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Aus Schal wird Jacke

Bei diesen kalten Temperaturen kann man – Überraschung! – warme Anziehsachen immer gut gebrauchen, hehe… Daher habe ich mir aus dicker Wolle eine flauschige & sehr warme Kuscheljacke gestrickt.

Erinnert sich noch jemand an meinen XXL-Schal? Bereits vor einiger Zeit war ich der Meinung, dass ich genug dicke Schals zuhause hätte und habe das Ganze aufgetrennt. Darauf folgten mehrere Versuche, die zahlreichen Wollknäuel in etwas Ansehnliches zu verwandeln. Dann stieß ich vor einem Monat glücklicherweise auf die „Campus Jacket“-Anleitung von Amy Christoffers. Nach ein paar Stunden Strickarbeit und etwa 50 Fäden, die vernäht werden mussten, war dann meine neue Jacke fertig. Wie man an meinem Gesichtsausdruck erkennen kann, bin ich seeehr zufrieden mit dem Ergebnis! Jetzt wird hier nichts mehr aufgetrennt! 😀

Gestrickt wurde die Jacke mit dem Garn „Alta Moda Super Baby Jaspé“ von Lana Grossa, welches aber nicht mehr erhältlich ist. Die Innenseiten der Taschen wurden mit dem gleichen Garn gestrickt, mit dem auch die Knöpfe angenäht wurden, also in einem Aubergine-Ton. Ich habe außerdem ein paar Kleinigkeiten abgeändert, was man auf meiner Ravelry-Projektseite genauer nachlesen kann. Wer das Ganze nachstricken möchte, dem empfehle ich, sich hier auch die anderen Projekte anzugucken, da es einen kleinen Fehler in der Anleitung gibt und in der ursprünglichen Version keine Knopflöcher vorgesehen sind.

Ein riesenriesengroßes Dankeschön geht an meinen wunderbaren Freund, der mich immer in meinen Strickkreationen ablichtet (und das bei diesen eisigen Temperaturen!). ❤️


Campside Cardigan

Juhuuu, es ist fertig! … „Was?!“ … Na, das Projekt zu dem neulich gezeigten Nailart. 🙂

Aus etwas mehr als vier Knäueln der Wolle Rios von Malabrigo in der Farbe „Aguas“ wurde der sogenannte Campside Cardigan nach einer Anleitung von Alicia Plummer. Man kann ihn auch offen tragen (siehe Fotos weiter unten), ich habe mir jedoch noch auf Dawanda eine Fibel gekauft, um ihn zu verschließen.

Mit dem Ergebnis bin ich wirklich sehr zufrieden! 🙂 Der Cardigan passt super und die Wolle trägt sich angenehm. Ich habe allerdings ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die auf Ravelry nachzulesen sind. Besonders anzumerken ist, dass die verwendeten Knäuel – die alle aus einer Partie stammen – sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Handfärbung halt. Daher habe ich für den Rumpf-Teil alle zwei Reihen abwechselnd zwei Knäuel verwendet.

Nachdem alle Fäden vernäht waren, habe ich den Cardigan kurz unter den Wasserhahn gehalten, das Wasser zwischen zwei Handtüchern ausgedrückt und das Strickstück dann auf einem Kleiderbügel leicht in Form gezogen. Dadurch ist der Cardigan ein paar Zentimeter länger geworden, was mich sehr gefreut hat, da er jetzt die für mich perfekte Länge hat.


Secrecy in „Vaa“

Da das Strickprojekt zum letzten Nageldesign noch in Arbeit ist, zeige ich heute ein Jäckchen, das ich vor Kurzem fertiggestellt habe. Dabei handelt es sich um das Design „Secrecy“ von Hana Maciejewska. Gestrickt habe ich es in Größe 34 mit drei Knäueln Malabrigo Silkpaca in der Farbe „Vaa“ (Tipp: Das Garn ist gerade bei Lanade um 15% reduziert!). Es wird mit doppeltem Faden gearbeitet. Da ich etwas Bedenken hatte, ob die Wolle reicht (laut Anleitung hätte ich nämlich vier Knäuel kaufen müssen -.-), habe ich für die Rand- und Ausschnitt-Verzierungen einen Faden „Vaa“ mit einem schwarzen Faden kombiniert. Mir gefällt dieser Kontrast sehr gut. Am Ende blieben dann sogar ∼15g Wolle übrig. Damit hätte ich das Jäckchen etwas länger machen können… Aber nochmal auftrennen?! Nein! 😀

Gestrickt wird Top-Down, also von den Schultern abwärts, und in einem Stück. Dadurch muss man am Ende keine einzelnen Teile zusammennähen, sondern nur ein paar Fäden vernähen, was ich sehr begrüßt habe. Verschlossen wird das Ganze vorne mit einem kleinen Häkchen.

