Nagellack. DIY-Projekte. Fotografie.

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Mein Karibik-Urlaub 2016

Von Mitte November bis Mitte Dezember habe ich Urlaub in der Karibik bzw. auf den Grenadinen gemacht. Da ich ja inzwischen mit dem Studium fertig bin, dachte ich mir, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt für einen längeren Urlaub wäre. Die Reise war ziemlich abenteuerlich für mich, da ich noch nie außerhalb von Europa war und den Langstreckenflug alleine bewältigen musste. Es gibt aber zum Glück einen Direktflug von Frankfurt nach Grenada.

Auf der Insel war es echt total schön! Wir hatten eigentlich durchgehend 29 Grad, auch wenn es zwischendurch mal Unwetter gab. Zum Strand waren es nur fünf Minuten. Besonders erwähnenswert ist auch das Essen dort. Ich habe mich viel von Bananen (auch aus dem eigenen Garten), Papaya, Callaloo, Fisch und Lambi (große Meeresschnecken) ernährt. Superlecker!

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Meine Ausstellung im KaffeeWerk

Nur noch bis morgen Abend hängen meine Bilder im KaffeeWerk am Kirchenplatz in der Passauer Innstadt. Deswegen gibt’s jetzt ein paar Fotos von der Ausstellung für alle, die es nicht dorthin geschafft haben, aber trotzdem sehen wollen, was im letzten Monat dort an den Wänden hing… Bitte folgen Sie mir hinein! 😉

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Auf der rechten Seite begrüßt den Besucher zunächst ein Fahrrad, das ich mal im Winter in der Straße fotografiert habe, in der ich wohne. (Also circa 30m vom KaffeeWerk entfernt, hihi.) Dreht man den Kopf etwas weiter nach links…

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… hat man auch schon das Herzstück der Ausstellung im Blick:
Zwölf Untiere aus meinem Buch „Das Lexikon der Untiere“!

Ich habe sie im Format 20x20cm auf Hahnemühle FineArt Papier drucken lassen und in schwarze Holzrahmen gepackt. Ein Ansichtsexemplar des Büchleins war natürlich auch am Start und auf dem Fensterbrett (also beim Fahrrad 😉 ) zu finden.

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Auf der linken Seite des Raums habe ich ein paar Fotografien ausgestellt. Die meisten davon kennt der regelmäßige Blabliblog-Leser ja vermutlich schon. 😉 Zu einigen Schwarzweiß-Fotografien, die (bis auf das Fahrrad; s.o.) in Belgien entstanden sind, durften sich außerdem drei farbige Naturaufnahmen gesellen. Aufgehängt wurden die Fotos mit Foldback Klemmen an einer Nylonschnur.

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… Und zu den KaffeeWerk-Beuteln hat sich auch noch ein einsames Foto von einem einsamen Metall-Hochsitz geschmuggelt. 🙂

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Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle nochmal an Stephan Bauer vom KaffeeWerk, dass ich meine Bilder in seinem Café aufhängen durfte. Unendlich dankbar bin ich außerdem meiner lieben Mama, die am Tag vor der Vernissage über zwei Stunden die Bilder mit mir aufgehängt hat. <3 Ohne sie und ihr Know-How hätte ich wirklich drölfmal länger dafür gebraucht! Und dannnn danke ich natürlich noch allen, die sich meine Ausstellung angesehen haben, hehe.
Ich freue mich, dass ein paar Untiere ein neues Zuhause finden konnten! 🙂


Ein bisschen Oxford

Wie ihr wisst, war ich vor Kurzem wegen dem European Quidditch Cup 2015 für ein paar Tage in Oxford. Einen Tag Freizeit hatten wir auch mit eingeplant, an dem wir viel durch die Stadt geschlendert sind und lecker Milchshakes gesüffelt haben. Natürlich war ich auch bei Boots und hab‘ mir unter anderem einen Glitzerlack von Barry M gekauft. Ich hoffe, dass ich bald dazu komme, ihn hier zu zeigen. In der Zwischenzeit gibt’s ein paar Schnappschüsse von der Citäy:

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IMG_4257Finde den Bauzaun! 😉

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Irgendwann landeten wir natürlich bei der Bodleian Library…

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… und beim New College…

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… wo auch der „Malfoy Baum“ steht. Dort haben wir äußerst gefährliche magische Duelle (die Zauberstäbe lagen da einfach so rum!^^ 😛 ) ausgetragen und uns ein bisschen auf die Wiese gefläzt.

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IMG_4384Tetal  vs. Lisl 😀

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Später waren wir noch in der Turf Tavern und haben dort das britische Bier gekostet. Auf dem Weg zurück zum Bus haben wir zufällig das Quidditch-Team aus Nantes vor einem Shop mit Harry Potter Sachen (wo sonst!?^^) kennengelernt, gegen das die Three River Dragons dann am Sonntag gespielt haben.

(Achtung Überleitung! 😀 )

Apropos Quidditch… Natürlich habe ich an den zwei Spieltagen nicht nur auf dem Feld fotografiert. Da es ja ziemlich kalt war, haben wir uns mal kurz in das Gebäude mit den Umkleiden gehockt und ausgewärmt. Dort entstand folgendes Foto, das vielleicht nicht gerade spannend ist, aber voll meinen Geschmack für „Fotos von abgeranzten Sachen“ trifft.

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Okok… Wieder zurück zu den Sehenswürdigkeiten! Kurz vor unserer Abreise sind wir noch zur Christ Church, haben uns davor auf eine Wiese gesetzt, Tee getrunken und Gebäck gesnackt. Drinnen waren wir nicht, weil wir dafür keine Zeit mehr hatten. Macht aber nichts, weil wir vor einigen Jahren mal einen Schulausflug nach Oxford gemacht und dort im (Harry Potter) Speisesaal gegessen haben. Oxford ist auch immer noch so schön wie in meiner Erinnerung an damals (deswegen wollte ich auch unbedingt nochmal hin!) und definitiv einen Besuch wert. 🙂

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European Quidditch Cup 2015 – Three River Dragons

Vor wenigen Wochen, genauer gesagt vom 16. bis 20. April, war ich in Oxford.
Anlass war der European Quidditch Cup 2015, der dort über’s Wochenende stattfand.
Jap, richtig gelesen! Ich rede von der Sportart aus Harry Potter, die es tatsächlich gibt – so richtig mit Besen und Schnatz! 😀

Die Quidditch-Regeln genau zu erklären würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Wer Harry Potter gelesen oder gesehen hat, weiß im Großen und Ganzen Bescheid, abeer nochmal gaaanz grob zur Erinnerung: Ziel ist es, den Ball (Quaffel) in einen der Ringe zu werfen, um Punkte zu machen. Dabei müssen die Spieler jedoch aufpassen, dass sie nicht von einem Klatscher vom Besen „geworfen“ werden. Das Spiel ist zu Ende, wenn der Schnatz gefangen wurde.

