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#lotildakal – Kurze Jacke im Halbpatent

Ich habe bei meinem ersten Knitalong mitgemacht, nämlich dem #lotildaKAL, den die liebe Tanja von lotilda.de ins Leben gerufen hat. Es handelt sich dabei um eine kurze Jacke im Halbpatent, die mit zwei Garnen (einem Baumwoll-/Modal-Garn und einem Beilaufgarn aus Alpaka) gestrickt wird. Die Wolle an sich ist schon ziemlich weich, in Kombination mit dem Halbpatent ist die Jacke total fluffig und angenehm geworden. Ich denke, sie ist eher für die Übergangszeit und kühlere Sommertage gedacht. Die Fotos sind am Donnerstag bei 24° C in praller Sonne entstanden, da war mir schon etwas warm… 😀

Bei der Wolle handelt es sich übrigens um die Lamana Cosma und Piura in silbergrau. Gestrickt wurde mit Nadeln in Stärke 7 und 5.

Auf Tanjas Blog findet man Angaben für verschiedene Größen. Ich habe die Jacke in XS/S gestrickt und dabei fast 7 Knäuel Cosma und 1,5 Knäuel Piura verbraucht. Ich habe die Anleitung allerdings etwas angepasst. Da ich 1,70m groß bin, wurde mein Jäckchen etwas länger (insgesamt 117 R). Bei den Vorderteilen habe ich die Abnahmen in den Reihen 62, 72 & 82 gemacht. Da ich eher dünne Ärmchen habe, habe ich für die Ärmel nur 40 M aufgenommen und sie dafür etwas überlang gestrickt. Durch den Wechsel auf die kleine Nadel fürs Bündchen ist der Ärmel etwas puffelig geworden, was ich ziemlich süß finde.

Start des Knitalongs war übrigens Ende April / Anfang Mai. Begleitend gibt es eine #lotildaKAL-Facebook-Gruppe, bei der Nachzügler gerne noch dazustoßen können. Ich finde, dass die Gruppe eine super Idee ist, da man sich Anregungen und Ratschläge von den Mitstrickerinnen holen kann. Tanja hat sich viel Mühe bei der Anleitung gegeben und ich finde sie gut verständlich. Trotzdem habe ich einmal einen Fehler reingehauen und erst beim Zusammenstricken des Rückenteils mit den Vorderteilen gemerkt, dass ich beim Rückenteil eine Masche zu wenig angeschlagen hatte (Ups!) und deswegen das Muster bei den Randmaschen nicht aufeinandergetroffen ist. Da ich eine kleine Perfektionistin bin, habe ich das Rückenteil nochmal neu stricken müssen. Mit dieser Entscheidung war und bin ich aber sehr glücklich!

Wenn euch die Jacke gefällt, kann ich auf jeden Fall empfehlen, sie nach Tanjas Anleitung nachzustricken. Für Entscheidungen bzgl. Wolle und Farbe rate ich, mal in der Facebook-Gruppe vorbeizugucken. 🙂

Abschließend kann ich nur nochmal sagen, dass das Jäckchen total gemütlich und jetzt schon eines meiner Lieblingsteile ist. Bei der Wolle muss man nur ein bisschen aufpassen, dass man keine Fäden zieht (ich sag nur: Gürtelschnalle!)… 😉


Wärmendes für Boy & Girl

Bei mir ist momentan mal wieder der alljährliche Strickwahn ausgebrochen. 😇 Auch mein Boy profitiert davon, denn er hat fingerlose Handschuhe in seiner Lieblingsfarbe bekommen, die perfekt zu dem Loop-Schal passen, den ich ihm schon vor zwei Jahren gestrickt habe.

Für die Handschuhe wurde das Garn „Viva“ von Lang Yarns in der Farbe 79 (Verbrauch: ca. 40g) und ein Nadelspiel in der Stärke 4 verwendet. Ich habe 40 Maschen angeschlagen und mich grob an *dieser* Anleitung orientiert.

