Nagellack. DIY-Projekte. Fotografie.

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Wärmendes für Boy & Girl

Bei mir ist momentan mal wieder der alljährliche Strickwahn ausgebrochen. 😇 Auch mein Boy profitiert davon, denn er hat fingerlose Handschuhe in seiner Lieblingsfarbe bekommen, die perfekt zu dem Loop-Schal passen, den ich ihm schon vor zwei Jahren gestrickt habe.

Für die Handschuhe wurde das Garn „Viva“ von Lang Yarns in der Farbe 79 (Verbrauch: ca. 40g) und ein Nadelspiel in der Stärke 4 verwendet. Ich habe 40 Maschen angeschlagen und mich grob an *dieser* Anleitung orientiert.

Für mich gab es (mal wieder) einen Schal. Gestrickt habe ich ihn aus vier Knäueln Alta Moda Alpaca von Lana Grossa in der Farbe 49 mit einer Rundstricknadel in der Stärke 7.

Es handelt sich dabei um einen dreieckigen Schal. Die Enden kringeln sich etwas ein (Keine Ahnung, ob ich ihn hätte spannen müssen!?^^)… Das macht aber nichts, denn ich trage ihn fast ausschließlich so, dass ich die langen Zipfel hinten verstecke:

… Und wenn ich die breiteste Stelle vom Schal um den Nacken lege, sieht er so aus:

Die Anleitung dafür ist übrigens total einfach. Ich habe drei Maschen angeschlagen und dann pro Reihe einfach beidseitig zwei Maschen zugenommen. Dazwischen wurde im Perlmuster gestrickt.
(Das Shirt ist übrigens auch selbst gebatikt! 😀 )


Bye-bye Sixpack, hallo Weihnachtswampe!

Hallo zusammen! 🙂 Da meine Wohnung am Wochenende zur kräsi (Weihnachts-)Bäckerei mutiert ist und ich knapp ein Kilo Butter verbacken habe, wollte ich hier mal die Ergebnisse zeigen…

Angefangen hat alles bereits am Freitag, an dem ich für den 30. Geburtstag einer Freundin Brauni-Muhfinns gebacken habe, die very yummy waren. Yay! 🙂 Das Rezept dafür habe ich auf chefkoch.de gefunden und mich für die gepimpte Version mit Schokostückchen und grob gehackten Haselnüssen entschieden. Da ich dann noch etwas Zartbitter-Schoki übrig hatte, konnten zur Verzierung ein paar Smarties angebracht werden. Für das i-Tüpfelchen an Kalorien oder so… *hüstel* 😀

brauni-muhfinns

Dieses Jahr wurden außerdem wieder Vanille- und Schokoplätzchen gebacken. Hier bleibe ich weiterhin dem Rezept von Persis treu, weil es einfach supereasy und lecker ist. Mit Zuckerguss, blauer Lebensmittelfarbe und etwas Zuckerdeko wurden die Plätzchen anschließend dekoriert.

Für die Vanilleplätzchen habe ich meine weihnachtlichen Ausstechförmchen verwendet…

blauuu

… und für den Schoko-Teig fand ich die Fledermäuse irgendwie passender, hihi.

fledis

Und zu guter Letzt habe ich die Nougat-Stangerl von Marion nachgebacken. OMG, die sind echt so lecker! Und auch schon fast wieder aufgegessen. 😀 Da sie etwas weich sind und damit die Schokolade nicht schmilzt, bewahre ich sie im Kühlschrank auf. Omnomnom…

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Sooo… Damit verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche euch allen ein schönes entspanntes und plätzchenreiches Weihnachtsfest! ♥ :D


Kaputte Wände (i. d. Opf.)

Über Weihnachten – also vor einem Monat – war ich bei meinem Papa in der Oberpfalz. Während alle anderen nach dem Weihnachtsessen ein Nickerchen gehalten haben, hab‘ ich mir die Kamera von meinem Papa geschnappt und damit ’nen kleinen Spaziergang durch das Dorf gemacht.
Bei der Kamera handelt es sich um die Olympus OM-D E-M10. Da ich nun schon seit ein paar Jahren die Spiegelreflexkameras von Canon gewohnt bin (hatte erst die 450D und bin inzwischen bei der 70D gelandet), musste ich erst ein bisschen rumprobieren. Dabei sind sogar einigermaßen vorzeigbare Fotos herausgekommen, hehe.
… Na gut, für Fotos von kaputten Wände bin ich aber auch wirklich leicht zu begeistern. 😀

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Und zu guter Letzt noch ein Foto ohne Wand, das (bis auf das Wasserzeichen^^) komplett unbearbeitet ist:

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Schwedäään – Schnee & Hundeschlitten

(Teil I; Teil II – On The Road; Teil III – Icehotel & Abisko; Teil IV – Kuhles Café & Storforsen)

Wieso mussten wir also einen Tag in (der Nähe von) Arvidsjaur vertüdeln?
Wir hatten für den nächsten Tag endlich einen Termin für eine Hundeschlittenfahrt bekommen. Juhu! 🙂 Wer im Winter nach Schweden fährt und eine Hundeschlittenfahrt machen will, der sollte möglichst früh buchen oder gaaanz viel Glück haben, dass noch ein Platz frei ist. Wir hatten Glück und haben bei Wildact einen Platz bekommen – einer Huskyfarm, die einem Paar aus der Schweiz gehört. Morgens um neun ging es mit acht Leuten bzw. Schlitten los. Zwischendrin gab’s auch mal eine Mittagspause, während der wir in einer Mini-Holzhütte saßen und Matthias alle Kekse aufgegessen hat. (hihi) Insgesamt sind wir übrigens fast 40km gefahren. Die Hundeschlittenfahrt war wirklich ein besonderes Highlight unserer Reise. Wir waren umgeben von der tollen Natur, es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch kein einziges Mal vom Schlitten gefallen. Yeah!