Auf diesem besonders posingsicheren Foto ( 😀 ) sieht man die Ärmel etwas besser:

Und jetzt kommt das Specialige an diesem Jäckchen! Zwischen den Schulterblättern sitzt ein schickes Muster aus vier Kreuzen. Eigentlich sind in den Ecken und in der Mitte noch ein paar Noppen, aber die erkennt man irgendwie nicht so gut. 😛

Ein paar Details…

Für mein erstes aufwändigeres Projekt bin ich sehr zufrieden. Die Wolle ist mega weich und trägt sich sehr angenehm. Auch die Anleitung war total verständlich. Im Nachhinein würde ich ein paar Dinge anders machen (z.B. die Kante lockerer abketten), aber daran ist nicht die Anleitung Schuld, sondern einfach die Tatsache, dass ich noch keine Strick-Expertin bin. Jetzt habe ich wieder etwas dazugelernt und das ist ja auch nicht schlecht… 😉


#lotildakal – Kurze Jacke im Halbpatent

Ich habe bei meinem ersten Knitalong mitgemacht, nämlich dem #lotildaKAL, den die liebe Tanja von lotilda.de ins Leben gerufen hat. Es handelt sich dabei um eine kurze Jacke im Halbpatent, die mit zwei Garnen (einem Baumwoll-/Modal-Garn und einem Beilaufgarn aus Alpaka) gestrickt wird. Die Wolle an sich ist schon ziemlich weich, in Kombination mit dem Halbpatent ist die Jacke total fluffig und angenehm geworden. Ich denke, sie ist eher für die Übergangszeit und kühlere Sommertage gedacht. Die Fotos sind am Donnerstag bei 24° C in praller Sonne entstanden, da war mir schon etwas warm… 😀

Bei der Wolle handelt es sich übrigens um die Lamana Cosma und Piura in silbergrau. Gestrickt wurde mit Nadeln in Stärke 7 und 5.

Auf Tanjas Blog findet man Angaben für verschiedene Größen. Ich habe die Jacke in XS/S gestrickt und dabei fast 7 Knäuel Cosma und 1,5 Knäuel Piura verbraucht. Ich habe die Anleitung allerdings etwas angepasst. Da ich 1,70m groß bin, wurde mein Jäckchen etwas länger (insgesamt 117 R). Bei den Vorderteilen habe ich die Abnahmen in den Reihen 62, 72 & 82 gemacht. Da ich eher dünne Ärmchen habe, habe ich für die Ärmel nur 40 M aufgenommen und sie dafür etwas überlang gestrickt. Durch den Wechsel auf die kleine Nadel fürs Bündchen ist der Ärmel etwas puffelig geworden, was ich ziemlich süß finde.

Start des Knitalongs war übrigens Ende April / Anfang Mai. Begleitend gibt es eine #lotildaKAL-Facebook-Gruppe, bei der Nachzügler gerne noch dazustoßen können. Ich finde, dass die Gruppe eine super Idee ist, da man sich Anregungen und Ratschläge von den Mitstrickerinnen holen kann. Tanja hat sich viel Mühe bei der Anleitung gegeben und ich finde sie gut verständlich. Trotzdem habe ich einmal einen Fehler reingehauen und erst beim Zusammenstricken des Rückenteils mit den Vorderteilen gemerkt, dass ich beim Rückenteil eine Masche zu wenig angeschlagen hatte (Ups!) und deswegen das Muster bei den Randmaschen nicht aufeinandergetroffen ist. Da ich eine kleine Perfektionistin bin, habe ich das Rückenteil nochmal neu stricken müssen. Mit dieser Entscheidung war und bin ich aber sehr glücklich!

Wenn euch die Jacke gefällt, kann ich auf jeden Fall empfehlen, sie nach Tanjas Anleitung nachzustricken. Für Entscheidungen bzgl. Wolle und Farbe rate ich, mal in der Facebook-Gruppe vorbeizugucken. 🙂

Abschließend kann ich nur nochmal sagen, dass das Jäckchen total gemütlich und jetzt schon eines meiner Lieblingsteile ist. Bei der Wolle muss man nur ein bisschen aufpassen, dass man keine Fäden zieht (ich sag nur: Gürtelschnalle!)… 😉


Wärmendes für Boy & Girl

Bei mir ist momentan mal wieder der alljährliche Strickwahn ausgebrochen. 😇 Auch mein Boy profitiert davon, denn er hat fingerlose Handschuhe in seiner Lieblingsfarbe bekommen, die perfekt zu dem Loop-Schal passen, den ich ihm schon vor zwei Jahren gestrickt habe.

Für die Handschuhe wurde das Garn „Viva“ von Lang Yarns in der Farbe 79 (Verbrauch: ca. 40g) und ein Nadelspiel in der Stärke 4 verwendet. Ich habe 40 Maschen angeschlagen und mich grob an *dieser* Anleitung orientiert.

Für mich gab es (mal wieder) einen Schal. Gestrickt habe ich ihn aus vier Knäueln Alta Moda Alpaca von Lana Grossa in der Farbe 49 mit einer Rundstricknadel in der Stärke 7.

Es handelt sich dabei um einen dreieckigen Schal. Die Enden kringeln sich etwas ein (Keine Ahnung, ob ich ihn hätte spannen müssen!?^^)… Das macht aber nichts, denn ich trage ihn fast ausschließlich so, dass ich die langen Zipfel hinten verstecke:

… Und wenn ich die breiteste Stelle vom Schal um den Nacken lege, sieht er so aus:

Die Anleitung dafür ist übrigens total einfach. Ich habe drei Maschen angeschlagen und dann pro Reihe einfach beidseitig zwei Maschen zugenommen. Dazwischen wurde im Perlmuster gestrickt.
(Das Shirt ist übrigens auch selbst gebatikt! 😀 )


Gehäkelter Totoro

Da mein Boy und ich es lieben, zusammen Studio Ghibli Filme anzusehen, habe ich ihm zu seinem Geburtstag einen Totoro gehäkelt. 🙂 💙

Die Anleitung dafür habe ich schon vor ein paar Monaten beim Herumstöbern im Netz gefunden. Das war auch ganz gut so, weil Totoro über 20cm groß wird und man daher ein bisschen damit beschäftigt ist… 😉 Benutzt habe ich das „Prima“-Garn von ONline in verschiedenen Farben (außer für das Blatt) und eine 3,5er Häkelnadel. Das schwierigste daran war, die einzelnen Teile am Schluss gleichmäßig anzunähen. Die Anleitung ist insgesamt aber super verständlich.