Eine meiner Best Friends, die liebe Lisa , ist eine der Gründerinnen des Passauer Quidditch-Teams, den Three River Dragons. Da sich meine Begabung für Ballsportarten in Grenzen hält, schmuggel ich mich unter das Team allerdings nur zu Anlässen wie der Weihnachtsfeier und Quidditch-Flashmobs am Passauer Campus. 😀 Als mir Lisa erzählt hat, dass sich die Three River Dragons für den Europacup in Oxford qualifiziert haben, stand für mich sofort fest, dass ich als Fan und Fotografin mitreisen muss!

Natürlich war da auch ein Tag Freizeit eingeplant. Die Fotos dazu folgen noch…
Jetzt gibt’s aber erstmal kräsi Quidditch-Action! 😉

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Am Samstag war der erste Spieltag.
Früh morgens ging es zur Anmeldung auf das Feld. Kein einziges Wölkchen war am Himmel zu sehen… Und es war trotzdem mega kalt! Ich sag nur: Großes Feld und viel Wind! Von der Organisation her nicht so geil. Man hat nämlich kein großes Zelt mit Bänken drin aufgestellt (wie man es im guten alten Bayern bestimmt gemacht hätte, hihi), wo sich die Teams hätten aufhalten können, während man auf das nächste Spiel wartete. Tztz… Aber gut, der Europacup fand ja noch nicht so oft statt, da kann das noch ausbaufähig sein! 😛

Die Three River Dragons mussten sich am Samstag drei starken Gegnern stellen, nämlich…

… dem Southampton Quidditch Club (UK)…

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… den Paris Titans (Frankreich)…

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… und den METU Unicorns (Türkei), deren Trikots (Einhorn + Galaxy-Muster) heiß begehrt waren. 😀

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Auch wenn das Passauer Team an diesem Tag keinen Sieg davongetragen hat, haben sich alle echt gut geschlagen und sind von Spiel zu Spiel immer besser geworden! 🙂

Am Sonntag war dann der zweite Spieltag, an dem abends auch das Finale stattfand.
Die Three River Dragons hatten unter anderem ein spannendes Spiel gegen die Milano Meneghins (Italien), das wir auch gewonnen haben. Yay!

IMG_5055    (Hundi! <3 )

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Hier noch ein paar random Impressionen von beiden Spieltagen:

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Und auch am Sonntag war es wieder very cold!
Als Nicht-Spielerin (dafür aber Fotografin, Banner-Näherin, Haare-Flechterin und Schmink-Tante 😀 ) konnte ich mich aber kurz unter einen Jacken-Berg kuscheln (ich hatte ja selber schon drei Jacken an!), während sich die anderen aufgewärmt haben, hihi…

IMG_5123Tete beim nichtmehrganzsostark-Frieren (Foto: Michael Schoppe)

Beim Spiel der Vienna Vanguards gegen Oxford habe ich ganz gut festhalten können, wie der Schnatz gefangen wurde. Hier sieht man auch, warum mich Quidditch immer wieder an Rugby erinnert hat. Es wurde schon ziemlich ordentlich geschubst und rumgerempelt. Die Sanitäter hatten jedenfalls immer gut zu tun! 😉

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Im Finale sind die Paris Titans gegen die Radcliffe Chimeras (UK) angetreten, was alle gebannt verfolgt haben.

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… Und die Gewinner des European Quidditch Cups 2015 waren… die Paris Titans! 🙂

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Es war wirklich ein wahnsinnig cooles Wochenende – nicht nur wegen dem Wetter! 😛 😉
Ich fand es total spannend, mal in diese kräsi Quidditch-Welt mit eintauchen zu dürfen. Die Stimmung war echt super und es hat mich voll gefreut, so viele nette Leute kennenzulernen! 🙂


Kaputte Wände (i. d. Opf.)

Über Weihnachten – also vor einem Monat – war ich bei meinem Papa in der Oberpfalz. Während alle anderen nach dem Weihnachtsessen ein Nickerchen gehalten haben, hab‘ ich mir die Kamera von meinem Papa geschnappt und damit ’nen kleinen Spaziergang durch das Dorf gemacht.
Bei der Kamera handelt es sich um die Olympus OM-D E-M10. Da ich nun schon seit ein paar Jahren die Spiegelreflexkameras von Canon gewohnt bin (hatte erst die 450D und bin inzwischen bei der 70D gelandet), musste ich erst ein bisschen rumprobieren. Dabei sind sogar einigermaßen vorzeigbare Fotos herausgekommen, hehe.
… Na gut, für Fotos von kaputten Wände bin ich aber auch wirklich leicht zu begeistern. 😀

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Und zu guter Letzt noch ein Foto ohne Wand, das (bis auf das Wasserzeichen^^) komplett unbearbeitet ist:

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Samstags im Ilztal

Der Titel sagt ja eigentlich schon alles… 😀 Wir waren im Passauer Ilztal spazieren und ich hatte zuuufällig meine Kamera dabei. Das ist dabei herausgekommen:

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IMG_1048Das war schon so. 😉

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Die Knochenkirche

Da wir am Sonntag nicht so richtig wussten, was wir in Prag unternehmen könnten, haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zum Sedletz-Ossarium in Kutná Hora gefahren. Dabei handelt es sich um ein Beinhaus, wo die Knochen von etwa 40.000 Menschen aufbewahrt und sehr kunstvoll aufeinandergestapelt sind…

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Uns war schon vorher klar, dass die Kirche ein Touri-Magnet ist, aber dass wir diesen Ort derart verstört wieder verlassen würden, hätten wir nicht gedacht. 😛 „Warum verstört??“ Ja, natürlich sind wir dorthin gefahren, um unter anderem ein paar Fotos zu machen. Das ist dort auch erlaubt, ABER…

*Luft hol*

… Auch wenn ich mich jetzt nicht gerade als Christin bezeichnen würde, kenne ich grundlegende Benimmregeln, die man in einer Kirche einhalten sollte (na gut, war immerhin auf ’ner Klosterschule^^). Das heißt unter anderem: Klappe zu, Ton von Handy/Fotoapparat aus und geblitzt wird nicht! Viele der Besucher haben davon anscheinend noch nie etwas gehört. Schon auf den ersten Treppenstufen wurde die Digicam, das Smartphone oder Tablet gezückt und man lief wie ferngesteuert mit dem Ding vor dem Gesicht durch den Raum. Dabei ging es zu wie im Wirtshaus. Das Schlimmste war dabei nicht mal das Gerede und ständige Piepen vom Auslöser… Nein. Aber ich frage mich schon sehr, wie man auf die Idee kommt, Familienfotos vor einem Wappen aus Gebeinen zu machen. Oder grinsende iPad-Selfies zusammen mit einem Totenschädel. Verrückte Welt!