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Da wir ja leider schon wieder auf dem Rückweg waren, mussten wir die Zeit umso mehr nutzen, mal nicht im Auto zu sitzen, sondern ein bisschen spazieren zu gehen und Fotos zu machen. Die folgenden Bilder sind zum Beispiel in Porjus entstanden:

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Wo diese Fotos aufgenommen wurden, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr… Ich war auf jeden Fall sehr fasziniert von den komischen „Fusseln“, die an den Bäumen hingen.^^

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…und schon wieder Fussel an den Bäumen! 😀 Da waren wir übrigens im Hamra Nationalpark. Dank Tiefschnee sind wir dort allerdings nur ’nen Kilometer „gewandert“.

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Rentiere haben wir auch gesehen. Nur keine Elche, was uns schon ein wenig enttäuscht hat. Wir vermuten, dass es gar keine Elche in Schweden gibt.^^ …aber wie gesagt: Rentiere haben wir gesehen! Dieses Exemplar zum Beispiel leckte genüsslich die Straße ab und zeigte sich völlig unbeeindruckt von unserer Karre, als wir uns näherten. Erst als es angehupt wurde, trottete es langsam zu seinen Kollegen.

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Und hier war es schon etwas dunkler. Ich weiß noch ganz genau, wann dieses Foto aufgenommen wurde. Kurz davor hat der Matthias nämlich seinen Defender im Straßengraben versenkt. Eine ähnliche Situation hatten wir bereits ein paar Tage zuvor, als wir etwas abseits der Straße halten wollten und das Auto plötzlich im Schnee einsank. Da kamen wir noch problemlos raus. Als Matthias an diesem Tag das Auto wenden wollte, sprach sein Tetal (also ich^^): „Gell, und nicht wieder wie neulich zu weit über den Rand fahren!“ …wenige Sekunden später steckten wir im Tiefschnee fest, weil es neben der Straße einen Meter runter ging. Ups. 😛 Nach einer halben Stunde Schaufelarbeit war das Auto jedoch wieder freigelegt. Und: Allrad sei Dank!
Wieso wir eigentlich wenden wollten? Wir waren auf der Suche nach einem Rastplatz, um uns ein exquisites Mahl (Nudeln mit Soß‘) zu kochen, und hatten die falsche Abzweigung genommen. Etwas später sind wir dann tatsächlich bei einem Rastplatz gelandet, der ganz nett bei einem Flüsschen mit einem Brückchen und vielen Bäumchen lag:

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Schwedäään – Kuhles Café & Storforsen

(Teil I; Teil II – On The Road; Teil III – Icehotel & Abisko)

Ok, die chronologische Reihenfolge der Schweden-Fotos ist spätestens jetzt dahin, hahaha… Aber egal. Bevor ich willkürlich weitere Fotos vom Winterwonderland zeige, gibt’s erstmal einen Bericht zum 08. März.

Angekommen in Arvidsjaur. Weil wir dort einen Tag irgendwie rumbringen mussten (wieso, verrate ich im nächsten Beitrag), liefen wir etwas planlos durch die Ortschaft. Als Sehenswürdigkeit von Arvidsjaur gelten die Lappstaden, ein Kirchendorf der Samen aus dem 17. Jahrhundert. Da im Winter so gut wie alles, was wir uns anschauen wollten, offiziell geschlossen hatte, sind wir nur so ein bisschen vorbeigestapft. Guckstu:

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Achso. Und das folgende Fenster wollte auch noch in diesen Post.
Einfach so.
Titel: Irgendwo in Arvidsjaur.^^

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Wie es der Zufall so will, sind wir dann spontan in einem richtig kuhlen Café gelandet. Das Café L’Amanda in Arvidsjaur ist 50s-retromäßig eingerichtet und etwas schrill dekoriert (siehe Fotos). Wir haben uns dort mit Kaffee, heißer Schoki und Belgischen Waffeln versorgt. Hinter uns standen ein paar andere Deutsche an – Testfahrer, wie sich kurz darauf herausstellte. Wir plauderten ein wenig und so wurde uns empfohlen, den Storforsen unbedingt einen Besuch abzustatten. Jeeetzt kommt Peter ins Spiel. Peter ist (vermutlich) der Besitzer des Cafés und ein wahnsinnig lustiger und verpeilter Kerl, der uns später den Weg zu den Storforsen erklärt hat. Solltet ihr mal in Arvidsjaur rumhängen und Bock auf Waffeln haben, wisst ihr ja jetzt, wo ihr hingehen könntet! 🙂

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Na dann… Auf zu den Storforsen!
„Storforsen, Storforsen… Von was faselt die da eigentlich?“

Die Storforsen sind ein ziemlich phätter Wasserfall! 🙂

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Schwedäään – Icehotel & Abisko

(Teil I & Teil II)

Am 03.03. erreichten wir schließlich Kiruna und besuchten am Tag drauf (nach einer sehr kalten Nacht) das Icehotel in Jukkasjärvi. Falls es euch auch mal in den hohen Norden verschlagen sollte, kann ich euch das Icehotel sehr empfehlen. Es wird jedes Jahr komplett neu designed und innerhalb von acht Wochen aufgebaut. Schon ziemlich beeindruckend!

