Nagellack. DIY-Projekte. Fotografie.

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scandal vs. desire

Heute  gibt’s ’nen kleinen Vergleich der limitierten Lacke „scandal“ und „desire“ aus der Vampy Chameleons Collection von Picture Polish, die eigentlich schon vor einem Jahr rauskam… *hüstel* Aber keine Sorge! Bei Nailista könnt ihr die Lacke zum Beispiel noch kaufen. 😉

Bei beiden Farben handelt es sich um beerige Töne mit feinen holografischen Partikeln. Sie unterscheiden sich jedoch am Schimmer: Bei „scandal“ ist dieser blau/grün, bei „desire“ lila.

desire_scandal_pp

Die Lacke lassen sich sehr einfach lackieren und decken bei mir nach drei Schichten perfekt. Zwei wären zwar auch schon akzeptabel… Da die Picture Polish Lacke aber schnell trocknen, ist dieser kleine Mehraufwand für ein NOCH schöneres Ergebnis kein Problem. 😉

Während der lilane Schimmer bei „desire“ auch im lackierten Zustand gut sichtbar ist, kann man den blau/grünen Schimmer bei „scandal“ nur bei seeehr genauem Hinsehen direkt unter einer Lichtquelle entdecken. Trotzdem gefällt mir „scandal“ spontan 1 bisschen mehr.

vergleich_desire_scandal

Und weil ich beide Lacke auch schon im bestempelten Zustand getragen habe, schieb‘ ich noch ein paar Fotos hinterher… 😀

scandal_ppPicture Polish – scandal
Kaleidoscope by El Corazon – 23 aurora borealis
MoYou London Stampingschablone – Explorer Collection 22

desire_ppPicture Polish – desire
China Glaze – Harmony
MoYou London Stampingschablone – Doodles Collection 03

Und, welcher Lack gefällt euch besser? 🙂


Manhattan – Birthday Colours (& Vergleich)

Die Kosmetikfirma Manhattan feiert ihren 50. Geburtstag und hatte daher in einem Crowdsourcing Projekt dazu aufgerufen, eine Nagellack-Collection mitzuentwickeln. Da ich auch ein bisschen rumgepanscht hatte, durfte ich vor ein paar Tagen ein Packerl mit fünf von insgesamt 20 Lacken aus der „Birthday Colours“ Collection entgegennehmen. Wann diese Collection in den Läden sein wird, weiß ich leider nicht genau. Ich denke aber, dass es sich nur noch um wenige Wochen handeln kann.

IMG_20140827_153412

Fangen wir doch gleich mal mit meinem Favoriten an!
Amazing Anniversary“ ist ein dunkles Petrol, das mich beim Betrachten des Fläschchens sofort begeistert hat. Goldener Schimmer und schwarze Pünktchen – für einen Drogerielack höchst außergewöhnlich! Leider ist die Farbe etwas ZU dunkel, sodass die Partikel insgesamt eher untergehen. Schade, weil man vielleicht mehr daraus hätte machen können, aber trotzdem ein sehr schöner Lack! 🙂

amazinganniversaryAmazing Anniversary

Bei der Farbe „Birthday Kiss“ denkt man sofort: „Hey, toller Lack für Weihnachten!“
Mein zweiter Gedanke war jedoch: „Moment! Das erinnert doch stark an die roten Glitzerlacke aus den letzten beiden Winter Collectionen von essie!“
Gedacht. Ins Lackregal gegriffen. Verglichen.
Die Lacke sind sich zwar ähnlich, allerdings enthalten „Leading Lady“ und „Toggle To The Top“ von essie pinken statt roten Glitzer. „Birthday Kiss“ von Manhattan würde ich auch eher als bräunliches Rot beschreiben. Mein Freund meinte, dass die Farbe nach Blut aussieht. Bei Glitzer und Blut muss ich ja gleich an Twilight denken… Brrr!^^
Mein persönlicher Favorit aus dieser Vergleichsreihe ist und bleibt aufgrund der tollen Farbe „Toggle To The Top“. Im Auftrag war der Manhattan-Lack jedoch angenehmer (da weniger flüssig) als die beiden essies.

