Nagellack & DIY-Projekte

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Ashes

Aktuell findet in der Ravelry Gruppe von Isabell Kraemer zum sechsten Mal der alljährliche „take your pick KAL“ statt. In diesem Rahmen hat man drei Monate Zeit (bis Mitte Dezember), um seine Projekte fertigzustellen. Auch WIPs sind willkommen. Das hat mich echt motiviert, endlich den Ashes Pullover zu stricken, wofür ich bereits vor zwei Jahren die Anleitung gekauft habe.

Nach einem zunächst holprigen Start mit etwas zu dünner Wolle habe ich schließlich ein passendes Garn in meinem Wollvorat gefunden und nach drei Wochen Strickzeit dieses neue Lieblingsteil fertiggestellt:

Verwendet habe ich dafür drei Stränge Madelinetosh TML in der Farbe „Dead Calm“. Dabei handelt es sich um ein leicht bläuliches Grau mit sehr dezenten grünen und orangen Speckles. Für den body habe ich genau zwei Stränge verbraucht. Da ein Strang kaum und der andere hingegen zur Hälfte stark gesprenkelt war, habe ich mit zwei Knäueln gleichzeitig gestrickt, um den farblichen Übergang fließend zu gestalten. Der Strang, den ich für die Ärmel verwendet habe, war zum Glück einigermaßen gleichmäßig gefärbt.

Glatt rechts gestrickte Pullover haben ja den Ruf, beim Stricken irgendwann etwas langweilig zu werden. Das war hier absolut nicht der Fall, da der Pulli von oben nach unten immer schmaler wird und die Abnahmen an den Seiten interessant gestaltet sind. So hat man alle paar Reihen eine Abnahmerunde, was mich beim glatt-rechts-Stricken immer bei Laune hält („Noch drei Reihen bis zur nächsten Abnahmerunde“, „Nur noch drei Abnahmen“…). Vielleicht geht es euch ja genauso?! 😉

Es handelt sich hierbei übrigens um einen VoKuHiLa-Pulli… Der Rücken ist etwas länger, was mir richtig gut gefällt, weil ich es gar nicht mag, wenn meine Nieren frei liegen. 😉 Außerdem sieht es ziemlich cool aus. Generell ist der Schnitt ziemlich lässig. Die etwas enger anliegenderen Ärmel verhindern jedoch, dass er insgesamt zu sackig aussieht. Ich habe die Ärmel etwas länger gestrickt, damit das Ganze zusammenpasst.

Damit sich die Bündchen nicht einrollen, bin ich von der Anleitung abgewichen und habe ein 1×1 Bündchen gestrickt. Wie ich hier genau vorgegangen bin, könnt ihr auf meiner Ravelry-Projektseite nachlesen. Dort findet man übrigens auch noch weitere Fotos von dem Pulli.

Zu guter Letzt möchte ich noch auf die schöne Schulterpartie hinweisen. Ich habe die Schultermaschen direkt in den Ärmel überfließen lassen. Das fällt auf dem ersten Blick vermutlich nicht auf, deswegen wollte ich kurz darauf hinweisen. In mir steckt halt doch eine kleine Perfektionistin… 😀

Schwarz & Schnörkel im Spätsommer

Hui, ich hinke schon wieder etwas mit dem Bloggen hinterher, denn dieses Nailart hatte ich schon vor drei Wochen lackiert, als es noch etwas sommerlicher war und – im Gegensatz zu jetzt gerade – die Sonne schien. Hach! ☀️

Entschieden hatte ich mich damals für ein sommerliches Schwarz, haha. … Ok, ne, im Ernst: Dieser schwarze holografische Lack ist absolut zeitlos!! Die Rede ist von „Cityscape“ von meiner Lieblings-Nagellackmarke ILNP, der einfach wunderschön funkelt.

Kiko – 275 black
ILNP – Cityscape
Hit The Bottle Stampinglack – Break The Icing
MoYou London Stampingschablone – Henna 04

Eigentlich benötigt man von „Cityscape“ 2-3 Schichten, damit der Lack deckt, denn es handelt sich dabei um einen Jelly-Lack. Dadurch, dass das Schwarz nicht komplett deckend ist, scheinen die Holo-Partikel auch von der unteren Schicht etwas durch, was dem Lack eine tolle Tiefe verleiht. Da aber noch ein Muster drauf sollte, habe ich mich dafür entschieden, erst eine schwarze Base und nur eine Schicht von der holografischen Schönheit zu pinseln. Bestempelt habe ich das Ganze mit einem türkisen Schnörkelmuster.