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Das sind kleine Hütten, die in der Nähe des Icehotels stehen. Und ganz viel Schnee. Das „richtige“ Hotel findet man dann ein paar Meter weiter unten. Betritt man die Eingangshalle, hat man die Wahl, entweder links in die Icebar zu gehen oder geradeaus zu den Zimmern zu gelangen. Um widerum zu den Gängen mit den Zimmern zu kommen, muss man durch eine Eishalle gehen, die durch viele Eissäulen gestützt wird und an den Wänden schön verziert ist. Hier ein kleiner Eindruck:

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Die Zimmer sehen dann zum Beispiel so aus:

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Und das ist die Icebar (man beachte den kleinen Schneemann hinter der Bar!^^):

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Es gab außerdem noch eine Kirche aus Eis, in der Bänke mit Rentierfällen waren (die ziemlich mieften^^). Dort kann man sogar heiraten. Das haben wir aber nicht gemacht, sondern sind weiter nach Abisko gefahren, hehe… 😀

20130904-IMG_6616Schee, oder?! 🙂

Dort haben wir an zwei Tagen den Nationalpark ein bisschen erkundigt und uns sogar sportlich betätigt. Im unteren Bild sieht man links ein Seil, mit dem wir am Hang heruntergeklettert sind. Danach hat uns nicht mehr gefroren und wir konnten den Graben mit dem Wasserfall bestaunen.

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Nachdem wir am Seil wieder hochgeklettert waren, ging’s links um den Graben herum und ein gutes Stückchen geradeaus, bis wir bei einer Aussichtsstation landeten. Dort waren wir jedoch nicht allein. Eine Gruppe Franzosen mit megaprofessioneller Fotoausstattung – also riesigen Objektiven vorne dran – hat sich ein Foto-Battle geliefert: Wer macht das schönste Foto vom Berg? Hihi. Klar, was soll man schon groß Unterschiedliches fotografieren, wenn man am gleichen Fleck steht… Aber witzig hat’s trotzdem ausgesehen – vor allem als einer aus der Gruppe plötzlich irgendwas mit „lumière“ rief, weil die Sonne gerade auf ein paar Häuschen in der Ferne schien, und sich die übrigen sofort versammelten:

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Mir war das ehrlich gesagt zu doof, weswegen ich lieber die Holzhütte beim Aussichtspunkt unter die Lupe nahm. 😀

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20130903-IMG_6548Erinnert mich irgendwie an einen Comic-Roboter 🙂

Noch ein paar weitere Winter-Impressionen:

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So. Und jetzt die Preisfrage: Wieso ist Abisko außerdem so beliebt? …Na?
…Richtig! Weil dort die Wahrscheinlichkeit, auf Nordlichter zu treffen, ziemlich hoch ist.
In Abisko gibt es außerdem eine Aurora Sky Station, von der aus man die Nordlichter bewundern kann. Die Betonung liegt auf dem Wort „kann“, weil wir Schlaumeier es nämlich verpennt haben, Tickets zu reservieren und die Station overbooked war. Aber nicht schlimm. Letztendlich haben wir die „Lampal“ dann von unten bewundert.
In der ersten Nacht war es nicht nur kalt, sondern wahnsinnig kalt. Oke, -16° halt. Für mich Frostbeule kalt genug, um im Auto zu bleiben und Tee zu trinken, während sich Matthias in kurzen Abständen nach draußen getraut hat, um Fotos zu machen. So zufrieden war er mit dem Ergebnis allerdings nicht, weswegen wir in der zweiten Nacht zu dem Aussichtspunkt gelatscht sind, den wir tagsüber entdeckt hatten. Dieses mal sogar ohne Franzosen. 😉 Nun waren die Temperaturen zwar um einiges erträglicher, dafür war es leicht bewölkt und die Nordlichter etwas schüchtern. Doch genug gelabert! Tadaaa:

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Dieses kuhle grüne Leuchten sieht man übrigens nur auf dem Foto so gut. Für mich sahen sie Nordlichter eher nach hellen Wolken aus, die ihre Form interessant veränderten. Aber ja, faszinierend!


Schwedäään – On The Road

Bevor’s mit den „richtigen“ Urlaubsfotos losgeht, gibt’s ein paar Bilder von unterwegs. Die ersten drei Tage haben wir nämlich wirklich nur mit Fahren, Fahren und Fahren verbracht.

Aber fangen wir mal von vorne an…
Am 28.02. um 15 Uhr ging unsere Fähre von Rostock nach Trelleborg. Kurz bevor die Fähre abgelegt hat, sind wir oben auf Deck und haben ein paar Fotos vom wuuunderschönen Hafen gemacht, hehe… Naja, eine Schönheit ist so ein Hafen vielleicht nicht unbedingt, aber dafür irgendwie faszinierend mit seinen vielen Bahnen und Kränen.

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Ich finde ja, dass dieser Kran wie eine Gottesanbeterin aussieht! 😀

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rostock3Welcome?? Nööö… Goodbye Rostock!

Um 21.15 Uhr fuhren wir von der Fähre… und gleich noch ein „bisschen“ weiter bis nach Jönköping.
Übernachtet haben wir ja während der ganzen Reise entweder auf Rast- oder Campingplätzen. Das folgende Foto ist am ersten Morgen in Schweden entstanden. Generell kann man sagen, dass es dort ziemlich nette Rastplätze gibt. Guckstu:

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rastplatz2Nicht im Bild: Ein Wasserfall.

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Unten sieht man unseren ersten Campingplatz. Wie sich später herausgestellt hat, war dieser offiziell eigentlich gar nicht geöffnet. Dementsprechend verwundert war ein älteres schwedisches Paar, als wir plötzlich an der Rezeption standen und fragten, ob wir dort campen dürften. Ups. 😀 Es war zwar dann kein Problem, aber schon ein bisschen seltsam…
In dem Häuschen gab’s sogar Fitnessräume, wo Wandbemalungen und Fotos aus den 50ern waren. Oke, die Fitnessgeräte sahen auch aus, als stammten sie aus dieser Zeit. Ziemlich abgefahren! Ich muss gestehen, dass ich mich ein bisschen gegruselt habe.