birthdaykiss_vergleichBirthday Kiss

Es folgt ein Lack, zu dem ich eine eher zwiegespaltene Meinung habe. Er schimmert zwar schön und so eine Farbe findet man sonst eher nicht, aber… Hm. Irgendwie finde ich ihn nicht besonders schmeichelhaft. Der Name „Caramel Candy“ ist immerhin sehr treffend gewählt.
Beim Durchforsten meiner Sammlung ist mir nur ein Lack von Kiko aufgefallen, der vom Schimmer her eine ähnliche Farbe hat, aber sonst um einiges dunkler ist. Fazit: Coffee > Caramel!

caramelcandy_vergleichCaramel Candy

2013 gab es ja bereits eine Crowdsourcing Collection von Manhattan mit ziemlich tollen Lacken. Damals durfen einige davon bei mir einziehen, darunter auch „purple poetry“ – ein Lila mit blauen und pinken Flakies.
Umso erstaunter war ich, als ich vor ein paar Tagen einen lilanen Lack mit blauen und pinken Flakies aus dem Paket gefischt habe. Aha, schon wieder?!
Doch: Alles gut! Im Fläschchen sehen sich die beiden viel ähnlicher als aufgetragen, da dann der aktuelle Lack namens „Dance Fever“ wesentlich dunkler ist.
Ja, „Dance Fever“ ist wirklich eine Schönheit! Seht euch nur diesen Schimmer an! Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder? 😉

dancefever_vergleichDance Fever

***EDIT***

Uaaah! Jetzt habe ich doch noch einen fast-Doppelgänger zu „Dance Fever“ gefunden, nämlich „Pearly Indian Violet“ von Kiko. In der Flasche sehen sie sich gar nicht so ähnlich…

vergleich_kiko

aufgetragen aber schon! Der Lack von Kiko ist zwar etwas rötlicher und schimmert feiner, aber der Unterschied ist meiner Meinung nach nicht sooo groß.

***EDIT Ende***

Der fünfte Lack hört auf den Namen „Dance Till Dawn“ und ist ein knalliges Blau ohne Schimmer.
Ich stehe mit diesen knalligen Blautönen ja inzwischen auf Kriegsfuß, weil ich es absolut nicht ausstehen kann, wenn nach dem Ablackieren die umliegende Haut durch die Pigmente verfärbt wird. Dieses Problem habe ich ja schon in meinem letzten Artikel angesprochen und daher auch sofort den dort erwähnten Kandidaten „hello hipsters“ von essence zum Vergleich rangezogen. Außerdem mit dabei: „i’m addicted“ von essie.
… Wenn man lange genug auf das Bild starrt, erkennt man auch einen farblichen Unterschied! 😀
Ich habe von „hello hipsters“ eine Schicht lackiert, bei essie und Manhattan zwei. „hello hipsters“ ist das hellste und „Dance Till Dawn“ das kräftigste Blau. Der einzige Lack, der hier nicht Haut und Nagel eingefärbt hat, war der von essie, weswegen ich „i’m addicted“ trotz etwas geringerer Deckkraft den anderen beiden vorziehen würde.

dancetilldawn_vergleichDance Till Dawn

Ich hoffe, euch hat der kleine Vergleich gefallen. 🙂
Fotos von allen 20 Lacken findet ihr übrigens z.B. auf dem Blog von winzieee.

