Nagellack. DIY-Projekte. Fotografie.

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I Give It A Year

Nat (Rose Byrne) und Josh (Rafe Spall) sind verliebt. So verliebt, dass sie bereits nach sieben Monaten Beziehung heiraten. Ihre Verwandschaft prophezeit jedoch, dass diese Ehe nicht einmal ein Jahr halten wird. Und tatsächlich stellt sich schnell heraus, wie unterschiedlich die beiden wirklich sind. Zielstrebige Geschäftsfrau trifft auf chaotischen Schriftsteller. Dass Joshs Ex-Freundin Chloe (Anna Faris; „Scary Movie“) und der gutaussehende Geschäftsmann Guy (Simon Baker; „The Mentalist“) auf dem Bildschirm auftauchen, macht ihr Gefühlsleben auch nicht gerade unturbulenter. Nach dem Besuch bei einer pessimistischen Eheberaterin beschließen Nat und Josh aber trotzdem, dass sie an ihrer Beziehung arbeiten und die 1-Jahres-Hürde schaffen wollen…

Mit der Komödie „I Give It A Year“ (bzw. „Das hält kein Jahr…!“) liefert Dan Mazer, der bereits Produzent bei beispielsweise „Borat“ oder „Der Diktator“ war, sein Regie-Debüt. Dementsprechend ist auch der Humor dieses Films eher provokant und zum Fremdschämen. Extrembeispiel ist da zum Beispiel Joshs bester Freund Danny (Stephen Merchant), dessen Sprüche ständig unter die Gürtellinie gehen. Insgesamt sind Story und Charaktere zwar lustig, aber auch arg unglaubwürdig. Schnelle Hochzeit hin oder her… Ich würde behaupten, dass man trotz Verliebtheit innerhalb von sieben Monaten merkt, ob zwei Persönlichkeiten und Lebensstile zusammenpassen. Es ist einfach SO offensichtlich, dass sie es in diesem Fall eben nicht tun. Genau aus diesem Grund ist die Story auch alles andere als überraschend. Weil ich persönlich von zu viel Fremdschämerei irgendwann die Krise bekomme, gibt’s bei „Humor“ einen Punkt Abzug.

Das Beste an dem Kinoabend war eh meine Begleitung Lisa, die den ganzen Film über so ansteckend gekichert hat. Hihi. ♡

Start: 18. April 2013

BEWERTUNGSSYSTEM_DashaeltkeinJahr


Voll abgezockt

Sandy Bigelow Patterson (Jason Bateman) führt in Denver ein geregeltes Leben, bis er Opfer eines Betrugs wird. Dass er nicht gerade einen typisch männlichen Vornamen hat, sorgt bei seinen Mitmenschen nicht nur für Gelächter, sondern wird von der kriminellen Diana (Melissa McCarthy) schamlos ausgenutzt. In Miami lässt sie es unter Sandys Namen und dank seiner Kreditkarte richtig krachen. Als der echte Sandy bemerkt, dass er reingelegt wurde und seine Zukunft auf dem Spiel steht, fasst er den Plan, innerhalb einer Woche die Identitätsdiebin auszuspüren und ihr ein Geständnis zu entlocken. Die falsche Sandy ist in Miami auch ziemlich schnell aufgespürt. Allerdings läuft die 2000 Meilen lange Fahrt zurück nach Denver – wie sollte es anders sein?! – nicht gerade reibungslos ab. Die beiden werden nämlich von Kopfgeldjägern verfolgt, weil Daisy einem gewissen Paolo Geld schuldet.

„Voll abgezockt“ ist eine Komödie, die von Lügen, Katastrophen und Fluchtversuchen geprägt ist. Dank der übergewichtigen, exzentrischen Daisy bekommen wir genug Gelegenheiten zum Fremdschämen. Sandy stellt als anständiger, geduldiger Kerl das genaue Gegenteil von Daisy dar. Der Film ist mit Melissa McCarthy und Jason Bateman in den Hauptrollen passend besetzt, zudem beide Schauspieler bereits in diversen Komödien zu sehen waren. Melissa McCarty ist aktuell im Kino auch in „Immer Ärger mit 40“ vertreten. Jason Bateman hat zuvor zum Beispiel bei „Kill The Boss“ mitgespielt, der ebenfalls wie „Voll abgezockt“ von Regisseur Seth Gordon stammt. Ich finde ja, dass amerikanische Komödien generell nicht besonders anspruchsvoll sind. Hier versucht(!) man durch das Erwähnen von Daisys Lebensgeschichte und ihre daraus resultierende, nunja, Störung etwas Tiefgang ins Drehbuch zu bringen. Der Film ist genregerecht jedoch total unrealistisch und lässt an einigen Stellen „?“-Gedankenblasen über dem Kopf aufploppen. Außerdem lässt sich bemängeln, dass sich der Film trotz des ständigen Chaos etwas zieht. Für ein paar Lacher und etwas Action ist trotzdem gesorgt. Wen interessiert, wie der verrückte Road Trip endet, kann sich den Film ja im Kino ansehen… oder irgendwann auf DVD. Ähem.

Start: 28.03.2013

BEWERTUNGSSYSTEM_vollabgezockt


The Man With The Iron Fists

19. Jahrhundert. China. Der Gouverneur beauftragt Gold Lion, den Anführer des Lion-Clans, den Transport einer Lieferung Gold zu bewachen. Dieser wird jedoch von dem geldgierigen Silver Lion überlistet und von Poison Dagger mit Quecksilber vergiftet. Als Zen Yi (Rick Yune) vom Tod seines Vaters Gold Lion erfährt, macht er sich auf den Weg nach Jungle Village, wo sich der Clan aufhält, um seinen Vater zu rächen. Der Erzähler der Geschichte ist übrigens ein Schmied (RZA), der in Jungle Village Waffen für die Clans herstellt. Er spart sein Geld, damit sich seine Geliebte Lady Silk (Jamie Chung) aus dem Bordell Pink Blossom freikaufen kann, das von Madame Blossom (Lucy Liu) geführt wird. Als Zen Yi von dem scheinbar unverwundbaren Kopfgeldjäger Brass Body (David Bautista) fast zermalmt wird, rettet ihn der Schmied und bringt ihn zu Lady Silk. Als Rache für seine Hilfe werden dem Schmied vom Lion Clan beide Unterarme abgehackt. Der Brite Jack Knife (Russell Crowe) findet ihn und päppelt ihn wieder auf. Anschließend bekommt der Schmied neue Unterarme aus Metall, Iron Fists. Bäm! Endlich sind der Schmied, Zen Yi und Jack Knife bereit, dem Lion Clan gegenüberzutreten und diesem das Gold wieder abzuknöpfen…