… Ist er nicht süß!? 😀

Meine dazu passenden Totoro-Nägel sind hier zu finden. 😉


Nachgestrickt: XXL Schal

Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen zweifarbigen Loop-Schal, den ich 2014 gestrickt habe (der übrigens mein allerliebster und flauschigster Schal ist)… Damals sind von beiden Farben ungefähr ein halbes Knäuel übrig geblieben, die seitdem in meinem Restekorb chillten und auf Verarbeitung hofften.

Iiirgendwie fand ich dann neulich heraus, dass die Auslauffarben der Wolle reduziert wurden, weswegen ich einige Knäuel nachorderte, um damit die Reste verbrauchen zu können. Genial, oder?! ;D

Aus circa 7,5 Knäueln Wolle (Lana Grossa – Alta Moda Super Baby – 104 Taupe/Mokka) wurde dann nach *dieser Anleitung* ein sehr langer Schal im Perlmuster gestrickt:

langerschal2

langerschal1

Hier sieht man das Muster genauer:

langerschal_detail

Im Nachhinein finde ich, dass ich die schwarzen Fransen etwas länger hätte machen sollen, aber mit diesem Zustand kann ich mich auch gerade noch anfreunden. 😉


Kimono Jacke in Schwarz/Gold

Zu dieser schicken Kimono Jacke gibt es eine kleine Vorgeschichte, die ich kurz erzählen will… *räusper*
Ursprünglich wollte ich aus der Wolle (Linea Pura – Cashsilk Metal – 312) nämlich einen Seelenwärmer häkeln. (Anm.: Ein Seelenwärmer ist so eine Mischung aus Poncho und Bolero.) Dafür hatte ich mir erst einmal zehn Knäuel geholt. Als ich diese verhäkelt hatte, fiel mir auf, dass das Jäckchen zu kurz geworden war. Uff. Also nochmal fünf Knäuel nachbestellt, alles aufgetrennt und von vorne angefangen… Zwischendurch hatte ich auch verschiedene Häkelmuster ausprobiert und immer wieder etwas aufgetrennt, rumprobiert, nochmal aufgetrennt, usw. … Ende vom Lied: Ich war nicht zufrieden und kam dann leider (wenn auch spät^^) zu dem Schluss, dass die Wolle für ein Seelenwärmer-Projekt gänzlich ungeeignet war. 😛 FAILLL!

So. Nun hatte ich aber fünfzehn Knäuel dieser Wolle daheim rumliegen, die verarbeitet werden wollten… Nach etwas Online-Recherche fand ich im Shop von Knit Knit Berlin glücklicherweise eine Anleitung für eine Kimono Jacke mit genau dieser Wolle. Die Besonderheit an dieser Jacke ist, dass sie nur aus vier Teilen besteht: Einem langen Schal, dem Rückenteil und zwei Ärmeln.
Da meine Wolle zweifarbig ist, habe ich mich für die glatt rechts gestrickte Version entschieden, weil’s sonst für meinen Geschmack zu „unruhig“ geworden wäre und ich die Nähte hier auch irgendwie schöner finde.

Knapp drei Wochen später war die erste selbstgestrickte Jacke auch schon fertig und die Tete happy:

kimonojacke_1

Da ich obenrum Kleidergröße 34 trage und es die Anleitung nur für die Größen 36/38 und 40/42 gibt, habe ich das Ganze leicht abändern müssen… Die Cashsilk Wolle sollte nach Anleitung eigentlich mit einer 10er Nadel gestrickt werden. Ich bin bei der 8er geblieben, weshalb mein Strickstück kleiner ausfiel und ich daher bei der Breite ganz einfach die Maschenanzahl für die Größe 36/38 nehmen konnte. Bei der Länge habe ich mich hingegen an der Größe 40/42 orientiert. Also alles easy! 🙂

Da sich der Rand bei dem glatt rechts gearbeiteten Strickstück stark einrollt, bin ich für die Kante nach *diesem* Tutorial vorgegangen. Leider rollt sich der Rand immer noch etwas ein, was wohl auch an der Wolle liegt, aber vielleicht (bzw. hoffentlich^^) gibt sich das nach ein paar Waschgängen…

kimonojacke_seitlich

Beim Bündchen der Ärmel gab es die Abwandlung, dass ich die ersten zehn Reihen „zwei rechts zwei links“ gestrickt habe. Die Ärmel mussten außerdem insgesamt um mindestens 30 Reihen verlängert werden!

kimonojacke_ärmel

Mein Resümee: Die Jacke ging echt superflott zu stricken und ich bin total froh, dass die Wolle endlich zu etwas Schönem verarbeitet wurde! 🙂 Verbraucht wurden knapp vierzehn Knäuel. Aus dem Rest habe ich dann eine Mütze gestrickt.