* PR-Sample


Schokopudding mit verkohlten Erdbeeren ;)

Nein, hier geht’s heute nicht um etwas Essbares, auch wenn die Überschrift dieses Artikels dies vielleicht vermuten lassen könnte. Stattdessen will ich *trommelwirbel* zwei Nagellacke aus der neuen Winter-Collection „Shearling Darling“ von essie vorstellen: „Sable Collar“ und „Toggle To The Top“. Die Collection ist hier vereinzelt schon im Handel zu finden, ich habe meine Exemplare allerdings schon vor ein paar Wochen via ebay bestellt und aus Amerika rüberkarren lassen. Jo. WiesoWeshalbWarum ich also diesen Titel gewählt habe, wird sich gleich beim Lesen klären… 😉

Der Lack „Sable Collar“ ist ein wunderschönes Schokopudding-Braun(-Taupe) mit rötlichem Schimmer, welchen man *hier* unter der Tageslichtlampe gut erkennen kann. Weil es mir zu langweilig erschien, den Lack „pur“ zu zeigen, habe ich als Aufpimpung noch ein Stamping draufgeklatscht, sowie ein paar kupferfarbene Nieten von misslyn. Die Nieten sind übrigens selbstklebend, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Vorteil: Die Nieten halten gut auf dem Nagel. Nachteil ist jedoch das Anbringen: Liegt die Niete erst einmal auf dem Nagel auf, lässt sie sich ihre Position nur schwer korrigieren. Also gut aufpassen! Das Ergebnis fand ich echt gut. Hat was von Schokopudding mit Karamell. Oder so. 😉

essie-sablecollaressie – Sable Collar
essie – Penny Talk
Bundle Monster Stampingschablone BM-423
misslyn metal stud stickers – 3 copper

…und nun zu dem Lack „Toggle To The Top“ und GLITZARRR. Genauer gesagt: Roter Glitzer in roter Base. Auf jeden Fall sehr weihnachtlich. Leute mit gutem Nagellack-Gedächtnis erinnern sich: „Gab es 2012 in der Winter-Collection von essie nicht auch schon einen solchen Lack??“ Richtig, „Leading Lady“! Da ich diesen Lack letztes Jahr bei einer Verlosung auf dem Blog der Fourfairies gewonnen hatte, war er ja bereits auf dem Blabliblog zu sehen. 🙂
Das schrie nach einem Vergleich! Daher habe ich auf Daumen und Ringfinger „Leading Lady“ lackiert und auf den restlichen Nägeln „Toggle To The Top“. Um zusätzlich zu unterstreichen, dass hier zwei unterschiedliche Lacke gezeigt werden, hab ich wieder zum Aufpimpungsmaterial gegriffen. Ähm, zu meiner Verteidigung: Die Nieten kamen als erstes drauf und die finde ich auch echt super. Nur diese Zacken… also für mich sieht nach verkohlten Erdbeeren aus. Hm. Wären alle Nägel einheitlich gezackt, würde es vermutlich wieder gut aussehen. Aber so?! Verkohlte Erdbeeren! Aber das eigentlich nur am Rande… 😀 Die schwarzen Nieten stammen übrigens aus der aktuellen „Dark Romance“-LE von essence und sind im Gegensatz zu denen von misslyn (siehe oben) nicht selbstklebend und damit etwas leichter platzierbar.
*Hier* gibt’s auch noch ein Foto der Nägel ohne Deko und *hier* eins der beiden Fläschchen. Die beiden Lacke sehen sich im Fläschchen nämlich sehr ähnlich. Aufgetragen zeigt sich jedoch, dass „Toggle To The Top“ deutlich dunkler und röter als „Leading Lady“ ist, was mir persönlich auch besser gefällt. Wer die Winter-Collection von essie letztes Jahr verpasst hat, muss „Leading Lady“ also nicht hinterherweinen…

20131127-essie_toggletothetop_leadinglady
Daumen, Ringfinger:

essie – Leading Lady
Sally Hansen – Sugar Coat – 800 Lick-O-Rich
Glam Nails Design Templates N017
Restliche Finger:
essie – Toggle To The Top
essence – Dark Romance LE – nail art decoration kit


Sooo viele Punkte!

