Die Wolle (Lana Grossa – Alta Moda Super Baby), die ich dafür verwendet habe, ist soooooo toll weich und flauschig und kuschelig!

Das Muster ist ein zweifarbiges Patentmuster. Dafür gibt’s prima Anleitungen auf Youtube.
Ich habe
absichtlich neutrale Farben verwendet, damit ich den Schal theoretisch zu jedem meiner Kleidungsstücke anziehen kann. Ok… Bei einem Kleiderschrank, der zu etwa 80% aus schwarzen Sachen besteht, ist es aber auch nicht so schwer, einen passenden Schal zu finden. Ähem. 😀

flauschigerschal2

flauschigerschal1  flauschigerschal3

… So flauschig!

Auf dem letzten Bild kann man es schon etwas erkennen: Ich hatte zufällig an dem Tag, wo wir die Fotos gemacht haben, einen passenden Lack auf den Nägeln. Aus der Ferne betrachtet sieht das Ganze wie ein verrauschtes Fernsehbild aus. Wenn man etwas genauer hinguckt, erkennt man, dass da eigentlich ein schwarzes Schnörkelmuster draufgestampt ist. Ganz schön subtil, wa!? 😀

gemusterte fernsehstörungP2 – rich & royal
essie – pinking about you
P2 – eternal
MoYou London Stampingschablone – Fashionista Collection – 07


Ein Schal und Fishermen

Mein zweites Projekt in diesem Jahr war ein Loop-Schal im Patentmuster. Dank Volumengarn ist das Ganze wirklich sehr dick und schwer geworden, aber auch schön warm. Perfekt für eine Frostbeule wie mich!
Erst war ich mir nicht sicher, ob er nicht ZU mächtig geworden ist, aber nach einem kurzen Schockmoment habe ich mich daran gewöhnt und mag ihn nun sehr gerne. 😀

loopschal_hinten Kopie

Da mir mitgeteilt wurde, es sähe seltsam aus, wenn ich auf den Fotos mein Gesicht abschneide, gibt’s heute auch ausnahmsweise etwas mehr als nur meine Hände zu sehen… Da meine Haare frisch getönt waren, wurden sie auch gleich etwas ins „Posing“ eingebunden. Offen sehen sie zwar besser aus, aber dann hätte man bei meiner Mähne leider nichts mehr vom Schal gesehen. 😛 😀

loopschal2_kl Kopie

loopschal1 Kopie

Da der Wasserpegel vom Inn recht niedrig war, sind wir unten am Ufer etwas herumgeklettert und Matthias hat Fotos gemacht. In der Zwischenzeit hatte sich mein Forscherdrang gemeldet und ich musste untersuchen, was da alles so rumliegt… „Hey, eine Schachtel Fishermen’s!“ – dieser Satz fiel (in leichter Abwandlung) acht (!) Mal auf etwa zehn Meter Innstrand verteilt.
Die Schachteln waren unterschiedlich stark verrostet und steckten fest im Gebüsch oder im Schlamm. Sie mussten da also schon länger liegen… Ich habe mich gewundert, dass noch so viele übrig waren, da der Wasserstand ja sonst höher und die Strömung auch nicht gerade gering ist. Wer weiß, wie viele Schachteln ursprünglich in den Inn geworfen wurden. Hmm… Und wieso eigentlich?? Leider bestätigte sich meine Theorie nicht, dass der Umweltverschmutzer mit dem minzigen Atem (höhö!) einen Schatz in den Schachteln versteckt hat. Schade eigentlich.
Vermutlich denken sich jetzt einige „Gähn!“, aber ich bin bei sowas einfach leicht zu faszinieren. Als wir letztes Jahr nach dem Hochwasser den Boden im Erdgeschoss ausgeschaufelt haben, fand ich auch noch den drölften Knopf- oder Tierknochen-Fund wahnsinnig kuhl.

… So. Das war jetzt die äußerst spannende Schtori zum Mittwoch!^^
Matthias hat natürlich in meinem Auftrag zwei der Fishermen’s Dosen abgelichtet:

fishermaaan1 Kopie

fishermaaan2 Kopie


Wärmende Eulen

Ich weiß ja nicht, wie’s bei euch aussieht, aber in Passau ist es heute richtig kalt!
Zum Glück ist bei mir in den letzten Wochen der Strickwahn ausgebrochen, weshalb ich euch in nächster Zeit ein paar wärmende Werke zeigen kann… Den Anfang machen Stulpen mit Eulenmuster, die ziemlich einfach zu stricken sind. So einfach sogar, dass ich gleich drei Paare gestrickt habe. Zwei in Rot-Aubergine und eins in Aubergine-Rot. Dafür sind jeweils ein Knäuel rote und lila/auberginefarbene Wolle (Lana Grossa Bingo) draufgegangen.