Ich habe mich wirklich geschämt, dass ich in diesem Affenstall ebenfalls mit meiner Kamera herumgelaufen bin. Also habe ich mir das Ganze angeschaut, sieben Motive fotografiert und mich dann zur Treppe verkrümelt, wo ich auf meine Begleitung gewartet habe. Wer sich das Ganze ebenfalls anschauen will, dem empfehle ich besser, das gleich in der Früh zu machen. Abgesehen von unserer eher unangenehmen Erfahrung ist dies nämlich ein eindrucksvoller Ort.


Ein bisschen Prag

Der ein oder andere hat vielleicht gemerkt, dass es gestern und heute Probleme mit dem Server gab und der Blabliblog deswegen leider nicht verfügbar war. Jetzt geht aber zum Glück wieder alles und ich kann euch Fotos von unserem Prag-Ausflug zeigen. Macht euch auf eine kleine Bilderflut gefasst! 😉

Freitagabend kamen wir nach einer etwa dreistündigen Autofahrt in Prag an. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten und uns die Hausherrin (die übrigens ziemlich cool war) anhand eines Stadtplans aufgemalt hat, was wir uns alles anschauen müssten, sind wir noch zu einem abendlichen Spaziergang aufgebrochen. Dabei haben wir schonmal ein bisschen die Gegend erkundet, um am nächsten Tag ohne große Umwege die Karlsbrücke erreichen zu können. Der Wecker klingelte nämlich schon um sechs Uhr früh. Matthias wollte beim Sonnenaufgang Fotos machen. Da ich zuuufällig meine Kamera dabei hatte, wurde ebenfalls – wenn auch ohne Stativ – ein bisschen herumgeknipst:

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Als wir auf der Karlsbrücke angekommen sind, haben wir uns gefreut und auch ein bisschen gewundert, dass so wenig Leute unterwegs waren. Jaja, der frühe Vogel und so…

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Im wahrsten Sinne „cool“ war auch das Braut-Shooting, das um sieben Uhr morgens auf der Brücke stattfand. Brrr! 😀

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Nach dem Frühstück im Hotel sind wir durch einen echt schönen Park gegangen, der am Petřín-Hügel liegt. Dort stießen wir per Zufall auf ein Lost Place… Moder und Zerfall! Mein liebstes Fotomotiv!
Leider habe ich über die übliche Google-Recherche nicht herausgefunden, was hier (nicht mehr^^) los ist. Wenn ich die abgeblätterte Beschriftung aber richtig entziffere, war das mal ein Restaurant.

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Als wir später oben auf dem Petřín-Hügel ankamen, mussten wir feststellen, dass doch etwas mehr andere Touris unterwegs waren als wir noch in der Früh gehofft hatten. Den Aussichtsturm haben wir deswegen ausgelassen. Dafür standen da auch noch andere interessante Gebilde herum… 😀

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An Kloster und Burg sind wir auch nur vorbeigelatscht, weil so viel Trubel war. Da fotografiere ich lieber weiter kaputte Wände! 😀

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Nachdem wir die Altstadt einmal durchquert haben, ging’s noch ein bisschen weiter…

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… Bis wir beim Vyšehrad gelandet sind. Dort haben wir gewartet, bis in der Stadt die Lämplein angingen und Matthias kitschige Fotos machen konnte. Während der Warterei habe ich auch ein Foto gemacht:

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Jaaa… Das waren nun ein paar Eindrücke von unserem schönen Wochenende in Prag. Wir haben uns am Ende echt gefragt, wie viele Kilometer wir insgesamt gelatscht sind. 😀


Ein bisschen Hamburg und Photokina

Da bin ich mal wieder! 😉

Matthias und ich sind letzte Woche einmal quer durch Deutschland gefahren. Erster Halt: Hamburg!
Da ich dort noch nie war, stand auf dem (wie immer eigentlich nicht vorhandenen) Plan, die Stadt ein bisschen anzuschauen und ins Miniaturwunderland zu gehen, weil uns davon so vorgeschwärmt wurde.

Am Sonntagnachmittag kamen wir nach einer mehrstündigen Zugfahrt in der Hansestadt an, checkten in unserer Unterkunft ein und begaben uns auch sogleich auf Erkundungstour. Matthias hatte seine analoge Kamera dabei und ich meine digitale Spiegelreflex, weshalb ich euch jetzt schon Fotos zeigen kann und er nicht, höhö! 😛

… Das Ganze „ein bisschen“ in Lightroom bearbeitet und fertig sind die düsteren Hamburg-Fotos nach Tetes Geschmack:

IMG_2306Mal ein etwas anderer Blick auf das Hamburger Rathaus

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Ins Miniaturwunderland wollten wir eigentlich erst am Montag in der Früh gehen. Irgendwie hat es sich dann aber so ergeben, dass wir zuuufällig noch am Sonntag daran vorbeigelaufen sind – wie das halt so ist… 😉

Uns hat das Minitaturwunderland richtig gut gefallen! Man kann Stunden darin verbringen und hat dann immer noch nicht alles gesehen, weil die Modellbauten so detailreich gestaltet sind. Es sind wirklich sehr kreative und witzige Szenen dabei: Bürostuhl-Rallye, Troll-Höhle, Ufo-Landung, usw. Es gab sogar das Icehotel und die Stadt Kiruna, was uns sofort an unseren Schweden-Urlaub erinnert hat… Schee!

IMG_2326Die zwei Spanner hier sind übrigens Mönche 😛

Am nächsten Tag ging die Erkundungstour weiter.
Erst sind wir einmal quer durch den Planten un Blomen Park gelatscht…

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… haben später den Elbtunnel durchquert…

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… und auf der anderen Seite auf den Auslöser der Kamera gedrückt…

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… und sind letztendlich irgendwann wieder in der Speicherstadt gelandet. Phui! Danach war ich leicht K.o. und wir haben uns auf den Rückweg zur Unterkunft gemacht.