Juhu, die Polka Dots Lacke von Maybelline haben es endlich auch nach Deutschland geschafft! Nach ewigem Rumgerenne wurde ich in einem dm fündig und habe mir alle vier Farben zugelegt. Zwei davon wurden bereits ausgeführt und lassen sich auf den folgenden Fotos bewundern. Da es sich um Jelly Lacke handelt (= wenig Deckkraft), habe ich zwei Schichten des Glitzerlacks über einer farbig passenden Base lackiert. Mir gefällt es total gut, dass mit der zweiten Schicht die Farbe der unteren Glitzerpartikel leicht überdeckt wird. Das verleiht dem Lack irgendwie mehr Tiefe. Oder so. 😉

polkadots_rainforestcanopyessence – Peel Off Base Coat
Kiko – 388 Caribbean Green
Maybelline – Polka Dots – Rain Forest Canopy

polkadots_shootingstarsessence – Peel Off Base Coat
Catrice – Hip Queens Wear Blue Jeans!

Maybelline – Polka Dots – Shooting Stars

So. Man rufe sich bitte noch einmal die Übersicht mit den vier Lacken ins Gedächtnis! Wie man sieht, tanzt der linke Lack („Chalk Dust“) etwas aus der Reihe. Es handelt sich hierbei um einen Glitzer Top Coat, der an den Confettis Lack von L’oreal erinnert, welcher bereits hier und hier zum Einsatz kam. Da stellt sich natürlich die Dupe-Frage. Darum habe ich die Lacke mal verglichen:

vergleich_confettis_chalkdust

links: L’oreal Confettis Top Coat
rechts: Maybelline – Polka Dots – Chalk Dust

Generell beinhaltet „Chalk Dust“ mehr Glitzer und vor allem mehr unterschiedliche Größen an Glitzerpartikeln als der Confettis Top Coat. (Die vielen, ganz kleinen Partikel, die man bei „Chalk Dust“ sieht, fehlen allerdings bei den farbigen Polka Dots Lacken! Das ist vermutlich auch ganz gut so, weil das bei diesen sonst „too much“ wäre.) Der Confettis Top Coat besitzt stattdessen feine Schimmerpartikel, die man sich meiner Meinung nach auch hätte sparen können, weil sie kaum erkennbar sind.
Zu den Zahlen: Der Confettis Lack beinhaltet 5ml und kostet knapp 5€ (~1€/ml). „Chalk Dust“ bietet 7ml für knapp 2€ (~30ct/ml; Preis bei dm). Das ist schon ein gewaltiger Unterschied!
Warum ich dennoch froh bin, die teure Variante von L’oreal zu besitzen? „Chalk Dust“ mag sich vor allem durch die kleineren Glitzerpartikel zwar etwas leichter lückenfrei verteilen lassen, allerdings finde ich, dass der Confettis Top Coat irgendwie weniger chaotisch wirkt und mehr nach Pünktchen aussieht. Wenn man versteht, was ich meine… 😉 Wie seht ihr das? Sprechen euch die Lacke an?


Magnetisch. Ein kleiner Vergleich.

Da ich in den letzten Monaten ein paar neue Magnetlacke plus Magnete gekauft habe, bietet sich nach dem Vergleich meiner Holo-Lacke ein weiterer Vergleichs-Post an…
Fünf der folgenden Lacke sind zwar nicht mehr im Handel erhältlich, werden aber der Vollständigkeit halber trotzdem gezeigt.