Für mich gab es (mal wieder) einen Schal. Gestrickt habe ich ihn aus vier Knäueln Alta Moda Alpaca von Lana Grossa in der Farbe 49 mit einer Rundstricknadel in der Stärke 7.

Es handelt sich dabei um einen dreieckigen Schal. Die Enden kringeln sich etwas ein (Keine Ahnung, ob ich ihn hätte spannen müssen!?^^)… Das macht aber nichts, denn ich trage ihn fast ausschließlich so, dass ich die langen Zipfel hinten verstecke:

… Und wenn ich die breiteste Stelle vom Schal um den Nacken lege, sieht er so aus:

Die Anleitung dafür ist übrigens total einfach. Ich habe drei Maschen angeschlagen und dann pro Reihe einfach beidseitig zwei Maschen zugenommen. Dazwischen wurde im Perlmuster gestrickt.
(Das Shirt ist übrigens auch selbst gebatikt! 😀 )


Kimono Jacke in Schwarz/Gold

Zu dieser schicken Kimono Jacke gibt es eine kleine Vorgeschichte, die ich kurz erzählen will… *räusper*
Ursprünglich wollte ich aus der Wolle (Linea Pura – Cashsilk Metal – 312) nämlich einen Seelenwärmer häkeln. (Anm.: Ein Seelenwärmer ist so eine Mischung aus Poncho und Bolero.) Dafür hatte ich mir erst einmal zehn Knäuel geholt. Als ich diese verhäkelt hatte, fiel mir auf, dass das Jäckchen zu kurz geworden war. Uff. Also nochmal fünf Knäuel nachbestellt, alles aufgetrennt und von vorne angefangen… Zwischendurch hatte ich auch verschiedene Häkelmuster ausprobiert und immer wieder etwas aufgetrennt, rumprobiert, nochmal aufgetrennt, usw. … Ende vom Lied: Ich war nicht zufrieden und kam dann leider (wenn auch spät^^) zu dem Schluss, dass die Wolle für ein Seelenwärmer-Projekt gänzlich ungeeignet war. 😛 FAILLL!

So. Nun hatte ich aber fünfzehn Knäuel dieser Wolle daheim rumliegen, die verarbeitet werden wollten… Nach etwas Online-Recherche fand ich im Shop von Knit Knit Berlin glücklicherweise eine Anleitung für eine Kimono Jacke mit genau dieser Wolle. Die Besonderheit an dieser Jacke ist, dass sie nur aus vier Teilen besteht: Einem langen Schal, dem Rückenteil und zwei Ärmeln.
Da meine Wolle zweifarbig ist, habe ich mich für die glatt rechts gestrickte Version entschieden, weil’s sonst für meinen Geschmack zu „unruhig“ geworden wäre und ich die Nähte hier auch irgendwie schöner finde.

Knapp drei Wochen später war die erste selbstgestrickte Jacke auch schon fertig und die Tete happy:

kimonojacke_1

Da ich obenrum Kleidergröße 34 trage und es die Anleitung nur für die Größen 36/38 und 40/42 gibt, habe ich das Ganze leicht abändern müssen… Die Cashsilk Wolle sollte nach Anleitung eigentlich mit einer 10er Nadel gestrickt werden. Ich bin bei der 8er geblieben, weshalb mein Strickstück kleiner ausfiel und ich daher bei der Breite ganz einfach die Maschenanzahl für die Größe 36/38 nehmen konnte. Bei der Länge habe ich mich hingegen an der Größe 40/42 orientiert. Also alles easy! 🙂

Da sich der Rand bei dem glatt rechts gearbeiteten Strickstück stark einrollt, bin ich für die Kante nach *diesem* Tutorial vorgegangen. Leider rollt sich der Rand immer noch etwas ein, was wohl auch an der Wolle liegt, aber vielleicht (bzw. hoffentlich^^) gibt sich das nach ein paar Waschgängen…

kimonojacke_seitlich

Beim Bündchen der Ärmel gab es die Abwandlung, dass ich die ersten zehn Reihen „zwei rechts zwei links“ gestrickt habe. Die Ärmel mussten außerdem insgesamt um mindestens 30 Reihen verlängert werden!

kimonojacke_ärmel

Mein Resümee: Die Jacke ging echt superflott zu stricken und ich bin total froh, dass die Wolle endlich zu etwas Schönem verarbeitet wurde! 🙂 Verbraucht wurden knapp vierzehn Knäuel. Aus dem Rest habe ich dann eine Mütze gestrickt.