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Bei der S-Bahn-Haltestelle „Berliner Tor“ in der Nähe unseres Hostels (waren in der Superbude St. Georg) gab es übrigens einen Kiosk, der uns bei jedem Vorbeigehen ein Schmunzeln auf’s Gesicht gezaubert hat… Wegen dem bekloppten Namen! Ganz ehrlich, wer denkt sich sowas aus!? 😀 Stellt man das Ganze ein bisschen um – Empire Of Bäckerei & Döner – klingt es sogar noch bescheuerter. Falls der Besitzer damit absichtlich Aufmerksamkeit erregen wollte… Es ist ihm geglückt! (Das ist auch echt nicht negativ gemeint. Ich find’s einfach nur lustig.)

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Dienstag war unser letzter Tag in Hamburg, den wir im Schanzenviertel verbracht haben. Dort haben wir uns ins Café Elbgold gefläzt und lecker Kaffee und Chai-Tee gesüffelt. Das Café wurde uns von Stephan vom KaffeeWerk in Passau empfohlen. Guuuter Tipp! 🙂

… Dann ging es auch schon weiter nach Köln zur Photokina. Unsere Unterkunft war das Hostel „die wohngemeinschaft“, wo ich letztes Jahr bereits mit meiner Schwester genächtigt habe. Dieses Mal hatten wir das Zimmer von „Juri“ und haben in einem Raumschiff geschlafen. Total abgespaced!^^

Auf der Photokina waren wir dann am Mittwoch und Donnerstag, was ziemlich anstrengend war, weil die Messe so groß ist und wir uns ja bereits in Hamburg die Füße plattgelaufen haben. In Halle 9 habe ich zufällig den bunten Stand des DIY-Magazins „Handmade Kultur“ entdeckt, wo Workshops angeboten wurden. Ich hab‘ mich natürlich gleich für zwei angemeldet. Im ersten Kurs ging es darum, wie man seine DIY-Produkte gekonnt in Szene setzt und fotografiert. Von diesem Workshop war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Da wir auf einer Fotomesse waren, kann man ja eigentlich davon ausgehen, dass die Besucher bereits etwas von Fotografie verstehen. Stattdessen richtete sich der Kurs an Einsteiger, denen die „Blümchenfunktion“ bei der Digitalkamera erklärt wurde, sodass ich leider nichts Neues dazulernen konnte. Eine andere Kursteilnehmerin war aber sehr begeistert, deswegen war ich vermutlich einfach die falsche Zielgruppe.

Der zweite Workshop entsprach dafür aber genau meinem Geschmack. Bastel-Time! Juhuu! 🙂 Anastasia, die auf Kreativbuehne.de über ihre DIY-Projekte bloggt, zeigte uns, wie man aus Paracord einen Kameragurt bastelt. Dieser Kurs hat echt Spaß gemacht und das Ergebnis finde ich auch super. Schaut doch auch mal auf Anastasias Seite vorbei! 😉

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Unfotogener Mond

Oder: Meine ersten Langzeitbelichtungsversuche.

Mäh. Wie war das mit dem Supervollmond heute Nacht?!
Ok, vielleicht liegt es einfach daran, dass ich bisher kaum Erfahrung mit Nachtaufnahmen habe, aber ich finde, der Mond sieht auf meinen Bildern eher wie die Sonne aus! *seufz* Das hier war das einzige Foto (gut, ich hab‘ auch nicht sooo viele gemacht^^), auf dem er einigermaßen erkennbar ist:

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Und wenn der Mond auf dem Foto nicht so aussieht wie er meiner Meinung nach aussehen soll (= klar und so richtig schön mit Kratern), dann wird er einfach gnadenlos abgeschnitten, hähä! 😛

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Ich habe mich dann aber doch ein bisschen gefreut, dass die Straßenlaternen auf dem folgenden Foto so hübsch strahlen. Ich lasse mich also nicht entmutigen und werde das mit den Langzeitbelichtungen bei Gelegenheit nochmal ein bisschen üben…
Ein Klick auf die Bilder macht sie übrigens groß. 😉

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Sonntagmorgen auf’m Lusen

Am Freitag waren wir mit Freunden auf der Passauer Kunstnacht unterwegs und haben uns da spontan auch für die nächste Nacht verabredet, um auf dem Lusen (= Berg im Bayrischen Wald) den Sonnenaufgang anzuschauen. Gesagt, getan. Um vier Uhr nachts ging’s los und auch wenn ich anfangs wegen dem frühen Aufstehen etwas gnatschig war, änderte sich das bei diesem wunderschönen Anblick sehr schnell wieder… 

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Und um 5:23 Uhr ging dann die Sonne auf…

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Die Bla-Karte gezogen

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Ich hab’ neulich eigene Visitenkarten gestaltet. Einfach so.
Als “Medien und Kommunikation”-Studentin muss man so etwas ja fast haben, hehe… 😉
Mit dem Ergebnis bin ich wirklich sehr glücklich, da ich finde, dass die Karten gut zu mir und dem Blog passen.

Für das Design durfte natürlich mein geliebtes Zebramuster nicht fehlen! Auf die eine Seite wurde die Bla-Sprechblase platziert, welche ihr ja schon von meinem Blog-Header kennt. Auf die Rückseite kamen ein paar Kontaktdaten (Name – Handynummer – Email – Website) und ein Foto, das letzten Herbst von mir gemacht wurde.

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Bestellt und gedruckt wurden die Karten bei Moo. Ich hab’ mich dort für die ganz normalen, matten Visitenkarten mit kantigen Ecken entschieden. Erstmal sind nur 50 Stück ins Körbchen gehüpft. Dafür hab’ ich dank 10% Gutschein knapp 18€ gezahlt (inkl. Versand aus UK) und nach etwa 1,5 Wochen kam ein kleines Päckchen bei mir an…
Ausgepackt. Happy. Gleich ein paar verteilt. 🙂


Schicke Karren

Als wir in Göteborg eingefahren sind, fiel mir ein Schrottplatz auf. Alte, kaputte, rostige Sachen?? Da muss ich hin! 😀 Nachdem ich den Angestellten dort um Erlaubnis gefragt habe, sind wir mit unseren Kameras zwischen den Autos rumgewuselt. Hach, total genial! Theres im Schrott-Paradies. 🙂 😛

Da man uns dann aber doch etwas misstrauisch beobachtet hat, blieben wir nicht lange. Vermutlich auch etwas seltsam, wenn da zwei Touristen ankommen, um die ollen Karren ablichten zu wollen, hehe…

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So. Das war’s dann auch schon mit den Fotos, die ich von Schweden herzeigen will. Wer noch nicht genug davon hat, dem empfehle ich, mal auf die Seite „Globetrotter Bavaria“ zu schauen, wo wir auch einen Reisebericht geschrieben haben. 🙂


Schwedäään – Lost Place

12. März 2014 – ca. 12:30 Uhr. Irgendwo in Schweden zwischen Mora und Karlstad. Tank fast leer!

Die Tankstelle, die wir zuerst angesteuert hatten, war so eine blöde hier-nur-mit-Karte-zahlen-Tanke, die sich nicht mit Matthias‘ Karte verstand. Zu der nächsten mussten wir ca. 35 Kilometer fahren, was wir gerade noch schafften. Dort angekommen die Ernüchterung: Auch eine hier-nur-mit-Karte-zahlen-Tanke… -.- Da standen wir also an der %&*§#-Tankstelle und uns blieb nichts anderes übrig, als auf einen vorbeischlendernden Schweden mit funktionierender Karte zu warten.
Uuund tatsächlich kam uns eine sehr nette Schwedin zu Hilfe. Zum Glück hatten wir noch Bargeld dabei!