Gehäkelte Faultiere

Vor einigen Monaten habe ich beim Surfen im World Wide Web eine Häkelanleitung für ein Faultier gefunden. Da Faultiere megacool und vor allem füff sind, MUSSTE ich dieses Projekt unbedingt umsetzen. Die Anleitung dafür findet ihr (momentan sogar reduziert) im Shop von Planet June. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass das Ganze auf Englisch ist. Alle Abkürzungen werden erklärt und auf der Homepage findet man viele hilfreiche Tutorials. Das Faultier war mein erstes Amigurumi-Projekt ever und ich hatte keinerlei Probleme.

Am Ende habe ich sogar zwei Faultiere gehäkelt, ein blaues für meinen Freund und ein magentafarbenes für mich. Eigentlich wollte ich lieber grüne Wolle, aber da hatte ich keinen schönen Farbton gefunden. Also wurden es schicke Gender-Farben! 😛

Gehäkelt habe ich die Faultiere während diverser Bahn- und Busfahrten. Ich schätze, dass ich für jedes etwa zehn Stunden gebraucht habe. Die größte Herausforderung war übrigens, Augen für das Faultier zu finden. Ich musste wirklich ewig nach Knöpfen suchen, die klein genug waren. Klingt komisch, ist aber so. 😛

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faultier

Da die Faultiere an den Händen und Füßen kleine Haken haben, kann man sie wie man sieht super irgendwo abhängen lassen, hihi.

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Gemusterte Fernsehstörung. Und ein Schal.

Da mein Strickwahn weiterhin anhält, wurden schon wieder einige Knäuel Wolle zu einem wärmenden Accessoire verstrickt. Die Wolle (Lana Grossa – Alta Moda Super Baby), die ich dafür verwendet habe, ist soooooo toll weich und flauschig und kuschelig!

Das Muster ist ein zweifarbiges Patentmuster. Dafür gibt’s prima Anleitungen auf Youtube.
Ich habe
absichtlich neutrale Farben verwendet, damit ich den Schal theoretisch zu jedem meiner Kleidungsstücke anziehen kann. Ok… Bei einem Kleiderschrank, der zu etwa 80% aus schwarzen Sachen besteht, ist es aber auch nicht so schwer, einen passenden Schal zu finden. Ähem. 😀

flauschigerschal2

flauschigerschal1  flauschigerschal3

… So flauschig!

Auf dem letzten Bild kann man es schon etwas erkennen: Ich hatte zufällig an dem Tag, wo wir die Fotos gemacht haben, einen passenden Lack auf den Nägeln. Aus der Ferne betrachtet sieht das Ganze wie ein verrauschtes Fernsehbild aus. Wenn man etwas genauer hinguckt, erkennt man, dass da eigentlich ein schwarzes Schnörkelmuster draufgestampt ist. Ganz schön subtil, wa!? 😀

gemusterte fernsehstörungP2 – rich & royal
essie – pinking about you
P2 – eternal
MoYou London Stampingschablone – Fashionista Collection – 07


Ein Schal und Fishermen

Mein zweites Projekt in diesem Jahr war ein Loop-Schal im Patentmuster. Dank Volumengarn ist das Ganze wirklich sehr dick und schwer geworden, aber auch schön warm. Perfekt für eine Frostbeule wie mich!
Erst war ich mir nicht sicher, ob er nicht ZU mächtig geworden ist, aber nach einem kurzen Schockmoment habe ich mich daran gewöhnt und mag ihn nun sehr gerne. 😀

loopschal_hinten Kopie

Da mir mitgeteilt wurde, es sähe seltsam aus, wenn ich auf den Fotos mein Gesicht abschneide, gibt’s heute auch ausnahmsweise etwas mehr als nur meine Hände zu sehen… Da meine Haare frisch getönt waren, wurden sie auch gleich etwas ins „Posing“ eingebunden. Offen sehen sie zwar besser aus, aber dann hätte man bei meiner Mähne leider nichts mehr vom Schal gesehen. 😛 😀

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Da der Wasserpegel vom Inn recht niedrig war, sind wir unten am Ufer etwas herumgeklettert und Matthias hat Fotos gemacht. In der Zwischenzeit hatte sich mein Forscherdrang gemeldet und ich musste untersuchen, was da alles so rumliegt… „Hey, eine Schachtel Fishermen’s!“ – dieser Satz fiel (in leichter Abwandlung) acht (!) Mal auf etwa zehn Meter Innstrand verteilt.
Die Schachteln waren unterschiedlich stark verrostet und steckten fest im Gebüsch oder im Schlamm. Sie mussten da also schon länger liegen… Ich habe mich gewundert, dass noch so viele übrig waren, da der Wasserstand ja sonst höher und die Strömung auch nicht gerade gering ist. Wer weiß, wie viele Schachteln ursprünglich in den Inn geworfen wurden. Hmm… Und wieso eigentlich?? Leider bestätigte sich meine Theorie nicht, dass der Umweltverschmutzer mit dem minzigen Atem (höhö!) einen Schatz in den Schachteln versteckt hat. Schade eigentlich.
Vermutlich denken sich jetzt einige „Gähn!“, aber ich bin bei sowas einfach leicht zu faszinieren. Als wir letztes Jahr nach dem Hochwasser den Boden im Erdgeschoss ausgeschaufelt haben, fand ich auch noch den drölften Knopf- oder Tierknochen-Fund wahnsinnig kuhl.