Ein Schal und Fishermen

Mein zweites Projekt in diesem Jahr war ein Loop-Schal im Patentmuster. Dank Volumengarn ist das Ganze wirklich sehr dick und schwer geworden, aber auch schön warm. Perfekt für eine Frostbeule wie mich!
Erst war ich mir nicht sicher, ob er nicht ZU mächtig geworden ist, aber nach einem kurzen Schockmoment habe ich mich daran gewöhnt und mag ihn nun sehr gerne. 😀

loopschal_hinten Kopie

Da mir mitgeteilt wurde, es sähe seltsam aus, wenn ich auf den Fotos mein Gesicht abschneide, gibt’s heute auch ausnahmsweise etwas mehr als nur meine Hände zu sehen… Da meine Haare frisch getönt waren, wurden sie auch gleich etwas ins „Posing“ eingebunden. Offen sehen sie zwar besser aus, aber dann hätte man bei meiner Mähne leider nichts mehr vom Schal gesehen. 😛 😀

loopschal2_kl Kopie

loopschal1 Kopie

Da der Wasserpegel vom Inn recht niedrig war, sind wir unten am Ufer etwas herumgeklettert und Matthias hat Fotos gemacht. In der Zwischenzeit hatte sich mein Forscherdrang gemeldet und ich musste untersuchen, was da alles so rumliegt… „Hey, eine Schachtel Fishermen’s!“ – dieser Satz fiel (in leichter Abwandlung) acht (!) Mal auf etwa zehn Meter Innstrand verteilt.
Die Schachteln waren unterschiedlich stark verrostet und steckten fest im Gebüsch oder im Schlamm. Sie mussten da also schon länger liegen… Ich habe mich gewundert, dass noch so viele übrig waren, da der Wasserstand ja sonst höher und die Strömung auch nicht gerade gering ist. Wer weiß, wie viele Schachteln ursprünglich in den Inn geworfen wurden. Hmm… Und wieso eigentlich?? Leider bestätigte sich meine Theorie nicht, dass der Umweltverschmutzer mit dem minzigen Atem (höhö!) einen Schatz in den Schachteln versteckt hat. Schade eigentlich.
Vermutlich denken sich jetzt einige „Gähn!“, aber ich bin bei sowas einfach leicht zu faszinieren. Als wir letztes Jahr nach dem Hochwasser den Boden im Erdgeschoss ausgeschaufelt haben, fand ich auch noch den drölften Knopf- oder Tierknochen-Fund wahnsinnig kuhl.

… So. Das war jetzt die äußerst spannende Schtori zum Mittwoch!^^
Matthias hat natürlich in meinem Auftrag zwei der Fishermen’s Dosen abgelichtet:

fishermaaan1 Kopie

fishermaaan2 Kopie


Wärmende Eulen

Ich weiß ja nicht, wie’s bei euch aussieht, aber in Passau ist es heute richtig kalt!
Zum Glück ist bei mir in den letzten Wochen der Strickwahn ausgebrochen, weshalb ich euch in nächster Zeit ein paar wärmende Werke zeigen kann… Den Anfang machen Stulpen mit Eulenmuster, die ziemlich einfach zu stricken sind. So einfach sogar, dass ich gleich drei Paare gestrickt habe. Zwei in Rot-Aubergine und eins in Aubergine-Rot. Dafür sind jeweils ein Knäuel rote und lila/auberginefarbene Wolle (Lana Grossa Bingo) draufgegangen.