essence – Metallics LE:
1. Iron Goddess; 2. Nothing Else Metals; 3. Steel Me

Artdeco – Magnetic Nail Laquer:
4. 42; 5. 52

L’oreal – Star Magnet LE:
6. Magnetic Grey; 7. Magnetic Prune

Kiko – Magnetic Nail Laquer:
8.
704 Purple; 9. 705 – Emerald Turquoise; 10. 706 – Deep Green; 11. 707 – Carcoal

vergleich_magnetlacke

Der Lack, mit dem alles begann – also meine Nagellack-Passion – war ein Magnetlack von L’oreal (7; bereits *hier* erwähnt). Gekauft wurden dieser und ein grauer Lack (6) aus der gleichen Collection Ende 2007 und sind daher nicht mehr im Handel erhältlich. Auch die drei essence-Lacke (1-3) gab es nur etwa Ende 2010 im Rahmen der Metallics LE zu kaufen. Dafür hat essence seit einiger Zeit einige Magnetlacke in anderen Farben im Standartsortiment. Von den Kiko-Lacken habe ich bereits den grünen (10) und blauen (9) vorgestellt. Nun kamen dank einer Bestellung die Farben Schwarz (11) und Lila (8) hinzu. Seit ein paar Wochen sind außerdem neue Magnetlacke von Artdeco im Handel. Davon durften sich zwei Lacke (4 -5) und ein Magnet zu meiner Sammlung gesellen.

Deckkraft:
Bei essence und L’oreal kommt man mit jeweils einer Schicht aus. Die Lacke 1 und 2 habe ich auch schon erfolgreich zum Stampen benutzt. Nummer 3 beinhaltet leider gröbere Partikel, weswegen ich ihn zu diesem Zweck nicht verwende. Wie sich die essence-Magnetlacke aus dem aktuellen Sortiment in punkto Deckkraft schlagen, kann ich nicht sagen, da ich keinen besitze.
Bei den Lacken von Artdeco und Kiko werden mindestens zwei Schichten benötigt. Das hat aber den Vorteil, dass man mit der ersten Schicht erst einmal eine sauber lackierte „Grundlage“ schaffen kann und sich dann erst bei der Schicht mit dem Muster beeilen muss.

Preis:
Bei den Lacken von essence und L’oreal spielt dieser Punkt eigentlich keine Rolle, da diese nicht mehr im Handel erhältlich sind. Wie bereits erwähnt wurde, gibt es aber von essence andere Magnetlacke im Sortiment, die aber nach meinem Informationsstand genauso viel kosten.
Ich habe mal den Preis für 1ml ausgerechnet:

  • essence: 8ml – 1,99€ → 1ml ~ 0,24€
  • Artdeco: 6ml ~ 7,50€ → 1ml ~ 1,25€
  • (L’oreal: 6ml ~ 8€ →1ml ~ 1,33€)
  • Kiko: 11ml – 4,90€ / 2,50€ (im Angebot) → 1ml ~ 0,45€ / 0,23€ (im Angebot)

Zwischen den Lacken von Artdeco und essence/Kiko (im Angebot) liegt bei dem Preis für 1ml also der gewaltige Unterschied von 1€!

Effekt:
(Natürlich ist der Magneteffekt neben den Eigenschaften des Lackes auch von der Stärke des Magneten abhängig. Bei dem oben gezeigten Fotos wurde bei jedem Lack der Magnet von der gleichen Marke verwendet. Diese Magnete werden später noch genauer vorgestellt.)
Die Lacke von essence zeigen einen eher dezenteren Effekt, der von L’oreal ist in Ordnung. Meine Favoriten sind die Lacke von Artdeco und Kiko. Bei diesen beiden Marken ergibt sich ein schöner Kontrast. Die Lacke von Artdeco heben sich von den anderen durch einen etwas gröberen, wunderschönen Schimmer ab. Die Farbe 52 (auf dem Foto: 5) ist außerdem leicht duochrom. Trotz des ziemlich hohen Preises bin ich daher froh, mir zwei Nuancen zugelegt zu haben.

Fazit zu den Lacken:
Aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnis sind die Magnetlacke von Kiko meine Favoriten. Man kann diese entweder in Kiko-Stores oder online erwerben. Momentan gibt es übrigens mal wieder eine Aktion, bei der die Lacke nur 2,50€ kosten.