Wieso ich das erzähle? Wenn wir diesen Umweg nicht gemacht hätten, wären wir nämlich niemals an einem ultrakuhlen Lost Place vorbeigekommen. Die Tatsache, dass ich eigentlich alle Lost Places ziemlich kuhl und faszinierend finde, will ich mal unter den Teppich kehren…. Ähem. Ich male mir dann die gruseligsten Geschichten aus, was dort passiert sein könnte und welche Gefahren dort womöglich lauern. Und was da alles rumliegt! Huuui… 🙂

Darauf gestoßen sind wir übrigens, weil wir an dieser kaputten Hütte vorbeigefahren sind:

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Matthias hat kurz danach bemerkt, dass sich etwas weiter hinten eine verlassene Fabrik befindet. Nachdem der Tank wieder gefüllt war, musste ich das natürlich etwas genauer inspizieren!

Was mich erstmal etwas eingeschüchtert hat, war das gelbe Schild. Achtung, Gefahr! Der etwas demolierte Zustand des Gebäudes verrät, dass einige vor mir sich nicht davon haben verschrecken lassen. Da wir unterwegs kein Internet hatten, konnte ich auch nicht nachschauen, was hier passiert ist, um die tatsächliche Gefahr besser einschätzen zu können.

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Deswegen bin ich erst nur etwas um das Gelände gelaufen…

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Ich konnte auch in das Gebäude hineinsehen und feststellen, dass die Decke schon an einigen Stellen durchgebrochen war – wovon ich Horst natürlich keine Fotos gemacht habe.^^ Auch wenn ich mich im Nachhinein wahnsinnig ärgere, nicht weiter hineingegangen zu sein… das Risiko war vermutlich wirklich zu groß! (Vor allem, da Matthias mich nicht begleiten wollte. Und alleine?! Eher keine gute Idee.)
Abends am Campingplatz hab‘ ich dann herausgefunden, dass das Ganze mal eine Papierfabrik war, die schon ewig und drölf Tage geschlossen ist und wo anscheinend Ende der 90er Jahre einige Tonnen giftiges Zeug wie z.B. Quecksilber sichergestellt wurde.

Ich habe ein Flickr-Album von 2006 (Fotograf: Björn Sahlberg) entdeckt, das den damals noch um einiges besseren Zustand des Gebäudes dokumentiert. So hat es dort jedenfalls definitiv nicht mehr ausgeschaut, als ich da war. Vergleicht zum Beispiel mal *dieses* Foto mit dem folgenden von mir. Der Fotograf hat das Ganze von innen abgelichtet, mir war der Zugang von außen möglich. Wie man sieht: keine Fenster mehr, die Türen offen, alles vollgesprayt, die Treppe war auch nicht mehr komplett… Das ist übrigens auch eine Halle, wo die Decke schon runterkam. Klickt euch einfach mal durch die Galerie, dann seht ihr ein paar Fotos von verschiedenen Räumen. (*schluchz*) …da sind einige coole Bilder dabei – zum Beispiel steht da plötzlich ’ne Nähmaschine! 😀

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Schwedäään – Plötzlich ohne Schnee

Während wir weiter Richtung Süden fuhren, wurde der Schnee immer weniger. Meinen Aufzeichnungen aus dem Reisetagebuch entnehme ich folgendes:
„11.03.2014 – 14:30 Uhr: Zack – Schnee weg – Frühlingsanfang :D“
Da waren wir gerade irgendwo kurz vor Mora. Unterwegs wurde natürlich hin und wieder die Kamera herausgekramt. Wem die letzten Artikel zu schneelastig waren, kommt also jetzt auf seine Kosten…

In Rättvik haben wir eine Pause eingelegt und sind ein bisschen am Siljan-See spazieren gegangen, der teilweise noch mit einer dünnen Eisschicht bedeckt war. Es gibt dort einen ziemlich langen Steg, der zu einer Plattform führt. Zusammen mit dem Sonnenuntergang war das Entlangschlendern dort besonders schön! 🙂

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Am nächsten Tag ging’s weiter Richtung Karlstad. Auf dem Weg dorthin liefen uns unter anderem diese Motive vor die Linse…

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Neben dieser kleinen Hütte stand ein Sägewerk. Man beachte die Kritzelei oben rechts an der Tür!^^

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In Karlstad bzw. einem Ausflugsziel in der Nähe (Skage Fyr) sind dann noch diese Fotos entstanden:

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Schwedäään – Schnee & Hundeschlitten

(Teil I; Teil II – On The Road; Teil III – Icehotel & Abisko; Teil IV – Kuhles Café & Storforsen)

Wieso mussten wir also einen Tag in (der Nähe von) Arvidsjaur vertüdeln?
Wir hatten für den nächsten Tag endlich einen Termin für eine Hundeschlittenfahrt bekommen. Juhu! 🙂 Wer im Winter nach Schweden fährt und eine Hundeschlittenfahrt machen will, der sollte möglichst früh buchen oder gaaanz viel Glück haben, dass noch ein Platz frei ist. Wir hatten Glück und haben bei Wildact einen Platz bekommen – einer Huskyfarm, die einem Paar aus der Schweiz gehört. Morgens um neun ging es mit acht Leuten bzw. Schlitten los. Zwischendrin gab’s auch mal eine Mittagspause, während der wir in einer Mini-Holzhütte saßen und Matthias alle Kekse aufgegessen hat. (hihi) Insgesamt sind wir übrigens fast 40km gefahren. Die Hundeschlittenfahrt war wirklich ein besonderes Highlight unserer Reise. Wir waren umgeben von der tollen Natur, es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch kein einziges Mal vom Schlitten gefallen. Yeah!