… So. Das war jetzt die äußerst spannende Schtori zum Mittwoch!^^
Matthias hat natürlich in meinem Auftrag zwei der Fishermen’s Dosen abgelichtet:

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fishermaaan2 Kopie


Wärmende Eulen

Ich weiß ja nicht, wie’s bei euch aussieht, aber in Passau ist es heute richtig kalt!
Zum Glück ist bei mir in den letzten Wochen der Strickwahn ausgebrochen, weshalb ich euch in nächster Zeit ein paar wärmende Werke zeigen kann… Den Anfang machen Stulpen mit Eulenmuster, die ziemlich einfach zu stricken sind. So einfach sogar, dass ich gleich drei Paare gestrickt habe. Zwei in Rot-Aubergine und eins in Aubergine-Rot. Dafür sind jeweils ein Knäuel rote und lila/auberginefarbene Wolle (Lana Grossa Bingo) draufgegangen.

Mein Kommilitone und Strick-Buddy Benni und ich haben übrigens neulich aus Spaß einen kleinen, bekloppten Strick-Blog gestartet, den ihr *hier* finden könnt. Wir bloggen da unter den Pseudonymen Wolllaus und Filzmaus (das bin ich! 😀 ). Dort habe ich auch eine Anleitung für die Eulenstulpies veröffentlicht, falls jemand so mutig ist und diese nachstricken will…
So viel zur Info, jetzt gibt’s Bilder! 🙂

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stulpe_lilarot


Schwedäään – On The Road

Bevor’s mit den „richtigen“ Urlaubsfotos losgeht, gibt’s ein paar Bilder von unterwegs. Die ersten drei Tage haben wir nämlich wirklich nur mit Fahren, Fahren und Fahren verbracht.

Aber fangen wir mal von vorne an…
Am 28.02. um 15 Uhr ging unsere Fähre von Rostock nach Trelleborg. Kurz bevor die Fähre abgelegt hat, sind wir oben auf Deck und haben ein paar Fotos vom wuuunderschönen Hafen gemacht, hehe… Naja, eine Schönheit ist so ein Hafen vielleicht nicht unbedingt, aber dafür irgendwie faszinierend mit seinen vielen Bahnen und Kränen.

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Ich finde ja, dass dieser Kran wie eine Gottesanbeterin aussieht! 😀

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rostock3Welcome?? Nööö… Goodbye Rostock!

Um 21.15 Uhr fuhren wir von der Fähre… und gleich noch ein „bisschen“ weiter bis nach Jönköping.
Übernachtet haben wir ja während der ganzen Reise entweder auf Rast- oder Campingplätzen. Das folgende Foto ist am ersten Morgen in Schweden entstanden. Generell kann man sagen, dass es dort ziemlich nette Rastplätze gibt. Guckstu:

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rastplatz2Nicht im Bild: Ein Wasserfall.

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Unten sieht man unseren ersten Campingplatz. Wie sich später herausgestellt hat, war dieser offiziell eigentlich gar nicht geöffnet. Dementsprechend verwundert war ein älteres schwedisches Paar, als wir plötzlich an der Rezeption standen und fragten, ob wir dort campen dürften. Ups. 😀 Es war zwar dann kein Problem, aber schon ein bisschen seltsam…
In dem Häuschen gab’s sogar Fitnessräume, wo Wandbemalungen und Fotos aus den 50ern waren. Oke, die Fitnessgeräte sahen auch aus, als stammten sie aus dieser Zeit. Ziemlich abgefahren! Ich muss gestehen, dass ich mich ein bisschen gegruselt habe.

vallvik

Beschäftigungen während der Fahrt? Stricken und Nähen! 😛
Der Samson (oder „Fisch“, wie Matthias ihn nennt^^) hat einen Schal aus Wollresten bekommen. Hinter’m Fisch sieht man meine Mütze, die meine Mama letztes Jahr für mich gehäkelt hat. In die Mütze hab‘ ich warmes Fleece genäht, wodurch diese im kalten Norden zur perfekten Begleitung wurde. 🙂

fisch und mütze

…und fotografiert wurde zwischendrin auch:

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Für’s Teterl!

Also für mich! 😀
Endlich habe ich mir von der vom letzten Projekt übrig gebliebenen Wolle Stulpen gestrickt. Naja, ok, davon wurde nur die lila Wolle verwendet. Die schwarze Wolle habe ich noch extra hierfür gekauft. Diese Farbkombi passt so besser zu meiner Mütze, die ich neulich gestrickt hab‘ und die hier auch noch gezeigt wird.

Verwendet wurden:

  • ca. 3/5 Knäuel leicht melierte, lila Wolle (Lana Grossa – Merino Superfein; Farbe 112)
  • ca. 1/5 Knäuel schwarze Wolle (Lana Grossa – Merino Superfein; Farbe 433)
  • Rundstricknadeln Größe 3; Nadel für’s Zopfen
  • Nadel für’s Zusammennähen
  • wieder die Anleitung für das Muster

Im Vergleich bemerkt man, dass die neuen Exemplare nicht nur kürzer, sondern auch etwas schmaler sind als die Stulpen für meine Mama. Dieses Mal habe ich nur 50 Maschen angeschlagen. Passt super! Auch die Länge gefällt mir sehr gut, da ich Handschuhe und Stulpen meist erst anziehe, nachdem ich die Jacke an hab. Bei dieser Länge muss man dann nicht viel von der Stulpe in den Ärmel stopfen. 😉

So. Jetzt hab‘ ich noch relativ viel von der schwarzen und der petrolfarbenen Wolle übrig. Mal schauen, was ich damit anstell’… 😉


Für’s Mamerl!