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Beschäftigungen während der Fahrt? Stricken und Nähen! 😛
Der Samson (oder „Fisch“, wie Matthias ihn nennt^^) hat einen Schal aus Wollresten bekommen. Hinter’m Fisch sieht man meine Mütze, die meine Mama letztes Jahr für mich gehäkelt hat. In die Mütze hab‘ ich warmes Fleece genäht, wodurch diese im kalten Norden zur perfekten Begleitung wurde. 🙂

fisch und mütze

…und fotografiert wurde zwischendrin auch:

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Schwedäään!

Matthias und ich haben einen 17-tägigen Roadtrip nach bzw. durch Schweden gemacht. Da sich der Hiaslbua vor kurzem einen Land Rover Defender zugelegt hat, haben wir ziemlich spontan (und dementsprechend planlos^^) beschlossen, in den Norden zu fahren, damit wir diesen Winter doch noch etwas Schnee zu sehen bekommen.

Geschlafen haben wir während dieser Zeit im Auto, was dank Standheizung auch erträglich war. Sehr zu meiner Freude sind wir also mit allen Zehen wieder nach Hause gekommen, allerdings mussten unterwegs ein paar Fingernägel dran glauben und pünktlich am letzten Tag habe ich mir noch eine Erkältung eingefangen. Gelohnt hat sich die Reise aber auf jeden Fall! Abgesehen davon, dass es für mich ein völlig neues Erlebnis war, 17 Tage lang mit jemandem auf ca. 4,5 m² zu „wohnen“, war es sehr interessant, ein fremdes Land in so kurzer Zeit zu durchqueren. Der größte Vorteil mit dem Auto war die Flexibilität bei der Routenplanung. Während der Fahrt konnte man außerdem super beobachten, wie sich die Natur verändert und wie das Land besiedelt wird. Die kleinen Dörfer in Schweden mit den rot-weißen Holzhäusern sind schon echt „liab“. Da im Norden so viel Schnee lag, fuhren wir dort aber eigentlich nur auf den Hauptstraßen. Wir müssen also unbedingt auch mal im Sommer nach Skandinavien!

Am Sonntag sind wir nachts wieder in Passau angekommen und dieses Wochenende werde ich erstmal Fotos sichten und bearbeiten. Nächste Woche gibt’s hier also die ersten Bilder vom Norden… 🙂

Wir haben übrigens fast 7000 km hinter uns. Bei der Hinfahrt haben wir den Weg an der Küste entlang gewählt, zurück ging’s über die „Inlandsvägen“. Letztere Strecke war um einiges schöner! Vielleicht lag’s aber auch am Wetter, hihi… 😉


Der erste Schnee mit der 70D

Die meisten werden es bereits mitbekommen haben… es hat geschneit! 😉
Trotz momentanem Prüfungsstress habe ich also die Wohnung verlassen, um wenige Meter weiter ein paar Fotos zu knipsen. Der eigentliche Grund dafür war ja die Wand eines Nachbarhauses, die zur Zeit leider nicht ganz so fresh aussieht (Hochwasserfolgen). Da sie aber so wunderbar zu meinen Fotomotiv-Vorlieben passt, konnte ich nicht anders, als sie zu fotografieren…

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Neu fotografiert Alt

Vor ein paar Wochen ist eine Canon EOS 70D bei mir eingezogen und hat meine alte 450D abgelöst.
Sie hat so viele Funktionen, Knöpfe und Einstellungsmöglichkeiten, die meine alte Kamera nicht hatte. Video-Funktion, schwenkbares Touch-Display, mehr ISO mit weniger Rauschen, bessere AF-Felder usw. usw. Voll gut! …und damit ich allmählich hinter all diese mir neuen Möglichkeiten komme, bin ich mit der Kamera losgezogen und hab‘ mal wieder ein bisschen kaputte Wände abgelichtet. 😉

Das erste Foto fällt ein bisschen aus der Reihe. Nicht wegen dem Motiv, sondern dem Ort. Im Gegensatz zu den anderen Bildern ist es nämlich in Landsberg am Lech entstanden, als ich meine Familie über Weihnachten besucht habe. Es hat mir nur so gut gefallen, dass es hier mit rein musste.

1landsberg

Ortswechsel. Passau. Ilzstadt.
An diesem heruntergekommenen und verlassenen Gebäude bin ich schon ein paar Mal vorbeigekommen und dachte mir auch jedes Mal, dass ich es unbedingt fotografieren muss. Umso glücklicher bin ich, dass ich es gestern endlich geschafft habe.
Die abbröckelnde Beschriftung an der Fassade und etwas Recherche ergab, dass es sich hierbei um das Gasthaus „Zur Fels’n“ handelt, das eines der ältesten Wirtshäuser Passaus ist/war.

1eins  2zwei

3drei

4vier

Das folgende Foto finde ich besonders kuhl, weil mir erst bei der Bildersichtung aufgefallen ist, dass Lichtschalter + blaue Wandfarbe eine Figur ergeben. Hihi. Das Ganze erinnert mich an ein Foto von Anfang 2012, als ich ebenfalls „aus Versehen“ einen Clown fotografiert habe.

5fünf

6sechs

7sieben

Man kann auch hinter das Haus gehen, weil es dort einen Spazierweg gibt…

8acht

9neun

10zehn

11elfHöhö. 😛

12zwölfDie Fotografin.