Dieser Martial Arts Film ist, um meine gestrige Kinobegleitung Max zu zitieren, ein echtes „Trashfest“! 😀 Er ist so übertrieben und abgedreht, dass es irgendwie schon wieder genial ist. Angefangen bei den Namen für die Charaktere, die zwar total simpel sind, aber einfach wie die Faust (haha) auf’s Auge passen. So sind zum Beispiel die Frisuren der eitlen Lion Clan Mitglieder auch genau so, wie es der Name bereits beschreibt. Die Kampfszenen sind ziemlich kreativ. Hier wird mit allerlei ausgefallenen Waffen und sonstigen Hilfsmitteln gemetzelt. Das Blut spritzt ständig. Augäpfel fliegen durch das Bild. Trotz der Gewalt ist der Film durch die trashigen Elemente ziemlich lustig. Auch die hochkarätige, gut gewählte Besetzung fällt positiv auf. Für Regie und Drehbuch ist RZA verantwortlich, der neben seiner Schauspielerei unter anderem als Mitglied beim Wu-Tang Clan bekannt ist. Das erklärt auch den Rap-lastigen Soundtrack. Tiefgang kann man bei „The Man With The Iron Fists“ zwar absolut nicht erwarten, aber er ist ungewöhnlich inszeniert. Nicht umsonst durfte man da ein „Presented by Quentin Tarantino“ hinzufügen. Am Ende des Films hat man es leider mit der Split Screen Technik übertrieben, aber der Film lebt ja generell von Übertreibungen.

Start: 29.11.2012


7 Psychos

Der irische Drehbuchautor Marty (Colin Farell) arbeitet mehr oder weniger erfolgreich an einer Story mit dem Titel „7 Psychos“. Eigentlich hat er bisher nicht mehr als den Filmtitel und tröstet sich daher mit Alkohol. Sein leiiicht exzentrischer Freund Billy (Sam Rockwell) will ihm unbedingt unter die Arme greifen und startet heimlich eine Anzeige in der Zeitung. Psychos gesucht! Als Marty von seiner Freundin rausgeworfen wird, zieht er zu Billy. Dieser und sein Kollege Hans (Christopher Walken) verdienen ihre Kohle mit dem Kidnappen von Hunden. Als sie unwissend den Shih Tzu des psychopathischen Gangsters Charlie (Woody Harrelson) entführen, fängt der Wahnsinn erst richtig an. Charlie ist total vernarrt in seinen Hund und geht über Leichen, um diesen wieder zu bekommen. So lernen wir im Laufe des Films immer mehr Psychos kennen und Martys Geschichte entwickelt sich…

Der Regisseur und Drehbuchautor Martin McDonagh präsentiert uns mit „7 Psychos“ eine grandiose Story-in-Story-Baller-Komödie. Martin bzw. Marty als Drehbuch-Autoren?! Das kann kein Zufall sein. 😉 Der Film ist wahnsinnig skurril. Die Dialoge genial verrückt. Die Besetzung absolut stimmig. Psychos, Geballer, Blut, Gewalt. Und alles nur wegen einem unschuldig dreinschauenden Schoßhündchen. Dank Ausflügen in die Phantasie der Charaktere und einigen Wendungen kommt keine Langweile auf. Lust auf einen epischen Show-Down? Hier gibt es sogar zwei!

Start: 06.12.2012


Dredd

Wie wird die Erde in der Zukunft aussehen? Damit haben sich ja schon einige Filme beschäftigt.
Wird es neuen, coolen, technischen Schnickschnack geben?
Oder befindet sich die Welt in einem katastrophalen Zustand?

Tja… „Dredd“ bietet beides!

An der Ostküste Amerikas leben in Mega City One etwa 800 Millionen Menschen. Die Stadt wird von kriminellen Gangs beherrscht und eine neue Droge, Slo-Mo, die einen die Welt in Zeitlupe sehen lässt, verbreitet sich immer weiter. Der von Bösewichten gefürchtete Judge Dredd (Karl Urban) und seine Rekrutin Cassandra Anderson (Olivia Thirlby) wollen dem Verbrechen in der Stadt entgegenwirken und landen in dem riesigen Wohnkomplex Peach Trees, wo die Drogenbaronin Ma-Ma Angst, Schrecken und Slo-Mo verbreitet. Dort eingesperrt wird den Judges nach ihrem Leben getrachtet. Um Ma-Ma richten zu können, müssen sie sich einen Weg durch das Gebäude bahnen und werden ständig mit Tod und Zerstörung konfrontiert.

Der Film „Dredd“ basiert auf der gleichnamigen Comicfigur aus einem britischen Magazin „2000 A.D.“. Geboten wird uns ein visuell gelungenes Action-Spektakel, das vor allem durch Brutalität und coole Sprüche („Ich bin das Gesetz!“) glänzt. Dennoch garantiert der Streifen 1,5 Stunden durchgehende Unterhaltung und Spannung. Wer mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich also in 3D und Zeitlupe zermatschende Körper und Geballer ansehen. 😉

Start: 15.11.2012


Premium Rush

Wow. Wieder ein aktueller Kinofilm mit Joseph Gordon-Levitt. Und dieses Mal schaut er sogar aus wie er. 😉 *klick*

Die Straßen von New York sind bekannt dafür, hektisch, vollgestopft und daher gefährlich zu sein. Der Fahrradkurier Wilee (Joseph Gordon-Levitt) ist hingegen dafür bekannt, sich durch dieses Chaos schnell bewegen zu können. Mit seinem Single-Speeder ohne Bremse heizt er durch die Gegend und ist in der Lage blitzschnell reagieren und ausweichen zu können. Als er eines Tages einen Premium Rush, also einen schnell zu erledigenden Auftrag, bekommt, sind seine Fähigkeiten auf dem Rad gefragt und er wird bis an seine körperlichen Grenzen getrieben. Ein spielsüchtiger, verschuldeter und durchaus krimineller Polizist ist nämlich auf den Umschlag scharf, den Wilee transportiert. Wilee wird quer durch New York gejagt und hat zunächst keine Ahnung, was dieser durchgedrehte Kerl von ihm will, der vor absolut nichts zurückzuschrecken scheint…

Der Film lässt einen ständig mitfiebern, ob und wie es Wilee schafft, dem Polizisten zu entkommen und den Umschlag zuzustellen. Immer wieder legt er dafür coole Stunts und waghalsige Aktionen hin. Natürlich fehlt auch nicht die hübsche Fahrradkurier-Exfreundin, die Wilee beeindrucken will. Ja, diese Beschreibung klingt nach einer echt coolen Socke. Durch die gelungene Besetzung der Rolle mit Joseph Gordon-Levitt wirkt Wilee jedoch keineswegs arrogant, sondern richtig sympathisch. Der Polizist ist hingegen ein sehr unangenehmer Zeitgenosse. Bei „Premium Rush“ ist durch die Erzählweise durchgehend Spannung geboten. Es kommen häppchenweise einige Vor- und Rückblenden vor, damit der Zuschauer die einzelnen Zusammenhänge der Begegnungen besser verstehen kann. (Anm.: Zeitsprünge? Das hatten wir doch auch erst bei Looper! ;)) Lange Fahrradfahrten werden durch Herauszoomen aus der Stadt und dem gleichzeitigen Einblenden von gefahrenen Routen dargestellt. Außerdem wird regelmäßig angezeigt, wieviel Zeit Wilee noch übrig hat, um den wichtigen Umschlag zuzustellen.