***

Weiter geht’s mit den Magneten…

1. essence – nail art magnet – 04 cool wave
2. Artdeco – Magnet for Magnetic Nail Laquer – 3
3. L’oreal
4. Kiko – nailart magnet – 01 stripes

magnet_vergleich

Muster:
Die jeweiligen Muster, die die Magnete erzeugen, kann man oben bei dem ersten Foto sehen, wo die Lacke gezeigt werden. Aber nochmal kurz zur Zusammenfassung:
Der Magnet von essence erzeugt längliches Wellenmuster, der von Artdeco ein geschwungenes Wellenmuster. Der Magnet von L’oreal kreiert einen Stern und der von Kiko diagonale Streifen. Bei dem Magneten von Kiko hat man außerdem die Möglichkeit, ein Pünktchen-Muster zu bekommen, indem man den Magneten nach der ersten Anwendung um 90° dreht und nochmals über den noch feuchten Lack hält.

Preis:

  • essence: 1,79€
  • Artdeco: 2,45€
  • L’oreal: war bei dem Lack dabei
  • Kiko: 1,90€

Anwendung:

  • Der Magnet von essence hat eine gewölbte Auflagefläche aus Plastik für den Finger. Da er sehr länglich ist, kann man ihn gut festhalten und aufpassen, dass man den Magneten nicht zu nah an den Lack hält.
  • Der Magnet von Artdeco hat ebenfalls eine gewölbte Auflagefläche für den Finger. Außerdem ist der Magnet an sich leicht gewölbt und ziemlich breit. Dadurch lässt sich das Muster gut auf den Nagel bringen.
  • Der Magnet von L’oreal hat auch eine Auflagefläche, allerdings nicht für den Finger, sondern den Nagel. Man hakt seinen Finger quasi an diesem überstehenden Plastikteil ein und kontrolliert dadurch, nicht zu nah an den Magneten zu stoßen. Leider ist der Magnet nicht so groß und damit nicht für sehr lange Nägel geeignet.
  • Der Magnet von Kiko ist zwar angenehm breit, aber nichts für zitternde Hände, da es keine Auflagefläche gibt.

Fazit zu den Magneten:
Mein Favorit ist der Magnet von Artdeco. Er ist zwar mit 2,45€ der teuerste, allerdings bei der Anwendung sehr angenehm. Außerdem kreiert er meiner Meinung nach das schönste Muster.

Tipp: Von Kiko, essence oder Artdeco gibt es noch weitere Muster zur Auswahl – Spiralen, Zacken oder Sternchen wie bei dem L’oreal-Magneten… Außerdem findet man im Internet natürlich auch zahlreiche Magnetlacke und Magnete von anderen Marken. Schaut euch einfach mal um! 😉


Holos. Ein kleiner Vergleich.

Nach vier Wochen Wartezeit trudelten heute ein paar Lacke aus der Hologlam Collection von China Glaze bei mir ein: Strap On Your Moonboots, Galactic Grey und When Stars Collide.
Auf diversen Plattformen konnte man die letzten Wochen ja schon lesen, dass der Holo-Effekt bei dieser Collection im Vergleich zu der etwas älteren OMG Collection von China Glaze oder zu anderen Marken nicht so stark ausgeprägt sein soll. Da ich die zwei holografischen Lacke „IDK“ und „LOL“ aus der OMG Collection besitze, will ich die drei neuen Errungenschaften mit diesen vergleichen. Da ich auch drei holografische Lacke von Kiko habe, durften diese sich ebenfalls zur Vergleichsrunde dazugesellen.