Mein Kommilitone und Strick-Buddy Benni und ich haben übrigens neulich aus Spaß einen kleinen, bekloppten Strick-Blog gestartet, den ihr *hier* finden könnt. Wir bloggen da unter den Pseudonymen Wolllaus und Filzmaus (das bin ich! 😀 ). Dort habe ich auch eine Anleitung für die Eulenstulpies veröffentlicht, falls jemand so mutig ist und diese nachstricken will…
So viel zur Info, jetzt gibt’s Bilder! 🙂

stulpe_rotlila

stulpe_lilarot


Für’s Teterl!

Also für mich! 😀
Endlich habe ich mir von der vom letzten Projekt übrig gebliebenen Wolle Stulpen gestrickt. Naja, ok, davon wurde nur die lila Wolle verwendet. Die schwarze Wolle habe ich noch extra hierfür gekauft. Diese Farbkombi passt so besser zu meiner Mütze, die ich neulich gestrickt hab‘ und die hier auch noch gezeigt wird.

Verwendet wurden:

  • ca. 3/5 Knäuel leicht melierte, lila Wolle (Lana Grossa – Merino Superfein; Farbe 112)
  • ca. 1/5 Knäuel schwarze Wolle (Lana Grossa – Merino Superfein; Farbe 433)
  • Rundstricknadeln Größe 3; Nadel für’s Zopfen
  • Nadel für’s Zusammennähen
  • wieder die Anleitung für das Muster

Im Vergleich bemerkt man, dass die neuen Exemplare nicht nur kürzer, sondern auch etwas schmaler sind als die Stulpen für meine Mama. Dieses Mal habe ich nur 50 Maschen angeschlagen. Passt super! Auch die Länge gefällt mir sehr gut, da ich Handschuhe und Stulpen meist erst anziehe, nachdem ich die Jacke an hab. Bei dieser Länge muss man dann nicht viel von der Stulpe in den Ärmel stopfen. 😉

So. Jetzt hab‘ ich noch relativ viel von der schwarzen und der petrolfarbenen Wolle übrig. Mal schauen, was ich damit anstell’… 😉


Für’s Mamerl!

Meine Mama hat Geburtstag und zu diesem Anlass habe ich mal wieder die Wolldealerin meines Vertrauens aufgesucht. Nachdem ich letztes Jahr ja so fleißig Loopschals gestrickt hab‘, wollte ich mal etwas anderes machen: Stulpen. Und weil ich mich ja nach und nach auch an Muster rantrauen will, habe ich nach etwas Recherche eine Anleitung für ein schönes, gezopftes Rautenmuster gefunden.

Verwendet wurden:

  • ca. 1,3 Knäuel petrolfarbene Wolle (Lana Grossa – Cool Wool Melange – Merino Superfein; Farbe 107)
  • ca. 0,3 Knäuel leicht melierte, lila Wolle ((Lana Grossa – Cool Wool Melange – Merino Superfein; Farbe 112)
  • Rundstricknadeln Größe 3; Nadel für’s Zopfen
  • Nadel für’s Zusammennähen
  • hellblaue Pailletten, transparent/pinke Perlen, Bindfaden 😛

Ich habe inklusive Randmaschen 58 Maschen angeschlagen. Die Seiten wurden später, bis auf die Öffnung für den Daumen, zusammengenäht. Ich habe die Anzahl der Maschen extra so gewählt, damit auch nach dem Zusammennähen das zwei-links-zwei-rechts-Muster gleichmäßig bleibt. Bei der zweiten Stulpe ist das Muster genau spiegelverkehrt gestrickt worden. Zu guter Letzt wurde die Stulpe noch mit ein paar Pailletten und Perlen aufgehübscht. Tadaa!

Mal schaun, ob ich auch noch Zeit und Lust finde, für mich Stulpen zu nähen. Wolle ist schließlich noch übrig…


Bevor’s wärmer wird…

…habe ich noch einmal die Stricknadeln hervorgeholt, um wieder einmal Schals zu stricken.

Zwei, um genau zu sein. Einen für meine Kollegin und einen für mich.
Die Wolle war beide Male von Lana Grossa (Ragazza Lei; Farbe 107 bzw. 110). Sehr dicke, weiche Merinowolle. Beim Muster war diese Anleitung mit den Minizöpfchen hilfreich.