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Da wir ja leider schon wieder auf dem Rückweg waren, mussten wir die Zeit umso mehr nutzen, mal nicht im Auto zu sitzen, sondern ein bisschen spazieren zu gehen und Fotos zu machen. Die folgenden Bilder sind zum Beispiel in Porjus entstanden:

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Wo diese Fotos aufgenommen wurden, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr… Ich war auf jeden Fall sehr fasziniert von den komischen „Fusseln“, die an den Bäumen hingen.^^

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…und schon wieder Fussel an den Bäumen! 😀 Da waren wir übrigens im Hamra Nationalpark. Dank Tiefschnee sind wir dort allerdings nur ’nen Kilometer „gewandert“.

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Rentiere haben wir auch gesehen. Nur keine Elche, was uns schon ein wenig enttäuscht hat. Wir vermuten, dass es gar keine Elche in Schweden gibt.^^ …aber wie gesagt: Rentiere haben wir gesehen! Dieses Exemplar zum Beispiel leckte genüsslich die Straße ab und zeigte sich völlig unbeeindruckt von unserer Karre, als wir uns näherten. Erst als es angehupt wurde, trottete es langsam zu seinen Kollegen.

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Und hier war es schon etwas dunkler. Ich weiß noch ganz genau, wann dieses Foto aufgenommen wurde. Kurz davor hat der Matthias nämlich seinen Defender im Straßengraben versenkt. Eine ähnliche Situation hatten wir bereits ein paar Tage zuvor, als wir etwas abseits der Straße halten wollten und das Auto plötzlich im Schnee einsank. Da kamen wir noch problemlos raus. Als Matthias an diesem Tag das Auto wenden wollte, sprach sein Tetal (also ich^^): „Gell, und nicht wieder wie neulich zu weit über den Rand fahren!“ …wenige Sekunden später steckten wir im Tiefschnee fest, weil es neben der Straße einen Meter runter ging. Ups. 😛 Nach einer halben Stunde Schaufelarbeit war das Auto jedoch wieder freigelegt. Und: Allrad sei Dank!
Wieso wir eigentlich wenden wollten? Wir waren auf der Suche nach einem Rastplatz, um uns ein exquisites Mahl (Nudeln mit Soß‘) zu kochen, und hatten die falsche Abzweigung genommen. Etwas später sind wir dann tatsächlich bei einem Rastplatz gelandet, der ganz nett bei einem Flüsschen mit einem Brückchen und vielen Bäumchen lag:

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Schwedäään – Kuhles Café & Storforsen

(Teil I; Teil II – On The Road; Teil III – Icehotel & Abisko)

Ok, die chronologische Reihenfolge der Schweden-Fotos ist spätestens jetzt dahin, hahaha… Aber egal. Bevor ich willkürlich weitere Fotos vom Winterwonderland zeige, gibt’s erstmal einen Bericht zum 08. März.

Angekommen in Arvidsjaur. Weil wir dort einen Tag irgendwie rumbringen mussten (wieso, verrate ich im nächsten Beitrag), liefen wir etwas planlos durch die Ortschaft. Als Sehenswürdigkeit von Arvidsjaur gelten die Lappstaden, ein Kirchendorf der Samen aus dem 17. Jahrhundert. Da im Winter so gut wie alles, was wir uns anschauen wollten, offiziell geschlossen hatte, sind wir nur so ein bisschen vorbeigestapft. Guckstu:

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Achso. Und das folgende Fenster wollte auch noch in diesen Post.
Einfach so.
Titel: Irgendwo in Arvidsjaur.^^

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Wie es der Zufall so will, sind wir dann spontan in einem richtig kuhlen Café gelandet. Das Café L’Amanda in Arvidsjaur ist 50s-retromäßig eingerichtet und etwas schrill dekoriert (siehe Fotos). Wir haben uns dort mit Kaffee, heißer Schoki und Belgischen Waffeln versorgt. Hinter uns standen ein paar andere Deutsche an – Testfahrer, wie sich kurz darauf herausstellte. Wir plauderten ein wenig und so wurde uns empfohlen, den Storforsen unbedingt einen Besuch abzustatten. Jeeetzt kommt Peter ins Spiel. Peter ist (vermutlich) der Besitzer des Cafés und ein wahnsinnig lustiger und verpeilter Kerl, der uns später den Weg zu den Storforsen erklärt hat. Solltet ihr mal in Arvidsjaur rumhängen und Bock auf Waffeln haben, wisst ihr ja jetzt, wo ihr hingehen könntet! 🙂

cafe_lamanda_arvidsjaur

Na dann… Auf zu den Storforsen!
„Storforsen, Storforsen… Von was faselt die da eigentlich?“

Die Storforsen sind ein ziemlich phätter Wasserfall! 🙂

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storforsen

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Schwedäään – Icehotel & Abisko

(Teil I & Teil II)

Am 03.03. erreichten wir schließlich Kiruna und besuchten am Tag drauf (nach einer sehr kalten Nacht) das Icehotel in Jukkasjärvi. Falls es euch auch mal in den hohen Norden verschlagen sollte, kann ich euch das Icehotel sehr empfehlen. Es wird jedes Jahr komplett neu designed und innerhalb von acht Wochen aufgebaut. Schon ziemlich beeindruckend!

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Das sind kleine Hütten, die in der Nähe des Icehotels stehen. Und ganz viel Schnee. Das „richtige“ Hotel findet man dann ein paar Meter weiter unten. Betritt man die Eingangshalle, hat man die Wahl, entweder links in die Icebar zu gehen oder geradeaus zu den Zimmern zu gelangen. Um widerum zu den Gängen mit den Zimmern zu kommen, muss man durch eine Eishalle gehen, die durch viele Eissäulen gestützt wird und an den Wänden schön verziert ist. Hier ein kleiner Eindruck:

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Die Zimmer sehen dann zum Beispiel so aus:

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Und das ist die Icebar (man beachte den kleinen Schneemann hinter der Bar!^^):

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Es gab außerdem noch eine Kirche aus Eis, in der Bänke mit Rentierfällen waren (die ziemlich mieften^^). Dort kann man sogar heiraten. Das haben wir aber nicht gemacht, sondern sind weiter nach Abisko gefahren, hehe… 😀

20130904-IMG_6616Schee, oder?! 🙂

Dort haben wir an zwei Tagen den Nationalpark ein bisschen erkundigt und uns sogar sportlich betätigt. Im unteren Bild sieht man links ein Seil, mit dem wir am Hang heruntergeklettert sind. Danach hat uns nicht mehr gefroren und wir konnten den Graben mit dem Wasserfall bestaunen.

