Nagellack & DIY-Projekte

Schwedäään – Icehotel & Abisko

(Teil I & Teil II)

Am 03.03. erreichten wir schließlich Kiruna und besuchten am Tag drauf (nach einer sehr kalten Nacht) das Icehotel in Jukkasjärvi. Falls es euch auch mal in den hohen Norden verschlagen sollte, kann ich euch das Icehotel sehr empfehlen. Es wird jedes Jahr komplett neu designed und innerhalb von acht Wochen aufgebaut. Schon ziemlich beeindruckend!

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Das sind kleine Hütten, die in der Nähe des Icehotels stehen. Und ganz viel Schnee. Das „richtige“ Hotel findet man dann ein paar Meter weiter unten. Betritt man die Eingangshalle, hat man die Wahl, entweder links in die Icebar zu gehen oder geradeaus zu den Zimmern zu gelangen. Um widerum zu den Gängen mit den Zimmern zu kommen, muss man durch eine Eishalle gehen, die durch viele Eissäulen gestützt wird und an den Wänden schön verziert ist. Hier ein kleiner Eindruck:

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Die Zimmer sehen dann zum Beispiel so aus:

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Und das ist die Icebar (man beachte den kleinen Schneemann hinter der Bar!^^):

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Es gab außerdem noch eine Kirche aus Eis, in der Bänke mit Rentierfällen waren (die ziemlich mieften^^). Dort kann man sogar heiraten. Das haben wir aber nicht gemacht, sondern sind weiter nach Abisko gefahren, hehe… 😀

20130904-IMG_6616Schee, oder?! 🙂

Dort haben wir an zwei Tagen den Nationalpark ein bisschen erkundigt und uns sogar sportlich betätigt. Im unteren Bild sieht man links ein Seil, mit dem wir am Hang heruntergeklettert sind. Danach hat uns nicht mehr gefroren und wir konnten den Graben mit dem Wasserfall bestaunen.

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Nachdem wir am Seil wieder hochgeklettert waren, ging’s links um den Graben herum und ein gutes Stückchen geradeaus, bis wir bei einer Aussichtsstation landeten. Dort waren wir jedoch nicht allein. Eine Gruppe Franzosen mit megaprofessioneller Fotoausstattung – also riesigen Objektiven vorne dran – hat sich ein Foto-Battle geliefert: Wer macht das schönste Foto vom Berg? Hihi. Klar, was soll man schon groß Unterschiedliches fotografieren, wenn man am gleichen Fleck steht… Aber witzig hat’s trotzdem ausgesehen – vor allem als einer aus der Gruppe plötzlich irgendwas mit „lumière“ rief, weil die Sonne gerade auf ein paar Häuschen in der Ferne schien, und sich die übrigen sofort versammelten:

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Mir war das ehrlich gesagt zu doof, weswegen ich lieber die Holzhütte beim Aussichtspunkt unter die Lupe nahm. 😀

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20130903-IMG_6548Erinnert mich irgendwie an einen Comic-Roboter 🙂

Noch ein paar weitere Winter-Impressionen:

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So. Und jetzt die Preisfrage: Wieso ist Abisko außerdem so beliebt? …Na?
…Richtig! Weil dort die Wahrscheinlichkeit, auf Nordlichter zu treffen, ziemlich hoch ist.
In Abisko gibt es außerdem eine Aurora Sky Station, von der aus man die Nordlichter bewundern kann. Die Betonung liegt auf dem Wort „kann“, weil wir Schlaumeier es nämlich verpennt haben, Tickets zu reservieren und die Station overbooked war. Aber nicht schlimm. Letztendlich haben wir die „Lampal“ dann von unten bewundert.
In der ersten Nacht war es nicht nur kalt, sondern wahnsinnig kalt. Oke, -16° halt. Für mich Frostbeule kalt genug, um im Auto zu bleiben und Tee zu trinken, während sich Matthias in kurzen Abständen nach draußen getraut hat, um Fotos zu machen. So zufrieden war er mit dem Ergebnis allerdings nicht, weswegen wir in der zweiten Nacht zu dem Aussichtspunkt gelatscht sind, den wir tagsüber entdeckt hatten. Dieses mal sogar ohne Franzosen. 😉 Nun waren die Temperaturen zwar um einiges erträglicher, dafür war es leicht bewölkt und die Nordlichter etwas schüchtern. Doch genug gelabert! Tadaaa:

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Dieses kuhle grüne Leuchten sieht man übrigens nur auf dem Foto so gut. Für mich sahen sie Nordlichter eher nach hellen Wolken aus, die ihre Form interessant veränderten. Aber ja, faszinierend!

One Response

  1. Geil.. Nordlichter

    Hast du auch Bilder von der Kirche gemacht? Würde mich sehr interessieren 🙂

    10. April 2014 at 17:29

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