Mein Kommilitone und Strick-Buddy Benni und ich haben übrigens neulich aus Spaß einen kleinen, bekloppten Strick-Blog gestartet, den ihr *hier* finden könnt. Wir bloggen da unter den Pseudonymen Wolllaus und Filzmaus (das bin ich! 😀 ). Dort habe ich auch eine Anleitung für die Eulenstulpies veröffentlicht, falls jemand so mutig ist und diese nachstricken will…
So viel zur Info, jetzt gibt’s Bilder! 🙂

stulpe_rotlila

stulpe_lilarot


DIY Wickelarmbänder aus verschiedenen Materialien

Vor ein paar Wochen stieß ich auf Dawanda zufällig auf ein cooles Wickelarmband, das aus drei verschiedenen Materialien – Baumwolle, Seide und Leder – besteht. Das Ganze ziert eine Metallperle. Ein Knopf dient als Verschluss. Lässige Idee, aber mit knapp 40€ meiner Meinung nach etwas zu teuer!
Darum habe ich mir vorgenommen, so etwas ähnliches irgendwann mal selber zu basteln… Und hätte nie gedacht, dass ich tatsächlich so schnell dazu komme! 😀

Auf unserer Hamburg-Erkundungstour kamen wir nämlich zufällig an dem Perlenladen „nuena“ vorbei, wo ich mich mit Baumwoll- und Seidenbändern sowie verschiedenen Perlen eingedeckt habe. Hier habe ich ~21€ hingeblättert. Auch nicht sooo wenig, denkt man im ersten Moment – allerdings habe ich Kram für zwei Armbänder eingekauft! Da ich vergessen hatte Textilbänder mitzunehmen, wurde das in der Passauer Perlenwelt nachgeholt. Das hat dann nochmal 3,60€ gekostet. Die Knöpfe hatte ich bereits zuhause.
Zusammengerechnet haben mich die zwei Armbänder also etwa 25 Piepen gekostet, womit ich im Vergleich zur Vorlage über 50€ gespart habe, hätte ich ebenfalls zwei davon genommen. Uuund außerdem sind auf meinen Armbändern viel mehr Perlen. Ha! Ich Fuchs! 😀

Hiermit präsentiere ich stolz meine selbstgebastelten Hamburg-Souvenirs:

armband4

Die Armbänder sind echt easy nachzumachen!

Man benötigt:
– drei dünne Baumwollbänder, die später geflochten werden
– ein Seidenband
– ein flaches Textilband
– ein dünnes Lederband (hab‘ ich nur bei dem grünen Armband verwendet)
– verschiedene (Metall-)Perlen, deren Bohrung groß genug ist, um sie auf das Baumwollband aufzufädeln
– einen Knopf

Als erstes knotet man alle Bänder zusammen. Anschließend habe ich den Knopf auf das Textilband gefädelt und einen weiteren Knoten gemacht, um ihn zu fixieren. Dann schnappt man sich eine Sicherheitsnadel und pinnt das Ganze irgendwohin –  ich hab’s zum Beispiel an meiner Hose befestigt. Nun fängt man an, die Baumwollbänder zu flechten und nach Belieben die Metallperlen aufzufädeln und reinzuflechten. Beim grünen Armband habe ich zusätzlich ein paar Perlen auf das Lederband gefädelt. Der kniffligste Teil kommt am Schluss, wenn man abschätzen muss, wo man die beiden Knoten für den Verschluss setzt. Im Zweifelsfall diese nicht ganz so fest zuziehen, damit man nachkorrigieren kann! Enden kürzen. Fertig.

armband1

So sehen die Armbänder dann getragen aus:

armband_getragen

… Wobei ich sonst nur eins davon trage, da ich neben zwei Festivalbändchen auch noch eine Armbanduhr und ein anderes Lederband am Handgelenk habe.

Ich hoffe, euch gefallen die Armbänder genauso gut wie mir. Vielleicht animiert euch die kurze Anleitung ja zum Nachbasteln… 🙂


Ein bisschen Hamburg und Photokina

Da bin ich mal wieder! 😉

Matthias und ich sind letzte Woche einmal quer durch Deutschland gefahren. Erster Halt: Hamburg!
Da ich dort noch nie war, stand auf dem (wie immer eigentlich nicht vorhandenen) Plan, die Stadt ein bisschen anzuschauen und ins Miniaturwunderland zu gehen, weil uns davon so vorgeschwärmt wurde.