Was um Himmels Willen steckt denn in diesem Umschlag???
Findet es raus!
„Premium Rush“ läuft seit dem 18.10.2012 im Kino.


Looper

In ein paar Jahrzehnten sollen Zeitreisen zwar möglich, jedoch streng verboten sein. Nur Kriminelle benutzen um 2070 herum heimlich Zeitmaschinen, um sich ihrer Opfer zu entledigen. Diese werden dann 30 Jahre zurück in die Vergangenheit geschickt, wo sie gegen einen Batzen Silber von Auftragskillern, sogenannten Loopern, beseitigt werden. Joe (Joseph Gordon-Levitt) lebt im Jahre 2042 und ist ein Looper. Wie er das wurde? Nun, er war bereits früh kriminell unterwegs. Ein Mann aus der Zukunft wurde schließlich auf ihn aufmerksam und sah ihn auf die schiefe Bahn geraten. Also drückte er Joe eine Waffe in die Hand und machte ihn zum Auftragskiller. Totale Verbesserung, nicht wahr!? 😉 Doch zurück zur Handlung des Films… Als plötzlich Joe’s älteres Ich (Bruce Willis) aus der Zukunft auftaucht und Joe ihn nicht jobgemäß umlegt, werden beide Joes zu Gejagten der Looper. Während Joe versucht, wieder sein altes Looper-Leben zu bekommen, will seine ältere Ausgabe den sogenannten „Rainmaker“ ausfindig machen und töten, da dieser in der Zukunft Angst und Schrecken verbreiten wird.

Der Film ist gar nicht so einfach zu erklären, weil er relativ komplex ist und ich nicht zu viel spoilern will. Man darf sich jedenfalls auf eine Menge Spannung und Action, Blut und Gewalt, Verfolgungsjagden, Drogenkonsum, futuristische Technik, aber auch etwas Romantik einstellen. Zudem sind mit Schauspielern wie Bruce Willis, Joseph Gordon-Levitt und Emily Blunt einige bekannte Gesichter geboten. Wo wir wiederum bei einer Sache wären, die mich während des Films höchst verwirrt hat. Und zwar schaut Joseph Gordon-Levitt zu Beginn des Films noch nach Joseph Gordon-Levitt aus. Plötzlich dann aber irgendwie anders. (Anm.: Max kann bestätigen, dass ich ihm mehrmals im Kino zugeflüstert habe, dass die unter dem Film den Schauspieler ausgewechselt haben.) Wie ich herausgefunden habe, ist der Hintergrund dazu, dass sie Joseph Gordon-Levitt ordentlich in der Maske hingeschminkt haben, damit er seinem zukünftigen Ich (wir erinnern uns: Bruce Willis!) ähnlicher sieht. Hier ein Vergleich:

Links = „Normalzustand“; Rechts = irgendwie total anders (ich sag nur: „Augenbrauen!“)

„Looper“ ist aufgrund der Zeitsprünge ziemlich komplex. Man muss also aufmerksam sein und zwischendrin auch etwas nachdenken, was bei der durchgehend gebotenen Spannung aber zu schaffen ist. Außerdem hat der Film ein kaum vorhersehbares Ende, was bei Actionfilmen ja sonst eher selten ist. Sowohl von der Story als auch der Umsetzung ist „Looper“ ein gelungener futuristischer Actionstreifen und daher durchaus empfehlenswert. Schaut ihn euch an! Dann erfahrt ihr auch, wieso Looper so heißen, wie sie heißen! 😉

Start: 03.10.2012


Wer’s glaubt wird selig

Winter ohne Schnee kann ja theoretisch ganz angenehm sein. Außer man möchte Skifahren. Oder man wohnt in Haunzenberg. Dieser bayrische Ort lebte nämlich früher von dem Skitourismus und droht nun dank ausbleibendem Schneefall immer mehr auszusterben. Das Nordlicht Georg (Christian Ulmen) ist vor Jahren der Liebe wegen dorthin gezogen. Seine Ehe war jedoch lebendiger, als seine Schwiegermutter Daisy sich noch nicht die dünnen Schlafzimmerwände zunutze gemacht hat, indem sie das Paar von nebenan mit lauten Gebeten stört. Georgs weitere Bemühungen das Liebesleben auf Trab zu bringen, enden im tragischen Tod der lästigen Schwiegermutter durch ein massives Jesuskreuz. Um seine Ehe und den Tourismus im Dorf retten zu können, kommt ihm die Idee, Daisy heilig sprechen zu lassen. Dafür reist er unter anderem in den Vatikan und lässt mächtig seine Kreativität spielen. Natürlich kommt aber mal wieder alles ganz anders als geplant.

Der neue Film „Wer’s glaubt wird selig“ von Marcus H. Rosenmüller ist wie seine Vorgänger (z.B. Wer früher stirbt ist länger tot, Sommer in Orange) eine gelungene bayrische Komödie. Wieder werden Klischees wie das idyllische Kuhkaff, die katholische Kirche oder das aufeinandertreffen verschiedener Dialekte aufgegriffen. Die Besetzung des Films mit dem tollpatschigen Christian Ulmen ist sehr gelungen. Auch die Nebendarsteller glänzen in dem Film. Mit Hannelore Elsner als Schwiegermutter Daisy hat man sich ein weiteres bekanntes Gesicht ins Boot geholt, allerdings hätte ich mir eine faltigere Oma mit quengelnder Stimme und urbayrischem Dialekt noch besser vorstellen können. „Wer’s glaubt wird selig“ ist eine schön-chaotische Heimatkomödie, die ich durchaus weiterempfehlen kann.