Ich denke, als nächstes wird dann etwas herbstliches auf die Nägel kommen… 🍂🍁

Yume

Vor einigen Wochen habe ich ein Oberteil fertiggestellt, das schon länger auf meiner Wunschliste stand. Nachdem meine Mama sich Anfang des Jahres nach dieser Anleitung einen wunderschönen currygelben Pullover gestrickt hat, wollte ich auch unbedingt einen stricken. 😀 Ich habe mich für die sommerliche Variante mit kurzen Ärmeln entschieden.

Das Design ist von Isabell Kraemer und heißt „Yume„. Ich habe die Garne verwendet, die von der Designerin vorgeschlagen wurden: Ito Shio (Merino; Farbe „Balsam“) und Ito Gima 8.5 (Baumwolle, Farbe „Chestnut“).

Meine Farbzusammenstellung ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber ich finde sie cool, da das Oberteil in jedem Licht ein bisschen anders aussieht. 🙂

Ich bin 1:1 der Anleitung gefolgt und habe nichts abgeändert. Das Lacemuster und die verkürzten Reihen sorgen dafür, dass sich das erste Drittel etwas abwechslungsreich strickt. Der Rest wird glatt rechts mit seitlichen „Fake-Nähten“ gearbeitet und eignet sich damit super als Projekt für den Stricktreff oder die Mittagspause. Ich habe das Oberteil in den letzten Wochen schon mehrmals getragen und mag es wirklich sehr gerne. 💙

oldie & goldie

Ich habe mal wieder ein älteres Exemplar aus meinem Nagellack-Regal gefischt und damit ein Nailart gezaubert, nämlich mit „George Blueney“ von Catrice, der meiner Recherche nach im Herbst 2012 ins Sortiment kam. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich dabei um einen Blauton, genauer gesagt um ein Dunkelblau mit ebenfalls blauem Schimmer. Das Ganze habe ich noch mit einem goldenen, eleganten Stamping versehen. Ich finde, dass dieses Muster die Nägel optisch nochmal verlängert. Gefällt mir auf jeden Fall sehr gut! 👍

UberChic Stampingschablone – Art Deco Elegance
Catrice – George Blueney
Twinkled T – So Extra

Streifenjäckchen für den Kreativ-Wettbewerb

Die liebe Susanne vom Maschenwerk in Landsberg am Lech hat einen Kreativwettbewerb ausgerufen [unbeauftragte Werbung]. Vom 14. August bis zur langen Kunstnacht am 14. September werden die eingereichten Exponate dort ausgestellt und können von den Besuchern bewertet werden. Mitmachen konnte jeder – die einzige Voraussetzung war, dass die Wolle für das Projekt im Maschenwerk gekauft wurde. Susanne hat wirklich eine tolle Auswahl an Wolle! Da war es gar nicht so leicht, sich zu entscheiden…

Meinen Lieblingspullover Menhir und mein Summer Shirt habe ich bereits mit Wolle aus ihrem Laden gestrickt, aber etwas Einfarbiges war mir dann irgendwie nicht kreativ genug. 😁 Also habe ich meine eigene farbliche Komfortzone verlassen und dabei ein Strickjäckchen produziert, mit dem ich mehr als zufrieden bin. 😍

Die Anleitung für dieses Jäckchen heißt „marsa alam“ und stammt aus der Feder von Isabell Kraemer. Verwendet habe ich dafür das Garn „Coast Uld Bomuld“ von Holst in den Farben „Marsh“ (blau; 3 Knäuel) und  „Asparagus“ (ocker, 2 Knäuel). Der Faden wird doppelt gehalten, also habe ich ein Fadenende aus der Mitte des cakes und eins von außen zusammengefasst.

Die Knöpfe habe ich mit dunkelrotem Faden angenäht. Knöpfe tragen einfach SO viel zum Gesamtbild eines Strickjäckchens bei und ich bin echt happy mit meiner Wahl.

Da ich das Projekt irgendwann um Mitternacht angefangen habe und wohl nicht mehr ganz wach war, habe ich die Größen etwas durcheinander gebracht. Ich habe die Maschenanzahl für Größe S angeschlagen, aber dann die Schultern für Größe XS gestrickt. Folglich haben für den Ausschnitt bzw. das Vorderteil auf jeder Seite zwei Maschen gefehlt. Das habe ich ausgebügelt, indem ich zwei weitere Zunahmerunden gestrickt habe. Dadurch wurde mein Ausschnitt minimal größer, was mir sehr gut gefällt. 👍 Meine Projektnotizen dazu findet ihr wie immer auf meiner Ravelry-Seite.