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Nachdem wir am Seil wieder hochgeklettert waren, ging’s links um den Graben herum und ein gutes Stückchen geradeaus, bis wir bei einer Aussichtsstation landeten. Dort waren wir jedoch nicht allein. Eine Gruppe Franzosen mit megaprofessioneller Fotoausstattung – also riesigen Objektiven vorne dran – hat sich ein Foto-Battle geliefert: Wer macht das schönste Foto vom Berg? Hihi. Klar, was soll man schon groß Unterschiedliches fotografieren, wenn man am gleichen Fleck steht… Aber witzig hat’s trotzdem ausgesehen – vor allem als einer aus der Gruppe plötzlich irgendwas mit „lumière“ rief, weil die Sonne gerade auf ein paar Häuschen in der Ferne schien, und sich die übrigen sofort versammelten:

foddofoddofoddo

Mir war das ehrlich gesagt zu doof, weswegen ich lieber die Holzhütte beim Aussichtspunkt unter die Lupe nahm. 😀

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20130903-IMG_6548Erinnert mich irgendwie an einen Comic-Roboter 🙂

Noch ein paar weitere Winter-Impressionen:

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So. Und jetzt die Preisfrage: Wieso ist Abisko außerdem so beliebt? …Na?
…Richtig! Weil dort die Wahrscheinlichkeit, auf Nordlichter zu treffen, ziemlich hoch ist.
In Abisko gibt es außerdem eine Aurora Sky Station, von der aus man die Nordlichter bewundern kann. Die Betonung liegt auf dem Wort „kann“, weil wir Schlaumeier es nämlich verpennt haben, Tickets zu reservieren und die Station overbooked war. Aber nicht schlimm. Letztendlich haben wir die „Lampal“ dann von unten bewundert.
In der ersten Nacht war es nicht nur kalt, sondern wahnsinnig kalt. Oke, -16° halt. Für mich Frostbeule kalt genug, um im Auto zu bleiben und Tee zu trinken, während sich Matthias in kurzen Abständen nach draußen getraut hat, um Fotos zu machen. So zufrieden war er mit dem Ergebnis allerdings nicht, weswegen wir in der zweiten Nacht zu dem Aussichtspunkt gelatscht sind, den wir tagsüber entdeckt hatten. Dieses mal sogar ohne Franzosen. 😉 Nun waren die Temperaturen zwar um einiges erträglicher, dafür war es leicht bewölkt und die Nordlichter etwas schüchtern. Doch genug gelabert! Tadaaa:

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Dieses kuhle grüne Leuchten sieht man übrigens nur auf dem Foto so gut. Für mich sahen sie Nordlichter eher nach hellen Wolken aus, die ihre Form interessant veränderten. Aber ja, faszinierend!


Schwedäään – On The Road

Bevor’s mit den „richtigen“ Urlaubsfotos losgeht, gibt’s ein paar Bilder von unterwegs. Die ersten drei Tage haben wir nämlich wirklich nur mit Fahren, Fahren und Fahren verbracht.

Aber fangen wir mal von vorne an…
Am 28.02. um 15 Uhr ging unsere Fähre von Rostock nach Trelleborg. Kurz bevor die Fähre abgelegt hat, sind wir oben auf Deck und haben ein paar Fotos vom wuuunderschönen Hafen gemacht, hehe… Naja, eine Schönheit ist so ein Hafen vielleicht nicht unbedingt, aber dafür irgendwie faszinierend mit seinen vielen Bahnen und Kränen.

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Ich finde ja, dass dieser Kran wie eine Gottesanbeterin aussieht! 😀

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rostock3Welcome?? Nööö… Goodbye Rostock!

Um 21.15 Uhr fuhren wir von der Fähre… und gleich noch ein „bisschen“ weiter bis nach Jönköping.
Übernachtet haben wir ja während der ganzen Reise entweder auf Rast- oder Campingplätzen. Das folgende Foto ist am ersten Morgen in Schweden entstanden. Generell kann man sagen, dass es dort ziemlich nette Rastplätze gibt. Guckstu:

frühstückeeeen

rastplatz2Nicht im Bild: Ein Wasserfall.

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Unten sieht man unseren ersten Campingplatz. Wie sich später herausgestellt hat, war dieser offiziell eigentlich gar nicht geöffnet. Dementsprechend verwundert war ein älteres schwedisches Paar, als wir plötzlich an der Rezeption standen und fragten, ob wir dort campen dürften. Ups. 😀 Es war zwar dann kein Problem, aber schon ein bisschen seltsam…
In dem Häuschen gab’s sogar Fitnessräume, wo Wandbemalungen und Fotos aus den 50ern waren. Oke, die Fitnessgeräte sahen auch aus, als stammten sie aus dieser Zeit. Ziemlich abgefahren! Ich muss gestehen, dass ich mich ein bisschen gegruselt habe.

vallvik

Beschäftigungen während der Fahrt? Stricken und Nähen! 😛
Der Samson (oder „Fisch“, wie Matthias ihn nennt^^) hat einen Schal aus Wollresten bekommen. Hinter’m Fisch sieht man meine Mütze, die meine Mama letztes Jahr für mich gehäkelt hat. In die Mütze hab‘ ich warmes Fleece genäht, wodurch diese im kalten Norden zur perfekten Begleitung wurde. 🙂

fisch und mütze

…und fotografiert wurde zwischendrin auch:

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Im Zebra-Wahn

Zitat Theres:
„Ich steh ja voooll auf Zebramuster! Ich find’s nur blöd, dass Zebras ausschauen wie Pferde…“ 😛

Abgesehen davon, dass dieser Satz den Matthias ziemlich amüsiert hat, weiß er natürlich inzwischen zu gut von meiner Vorliebe für zebra-gemusterte Sachen und hat mir vor ein paar Wochen eine tolle Teekanne aus Linz mitgebracht bzw. geschenkt. Dazu gab’s außerdem einen passenden Tee-Sieb. Seitdem brauche ich fleißig meinen beutellosen Tee auf, den ich zuvor eher vernachlässigt hatte. Perfektes Geschenk also!

zebra_kanne_tasse(*Hier* ein Foto vom gestapelten Zustand)

Dann hab‘ ich mir aber auch noch etwas selber geschenkt…
Seitdem ich meine neue Kamera (Canon 70D) habe, macht mir das Fotografieren noch mehr Spaß. Allerdings fand ich den mitgelieferten Kameragurt ziemlich unindividuell. Glücklicherweise bin ich auf den Onlineshop KlickKlickZoom gestoßen, wo es ziemlich abgefahrene Kameragurte gibt. Nachdem ich die letzten Wochen um einen Zebra-Gurt herumgeschlichen bin, hab ich ihn vor ein paar Tagen endlich bestellt. Zur Belohnung für die bestandenen Prüfungen. Oder so. 😀 Jedenfalls bin ich ziemlich happy damit. Auch das Warten hat sich gelohnt, weil er kürzlich noch etwas reduziert wurde.