Anti-Weihnachtsbäckerei

Heute präsentiere ich stolz unsere ersten selbstgebackenen Plätzchen, die – Überraschung! – total lecker geworden sind und auch noch voll knorke aussehen.

Soweit ich mich erinnere, habe ich das letzte Mal in meiner Kindheit solche Plätzchen gebacken. Dennoch besitze ich einige Ausstechförmchen, unter denen sich – zur Jahreszeit passend – auch ein paar weihnachtliche Motive befinden würden. Für diese Back-Session habe ich mich jedoch für Fledermäuse, Totenköpfe und Halloween-Kürbisse entschieden, die mir meine Mama mal geschenkt hat.

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Wie man auf den Fotos erkennt, haben wir uns für zwei schlichte Sorten entschieden: Vanille und Schoko.

Das Rezept dafür haben wir nach kurzer Google-Suche auf dem Blog von Persis gefunden. Ich will das Rezept nicht einfach klauen, deswegen klickt bitte auf den Link, wenn ihr auch (Anti-Weihnachts)kekse backen wollt. Die einzige Sache, die wir am Rezept geändert haben, war, dass wir keinen Vanilleextrakt verwendet, sondern eine Vanilleschote ausgekratzt haben. Außerdem hab‘ ich ein paar Plätzchen mit einer Schokoglasur versehen, wenige davon wurden auch noch mit Schoko- und Zuckerstreuseln (von De Ruijter) verziert, die ich vor ein paar Monaten in Amsterdam gekauft habe.

Und natürlich muss ich auch jetzt gerade naschen, während ich diesen Artikel schreibe, hihi…
…wenn ihr weitere idiotensichere und leckere Rezepte kennt, lasst es mich wissen! 🙂


Ciaté Adventskalender – Türchen 1-6

Zur Adventszeit habe ich von meinem Freund den Ciaté-Adventkalender geschenkt bekommen (Yeah!), weswegen ich endlich einen Grund habe, wirklich jeden Tag meine Nägel neu zu lackieren, hihi. Das muss natürlich auch auf dem Blog festgehalten werden… Darum willkommen zu Teil 1 von 4, wo ich die ersten sechs darin enthaltenen Mini-Lacke vorstellen will!

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Der Dezember startete schonmal vielversprechend mit dem Glitzerlack „snow globe“, die restlichen Tage fielen dann ziemlich rotlastig aus. Auf der Rückseite des Adventskalenders gibt es eine kleine Übersicht der darin enthaltenen Lacke (+ ein „Überraschungslack“), weswegen ich weiß, dass keine weiteren Rottöne folgen und man tatsächlich alle roten Lacke in eine Woche gepackt hat. Außerdem gab es am 04. Dezember ein kleines Fläschen, das mit Glitzer gefüllt ist. Dem Adventskalender liegt ein kleiner Trichter bei, mit dem man den überschüssigen Glitzer wieder leicht zurück ins Fläschchen schütten kann – sehr praktisch!
So sehen die Lacke aus:

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In jedem Fläschchen sind übrigens 5ml enthalten bzw. 5 Gramm beim Glitzer. Die Lacke decken in zwei Schichten und sind unkompliziert im Auftrag. Wie man auf den Fotos unten erkennen kann, habe ich die Ciaté-Lacke auf den Nägeln noch mit anderen Lacken/Deko kombiniert. Eine Auflistung dazu findet ihr in der Bildunterschrift.

1-6_lackiert(von oben links nach unten rechts)
snow globe & China Glaze –  Queen B
boudoir & Aufkleber von essence
hopscotch & China Glaze – Boo-gie Down
sequin – miss mistletoe & Kiko – 224 Dark Pearly Copper
encore! & Kiko – 374 Pearly Chocolate Noir & essie – Miss Fancy Pants
sugar plum & essence – space queen


Schokopudding mit verkohlten Erdbeeren ;)

Nein, hier geht’s heute nicht um etwas Essbares, auch wenn die Überschrift dieses Artikels dies vielleicht vermuten lassen könnte. Stattdessen will ich *trommelwirbel* zwei Nagellacke aus der neuen Winter-Collection „Shearling Darling“ von essie vorstellen: „Sable Collar“ und „Toggle To The Top“. Die Collection ist hier vereinzelt schon im Handel zu finden, ich habe meine Exemplare allerdings schon vor ein paar Wochen via ebay bestellt und aus Amerika rüberkarren lassen. Jo. WiesoWeshalbWarum ich also diesen Titel gewählt habe, wird sich gleich beim Lesen klären… 😉

Der Lack „Sable Collar“ ist ein wunderschönes Schokopudding-Braun(-Taupe) mit rötlichem Schimmer, welchen man *hier* unter der Tageslichtlampe gut erkennen kann. Weil es mir zu langweilig erschien, den Lack „pur“ zu zeigen, habe ich als Aufpimpung noch ein Stamping draufgeklatscht, sowie ein paar kupferfarbene Nieten von misslyn. Die Nieten sind übrigens selbstklebend, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Vorteil: Die Nieten halten gut auf dem Nagel. Nachteil ist jedoch das Anbringen: Liegt die Niete erst einmal auf dem Nagel auf, lässt sie sich ihre Position nur schwer korrigieren. Also gut aufpassen! Das Ergebnis fand ich echt gut. Hat was von Schokopudding mit Karamell. Oder so. 😉

essie-sablecollaressie – Sable Collar
essie – Penny Talk
Bundle Monster Stampingschablone BM-423
misslyn metal stud stickers – 3 copper