Am Sonntagnachmittag kamen wir nach einer mehrstündigen Zugfahrt in der Hansestadt an, checkten in unserer Unterkunft ein und begaben uns auch sogleich auf Erkundungstour. Matthias hatte seine analoge Kamera dabei und ich meine digitale Spiegelreflex, weshalb ich euch jetzt schon Fotos zeigen kann und er nicht, höhö! 😛

… Das Ganze „ein bisschen“ in Lightroom bearbeitet und fertig sind die düsteren Hamburg-Fotos nach Tetes Geschmack:

IMG_2306Mal ein etwas anderer Blick auf das Hamburger Rathaus

IMG_2312

IMG_2315

IMG_2321Speicherstadt

IMG_2316

Ins Miniaturwunderland wollten wir eigentlich erst am Montag in der Früh gehen. Irgendwie hat es sich dann aber so ergeben, dass wir zuuufällig noch am Sonntag daran vorbeigelaufen sind – wie das halt so ist… 😉

Uns hat das Minitaturwunderland richtig gut gefallen! Man kann Stunden darin verbringen und hat dann immer noch nicht alles gesehen, weil die Modellbauten so detailreich gestaltet sind. Es sind wirklich sehr kreative und witzige Szenen dabei: Bürostuhl-Rallye, Troll-Höhle, Ufo-Landung, usw. Es gab sogar das Icehotel und die Stadt Kiruna, was uns sofort an unseren Schweden-Urlaub erinnert hat… Schee!

IMG_2326Die zwei Spanner hier sind übrigens Mönche 😛

Am nächsten Tag ging die Erkundungstour weiter.
Erst sind wir einmal quer durch den Planten un Blomen Park gelatscht…

IMG_2331

… haben später den Elbtunnel durchquert…

IMG_2350

… und auf der anderen Seite auf den Auslöser der Kamera gedrückt…

IMG_2351

… und sind letztendlich irgendwann wieder in der Speicherstadt gelandet. Phui! Danach war ich leicht K.o. und wir haben uns auf den Rückweg zur Unterkunft gemacht.

IMG_2361

Bei der S-Bahn-Haltestelle „Berliner Tor“ in der Nähe unseres Hostels (waren in der Superbude St. Georg) gab es übrigens einen Kiosk, der uns bei jedem Vorbeigehen ein Schmunzeln auf’s Gesicht gezaubert hat… Wegen dem bekloppten Namen! Ganz ehrlich, wer denkt sich sowas aus!? 😀 Stellt man das Ganze ein bisschen um – Empire Of Bäckerei & Döner – klingt es sogar noch bescheuerter. Falls der Besitzer damit absichtlich Aufmerksamkeit erregen wollte… Es ist ihm geglückt! (Das ist auch echt nicht negativ gemeint. Ich find’s einfach nur lustig.)

IMG_2373

Dienstag war unser letzter Tag in Hamburg, den wir im Schanzenviertel verbracht haben. Dort haben wir uns ins Café Elbgold gefläzt und lecker Kaffee und Chai-Tee gesüffelt. Das Café wurde uns von Stephan vom KaffeeWerk in Passau empfohlen. Guuuter Tipp! 🙂

… Dann ging es auch schon weiter nach Köln zur Photokina. Unsere Unterkunft war das Hostel „die wohngemeinschaft“, wo ich letztes Jahr bereits mit meiner Schwester genächtigt habe. Dieses Mal hatten wir das Zimmer von „Juri“ und haben in einem Raumschiff geschlafen. Total abgespaced!^^

Auf der Photokina waren wir dann am Mittwoch und Donnerstag, was ziemlich anstrengend war, weil die Messe so groß ist und wir uns ja bereits in Hamburg die Füße plattgelaufen haben. In Halle 9 habe ich zufällig den bunten Stand des DIY-Magazins „Handmade Kultur“ entdeckt, wo Workshops angeboten wurden. Ich hab‘ mich natürlich gleich für zwei angemeldet. Im ersten Kurs ging es darum, wie man seine DIY-Produkte gekonnt in Szene setzt und fotografiert. Von diesem Workshop war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Da wir auf einer Fotomesse waren, kann man ja eigentlich davon ausgehen, dass die Besucher bereits etwas von Fotografie verstehen. Stattdessen richtete sich der Kurs an Einsteiger, denen die „Blümchenfunktion“ bei der Digitalkamera erklärt wurde, sodass ich leider nichts Neues dazulernen konnte. Eine andere Kursteilnehmerin war aber sehr begeistert, deswegen war ich vermutlich einfach die falsche Zielgruppe.