Meine Mama hat Geburtstag und zu diesem Anlass habe ich mal wieder die Wolldealerin meines Vertrauens aufgesucht. Nachdem ich letztes Jahr ja so fleißig Loopschals gestrickt hab‘, wollte ich mal etwas anderes machen: Stulpen. Und weil ich mich ja nach und nach auch an Muster rantrauen will, habe ich nach etwas Recherche eine Anleitung für ein schönes, gezopftes Rautenmuster gefunden.

Verwendet wurden:

  • ca. 1,3 Knäuel petrolfarbene Wolle (Lana Grossa – Cool Wool Melange – Merino Superfein; Farbe 107)
  • ca. 0,3 Knäuel leicht melierte, lila Wolle ((Lana Grossa – Cool Wool Melange – Merino Superfein; Farbe 112)
  • Rundstricknadeln Größe 3; Nadel für’s Zopfen
  • Nadel für’s Zusammennähen
  • hellblaue Pailletten, transparent/pinke Perlen, Bindfaden 😛

Ich habe inklusive Randmaschen 58 Maschen angeschlagen. Die Seiten wurden später, bis auf die Öffnung für den Daumen, zusammengenäht. Ich habe die Anzahl der Maschen extra so gewählt, damit auch nach dem Zusammennähen das zwei-links-zwei-rechts-Muster gleichmäßig bleibt. Bei der zweiten Stulpe ist das Muster genau spiegelverkehrt gestrickt worden. Zu guter Letzt wurde die Stulpe noch mit ein paar Pailletten und Perlen aufgehübscht. Tadaa!

Mal schaun, ob ich auch noch Zeit und Lust finde, für mich Stulpen zu nähen. Wolle ist schließlich noch übrig…


Bevor’s wärmer wird…

…habe ich noch einmal die Stricknadeln hervorgeholt, um wieder einmal Schals zu stricken.

Zwei, um genau zu sein. Einen für meine Kollegin und einen für mich.
Die Wolle war beide Male von Lana Grossa (Ragazza Lei; Farbe 107 bzw. 110). Sehr dicke, weiche Merinowolle. Beim Muster war diese Anleitung mit den Minizöpfchen hilfreich.

Schal Nummer 1 für meine Kollegin wurde rot. Die Wolle hat sie gekauft, ich hab‘ gestrickt. (Boah, bin ich nett! 😉 ) Hier habe ich jede 6. und 7. Reihe gezopft, damit das Muster auf beiden Seiten ist.

Mir ist der Schal etwas zu weit, aber meiner Kollegin passt er. Wurde extra angepasst. 😉

+++

Und jetzt kommt noch Schal Nummer 2. MEINEEEEER!!! 😀
Die Wolle hatte ich bestimmt schon zwei Monate hier rumliegen und sie hat sich bestimmt sehr gefreut endlich verstrickt zu werden. Hihi.
Gezopft wurde hier jede 4. und 5. Reihe.

Hatte den Schal einmal komplett fertig, zusammengenäht und alles. Dann habe ich festgestellt, dass er viel zu weit ist. Gnaaaa, auftrennen nervt! Aber gut, dass ich’s gemacht hab‘. Die Größe gefällt mir jetzt viel besser.


Gegen rote Bäuche!

Nachdem ich mich neulich ziemlich an einer zu heißen Wärmi verbrannt habe, musste ein Überzug her. Weil sie mir stets eine gute Freundin bei Bauch- und Rückenschmerzen ist, habe ich ihr ein Kleidchen gestrickt. Dieses Vorhaben war eigentlich eh längst nötig, denn „nackig“ ist meine Wärmi nicht die größte Augenweide. Jetzt gefällt sie mir viel besser! 🙂
Zweifarbig sollte das Kleidchen werden. Und zwar mal wieder Patentmuster. Sehr hilfreich war diese Anleitung. Gestrickt wurde mit Lana Grossa Bingo und 4,5er Nadeln.

Ansonsten hatte ich keine Anleitung, sondern hab einfach mal drauflosgestrickt. Hatte dann irgendwann einen Schal, den ich seitlich zusammengenäht habe. Vielen Dank an dieser Stelle an die Wolldealerin meines Vertrauens, die mir gezeigt hat, wie das schön funktioniert und mir dann auch noch eine Nadel geschenkt hat. Voll lieb! 🙂

Eigentlich stand für mich von Anfang an fest, dass die türkise Seite außen sein muss. Blöderweise hab ich aber mit Grau angefangen = grauer Abschluss. Tipp der Wollfrau: Oben einen Zackenrand häkeln. Hab ich auch glatt gemacht. 😉

Dann gab’s noch ein gehäkeltes Band für den Verschluss. Oben enger gemacht wird das Wärmi-Kleidchen auch durch ein Häkelband, dass ich einfach durch das Strickstück gezogen habe.

🙂 Yay. Sehr hübsch. Wärmi liegt eh gerade in diesem Moment auf meinem Bauch. Hitze gut. Test bestanden.

+++

Und weil ich für meinen Nagellack-Kram jetzt keinen extra Post machen will:

Der Lack mit dem alles begann… *dramatische Musik einblend*
…was begann? Nunja, meine Nagellacksucht, die mich aber vom Nägelkauen weggebracht hat.
Gekauft? Ca. Nov/Dez 2007.
Name? L’oreal – Star Magnet – magnétic prune

Hab mir damals drei Flaschen davon gekauft (+ einmal in Grau mit lila Schimmer). Voll verrückt. Eine Flasche ist schon leer. Und eine ist noch verschweißt. Hihi.