…und nun zu dem Lack „Toggle To The Top“ und GLITZARRR. Genauer gesagt: Roter Glitzer in roter Base. Auf jeden Fall sehr weihnachtlich. Leute mit gutem Nagellack-Gedächtnis erinnern sich: „Gab es 2012 in der Winter-Collection von essie nicht auch schon einen solchen Lack??“ Richtig, „Leading Lady“! Da ich diesen Lack letztes Jahr bei einer Verlosung auf dem Blog der Fourfairies gewonnen hatte, war er ja bereits auf dem Blabliblog zu sehen. 🙂
Das schrie nach einem Vergleich! Daher habe ich auf Daumen und Ringfinger „Leading Lady“ lackiert und auf den restlichen Nägeln „Toggle To The Top“. Um zusätzlich zu unterstreichen, dass hier zwei unterschiedliche Lacke gezeigt werden, hab ich wieder zum Aufpimpungsmaterial gegriffen. Ähm, zu meiner Verteidigung: Die Nieten kamen als erstes drauf und die finde ich auch echt super. Nur diese Zacken… also für mich sieht nach verkohlten Erdbeeren aus. Hm. Wären alle Nägel einheitlich gezackt, würde es vermutlich wieder gut aussehen. Aber so?! Verkohlte Erdbeeren! Aber das eigentlich nur am Rande… 😀 Die schwarzen Nieten stammen übrigens aus der aktuellen „Dark Romance“-LE von essence und sind im Gegensatz zu denen von misslyn (siehe oben) nicht selbstklebend und damit etwas leichter platzierbar.
*Hier* gibt’s auch noch ein Foto der Nägel ohne Deko und *hier* eins der beiden Fläschchen. Die beiden Lacke sehen sich im Fläschchen nämlich sehr ähnlich. Aufgetragen zeigt sich jedoch, dass „Toggle To The Top“ deutlich dunkler und röter als „Leading Lady“ ist, was mir persönlich auch besser gefällt. Wer die Winter-Collection von essie letztes Jahr verpasst hat, muss „Leading Lady“ also nicht hinterherweinen…

20131127-essie_toggletothetop_leadinglady
Daumen, Ringfinger:

essie – Leading Lady
Sally Hansen – Sugar Coat – 800 Lick-O-Rich
Glam Nails Design Templates N017
Restliche Finger:
essie – Toggle To The Top
essence – Dark Romance LE – nail art decoration kit


Eigentlich…

…hab ich übermorgen Klausur. Bin also offiziell gar nicht online. 😉

War heute draußen in der Kälte, um Fotos zu machen. In der Nacht hat es in Passau nämlich geschneit. Bibber.
Donau und Inn sind teilweise seitlich mit Eisplatten bedeckt. Sogar IN unserem Haus ist Eis, wie man an der Schraube bei der Haustür erkennen kann. (Liegt daran, dass wir eine Eule aus Metall als Türgriff haben, die natürlich kalt wird. Draußen sieht sie aber nicht angefroren aus.)

(A bissl schief… Edit: Voll gruselig – Wer findet den Clown? ;))
Ich fotografier momentan voll gerne in Schwarz-Weiß. Eigentlich sollte man ja die Fotos in Farbe aufnehmen und erst am PC entsättigen, aber… öhm… ich nehme sie gleich in S/W auf uuund bearbeite sie trotzdem nochmal. 🙂
Hier noch ein S/W-Foto von vor ein paar Wochen, als es noch nicht so kalt war und welches ich hier herzeigen wollte. 🙂

+++

Und noch was für die weiblichen Leser. Hihi.
Momentan trage ich mal wieder Schwarz + den essence Waking Up In Vegas-Topcoat. Habe ich schon einmal vorgestellt, daher nur ein Link.

Davor durfte der China Glaze – For Audrey auf die Nägel. Hielt fünf Tage ohne Macken. Wer sich wegen der Namensgebung des Lackes wundert: Es ist eine Anlehnung an das Türkis bei „Breakfast at Tiffanys“ mit Audrey Hepburn.
Einer meiner Lieblingslacke übrigens!


Ich alter Grinch.

Das Weihnachtsfest selber find‘ ich ja eigentlich gar nicht so übel, wenn’s harmonisch und unstressig verläuft. Bei der allerliebsten Mama und anderen wichtigen Personen sein, freie Tage genießen, zusammen kochen, chillen, etc.

Nur die Weihnachts-/Adventszeit davor geht mir ziemlich auf den Keks. Überall leuchtend glitzernde Deko und aufdringliche Weihnachtsmusik. Menschenmassen zwängen sich im Konsumrausch durch die Straßen. Schwierig, dem ganzen Trubel zu entgehen, wenn man aus dem Haus will.

Dieses Jahr lass ich mich sogar etwas mitreißen von dem Weihnachtskram, wenn auch eher ironisch angehaucht:

Bei uns in der Arbeit haben sie Adventskränze hergeschenkt, wieso also nicht einen mitnehmen?!
Der Jute steht nun auf meinem kleinen Esstisch. Ich habe rotes und grünes Bastband herumgewickelt und zu einer Schleife zusammengewurschtelt. Gefällt mir eigentlich ganz gut so mit dem Windlicht.

Noch mehr Rot-Grün! Beim Müller hab‘ ich Geschenkpapier mit zwei verschiedenfarbigen Seiten gefunden und wie letztes Jahr an Papiersternen rumgeschnibbelt. Find ich kuhl, weil’s dann von der Straße aus auch bunt ist.

*Hier* sieht man die Farben besser!!

Wie im letzten Nagellack-Post erwähnt, habe ich neue Schablonen. Darunter eine mit Schleifchen. Hachja, doch, das ist schon irgendwie weihnachtlich!
Insgeheim sind auf der Schablone noch Schneeflocken drauf. Die werden dann bei passendem Wetter verwendet.