Der zweite Workshop entsprach dafür aber genau meinem Geschmack. Bastel-Time! Juhuu! 🙂 Anastasia, die auf Kreativbuehne.de über ihre DIY-Projekte bloggt, zeigte uns, wie man aus Paracord einen Kameragurt bastelt. Dieser Kurs hat echt Spaß gemacht und das Ergebnis finde ich auch super. Schaut doch auch mal auf Anastasias Seite vorbei! 😉

paracord_workshop_photokina_ergebnis


Lexikon der Untiere

Wie einige wissen, studiere ich „Medien und Kommunikation“ an der Uni Passau. Dieses Semester habe ich unter anderem ein Seminar belegt, wo wir entweder ein Kunstprojekt begleiten oder selber tätig werden sollten. Ich habe mich für letzteres entschieden und ein kleines Cartoon-Büchlein erstellt.
Titel: Lexikon der Untiere.

„Was sind denn bitte Untiere??“

definition

Mit „Untieren“ sind zwar keine richtigen Tiere gemeint, aber sie stehen für Bezeichnungen, die Namen von Tieren enthalten. Oder so. *hüstel*
Bekannte Untiere sind beispielsweise: die Brillenschlange, der Drahtesel oder der Muskelkater.
… Und es gibt wirklich viele Untiere! Ich habe bei meiner Recherche ca. zwei Din A4 Seiten damit gefüllt. Dank begrenzter Seitenzahl haben es davon jedoch nur 27 ins Lexikon geschafft (siehe unten!).

Die Untiere sind ganz klassisch (= nix digital!) in meinem Skizzenbuch entstanden. Dann wurde das Ganze fotografiert und schließlich in Photoshop bearbeitet und coloriert. Beim Thema „Colorieren“ muss ich übrigens mal betonen, was für eine tolle Anschaffung mein Grafiktablet war! Für den Hintergrund habe ich mir Watercolor-Brushes runtergeladen, die Beschriftung wurde farblich an jedes Bild individuell angepasst und tadaaa:

tangente_vorher_nachhervorher vs. nachher

Die Büchlein habe ich bei saal-digital.de drucken lassen. Ich hatte dort noch nie zuvor bestellt, aber kann nun berichten, dass ich mit Qualität und Lieferzeit sehr zufrieden bin. Drei Tage nach der Bestellung waren die Büchlein nämlich schon da. Die Fotobuch-Software fand ich auch sehr benutzerfreundlich.
Entschieden habe ich mich übrigens für ein Softcover-Fotobuch mit den Maßen 12 x 12, das 30 Seiten umfasst.

innenansicht_beispiel

Ein riiiesengroßes Danke an dieser Stelle auch nochmal an alle, die mich während der Entstehungsphase so lieb beraten haben!


Im Zebra-Wahn

Zitat Theres:
„Ich steh ja voooll auf Zebramuster! Ich find’s nur blöd, dass Zebras ausschauen wie Pferde…“ 😛

Abgesehen davon, dass dieser Satz den Matthias ziemlich amüsiert hat, weiß er natürlich inzwischen zu gut von meiner Vorliebe für zebra-gemusterte Sachen und hat mir vor ein paar Wochen eine tolle Teekanne aus Linz mitgebracht bzw. geschenkt. Dazu gab’s außerdem einen passenden Tee-Sieb. Seitdem brauche ich fleißig meinen beutellosen Tee auf, den ich zuvor eher vernachlässigt hatte. Perfektes Geschenk also!

zebra_kanne_tasse(*Hier* ein Foto vom gestapelten Zustand)

Dann hab‘ ich mir aber auch noch etwas selber geschenkt…
Seitdem ich meine neue Kamera (Canon 70D) habe, macht mir das Fotografieren noch mehr Spaß. Allerdings fand ich den mitgelieferten Kameragurt ziemlich unindividuell. Glücklicherweise bin ich auf den Onlineshop KlickKlickZoom gestoßen, wo es ziemlich abgefahrene Kameragurte gibt. Nachdem ich die letzten Wochen um einen Zebra-Gurt herumgeschlichen bin, hab ich ihn vor ein paar Tagen endlich bestellt. Zur Belohnung für die bestandenen Prüfungen. Oder so. 😀 Jedenfalls bin ich ziemlich happy damit. Auch das Warten hat sich gelohnt, weil er kürzlich noch etwas reduziert wurde.