Diese Woche habe ich mir außerdem einen schönen dunkelgrünen Magnetlack von Kiko + Streifenmagnet gekauft. Wird demnächst hier vorgestellt.

Dann war ich letzte Woche mit der liebsten Marille unser Lieblings-Klamottengeschäft (Esprit) stürmen.
Gekauft habe ich eine helllilane Hose + Top + weißes Oberteil. (Sehr ungewohnt hell für meinen Kleiderschrank.) Da fiel mir ein, dass im neuen Catrice-Sortiment ein Lack ist, der eine ähnliche Farbe hat. Tadaaa:

Catrice – Put Lavender On Agenda


Gleich und doch anders.

Wer erinnert sich noch an diesen oder diesen Post?

Inzwischen wurde die Wolle von beiden aufgetrennten Schals wieder neu verstrickt. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, zudem ich mit dem jetzigen Ergebnis viiiel zufriedener bin.

Schal Nummer Eins:
(Zur Erinnerung)

Eigentlich ist der Schal wieder nach dem gleichen Prinzip gestrickt, also zwei rechts, zwei links. Nur habe ich noch die Wolle von der aufgetrennten Mütze mitverwendet. Der Schal ist also viel breiter als in der ersten Version. Da er sehr locker gestrickt ist (wir erinnern uns: 8er Wolle, 10er Nadeln) ist er durch diese Breite viel wärmender.

Für meine Schwester gab’s zu Weihnachten übrigens den gleichen Schal in Braun. (Foto wird eventuell nachgereicht.)

Schal Nummer Zwei:
(Zur Erinnerung)

Nachdem der erste Versuch wegen dem Zopfmuster gescheitert ist (Schal wurde zu eng), wollte ich ein neues Muster ausprobieren. Ein Vollpatent-Muster sollte es werden! Eine sehr gute Video-Anleitung dazu gibt es *hier*. Nachdem ich ein paar Reihen gestrickt hatte, wurde mir klar, dass ich den „normalen“ Rand nicht schön finde! Dieses Mal habe ich ja nicht im Kreis gestrickt, sondern einen langen Schal, den ich dann zusammengenäht habe. Glücklicherweise gibt es auch eine Anleitung für einen Patent-Rand.

Angeschlagen habe ich dafür 21 Maschen. 22 hätten auch nicht geschadet, dann wäre er etwas kürzer geworden. Verwendet habe ich übrigens nur zwei Knäuel.
*Hier* seht ihr nochmals den Rand.

Na, also ich finde, das Auftrennen hat sich gelohnt! 😉


Pah, da strick‘ ich doch selber!

Klein Tetris war neulich in der Passauer Staga (auch Stadtgalerie genannt; in Passau wird ja alles abgekürzt). Dort habe ich einen schönen Loop-Schal mit Zopfmuster entdeckt, der halt gleich mal DREIßIG Euro gekostet hätte. Da ich irgendwie nicht eingesehen hab, soviel zu zahlen, wurde kurzerhand das Wollgeschäft meines Vertrauens aufgesucht. Dort habe ich mich für ebenfalls dreißig Euro mit Wolle (à 3,95) + Nadeln eingedeckt. Genauergesagt mit drei Knäueln grauer Merinowolle und drei Knäueln schwarz-grün-türkiser Wolle. Letztere war Liebe auf den ersten Blick. Lieblingsfarbkombination und so.

Verwendet habe ich für Schal I:
Rundnadeln (Stärke: 10mm, Länge 80cm) und zwei Knäuel davon:

Muster kann ich noch keine, also blieb’s beim simplen 2-links-2-rechts. 96 Maschen wurden angeschlagen. Da ich zu große Nadeln verwendet habe, ist es locker gestrickt, aber das wollte ich so. Beim grauen Schal werde ich dann vielleicht mal ein Muster ausprobieren.


„Ja, wiiiie jetzt? Ich dachte, sie hat jeweils drei Knäuel gekauft?!!“
Stimmt. Gut aufgepasst. 😉
Aus dem letzten Knäuel wurde eine Mütze. Damit hatte ich dann bis auf ca. 20cm Faden (der nach dem Vernähen übrig blieb) alle Knäuel aufgebraucht. Voll gut!
Vor ca. 1 3/4 Jahren habe ich ja schon einmal eine Mütze gehäkelt. Auch dieses Mal hatte ich keinen großen Plan, sondern hab einfach drauf losgehäkelt.

Ein schlecht belichtetes angezogen-Foto gibt’s auch. Anja:“Tetris, du hast nen runden Kopf!!!“ 😀

Nun seid gespannt auf das Projekt „Schal II“. Ich bin es auch!


SchwarzGrün

Ich glaube, ich habe in diesem Blog ja schon oft genug erwähnt, dass das meine absolute Lieblingsfarbkomination ist.

Zu Weihnachten hab ich meinem Dad einen Schal gestrickt.
Wieder eine Sache auf der „Was ich in meinem Leben mal machen will“-Liste erledigt.
Ich hab ja schon oft angefangen ’nen Schal zu stricken, aber bin nie über 20cm hinaus gekommen.
BIS JETZT! … Muahaha… 😀

Er ist sogar pünktlich fertig geworden. (Am 28. abends. Mein Bruder hat ihn ihm dann überreicht.)
Eine Schönheit ist es nicht, aber als totaler Anfänger kann man schon zufrieden sein.
Das nächste Mal würde ich den grünen Teil z.B. nicht so lang machen und genau wie den Mittelteil nur mit 1-links-1-rechts stricken. (Vergleich)
Tja. Wie gut, dass man meist aus seinen Fehlern lernt.
Mal schaun, ob und wann ich mal wieder ’nen Schal strick… 😉 Vorher sollte ich jedenfalls irgendein kuhles Muster lernen.