Start: 16. August 2012


Magic Mike

Und gleich die nächste Kinokritik hinterher:

Ein nackter Männerhintern. Das weibliche Kinopublikum freut sich: „Hrrr!“
Szenenwechsel und man sieht… Brüste! Nun freuen sich die Männer. 😉 Das bleibt in dem Film „Magic Mike“ jedoch nicht unbedingt so.
In dem neuen Werk des Regisseurs Stephen Soderberg zeigen männliche Stripper ihre Tanzkünste auf der Bühne. Magic Mike (gespielt von Channing Tatum) ist die Nummer Eins im Stripclub “Xquisite”. Doch der vielseitige Unternehmer hat auch noch andere Pläne in seinem Leben. Zum Beispiel: Möbel bauen. Mit seinem nächtlichen Job verdient er zwar nicht schlecht, hat Spaß und kann reihenweise Frauen abschleppen, doch irgendwie ist er trotzdem unzufrieden. Als Mike den 19-jährigen Adam (später „The Kid“ genannt) kennenlernt und diesem seine Welt näher bringt, lernt er auch Adams Schwester Paige kennen und verknallt sich in sie. Diese ist von dem Job der Jungs aber alles andere als begeistert…

Abgesehen von viel nackter Haut und ausgefallenen Bühnen-Choreos bietet der Film unter anderem viele kreischende Frauen, einen chaotischen Jungspund, ein kleines Schweinchen mit durchgeknallter Besitzerin und eine etwas undurchsichtige Romanze. Auffällig ist außerdem der gelbe Farbfilter, der bei den Tag-Szenen verwendet wurde. Leider fehlt bei dem Film jedoch neben dem Tiefgang auch die Spannung.
Fun Fact: Der Film basiert auf den Erlebnissen des Hauptdarstellers Channing Tatum, der mit 19 Jahren als Tänzer unterwegs war.

Start: 18. August 2012


Merida

Nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder eine Kinokritik.
(Liebe Julie, ich hoffe, du freust dich jetzt! 😉 )
Und auch ein neues Bewertungssystem. Das seht ihr am Ende des Artikels.

Schottland im 10. Jahrhundert. Die Königstochter Merida kommt ins heiratsfähige Alter und ihre Eltern veranstalten einen Wettkampf im Bogenschießen, um einen Bräutigam für sie zu finden. Im Gegensatz zu ihrer Mutter hält Merida nichts von Traditionen. Der selbstbewusste Rotschopf will lieber in den schottischen Wäldern Abenteuer erleben und selber mit dem Bogen rumhantieren. Um ihr Schicksal ändern zu können, lässt sie ihre Mutter einen Zauberkuchen essen. Leider verwandelt diese sich dadurch in einen *wirdnichtverraten*. Und leider ist Meridas Vater zufällig ein gefürchteter *wirdnichtverraten*-jäger. (Will ja nicht spoilern :D) Merida muss den Zauber irgendwie rückgängig machen, um ihre Mutter retten zu können. Dabei gerät sie in der magischen Welt des mittelalterlichen Schottlands in nicht gerade ungefährliche  Situationen.

Das animierte Märchen aus dem Hause Pixar wurde mit viel Phantasie, Liebe zum Detail und ausgefallenen Charakteren gestaltet. Durchgehende Unterhaltung wird durch die wunderschöne Inszenierung, verspielte Figuren, viel Humor und Spannung garantiert.

Start: 02. August 2012


Killer Elite

Diesen Donnerstag, also am 27. Oktober, kommt der Actionfilm „Killer Elite“ in die deutschen Kinos.
Der Titel sagt eigentlich alles über den Film. Er handelt von den besten Auftragskillern, geheimen Spezialeinheiten, viel Rumgeballere und… Rache! Mwahaha!
Für die Hauptrolle in diesem Film konnte wohl kaum einer besser geeignet sein als Jason Statham, der schon in anderen Actionfilmen (z.B. Crank) den coolen Auftragskiller spielte. Aber auch Robert De Niro und Clive Owen passen überzeugend als Darsteller in das Konzept.

Schaut euch bitte mal den Trailer dazu an. Ich finde, dass man durch ihn eine völlig andere Story vermittelt bekommt! Mich hat das äußerst verwirrt. Ich vermute aber, dass das Absicht war, um den Zuschauer zu überraschen…. öh.

Was uns der Trailer meiner Meinung nach vermittelt:
Jason Statham muss Robert De Niro befreien, der von Clive Owen entführt wurde…

…um was es in dem Film wirklich geht:
Danny (Jason Statham) hat dem Job als Auftragskiller abgeschworen, bis sein Freund und Kollege Hunter (Robert De Niro) von einem arabischen Prinzen gefangen genommen wird. Dieser fordert, dass seine drei Söhne, die vor Jahren in einem Krieg von britischen SAS-Einheiten getötet wurden, nun auf „unauffällige“ Weise gerächt werden. Allerdings kommt man nur schwer an SAS-Leute ran, was die Erfüllung dieses Auftrags erschwert. So gibt es zum Beispiel den Ex-SAS Spike (Clive Owen), der schnell merkt, dass man es auf seine Leute abgesehen hat und diese beschützen will. Außerdem steht Spike in Kontakt mit der Geheimorganisation The Feather Men. Danny und seine Crew tüfteln weiterhin kreative Mordpläne aus. Man muss jedoch ständig auf der Hut vor Spike sein. So reisen die Killer ständig zwischen dem Oman, Frankreich und England hin und her.
Wird es Danny schaffen, endlich mit dem Killer-Dasein abzuschließen und heil aus der Geschichte rauszukommen?

Ich fand den Film… naja. Er war schon spannend, aber hat sich ziemlich gezogen. Dauernd gab es neue Leute, die umgebracht werden sollten und Spike musste auch ständig auftauchen. Und ich… hab eigentlich die ganze Zeit darauf gewartet, dass -wie durch den Trailer verwirrt- Hunter endlich entführt wird. 😀 Die Besetzung mit den Schauspielern ist gut gelungen und die Story ist im Prinzip auch nicht schlecht. Es gab aber keinen richtigen Spannungsbogen, sondern eher eine Spannungswelle, wodurch sich der Film gefühlt ziemlich in die Länge gezogen hat.
Hinzuzufügen wäre noch, dass der Film auf dem Buch „The Feather Men“ basiert, dass der ehemalige SAS-ler Sir Ranulph Fiennes geschrieben hat.


Real Steel

Am 03.11. kommt der Robobox-Film „Real Steel“ in die deutschen Kinos.
Neben actionreichem Roboterverhauen wird außerdem eine besondere Vater-Sohn-Geschichte erzählt…

Seit Boxer Charlie (Hugh Jackman) in einem wichtigen Kampf in der Endrunde verloren hat, bekommt er sein Leben nicht mehr auf die Reihe. Anstatt selber zu Boxen, spezialisiert er sich auf Kämpfe mit menschenähnlichen Robotern, was immer populärer wird und das „normale“ Boxen in der Zukunft vollständig ablöst. Doch Charlie überschätzt sich ständig. Er betrinkt sich, verliert Kämpfe, verschuldet sich und legt sich mit fiesen Schlääägerburschen an. Sein Leben macht eine Wendung, als er von dem Tod seiner Exfreundin erfährt, mit der er einen Sohn hat: Max. Vater und Sohn hatten bisher noch keinen Kontakt. Bevor Max‘ Tante das Sorgerecht übernimmt, kümmert sich Charlie einen Sommer lang um ihn.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten kommen sie sich durch Max großes Interesse an Kampfrobotern schnell näher. Der Elfjährige Määäx ist nämlich nicht nur äußerst cool und schlagfertig, sondern auch der Oberchecker in technischen Dingen. Bei einem Ausflug auf den Schrottplatz stößt Max auf einen ausrangierten Roboter: Atom. Dieser besitzt die Fähigkeit, Bewegungen nachzuahmen und viel einstecken zu können. Max erkennt sofort Atoms Potential und überredet den erfahrenen Boxer Charlie, Atom zu trainieren und mit ihm bei Kämpfen anzutreten.