P2 – rich & royal
essence – stamp me! white
Konad Stampingschablone m59

Der Wahnsinn geht noch weiter! Inspiriert durch’n Sebaaal hab ich mir dank Telekom-Werbung „Last Christmas“ als Freizeichenton geholt, um ebenfalls meine Mitmenschen ärgern zu können. Muahaha! 😛 Gibt es überhaupt Leute, die dieses Lied nicht ätzend finden? Zum Glück wird der Ton Ende Dezember wieder abgeschaltet. Einige haben schon gedroht, mich nicht mehr anzurufen. Grins.

Und dieser lustige Zeitgenosse lief mir gestern in Passau über den Weg. „Wollen Sie ein Foto machen?“ „Öhhh. Okeeeee…“ 😀 Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht der gleiche Kerl ist, der sich zu Ostern ’nen Plüschhasen auf den Rücken bindet und bunte Ostereier in die Ohrlöcher hängt.

Jaja, Passau macht einen echt verrückt… also frohen Nikolaus euch allen! 😉


Pah, da strick‘ ich doch selber!

Klein Tetris war neulich in der Passauer Staga (auch Stadtgalerie genannt; in Passau wird ja alles abgekürzt). Dort habe ich einen schönen Loop-Schal mit Zopfmuster entdeckt, der halt gleich mal DREIßIG Euro gekostet hätte. Da ich irgendwie nicht eingesehen hab, soviel zu zahlen, wurde kurzerhand das Wollgeschäft meines Vertrauens aufgesucht. Dort habe ich mich für ebenfalls dreißig Euro mit Wolle (à 3,95) + Nadeln eingedeckt. Genauergesagt mit drei Knäueln grauer Merinowolle und drei Knäueln schwarz-grün-türkiser Wolle. Letztere war Liebe auf den ersten Blick. Lieblingsfarbkombination und so.

Verwendet habe ich für Schal I:
Rundnadeln (Stärke: 10mm, Länge 80cm) und zwei Knäuel davon:

Muster kann ich noch keine, also blieb’s beim simplen 2-links-2-rechts. 96 Maschen wurden angeschlagen. Da ich zu große Nadeln verwendet habe, ist es locker gestrickt, aber das wollte ich so. Beim grauen Schal werde ich dann vielleicht mal ein Muster ausprobieren.


„Ja, wiiiie jetzt? Ich dachte, sie hat jeweils drei Knäuel gekauft?!!“
Stimmt. Gut aufgepasst. 😉
Aus dem letzten Knäuel wurde eine Mütze. Damit hatte ich dann bis auf ca. 20cm Faden (der nach dem Vernähen übrig blieb) alle Knäuel aufgebraucht. Voll gut!
Vor ca. 1 3/4 Jahren habe ich ja schon einmal eine Mütze gehäkelt. Auch dieses Mal hatte ich keinen großen Plan, sondern hab einfach drauf losgehäkelt.

Ein schlecht belichtetes angezogen-Foto gibt’s auch. Anja:“Tetris, du hast nen runden Kopf!!!“ 😀

Nun seid gespannt auf das Projekt „Schal II“. Ich bin es auch!


Mal wieder Hochwasser

Es dürften ja alle in den Medien mitbekommen haben.
Hochwasseralarm.

Auch Passau ist betroffen.
Irgendwie klar bei drei Flüssen. 😉
Dieses Jahr sogar „etwas“ früher als letztes.

Als ich mit dem Maxi unterwegs war, stand die Anzeige des Wasserpegels auf 9.05m.

Auch 2011 gibt’s wieder eine Bilderflut von mir.
Lous gähts mit der Donau.


Das einzig Erfreuliche ist (falls überhaupt etwas Erfreulliches an dem Ganzen gibt), dass der „Erlebnispfad“ wieder die Höllgasse entlang aufgebaut wurde.
Im Vergleich zum letzten Jahr wurde die Höllgasse noch mehr überflutet.
Die Feuerwehr verteilt überall Sandsäcke.
Einige Geschäfte und Wohnungen sind inzwischen schon mit professionelleren Wasserbarrieren ausgestattet. Doch auch dort dringt das Wasser etwas in die Gebäude.

Das kleine Schildchen zwischen den beiden Fenstern zeigt übrigens den Wasserstand im Jahre 1954. Klick macht’s groß.

So geht’s natürlich auch. 😉

Die Leute an der Ortsspitze sind bei Hochwasser besonders betroffen, da dort als erstes Alles überschwemmt ist.
(Anm.: Ich find’s so cool, dass die Straße da einfach nur „Ort“ heißt)
Dort hilft die Wasserwacht mit Booten aus, um den Anwohnern Zugang zu den Wohnungen zu ermöglichen.

Weitere Bilder:
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Hier die Lage am Inn:

Weiteres Bild:
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SchwarzGrün

Ich glaube, ich habe in diesem Blog ja schon oft genug erwähnt, dass das meine absolute Lieblingsfarbkomination ist.

Zu Weihnachten hab ich meinem Dad einen Schal gestrickt.
Wieder eine Sache auf der „Was ich in meinem Leben mal machen will“-Liste erledigt.
Ich hab ja schon oft angefangen ’nen Schal zu stricken, aber bin nie über 20cm hinaus gekommen.
BIS JETZT! … Muahaha… 😀

Er ist sogar pünktlich fertig geworden. (Am 28. abends. Mein Bruder hat ihn ihm dann überreicht.)
Eine Schönheit ist es nicht, aber als totaler Anfänger kann man schon zufrieden sein.
Das nächste Mal würde ich den grünen Teil z.B. nicht so lang machen und genau wie den Mittelteil nur mit 1-links-1-rechts stricken. (Vergleich)
Tja. Wie gut, dass man meist aus seinen Fehlern lernt.
Mal schaun, ob und wann ich mal wieder ’nen Schal strick… 😉 Vorher sollte ich jedenfalls irgendein kuhles Muster lernen.