Schal Nummer 1 für meine Kollegin wurde rot. Die Wolle hat sie gekauft, ich hab‘ gestrickt. (Boah, bin ich nett! 😉 ) Hier habe ich jede 6. und 7. Reihe gezopft, damit das Muster auf beiden Seiten ist.

Mir ist der Schal etwas zu weit, aber meiner Kollegin passt er. Wurde extra angepasst. 😉

+++

Und jetzt kommt noch Schal Nummer 2. MEINEEEEER!!! 😀
Die Wolle hatte ich bestimmt schon zwei Monate hier rumliegen und sie hat sich bestimmt sehr gefreut endlich verstrickt zu werden. Hihi.
Gezopft wurde hier jede 4. und 5. Reihe.

Hatte den Schal einmal komplett fertig, zusammengenäht und alles. Dann habe ich festgestellt, dass er viel zu weit ist. Gnaaaa, auftrennen nervt! Aber gut, dass ich’s gemacht hab‘. Die Größe gefällt mir jetzt viel besser.


Gegen rote Bäuche!

Nachdem ich mich neulich ziemlich an einer zu heißen Wärmi verbrannt habe, musste ein Überzug her. Weil sie mir stets eine gute Freundin bei Bauch- und Rückenschmerzen ist, habe ich ihr ein Kleidchen gestrickt. Dieses Vorhaben war eigentlich eh längst nötig, denn „nackig“ ist meine Wärmi nicht die größte Augenweide. Jetzt gefällt sie mir viel besser! 🙂
Zweifarbig sollte das Kleidchen werden. Und zwar mal wieder Patentmuster. Sehr hilfreich war diese Anleitung. Gestrickt wurde mit Lana Grossa Bingo und 4,5er Nadeln.

Ansonsten hatte ich keine Anleitung, sondern hab einfach mal drauflosgestrickt. Hatte dann irgendwann einen Schal, den ich seitlich zusammengenäht habe. Vielen Dank an dieser Stelle an die Wolldealerin meines Vertrauens, die mir gezeigt hat, wie das schön funktioniert und mir dann auch noch eine Nadel geschenkt hat. Voll lieb! 🙂

Eigentlich stand für mich von Anfang an fest, dass die türkise Seite außen sein muss. Blöderweise hab ich aber mit Grau angefangen = grauer Abschluss. Tipp der Wollfrau: Oben einen Zackenrand häkeln. Hab ich auch glatt gemacht. 😉

Dann gab’s noch ein gehäkeltes Band für den Verschluss. Oben enger gemacht wird das Wärmi-Kleidchen auch durch ein Häkelband, dass ich einfach durch das Strickstück gezogen habe.

🙂 Yay. Sehr hübsch. Wärmi liegt eh gerade in diesem Moment auf meinem Bauch. Hitze gut. Test bestanden.

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Und weil ich für meinen Nagellack-Kram jetzt keinen extra Post machen will:

Der Lack mit dem alles begann… *dramatische Musik einblend*
…was begann? Nunja, meine Nagellacksucht, die mich aber vom Nägelkauen weggebracht hat.
Gekauft? Ca. Nov/Dez 2007.
Name? L’oreal – Star Magnet – magnétic prune

Hab mir damals drei Flaschen davon gekauft (+ einmal in Grau mit lila Schimmer). Voll verrückt. Eine Flasche ist schon leer. Und eine ist noch verschweißt. Hihi.

Diese Woche habe ich mir außerdem einen schönen dunkelgrünen Magnetlack von Kiko + Streifenmagnet gekauft. Wird demnächst hier vorgestellt.

Dann war ich letzte Woche mit der liebsten Marille unser Lieblings-Klamottengeschäft (Esprit) stürmen.
Gekauft habe ich eine helllilane Hose + Top + weißes Oberteil. (Sehr ungewohnt hell für meinen Kleiderschrank.) Da fiel mir ein, dass im neuen Catrice-Sortiment ein Lack ist, der eine ähnliche Farbe hat. Tadaaa:

Catrice – Put Lavender On Agenda


Gleich und doch anders.