Ich finde, der Film ist echt super gemacht. Die Schauspieler sind gut, auch wenn die Rolle des obercoolen elfjährigen Max nicht ganz authentisch rüberkommt. Die Animation der Roboter ist sehr realistisch. Außerdem finde ich es gut, dass neben dem ganzen Box-Draufhau-Action-Kram, der für die nötige Spannung sorgt, der emotionale Teil mit der Vater-Sohn-Geschichte vorhanden ist.


Eine ganz heiße Nummer

Am 27. Oktober kommt der Film „Eine ganz heiße Nummer“ in die deutschen Kinos, welchen wir uns am Montag bereits in der Sneak anschauen durften.
(Wie mir der Herr Joker mitgeteilt hat, spielt ein fast-Nachbar von mir, Sigi Zimmerschied, den Pfarrer Gandl. Bin diesem aber noch nie über den Weg gelaufen. Oder hab nicht darauf geachtet. Hmmm…)

Juhu, mal wieder eine Komödie, die in Bayern spielt. Hatten wir ja neulich erst mit „Sommer in Orange„.

Maria, Waltraud und Lena leben in einem bayrischen Kaff und arbeiten dort in einem Lebensmittelladen. Wie es sich für das erzkatholische Bayern gehört, gehen alle drei brav regelmäßig in die Kirche und sind auch bei so einer komischen katholischen Frauengruppe.
Leiiider will aber keiner bei ihnen einkaufen und so verfallen bei ihnen im Laden sogar die Konserven. Die anderen Dorfbewohner fahren lieber zu ALDI, wo es billiger ist. So kommt eines Tages ein Kerl von der Kreditabteilung in das Geschäft… Während des Geschäfts! *grins* 😛 Die drei Frauen haben vier Wochen Zeit, um Geld zu beschaffen, sonst müssen sie den Laden schließen. Dank eines nervigen Anrufers und eines „fitten“ Opis kommt Maria auf die Idee, dass man doch mit Telefonsex viel Kohle verdienen könne. Nachdem sie die anderen von dieser Idee überzeugt hat, üben sie daheim gemeinsam Stöhnen. Es werden Flugzettel mit der gaaanz heißen Nummer verteilt und sie nennen sich Maja, Sarah und Lolita. Nach etwas Einarbeitungszeit verdienen sie richtig gut. Die Bürgermeistersgattin merkt jedoch schnell, dass da mit dem schnellen Geldsegen irgendetwas nicht stimmen kann und spioniert ihnen ein wenig hinterher. In dem katholischen Dörfchen wäre es schließlich ein Skandal, wenn das jemand mit dem Telefonsex herausbekommt.
Zeitgleich bereitet sich das Dorf  auf einen Wettbewerb zur Neugestaltung des Regensburger Doms vor, wofür Waltrauds Mann die Fenster entwerfen soll. Umso schlimmer wäre es dann, wenn es an die Öffentlichkeit gelangt, was sich Unkeusches in der kleinen Gemeinde abspielt… Huiui!

Der Film ist echt lustig, die Story gut und man darf sich auf viel bayrischen Dialekt einstellen.
Unbedingt anschauen!


The Guard

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Am 22. September kommt „The Guard“ in die deutschen Kinos. Ich verrate jetzt schonmal: Wer zu dieser Zeit Lust auf Kino verspürt, sollte sich diesen Film unbedingt zu Gemüte führen!

Gerry Boyle ist ein etwas älterer Polizist, der in der irischen Provinz Connemara für Recht und Ordnung sorgen soll. Es passiert dort nicht viel. Nur ab und zu rasen sich ein paar Jugendliche zu Tode, deren Drogen er dann einstecken kann… Ähem. 😛 Bis eine merkwürdig dekorierte Leiche gefunden wird. Boyles neuer Kollege meint daraufhin, dass es doch mal interessant wäre, zu einem Vortrags des FBI zu gehen. Diesem Vorschlag folgt Boyle sogar, obwohl der Polizist mit den unkonventionellen Methoden sonst nicht viel von Vorgesetzten und Schlaumeiern hält (vor allem wenn diese aus Dublin kommen^^). Bei diesem Vortrag über Drogenschmuggel trifft er erstmals auf den afroamerikanischen FBI-Agent Wendell Everett. Spääätestens jetzt merkt jeder, dass Gerry Boyle ein seeehr spezieller Zeitgenosse ist. Er bringt einfach oft Kommentare und Aktionen, die total strange sind (siehe Trailer!). Man könnte meinen, dass er wirklich so beschränkt denkt, aber es steckt wohl einfach ein ziemlich seltsamer Humor dahinter und so blöd ist er eigentlich gar nicht. Auf seine eigene Weise ist er sogar irgendwie cool…
Boyle und Everett werden in der Ermittlung gegen die Drogenschmuggler zu Kollegen und nach ersten Spannungen verstehen sich die beiden relativ gut. Im weiteren Verlauf des Films wird unter anderem gezeigt, wie korrupt viele Polizisten sind und wir bekommen nebenbei auch noch einen Einblick in Boyles Privatleben. Ob und wie die äußerst gefährlichen Drogenheinis gestoppt werden können, dürft ihr selber herausfinden…

Also los, anschauen und danach ein Guinness im örtlichen Irish Pub genießen! 🙂


Roller Girl

Diese Woche kam in der Sneak „Roller Girl“.
In den USA wurde er eigentlich schon 2009 produziert, in Deutschland kommt der Film komischerweise erst am 1. September, also nächste Woche, in die Kinos.
Regie führt Drew Barrymore, die auch selber eine Rolle in „Roller Girl“ spielt. *roll* 😛

Wie man anhand des Trailers bereits sieht, spielt Ellen Page die Hauptrolle.  Die Schauspielerin ist unter anderem aus Filmen wie „Juno“ und „Inception“ bekannt. Das Mädchen, Bliss Cavendar, das Ellen Page in „Roller Girl“ spielt, erinnert stark an Juno. Wieder ein rebellisches, minderjähriges Mädchen, das weiß was sie will und einen sehr individuellen Stil hat.