Oh My Goth!

Hachja. A England Lacke. Beste Deckkraft, tolle Farben, holographisch… Nachdem ich die ersten Fotos von der neuesten Kollektion gesehen habe, musste natüüürlich mindestens ein Lack zu mir nach Hause kommen. Weil ich dunklen Nagelack sehr edel finde und die liebe Lina auf Instagram so schöne Fotos davon gezeigt hat, durfte „Goth“ als erstes auf die Nägel. Dabei handelt es sich um ein Schwarz mit einem Hauch Aubergine und einer ordentlichen Portion feiner Holopartikel. 🖤

A England – Goth
A England – Kalinka
MoYou London Stampingschablone – Explorer 03

Diese Schönheit habe ich wie man sieht noch mit einem schicken Muster versehen. Als Stampinglack diente ebenfalls eine Farbe von A England, nämlich „Kalinka“.

Fotos im Sonnenlicht dürfen natürlich auch nicht fehlen… Dieses Gefunkel ist einfach umwerfend! 😍

Summer & Linen

Im Wollladen meines Vertrauens, dem Maschenwerk in Landsberg am Lech (unbeauftragte Werbung 😉 ), habe ich vor einiger Zeit ein Leinengarn in einem tollen Olivgrün gesehen. Da sich Leinen perfekt für Sommeroberteile eignet, durften ein paar Stränge „Studio Linen“ von Erika Knight bei mir einziehen… Dabei handelt es sich um ein Garn aus 85% Viskose (aus recyceltem Leinen) und 15% Leinen.

Gestrickt habe ich daraus das „Summer„-Top von Ankestrick in der Größe XS. Beim Tragen wird das Leinengestrick um einiges länger – so ist daraus ein lässiges Sommershirt geworden. Verbraucht habe ich knapp sechs Stränge. ☀️

Die Anleitung gibt eigentlich vor, die Bündchen zweifarbig zu stricken. Da man von der Kontrastfarbe wirklich nur sehr wenig benötigt, habe ich mir dieses Extra gespart. Für die Ärmel und den Abschluss vom body habe ich 1×1 Bündchen gewählt.

Den Ausschnitt habe ich folgendermaßen gearbeitet: nach dem Aufnehmen der Maschen eine Reihe links, in der nächsten Reihe „1 Umschlag / 2 zusammenstricken“ (bzw. engl.: „yo / k2tog“) bis Ende, wieder eine Reihe links und dann rechts abketten.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und meinen Modifikationen der Anleitung. Das Garn ließ sich gut verstricken und das Shirt trägt sich sehr angenehm. 🙂

Goldbeeren

Yay! Ich habe es tatsächlich mal wieder geschafft, meine Fingernägel abzulichten. Diese ziert ein Design, das mich an den letzten Sommer erinnert, weil ich da mit den gleichen Lacken und ebenfalls dieser Stampingschablone schon einmal ein Nailart kreiert habe.

Catrice – 36 Ready To Grape Off!
Kaleidoscope – Egyptian scarabeus
MoYou London Stampingschablone – Explorer 03

Als Base dient ein sehr dunkler Beerenton (der sich übrigens auch sehr gut auf den Zehennägeln macht). Darauf habe ich mit meiner Lieblingschablone und einem duochromen Stampinglack ein schickes Muster gestempelt, das echt gut zu meiner Nagelform passt. Ich liebe dieses Design also nicht nur aus nostalgischen Gründen. 💕

Teststrick: Winston Cardigan

Als die liebe Rililie vor ein paar Wochen die ersten Fotos von ihrem Winston Cardigan veröffentlicht hat, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Schnitt und die verwendeten Farben… große Liebe! 🖤 So habe ich mich auch wieder total gefreut, ihr neuestes Werk teststricken* zu dürfen. 🥰

Da ich aufgrund unseres Schottland-Urlaubs etwas weniger Zeit für den Teststrick hatte, habe ich nicht die Original-Wolle bestellt (Victoria von Ovelha Negra; aus Portugal), sondern Wolle aus meinem Vorrat verwendet bzw. selber gefärbt. Dabei habe ich ähnliche Farben wie Rililie verwendet, nur bei den Grau-Tönen wurde es etwas dunkler.