gurt2

tetefreutsichüberneuenkameragurtVon Instagram geklaut 😉

…und weiter geht’s zu meiner kleinen Zebra-Schmink-Ecke.
Meine Kommode kennt man ja schon von früheren Beiträgen. Sie schaut zwar schon etwas fertig aus, aber ich finde sie – vielleicht deswegen?! – ziemlich toll. Aber heute geht es ja darum, was drauf ist…
Ganz links in der lila Kiste sieht man eine meiner Z-Paletten – natürlich mit Zebramuster! (Anm.: Eine Z-Palette dient der Lidschatten-Aufbewahrung.) Die anderen Zebra-Gegenstände sind eine Taschentücher-Box, ein paar Kisten und vier Gläser. Ich mag es, wenn alles irgendwie zusammenpasst.

schminkkommode

Die Gläser sind übrigens eine Eigenkreation. Dafür habe ich sie mit Zebra-Taschentüchern beklebt und den Rand mit einer Kleber-Glitzer-Nagellack-Mischung aufgepimpt. Darin bewahre ich unter anderem meine Schminkpinsel und -stifte auf.

Und weil ich nun so im Zebra-Wahn bin, musste ich mir natürlich noch meine Nägel passend lackieren…

nagellack_zebraKiko – 275 Black
essence – stamp me! white
MoYou London Stampingschablone – Back to the 80’s – 04

So. Jetzt bitte alle einmal nachzählen, wie oft das Wort „Zebra“ in diesem Post vorkam! 😀


Aufeinander abgestimmt

Die einen tragen die Schuhe passend zur Handtasche, andere den Lippenstift passend zum Nagellack. Ich kombiniere die beiden erwähnten Fälle und habe meine Fingernägel auf meine Umhängetasche abgestimmt. Ha! 😛

Die Tasche bekommt man in schwarz-weiß zum Beispiel im Onlineshop von Nuclear Blast. In klein und grün besitze ich sie ja bereits. Gefärbt wurde dieses Mal mit der Textilfarbe von Simplicol in dem Farbton „Pflaume“. Das Lila ist etwas bläulicher ausgefallen, als ich erwartet hatte. Aaaber ich habe einen Nagellack in meinem Regal gefunden, der wirklich exakt die gleiche Farbe wie die Tasche hat. Die Hose und die Stulpen auf dem Foto passen farblich zwar nicht sooo gut, hihi, aber… öhm… egal. 😛 Denkt euch einfach noch meine rot(braun)en Haare dazu, damit die für meine Verhältnisse kunterbunte Tetris komplett ist.

zebratasche Ja, es schneit! 😛

zebranaegel

Manhattan – 67N
P2 – eternal
Bundle Monster Stampingschablone BM-223


Für’s Teterl!

Also für mich! 😀
Endlich habe ich mir von der vom letzten Projekt übrig gebliebenen Wolle Stulpen gestrickt. Naja, ok, davon wurde nur die lila Wolle verwendet. Die schwarze Wolle habe ich noch extra hierfür gekauft. Diese Farbkombi passt so besser zu meiner Mütze, die ich neulich gestrickt hab‘ und die hier auch noch gezeigt wird.

Verwendet wurden:

  • ca. 3/5 Knäuel leicht melierte, lila Wolle (Lana Grossa – Merino Superfein; Farbe 112)
  • ca. 1/5 Knäuel schwarze Wolle (Lana Grossa – Merino Superfein; Farbe 433)
  • Rundstricknadeln Größe 3; Nadel für’s Zopfen
  • Nadel für’s Zusammennähen
  • wieder die Anleitung für das Muster

Im Vergleich bemerkt man, dass die neuen Exemplare nicht nur kürzer, sondern auch etwas schmaler sind als die Stulpen für meine Mama. Dieses Mal habe ich nur 50 Maschen angeschlagen. Passt super! Auch die Länge gefällt mir sehr gut, da ich Handschuhe und Stulpen meist erst anziehe, nachdem ich die Jacke an hab. Bei dieser Länge muss man dann nicht viel von der Stulpe in den Ärmel stopfen. 😉

So. Jetzt hab‘ ich noch relativ viel von der schwarzen und der petrolfarbenen Wolle übrig. Mal schauen, was ich damit anstell’… 😉