Von ihrer Mutter wird Bliss regelmäßig dazu genötigt an Schönheitswettbewerben teilzunehmen. Eines Tages, als sie mit ihrer Mutter beim Shoppen ist, sieht sie punkige Mädels auf Rollschuhen, die Flyer für ein Frauen-Roller-Derby verteilen. Sie überredet ihre beste Freundin Pash mit ihr dorthin zu fahren. Bliss ist total begeistert und will unbedingt beim Training mitmachen, wofür man eigentlich volljährig sein muss. Doch sie will endlich raus aus ihrem texanischen Kaff und diese neue Welt entdecken. So gibt sie sich einfach als 22jährige aus und fährt mit dem Bingobus nach Austin zum Training.
Im Roller-Derby scheint sie ihre Bestimmung gefunden zu haben. Sie trainiert sehr viel und wird in das Team aufgenommen, weil sie so schnell ist. Außerdem lernt sie den Musiker Oliver kennen und lieben. Alles scheint wunderbar zu sein. Doch natürlich fliegt ihr heimliches Hobby bei den Eltern auf, genauso wie die Tatsache, dass sie erst 17 ist. Ihre Freundschaft zu Pash leidet unter ihren neuen Interessen und auch ihre Beziehung mit Oliver scheitert, weil dieser als Rockstar herumtourt, viele Mädels kennenlernt und Bliss ihm daher nicht trauen kann.
In welchem Ausmaß es doch noch ein Happy End gibt, dürft ihr euch selber anschauen!

Ich fand den Film echt super! Bei uns im Kino gab es leider Probleme mit der Audiospur, weswegen viele gemeckert haben, aber abgesehen davon gefiel uns das Ganze sehr. Der Film ist schön inszeniert und es spielen viele bekannte Hollywoodgesichter mit. Lediglich die Liebesgeschichte hätte minimal stärker ausgebaut sein können. Und das sage ich jetzt, obwohl ich sonst nicht so auf Schnulzenkram steh’… Das war halt so plötzlich vorbei. Hmm.


Sommer in Orange

So. Ich hab mir jetzt vorgenommen, öfters Filme aus der Sneak Preview vorzustellen.
Ich geh‘ ja eh jede Woche…

Diesen Montag lief die deutsche Komödie „Sommer in Orange“.
Offizieller Kinostart ist in Deutschland am 18. August.

Der Film handelt von einer Gruppe Bhagwan-Anhängern, die auf einem geerbten Bauernhof in Bayern ein Therapiezentrum aufbauen wollen.
Von ihrer Kommune in Berlin ziehen sie in das Kaff Talbichl. Dass man im erzkatholischen Bayern mit der starken Auslebung von spirituellen Riten eher weniger gut ankommt, dürfte klar sein. Es prallen einfach zwei Welten aufeinander. So werden die orange gekleideten „Neuen“ teilweise sogar für Terroristen und Kriminelle gehalten.
Lili und Fabian sind die einzigen Kinder dieser Gruppe und haben es nicht leicht Anschluss in der Dorfgemeinschaft zu finden. Ihre Mutter Amrita ist so sehr mit ihrer Selbstfindung beschäftigt, dass sie gar nicht merkt, wie sehr vor allem Lili dieser Umstand bedrückt. Lili schämt sich für die Gruppe und versucht sich immer mehr den Dorfbewohnern anzupassen. Sie tauscht ihre orangen Klamotten gegen traditionelle bayrische Kleider ein und tritt in einen Verein ein, um beim Dorffest mitmachen zu können.
Neben Lilis Problemen kommt noch das Chaos innerhalb der Gruppe dazu. Nicht jeder scheint ein echter Veggie zu sein oder polygam leben zu wollen. So gibt es neben dem Stress mit den Dorfbewohnern einige Eifersuchteleien, z.B. als Amrita den Bhagwan-Vertrauten Prem Bramana anschleppt oder eine andere aus der Kommune den Postboten vernascht.

„Sommer in Orange“ ist meiner Meinung nach ein klischeegeladener Film mit überspitzt dargestellten Charakteren. Doch genau dieses Übertriebene ist witzig. Ich finde den Film sehr gelungen.


/pɔɫ/

Montag. Sneaktag.

Es kam „Paul – Ein Alien auf der Flucht“.
Mit von der Partie waren die zwei Hauptdarsteller von „Shaun of the Dead“ bzw. „Hot Fuzz“.

Wer sich über die komische Überschrift des Posts wundert… Ich sag nur: Lautschrift! 😉

Paul stürzt mit seinem Raumschiff auf der Erde ab (und tötet dabei seinen Namensgeber – Hund Paul 🙁 ), wird von Regierungskerlen eingesammelt, bricht nach 60 Jahren aus und ist seitdem auf der Flucht. Er will wieder auf seinen Heimatplaneten, da man ihm auf der Erde nicht mehr gut gesinnt ist. Unterwegs trifft er auf zwei Comic-Nerds, die ihm bei seiner Flucht helfen. Zusammen erleben sie viele schöne bunte Abenteuer. Hmjoa!

„Paul – Ein Alien auf der Flucht“ ist gut gemacht, abwechslungsreich, nerdig, hat einige nette Lacher ….uuuund es wird viel geflucht.

Der Film war cool, aber hat mich völlig vom Hocker… öh, Kinosessel gerissen. Muahaha. Traf nur zu ca. 65% mein Humor. Vermutlich lags an dem Hund, der gleich am Anfang gestorben ist. *schnüff* Ansonsten eine Empfehlung.


Tucker & Dale vs. EVIL

Zweimal Horror-Sneak hintereinander.
Letzte Woche in 3D. My Soul to take.

Diese Woche ohne 3D. Dafür ein umso besserer Film!
Tucker & Dale vs. Evil.

Am Anfang dachten wir uns noch:
Ja klar, mal wieder alle Klischees abgedeckt. *Augen verdreh*

Eine Gruppe junger Collegestudenten fährt für ein paar Tage in einen abgelegenen Wald.
Natürlich ereignete sich genau dort vor 20 Jahren ein Massenmord an -wer hätte es gedacht- Collegestudenten.

Die Zusammensetzung der Gruppe (Blondinen, Afroamerikaner, Schwächling, selbsternannter Held…) bringt einen auch erstmal zum Schmunzeln. Jaja. Typisch. 😛
Uuuuund, natürlich sind sie nicht allein im Wald.

Die Freunde Tucker und Dale sind dort, um dort ein Ferienhaus herzurichten und zu angeln.
Auf den ersten Blick wirken die beiden etwas seltsam, aber eigentlich sind die zwei echt liebe Kerle.

Als Trucker und Dale Angeln und die Studenten nachts Nacktbaden gehen (eh klar), ereignet sich ein Unfall.
Die blonde Allison stürzt von einem Baum und knallt mit dem Kopf auf einen Stein.
Trucker und Dale retten sie aus dem Wasser und bringen sie in ihre Hütte, um sie aufzupäppeln.
Allisons Freunde verstehen das total falsch und meinen, dass die zwei seltsamen „Dorftrottel“ Allison töten wollen.