Meine Maschenprobe passt leider nicht 100%-ig, weswegen ich z.B. ein paar Reihen mehr gestrickt habe. Bei etwas mehr Zeit hätte ich vermutlich die Original-Wolle gewählt, aber andererseits hat es mir total viel Spaß gemacht, meine eigenen Farben zu färben.

Die schwarze Wolle ist von LITLG und heißt „Night“. Davon habe ich fast zwei komplette Stränge verbraucht – 5g blieben übrig. Den Rest habe ich gefärbt und dabei eine Qualität verwendet, die die gleiche Lauflänge (366m/100g) hat. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein einfädiges Garn.

Man braucht von den Kontrastfarben nur sehr wenig: für C1, C3 und C4 nur jeweils zwischen 5-10g. Nur von C2 habe ich etwas mehr als 40g verstrickt. Den genauen Verbrauch habe ich in meinen Projektnotizen auf Ravelry festgehalten. Der Vorteil am Selberfärben war hier übrigens auch, dass ich einen 100g-Strang vor dem Färben in kleinere Stränge zerteilen konnte und dadurch später nur wenig von den einzelnen Farben übrig geblieben ist.

Um das Streifenmuster zu kreieren, werden zwei verschiedene Nadelstärken verwendet (2mm & 4,5mm), was einen ziemlich coolen Effekt erzeugt.
Das mehrfarbige Muster bringt jedoch mit sich, dass man einige Fäden vernähen muss. Damit habe ich mir sehr gut am Flughafen von Edinburgh die Zeit vertreiben können. 😉

Die Abnahmen beim Ärmelbündchen finde ich ungewöhnlich und SO cool – guckt mal näher hin! Es ergeben sich zwei Dreiecke, einmal mit linken, einmal mit rechten Maschen.

Ein weiteres tolles Detail ist, dass die Abnahmen am body bei der abgerundeten Ecke zusammenlaufen.
Beim ribbing werden Zunahmen an der soeben erwähnten Rundung gestrickt und verkürzte Reihen.

Auch für das Abketten hat sich Rililie etwas einfallen lassen, das ich zuvor noch nie gemacht habe: Man kettet mit doppelt gehaltenem Faden ab und teilweise auch mit Zunahmen.

Rililie hat es mal wieder geschafft, eine geniale & anspruchsvolle Anleitung zu schreiben, bei der ich viele neue Techniken kennenlernen durfte. Kein „mindless“-Projekt, sondern wirklich etwas Besonderes! Das Design ist von der ersten bis zur letzten Masche spannend zu stricken. Ich kann die Anleitung auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr eine kleine Herausforderung braucht und etwas dazulernen wollt. 🤓 👍 Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und das Ergebnis ist echt supercool!

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.

Teststrick: Niamh

Während wir in Schottland im Urlaub waren, hat die Designerin Isabell Kraemer ihr neuestes Werk auf Ravelry veröffentlicht: Niamh. Ich durfte die Anleitung für den Pullover teststricken* und habe dafür – wie bereits für meinen Mariechen Cardigan (ebenfalls von Isabell Kraemer) –  handgefärbte Wolle von Fru Valborg verwendet.

Ich habe die Größe S/36 gestrickt, da mir der oversized-Look auf Isabells Fotos so gut gefallen hat. Normalerweise passt mir Größe 34. Dadurch habe ich unter den Armen etwas mehr Luft, was ich bei Wollpullis ganz angenehm finde. XS hätte mir bestimmt ebenfalls gut gepasst und würde ich vermutlich auch wählen, wenn ich das Design noch einmal stricken sollte.

Verbraucht habe ich 278g der Qualität „Tweedy Fingering“ in der Farbe „Ash“. Die Wolle hat weiße, braune und schwarze Tweed-Flocken, die einen tollen Effekt erzeugen, der meiner Meinung nach echt gut zu dem Design passt. Die Idee, dass ich eine Bluse unter dem Pullover anziehen könnte, habe ich mir von der Designerin abgeschaut. 😉

Die Anleitung ist gut verständlich. Der Schnitt ist ziemlich simpel, aber das Design brilliert mit einigen tollen Details. Zum einen wären da die fake-Nähte an Ausschnitt, Ärmeln und den Seiten zu erwähnen…

… und zum anderen das tolle Muster beim Bündchen, das dem Pullover das gewisse Etwas verleiht. 🖤

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.