Wer erinnert sich noch an diesen oder diesen Post?

Inzwischen wurde die Wolle von beiden aufgetrennten Schals wieder neu verstrickt. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, zudem ich mit dem jetzigen Ergebnis viiiel zufriedener bin.

Schal Nummer Eins:
(Zur Erinnerung)

Eigentlich ist der Schal wieder nach dem gleichen Prinzip gestrickt, also zwei rechts, zwei links. Nur habe ich noch die Wolle von der aufgetrennten Mütze mitverwendet. Der Schal ist also viel breiter als in der ersten Version. Da er sehr locker gestrickt ist (wir erinnern uns: 8er Wolle, 10er Nadeln) ist er durch diese Breite viel wärmender.

Für meine Schwester gab’s zu Weihnachten übrigens den gleichen Schal in Braun. (Foto wird eventuell nachgereicht.)

Schal Nummer Zwei:
(Zur Erinnerung)

Nachdem der erste Versuch wegen dem Zopfmuster gescheitert ist (Schal wurde zu eng), wollte ich ein neues Muster ausprobieren. Ein Vollpatent-Muster sollte es werden! Eine sehr gute Video-Anleitung dazu gibt es *hier*. Nachdem ich ein paar Reihen gestrickt hatte, wurde mir klar, dass ich den „normalen“ Rand nicht schön finde! Dieses Mal habe ich ja nicht im Kreis gestrickt, sondern einen langen Schal, den ich dann zusammengenäht habe. Glücklicherweise gibt es auch eine Anleitung für einen Patent-Rand.

Angeschlagen habe ich dafür 21 Maschen. 22 hätten auch nicht geschadet, dann wäre er etwas kürzer geworden. Verwendet habe ich übrigens nur zwei Knäuel.
*Hier* seht ihr nochmals den Rand.

Na, also ich finde, das Auftrennen hat sich gelohnt! 😉


Pah, da strick‘ ich doch selber!

Klein Tetris war neulich in der Passauer Staga (auch Stadtgalerie genannt; in Passau wird ja alles abgekürzt). Dort habe ich einen schönen Loop-Schal mit Zopfmuster entdeckt, der halt gleich mal DREIßIG Euro gekostet hätte. Da ich irgendwie nicht eingesehen hab, soviel zu zahlen, wurde kurzerhand das Wollgeschäft meines Vertrauens aufgesucht. Dort habe ich mich für ebenfalls dreißig Euro mit Wolle (à 3,95) + Nadeln eingedeckt. Genauergesagt mit drei Knäueln grauer Merinowolle und drei Knäueln schwarz-grün-türkiser Wolle. Letztere war Liebe auf den ersten Blick. Lieblingsfarbkombination und so.

Verwendet habe ich für Schal I:
Rundnadeln (Stärke: 10mm, Länge 80cm) und zwei Knäuel davon:

Muster kann ich noch keine, also blieb’s beim simplen 2-links-2-rechts. 96 Maschen wurden angeschlagen. Da ich zu große Nadeln verwendet habe, ist es locker gestrickt, aber das wollte ich so. Beim grauen Schal werde ich dann vielleicht mal ein Muster ausprobieren.


„Ja, wiiiie jetzt? Ich dachte, sie hat jeweils drei Knäuel gekauft?!!“
Stimmt. Gut aufgepasst. 😉
Aus dem letzten Knäuel wurde eine Mütze. Damit hatte ich dann bis auf ca. 20cm Faden (der nach dem Vernähen übrig blieb) alle Knäuel aufgebraucht. Voll gut!
Vor ca. 1 3/4 Jahren habe ich ja schon einmal eine Mütze gehäkelt. Auch dieses Mal hatte ich keinen großen Plan, sondern hab einfach drauf losgehäkelt.

Ein schlecht belichtetes angezogen-Foto gibt’s auch. Anja:“Tetris, du hast nen runden Kopf!!!“ 😀

Nun seid gespannt auf das Projekt „Schal II“. Ich bin es auch!