Sie müssen sie retten!

Argh. GROßES Missverständnis.
Das geht natürlich schief und so kommt es zu einer Reihe absurder Unfälle. Hihi…
„Diese verrückten College-Kids…“

Dieser Film ist so witzig und cool gemacht!! Einer der besten Sneak-Filme seit langem! 😀

Also:
Tucker & Dale vs. Evil.
Eine grandiose Splatterkomödie.

Unbedingt anschauen!!


Nerd-Mix

Eigentlich ja bereits am Montag in der Sneak gesehen, aber nun pünktlich zum heutigen Kinostart, eine kurze Empfehlung für den Film:

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt!

Unbedingt ansehen! Der Streifen hat Lieblingsfilm-Potential! 🙂

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Und da ich es nicht lassen kann – wieder etwas Nageliges.

Man beachte, dass auch hier ein bisschen Nerdigkeit mitdingst.
Und das, obwohl zumindest ein Foto vor dem Film gemacht wurde.
Tjaha, wenn das nicht Vorahnung war. 😀

P2 – dangerous
Essence – stamp me! white
Konad Schablone m64

P2 – gracious
P2 – eternal
Konad Schablone m57


I Believe I Spider

Nach einem leicht stressigen und nicht ganz so optimal verlaufenen Tag gab’s heut wenigstens wieder die Sneak Preview.

Es kam: Dinner für Spinner. Was soll ich sagen? Ich fand ihn kuhl! Würd ihn mir nochmal anschaun. 🙂

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So. Die Schulferien sind vorbei. Also muss ich weniger arbeiten. Hoffentlich kann ich die verfügbare Freizeit sinnvoll für irgendwelche Projekte verwenden. Klingt doch gut. Aber noch ist es nur ein (relativ planloser) Plan. Man darf gespannt sein.

Ansonsten empfehle ich für langweilige Stunden diese Seite:
http://www.sp-studio.de/
Dürfte wohl jeder kennen. Gibt es ja auch schon länger.
Inzwischen wurde das Ganze ziemlich ausgebaut.
Heißt: Viele neue kuhle Sachen zum Hinzufügen.
Macht definitiv süchtig.
Vor ein paar Jahren hab ich mal 43 an einem Abend erstellt. Ähem… 😉

Mal zum Vergleich – Ich „früher“ (vor 2 Jahren erstellt):

Und neu:

Trotz diverser Ähnlichkeiten – Schaut doch gleich viel besser aus!
Oke oke… Abgesehen davon, dass man sich natürlich nach einiger Zeit viel besser mit dem Programm auskennt… 😉

Meine ganzen anderen, zum Teil ziemlich abgefahrenen Kreationen erspare ich euch an dieser Stelle lieber, hehe…


Kleine Lernpause

Uuuh, ist ja schon bisschen Zeit seit dem letzten Post vergangen.
Ich habe momentan Prüfungen, aber nächste Woche ist das Schlimmste überstanden, dann bleiben nur noch Hausarbeiten.
Aber nun ein kleiner Beitrag – Lernpause und so. 😉

Letzte Woche war 3D-Sneak.
Es kam Toy Story 3.
Ich habe die ersten zwei Teile nicht gesehen, fand den Dritten aber eigentlich ganz witzig…
Eigentlich mag ich so animierte Filme ja gar nicht. Bin da irgendwie eher Fan von den guten alten 2D Zeichentrickfilmen. Aber ich lasse mich da auch gerne umstimmen. Klar gibt es tolle Ausnahmen. Vielleicht stört mich auch nur, dass zur Zeit soviele dieser Art rausgebracht werden. Hm……. Da ich mir nur extrem selten solche Filme ansehe, wusste ich auch nicht, dass vor dem eigentlichen Film noch ein Kurzfilm von Pixar kommt. Finde die Idee von solchen Kurzfilmen echt süß! 🙂

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Zur Zeit schaffe ich es nicht, irgendwelche D.I.Y.-Aktionen zu starten.
Nur im kleineren Ausmaß – auf meinen Nägeln – mal wieder… ähem…
Nein, das soll ja eigentlich kein Beautyblog werden! 😀
Hab aber schon Ideen für Projekte in den Semesterferien…

Grau + Silber + Schwarz
(Klick macht groß)

Dieses liebliche rosa Fingermonster habe ich übrigens mal in meinem Briefkasten „gefunden“… 😀


Lügen macht erfinderisch

… Alle Wochen wiiiiieder…

So, gestern war also wieder einmal Montag.
Zum einen mein Teenydasein-Verabschiedungstag. *schnüff*
Zum anderen Sneak-Tag.

Und hey, es kam ein richtig kuhler Film!!!
Lügen macht erfinderisch.

Also mir hat die Idee wirklich gut gefallen. Sehenswert!

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Und mal wieder etwas nagellackiges. Diesmal ohne Schmerzmittel im Bild. 😀
Ich habe gestern echt tolle Sachen geschenkt bekommen.
Unter anderem neue Lacke plus Verzierungsstifte.
Musste ich natürlich gleich ausprobieren:

Benutzt:
*neu* Manhattan Collection – 78K
*neu* Essence nail art pen – 02 cool black
P2 color on nail stylist – 030 shockful green

Und hier noch ‚was älteres:

Benutzt:
Catrice – CO2 Sea of Green (Limited Edition)
P2 color on nail stylist – 030 shockful green
Essie – matte about you (mattierender Überlack)

Geht schneller als man denkt. Nur die rechte Hand wird meist nicht ganz so schön, da ich keine Linkshänderin bin.
Das Leomuster ist da schon leichter, weil die Tupfen sowieso etwas krakelig aussehen sollen. Da ich die Leoflecken innen ausgemalt habe, hat’s natürlich länger gedauert.

Ich finde diese Verzierungsstifte super. Fehler kann man leicht ausbessern, da sie wasserlöslich sind. Man muss sie nur mit Überlack fixieren.
Gibt auch relativ viele Farben zu kaufen.
Am liebsten mag ich das Kringelmuster (in allen Farbkombinationen natürlich)…

Jaaaaa, ich bin voll das Nagellack-Opfer… 😀


Jungs bleiben Jungs

Gestern war Montag. Sneaktag.

Es kam ein französischer Film –> „Jungs bleiben Jungs„.

Das war nun mein vierter französischer Film in der Sneak.
Alle vier waren… nunja, etwas speziell. Ich weiß auch nicht, wie ich es beschreiben soll…
Wieder Filme, bei denen man normalerweise nicht extra ins Kino gehen würde.
Und doch haben sie irgendwie einen gewissen Charme und Humor.
Keine 08/15 Geschichten, die nach bekannten Mustern ablaufen (wie z.B. bei amerikanischen Liebeskomödien).
Sie sind einfach… hm… unberechenbar!! 😀

Ich hoffe man versteht, was ich meine.. 😉

Und dennoch muss ich gestehen, dass ich anfangs immer etwas unbegeistert bin, wenn man ab der Vorschau merkt, dass ein französischer Film kommt.