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tetefreutsichüberneuenkameragurtVon Instagram geklaut 😉

…und weiter geht’s zu meiner kleinen Zebra-Schmink-Ecke.
Meine Kommode kennt man ja schon von früheren Beiträgen. Sie schaut zwar schon etwas fertig aus, aber ich finde sie – vielleicht deswegen?! – ziemlich toll. Aber heute geht es ja darum, was drauf ist…
Ganz links in der lila Kiste sieht man eine meiner Z-Paletten – natürlich mit Zebramuster! (Anm.: Eine Z-Palette dient der Lidschatten-Aufbewahrung.) Die anderen Zebra-Gegenstände sind eine Taschentücher-Box, ein paar Kisten und vier Gläser. Ich mag es, wenn alles irgendwie zusammenpasst.

schminkkommode

Die Gläser sind übrigens eine Eigenkreation. Dafür habe ich sie mit Zebra-Taschentüchern beklebt und den Rand mit einer Kleber-Glitzer-Nagellack-Mischung aufgepimpt. Darin bewahre ich unter anderem meine Schminkpinsel und -stifte auf.

Und weil ich nun so im Zebra-Wahn bin, musste ich mir natürlich noch meine Nägel passend lackieren…

nagellack_zebraKiko – 275 Black
essence – stamp me! white
MoYou London Stampingschablone – Back to the 80’s – 04

So. Jetzt bitte alle einmal nachzählen, wie oft das Wort „Zebra“ in diesem Post vorkam! 😀


Düstere Fotos bei Sonnenschein…

…das kann doch nur von der Tete sein! 😛

Bis auf eine Hausarbeit und einen Projektbericht bin ich mit den Prüfungen für dieses Semester durch und habe bis jetzt auch alles erfolgreich bestanden. Wohoo! 🙂
Nach dem ganzen Stress der vergangenen Woche kam mir das tolle Wetter am Wochenende sehr gelegen, um endlich mal wieder mit meinem Liebsten und unseren Kameras einen entspannten Spaziergang am Inn zu machen… Ja, oke, die Fotos sehen nicht unbedingt nach tollem Wetter aus, aber glaubt mir – es war total genial draußen! ♥

brücke

vogel

hausfrontortsspitze

klappeoffen

stühle

hausaminn


Der erste Schnee mit der 70D

Die meisten werden es bereits mitbekommen haben… es hat geschneit! 😉
Trotz momentanem Prüfungsstress habe ich also die Wohnung verlassen, um wenige Meter weiter ein paar Fotos zu knipsen. Der eigentliche Grund dafür war ja die Wand eines Nachbarhauses, die zur Zeit leider nicht ganz so fresh aussieht (Hochwasserfolgen). Da sie aber so wunderbar zu meinen Fotomotiv-Vorlieben passt, konnte ich nicht anders, als sie zu fotografieren…

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Neu fotografiert Alt

Vor ein paar Wochen ist eine Canon EOS 70D bei mir eingezogen und hat meine alte 450D abgelöst.
Sie hat so viele Funktionen, Knöpfe und Einstellungsmöglichkeiten, die meine alte Kamera nicht hatte. Video-Funktion, schwenkbares Touch-Display, mehr ISO mit weniger Rauschen, bessere AF-Felder usw. usw. Voll gut! …und damit ich allmählich hinter all diese mir neuen Möglichkeiten komme, bin ich mit der Kamera losgezogen und hab‘ mal wieder ein bisschen kaputte Wände abgelichtet. 😉

Das erste Foto fällt ein bisschen aus der Reihe. Nicht wegen dem Motiv, sondern dem Ort. Im Gegensatz zu den anderen Bildern ist es nämlich in Landsberg am Lech entstanden, als ich meine Familie über Weihnachten besucht habe. Es hat mir nur so gut gefallen, dass es hier mit rein musste.

1landsberg

Ortswechsel. Passau. Ilzstadt.
An diesem heruntergekommenen und verlassenen Gebäude bin ich schon ein paar Mal vorbeigekommen und dachte mir auch jedes Mal, dass ich es unbedingt fotografieren muss. Umso glücklicher bin ich, dass ich es gestern endlich geschafft habe.
Die abbröckelnde Beschriftung an der Fassade und etwas Recherche ergab, dass es sich hierbei um das Gasthaus „Zur Fels’n“ handelt, das eines der ältesten Wirtshäuser Passaus ist/war.

1eins  2zwei

3drei

4vier

Das folgende Foto finde ich besonders kuhl, weil mir erst bei der Bildersichtung aufgefallen ist, dass Lichtschalter + blaue Wandfarbe eine Figur ergeben. Hihi. Das Ganze erinnert mich an ein Foto von Anfang 2012, als ich ebenfalls „aus Versehen“ einen Clown fotografiert habe.

5fünf

6sechs

7sieben

Man kann auch hinter das Haus gehen, weil es dort einen Spazierweg gibt…

8acht

9neun

10zehn

11elfHöhö. 😛

12zwölfDie Fotografin.


…ich muss euch sagen, es herbstet sehr!

Gestern hatten wir grandioses Herbstwetter für einen Sonntagsspaziergang mit unseren Kameras. Die erste Station war eine Baustelle am Inn bzw. ein Haus, das vom Hochwasser beschädigt wurde. Vor ein paar Wochen habe ich bereits ein Foto davon auf Instagram gepostet, aber ich wollte nochmal mit meiner Spiegelreflex vorbeischauen…

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passau_baustelle_2

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Okok. Jetzt aber wirklich zum Herbst!
…weiter ging’s nämlich über den Fünferlsteg in die Innstadt. Sonnenschein! ♡

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Am Kirchplatz in der Innstadt steht ein Baum, der meiner Meinung nach wirklich die schönsten Herbstblätter hat. Ich gehe fast täglich daran vorbei und es hat mich gefreut, ihm die letzten Wochen beim FarbederBlätterändern zuzugucken.

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Dann habe ich festgestellt, dass die Blätter und meine neuen Schuhe super zusammenpassen. 😀 Die Schuhe sind übrigens von Zign. Ich habe sie zuerst in Schwarz gekauft und weil ich mich so in sie verliebt hatte, mussten sie auch noch in Rot her. Die Skelett-Leggings wurde schonmal zur Einstimmung auf Halloween rausgeholt, hehe…

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