Kiko – Lavish Oriental LE:
1. Kiko – 399 Silk Taupe; 2. Kiko – 400 Steel Grey; 3. Kiko – 401 Peacock Green

China Glaze – Hologlam Collection:
4. China Glaze – Strap On Your Moonboots; 5. China Glaze – Galactic Grey; 6. China Glaze – When Stars Collide

China Glaze – OMG Collection:
7. China Glaze – LOL; 8. China Glaze – IDKHolos_schatten_sonne_1

Zunächst einmal gibt es einen großen Unterschied zwischen den Kiko Holos und den China Glaze Lacken. Die Holo-Partikel sind bei den drei Lacken von Kiko (1-3) nämlich gröber. Jedoch finde ich, dass die Kiko Lacke im Schatten ziemlich fahl wirken, was vermutlich auf diese dominanteren Holo-Partikel zurückzuführen ist. Auch wenn sie im Sonnenlicht schön funkeln, bevorzuge ich eher die Lacke von China Glaze, weil diese meiner Meinung nach im Schatten schöner aussehen und sich auch etwas angenehmer lackieren lassen.
Bei den China Glaze Lacken gibt es innerhalb der Collectionen kleine Unterschiede. Ich besitze allerdings nur die dunkleren Töne (4-6) aus der aktuellen Hologlam Collection. Betrachtet man Swatches auf anderen Blogs (zum Beispiel auf Chalkboard Nails), fällt auf, dass der Holo-Effekt bei den helleren Nuancen viel dezenter ist. Puh, da habe ich ja eine gute Wahl getroffen! 😉 Bei den zwei Lacken aus der OMG Collection (7-8) ist es genau anders herum. Hier sticht vor allem der hellere Ton „IDK“ raus.

Auf zum nächsten Vergleichsbild! 😛 Hier fällt nun auch auf, dass die Lacke bei beiden Collectionen einen silbernen Deckel haben. Normalerweise ist dieser bei China Glaze nämlich schwarz.
Während beim linken Bild der Holo-Effekt bei „Galactic Grey“ (li) und „LOL“ (re) in der Flasche ähnlich stark ausgeprägt ist, sieht das beim rechten Bild schon ganz anders aus. Neben „IDK“ (re) wirkt „Strap On Your Moonboots“ (li) deutlich lahmer. Der dritte, auf diesen Bildern fehlende Lack „When Stars Collide“ ist übrigens ähnlich holo-ig wie „Galactic Grey“.
Ansonsten unterscheiden sich die beiden Collectionen vor allem im Preis! Die OMG Collection ist leider inzwischen nicht mehr erhältlich (außer vielleicht bei ebay für astronomische Preise). Ich meine mich zu erinnern, dass ich damals circa 7€ für einen Lack bezahlt habe, was auch der „normale“ Preis für einen China Glaze Lack ist. Die Lacke aus der Hologlam Collection kann man in deutschen Online-Shops für etwa 9-11€ erwerben. Das ist schon deutlich teurer! Ich bin inzwischen dazu übergegangen, aus Amerika zu ordern. Auch wenn es leider ewig dauert, bis die Lacke ankommen, spart man sich doch etwa 2-3€ (inkl. Versandkosten).

Holos_VergleichAuf den Nägeln trage ich übrigens momentan „Galactic Grey“ in Kombination mit einem viel zu dezenten Stamping, was deswegen nicht näher vorgestellt wird. Und ja, ich kann meinen Daumen ziemlich weit zurückbiegen, deswegen sieht er auf den Fotos so abgeknickt aus. Hihi. 😉
Insgesamt bin ich mit meiner Wahl aus der Hologlam Collection sehr zufrieden. Die Farbtöne sind sehr schön und auch der holografische Effekt trifft meinen Geschmack. Das einzige, was ich bemängeln kann, ist, dass sich „Galactic Grey“ beim Lackieren total zickig anstellt hat. Beim Verteilen des Lacks sollte man es innerhalb einer Schicht möglichst vermeiden, mehr als einmal über dieselbe Stelle zu streichen, weil der Lack sonst leicht klumpt. Wie sich die anderen zwei Lacke da verhalten, kann ich jedoch noch nicht genau sagen.