Zurück zum gestrigen Streifen.
Erst dachte ich mir auch wieder „Oh neiiin, nicht schon wieder ein französischer Film….“.
Aber es stellte sich heraus, dass dieser eigentlich ziemlich witzig war.

Die Geschichte handelt von Jungen in der Pubertät.
Jou.
Heißt:
MÄDCHEN, Freunde, Cliquen, das Thema Schnackseln, nervige Eltern, Schule, Pickel und komische Klamotten… 🙂

Der Satz mit dem Fremdschämen trifft total zu!!! 😀
Es gibt nämlich einige echt eklig-lustige Szenen.

Sehenswert?
Hm… ach, irgendwie schon. 😛
(-> Läuft bestimmt irgendwann mal auf ARD oder so *hust*)


Splice

Im Passauer Cineplex Kino gibt es jeden Montag um 20 Uhr die Sneak Preview. -> Ein meist eher wenig promoteter Film, der ein paar Tage/Wochen darauf offiziell ins Kino kommt, wird vorgestellt.
Ich finde das sehr gut, da man auf diese Weise auch unbekanntere Filme zu sehen bekommt, die man sich sonst vermutlich nicht im Kino anschauen würde.
Natürlich sind zwischendrin auch grottige Streifen dabei, aber Spaß macht’s trotzdem (zudem eine Karte nur 4 Euro kostet). Das ein oder andere Schmankerl hat man auch schon gesehen. Die Sneak Preview ist hier bei Vielen sehr beliebt, und auch ich versuche jeden Montag ins Kino zu gehen.
Neben der Tatsache, dass man seine Liste an gesehenen Filmen erweitern kann, ist es immer wieder lustig vor jedem Film zu rätseln, was denn laufen könne.

Nunja, heute war Montag. Heißt: SNEAK-Tag!

Zuvor hatten wir die Auswahl an bald anlaufenden Filmen anhand der ausliegenden Kinozeitschrift schonmal begrenzt auf: Vergebung, Das Lied von den zwei Pferden und Splice…

Und was kam?? *trommelwirbel*

SPLICE!
Mit Adrien Brody. Mhm!

Nachdem in den letzten zwei Monaten viele (zum Teil wirklich schlechte) Liebesfilme kamen, hoffte ich auf einen guten Film.
Der Vorspann wirkte recht vielversprechend und auch der Anfang des Films war ganz gut.
Doch dann… 😀 😀

Nunja. Also ich versuche mal die Story zusammenzufassen. (Achtung! Es wird gespoilert.)

Adrien bzw. Clive und noch so ’ne olle Zippe namens Elsa sind sowohl Forscher- als auch Liebespaar.
Was sie erforschen?
Nun, wie der Titel bereits verrät: Es geht um Genkreuzungskombinierungsdingsbums-Versuche, die irgendwie schief gehen.
Wer im Biounterricht gut aufgepasst hat, weiß dass das „Spleißen“ im Zellkern zwischen der Transkription und Translation stattfindet und dass dabei für die Proteinbiosynthese unwichtige Genabschnitte (Introns) aus der RNA entfernt werden. Die übrigen Exons werden schließlich zusammengefügt und… blablabla… aber zurück zum Film!

Die zwei Forscher erschaffen mittels Genkombination neue Hybride aus sämtlichen Tierarten, aus denen sie lebensrettende Proteine gewinnen wollen. Als dieses gelingt und sie zwei komische fette Würmer mit noch komischeren Zungen kreieren, werden sie immer eifriger und wollen die Versuche mit menschlicher DNA erweitern. Heraus kommt ein sichseltsamentwickelndes Lebewesen. Heißt: Kann im Wasser und an Land leben, hat Flügel, einen Schwanz mit ausfahrbarem Giftstachel, kann (wie die oben genannten Würmer) das Geschlecht wechseln… Aber dazu später mehr. Zuerst is es jedenfalls ein Weibchen, das den Namen Dren erhält. Rückwärts gelesen: Nerd. So heißt auch die Forschungsfirma, bei der sie arbeiten.
Clive und Elsa bringen es nicht übers Herz diese Kreatur zu töten, obwohl beide wissen, dass es ein Fehler war es zu erschaffen (auch noch ohne Genehmigung! Mhm!!). Schließlich kommt sogar heraus, dass die olle Elsa ihre DNA mit hineingemixt hat und Dren wie ihr Kind aufziehen will. Damit das Experiment nicht auffliegt, karren sie die arme Dren zu der Farm, wo Elsa ihre (unglückliche) Kindheit verbracht hat. Hier wird allmählich klar, dass Elsa eindeutig ein psychisches Problem hat und sie irgendwie ihre eigene Kindheit einholt.

Mit der Zeit werden immer mehr tolle Fähigkeiten bei der lieben Dren festgestellt, die sich mit rasanter Geschwindigkeit entwickelt.
So kommt sie auch bald in die Pubertät und nachdem sie Clive und Elsa einmal beim Schnackseln gesehen hat, will sie das auch probieren und schafft es irgendwie ihren Ziehdad zu verführen. Natürlich platzt Elsa in das Geschehen. Und das, obwohl Elsa kurz zuvor mithilfe Drens Gewebes ein Superprotein synthetisiert hat. Na toll!
Beide erkennen: Oh, es war wirklich von Anfang an ein großer Fehler! Wir müssen Dren töten!

Mit diesem gefassten Plan fahren sie zu der Farm, doch hoppla, Dren ist komischerweise bereits tot, also wird sie hinter der Scheune vergraben. Während sie Drens Sachen verbrennen fährt auf einmal Clives Bruder mit seinem Vorgesetzten vor. Dieser will Dren sehen und begibt sich mit der Schaufel auf den Weg, als…
Oh! Dren ist doch nicht tot, sondern hat sich nur in ein Männchen verwandelt. hahah…
So bringt er nun die Neuankömmlinge um. Es folgt eine Flucht durch den dunklen Wald. Irgendwann erwischt Dren Elsa und vergewaltigt sie. Jaja, das Vieh war eh nur auf’s Schnackseln aus. :/ Clive stößt nun auch hinzu und will Dren töten, doch Dren macht das bei ihm auf eine effektivere Weise. *pieks* Dafür gibts von Elsa eins auf den Deckel. Tot.

Ende des Film: Clive und Dren sind tot und Elsa ist schwanger… Na hoffentlich gibt’s keinen zweiten Teil. 😀

Also: Solltet ihr mal die Lust verspüren euch einen hohlbrotigenFilm reinzuziehen ist „Splice“ wirklich empfehlenswert. 🙂