Aus Platzgründen nur die Hälfte des Schals.
Der grüne Teil ist jeweils das Ende.

Getragen sieht er ungefähr so aus:

Geköpft, da Grimasse gezogen. 😉

+++

Und weil’s so schön ist, geht’s mit Schwarz-Grün gleich weiter.

Nochmal in heller.

Essence – Black & White LE – 01 black out
MNY – Jungle Chick LE – 307 A
Konad Stamping Schablone m64


Verhäkelt und angenäht

Häkeln, Stricken und Sticken sind so tolle Beschäftigungsmöglichkeiten für lange Zugfahrten! Ich kann’s gar nicht oft genug erwähnen.
So kam es, dass ich auf dem Heimweg vom Wolfszeit Festival die Handytasche 2x fertiggehäkelt hab.
Zweimal deswegen, weil ich’s einmal komplett aufgetrennt hatte. Es wäre ja kein richtiges Theres-Häkelprojekt, wenn’s nicht mindestens einmal aufgetrennt wird.
Auch wenn ich beim 2. Versuch wieder kleine Schönheitsfehler eingebaut hab: Sie ist fertig. Und bleibt jetzt so. Was ist schon fehlerfrei? Ähem, ähem… Oke… ich bin einfach zu faul nochmal von vorne anzufangen. 😉

Das Ergebnis:

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Nun zum Angenähten:

Ich war ja auf dem Wolfszeit Festival. (Bericht folgt noch, wenn ich Zeit hab -> es ist wieder ein Video wie beim Ragnarök geplant)
Jedenfalls hab ich dort einen Thyrfing-Patch erstanden.
Dieser muss natürlich auf meine Tasche.
Doch zunächst musste ein Platzproblem beseitigt werden.

So sah’s vorher aus:

Auf Ratschlag meiner Freunde kam dann das heraus:


Rot und Lila

War am Wochenende in München bei Freunden (Rockstudiooo!!!) und bei meiner Mama.
Ich hab noch einigen Kram bei ihr eingelagert und nehme immer wieder mal etwas mit nach Passau.
Dieses Wochenende durften Schuhe mit, die einmal meiner Oma gehörten.
Ich habe sie „früher“, also in meiner Teenyzeit (schluchz) schon toll gefunden. Eigentlich sind sie mir zu groß, aber wofür gibt es Einlagen?! 😀
Nur die Schnürsenkel haben sich langsam aufgelöst und waren sowieso braun und langweilig, also mussten neue her.
Ich besitze bereits braune Stiefel mit dunkelrotem Samtband, das finde ich total schick, also wusste ich schnell, was als Schnürsenkel herhalten muss.
Tadaaa:

Der klägliche Versuch Schuhe zu fotografieren… 😀 Aber man bekommt einigermaßen einen Eindruck.

Weil ich mich grad so drüber freu – ein krüppeliges Foto von meinem heutigen Arbeitsoutfit:

Nägel passend zu den Schnürsenkeln lackiert. Ich Opfer… hihi…

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Noch was anderes:

Da die liebe Nopf ihre braune lebende Handysocke (zum Glück) verloren hat, sie mich dieses Wochenende aufgenommen hat und weil ich sie so lieb hab, hat sie eine neue Handysocke bekommen. Sie ist aus schwarzer Wolle gehäkelt und mit einem Holzknopf zu verschließen. Natürlich hab ich vergessen ein Foto zu machen.

Aber da ich ein neues (Öko-)Handy hab, will ich mir auch so ein Teil häkeln.

Das sind die Zutaten:

Merino Big Superfein in der Farbe 678 (dunkles Lila)
Holzknopf
3,0 Häkelnadel (davon hab ich drei daheim. Komisch komisch…)

Weitere Bilder folgen nach Fertigstellung.


Grün!

Zur Zeit steh‘ ich irgendwie total auf die Farbe Grün.

Nachdem ich mir also in zuerst einengrünen Schal und grüne Schnürsenkel zugelegt hatte, fehlte mir erst einmal noch eine grüne Mütze…

Da ich jedoch mein persönlich perfektes Mützengrün unter den Mützen im Geschäft nicht gefunden habe, bin ich ins Wollgeschäft in Passau gelatscht und habe mir dort Wolle und eine 7mm Häkelnadel besorgt. Netterweise hat die Verkäuferin mir dort den Anfang gezeigt, sonst hätte ich erst einmal Stunden im Internet nach Anleitungen suchen müssen 😉

Nachdem ich das Ganze etwa 3 mal komplett und gefühlte 50 mal den unteren Teil nochmals aufgetrennt hatte, war ich doch irgendwann damit zufrieden…

Hier das Ergebnis:

Mütze

Naja, für meinen ersten Mützen-häkel-Versuch ist es eigentlich oke.. Man sieht auch, dass die letzten fünf Reihen etwas anders aussehen. Das liegt daran, dass die Mütze dort enger wird. (hehe… irgendwie lässt sich der wahre Getragen-Zustand nur mit viel Phantasie erahnen)