Aus Platzgründen nur die Hälfte des Schals.
Der grüne Teil ist jeweils das Ende.

Getragen sieht er ungefähr so aus:

Geköpft, da Grimasse gezogen. 😉

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Und weil’s so schön ist, geht’s mit Schwarz-Grün gleich weiter.

Nochmal in heller.

Essence – Black & White LE – 01 black out
MNY – Jungle Chick LE – 307 A
Konad Stamping Schablone m64


Nur ganz kurz…

… reinhusch.

Bin grad bei meiner Mama.
Im Vergleich zu Passau heut morgen schneit es grad hier in Landsberg ziemlich.

Mit einem Bild (noch aus Passau) verabschiede ich mich in die Feiertage.

Genießt Weihnachten miteinander, habt euch alle lieb und nehmt nicht zu stark zu! 😉

Ein etwas ungünstiges Foto vom Wohnzimmerfenster. (Eins von draußen wär wohl besser gewesen… öhem…)
Vielen Dank an dieser Stelle an Anja, die mich zum Schneesterne-Basteln angeregt hat. 🙂


Neu in Alt

Ich bin umgezogen.
Neue Bude.
Altbau.
Yeah.

Bilder von allen Zimmern stell ich natürlich nicht rein. Privatsphäre und so.
Dafür ein Foto von der genialen Gewölbedecke im Wohnzimmer.
Jahaaa, ich hab jetzt zwei Zimmer für mich ganz allein! hähä… 😀

Und ja, an meiner Lampe hängt ein Stern… Momentan meine einzige Weihnachtsdeko… ähem.

Leider bin ich noch nicht komplett eingerichtet. Mein Sofa lässt noch auf sich warten und Internet hab ich auch noch nicht. (Grml…)
Zweiteres ändert sich hoffentlich bald, damit ich nicht mehr von der Uni aus posten muss.

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Wenn ich schonmal da bin… hier noch ein Foto. Neben dem ganzen Schneechaos hat der Winter ja auch faszinierende Seiten… 😉


Zürich

Nachdem ich bereits letzte Woche zweimal wegen einem Kurs in Zürich war, habe ich den heutigen Samstag genutzt um noch einmal dorthin zu fahren.
Grund für diesen Ausflug war vor allem eine Ausstellung im Kunsthaus, die mir empfohlen wurde. Die Sammlung Bührle mit Werken von van Gogh, Cézanne und Monet.

War wirklich sehenswert und es waren auch viele bekannte Werke dabei… Schöne Sammlung!
Nach zwei Stunden hatte ich allerdings genug und hab dann die Stadt weiter erkundet…

Hier ein paar Impressionen: (hui, welch passende Überleitung)

Ziemlich bekannt dürften wohl diese zwei Türme der Kirche Grossmünster sein, die sich gleich beim Zwingliplatz befindet.
Als ich drinnen war, hat jemand Orgel gespielt. Nice. Eigentlich stehe ich ja nicht auf Kirchenmusik, aber irgendwie fand ich’s gut die Kirche mit passender Musik zu besichtigen.
Den Turm bin ich jedoch nicht hoch. 😉
Beim Altar.
Auch ein kuhles Foto ist dieses hier: Die Vier Türme... yeeeeah!

Dann bin ich natürlich die Bahnhofsstraße entlang und durch die Altstadt gelatscht… Große Shoppingausflüge lohnen sich mMn in der Schweiz nicht wirklich, da es die meisten Läden auch in D gibt (und zwar günstiger). Dafür ist die Altstadt wirklich sehr schön. Mit vielen Gässchen, alten Häuserfassaden und kleinen Läden. 🙂 Und überall Plantanen-Alleen.. Ich mag historische Stadtkerne.

Dann war ich auf einem Hügel, auch Lindenhof genannt. Dort steht ein Brunnen, der anscheinend bei Tauben als Tränke sehr beliebt ist… (hihi) Und mir ist ein ziemlich kuhler Schnappschuss gelungen *find*

brunnen

Eigentlich fand ich ja nur die weiße Taube witzig, die sich mit den Dunklen um das kalte Wasser stritt… (Die hielten voll zusammen!!) Bei genauem Hinsehen bemerkt man jedoch zwei Tauben die oben am Brunnen gleichzeitig einen Wasserstrahl anzapfen 😀

… Noch ein Brunnen. Diesmal am Bahnhofsvorplatz (Bahnhof Stadelhofen).
Ich find’s sowas von genial!!! Das Eis, die Gesichter…. und dazu das Wetter… hach!

Brunnen

Ich hab eigentlich noch soooo viele Fotos… Für den Anfang reicht es jedoch! Puh!
Also folgt abschließend nur noch ein Bild vom Zürichsee.  (Hatte schon Fisch daraus.. 🙂 mjammi!)


GNA!

Bei diesem Anblick kommt mir nur ein Wort in den Sinn:

„NOOOOOOOOOIN!!!“

Hrmpf. Grmpfl. 🙁
Nein, ich beweine nicht die Tatsache, dass meine Schnürsenkel offen sind oder meine Chucks Löcher haben!

Es liegt wieder Schnee!!!

Halloooo! Einmal Frühling zum Mitnehmen, bitte! Danke!!