Nagellack & DIY-Projekte

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Pavement Sweater

It’s finally sweater weather! 🍂

Bereits im Mai habe ich diesen Pullover fertig gestrickt und freue mich sehr, ihn jetzt endlich tragen zu können.

Das Pullover-Design stammt von der finnischen Designerin Veera Välimäki und heißt „Pavement„. Ich habe den Pullover etwas abgewandelt, denn das Lace-Muster am Ärmel ist eigentlich nicht Teil der Anleitung. Alle Änderungen habe ich auf meiner Projektseite auf Ravelry notiert. Dazu inspiriert hat mich übrigens eine andere Ravelry-Userin. Dafür schätze ich diese Plattform wirklich sehr. 👍

Ich persönlich finde, dass das Muster am Ärmel den Pullover extrem aufwertet, da er vom Schnitt her etwas sackig ist und er in Beige sonst vermutlich etwas langweilig ausgesehen hätte.

Gestrickt habe ich ihn übrigens zweifädig. Die eine Wolle, „Mondim“ von Retrosaria, war von Knäuel zu Knäuel etwas unterschiedlich gemustert, dass ich noch einen Strang „Titicaca“ von Holst in einem ähnlichen Farbton verwendet habe, um dem Ganzen eine einheitlichere Farbe zu geben. Titicaca ist ein Lace-Garn aus 100% Alpaca, dadurch ist der Pullover auch etwas wärmer geworden.

Der body endet mit verkürzten Reihen, wodurch die Kante abgerundet wird. Hier habe ich die Anleitung auch etwas abgewandelt, da ich auf Ravelry bei einigen Projektnotizen gelesen habe, dass die Kante – wenn man sie nach Anleitung strickt – komisch wegsteht.

Ich bin sehr happy mit der Kombi aus Anleitung und Wolle sowie mit meinen Abwandlungen. Auch die Länge finde ich echt super! In der kalten Jahreszeit braucht man einfach was zum Einkuscheln. Vor ein paar Tagen habe ich wieder einen längeren Pulli fertiggestellt. Den gibt’s dann demnächst auch hier zu sehen… 🙂

Hidden Treasure

Mal kein Nailart auf meinen Nägeln, sondern ein Lack, der bereits solo bzw. ohne jegliche Verzierung einfach umwerfend ist… Die Rede ist von „Hidden Treasure“, welchen Masura in Kooperation mit Steffi „Frischlackiert“ kreiert hat. Zu dieser Kooperation kann man Steffi nur gratulieren, denn die Farbe ist meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen! 🙂

Masura – Hidden Treasures

Ich habe zwei dickere Schichten lackiert. Wie man sieht, befinden sich in der petrolfarbenen Base duochrome Flakies, die von Pink/Violett zu Grün changieren, sowie feine holographische Partikel, die im Sonnenlicht schön funkeln. Ein Traum!

Auf Steffis Blog gibt es „Hidden Treasure“ auch in mattiert zu sehen und sogar ein Video davon. Klickt so oder so bei ihr vorbei, denn ihre Nailarts sind echt superschön! 💕

Plant Lady

Als die Designerin „Amanita“ Agata Mackiewicz letztes Jahr die ersten Fotos von ihrem Design „Plant Lady“ auf Instagram gezeigt hat, war ich sofort verliebt in die Kombination von Strickmuster und Farbe. Also habe ich bei „Slavica Yarns“ (das ist das Handfärber-Label von Agatas Lebensgefährten Szymon) zwei Stränge des Original-Garns bestellt, um auch ein „Plant Lady“-Shirt zu stricken. 😊 🌿

Die Garnqualität heißt übrigens „Leshy“ und beinhaltet neben Merinowolle 20% Seide. Die Farbe heißt „Medeine“. Die Wolle ließ sich super angenehm verstricken und ist sehr weich.

Von den beiden Strängen sind übrigens nur 0,83 Gramm übrig geblieben!! Da habe ich echt Glück gehabt, da das Shirt von unten nach oben gestrickt wird. Naja, notfalls hätte ich die Ärmel kürzer gestrickt. Aber es hat ja perfekt gereicht! 🥳 Ich kann nur empfehlen, sich für solche Fälle eine Feinwaage zuzulegen, damit man den Verbrauch besser im Auge behalten kann.

Das Lace-Muster erinnert an Monstera-Blätter. An diesem Teil habe ich ein paar Tage gestrickt, obwohl er eigentlich nicht kompliziert ist. Der Rest ist easy – glatt rechts! 🙂

Typisch für Agatas Designs ist nicht nur Lace-Muster, sondern auch die verschränkten Maschen, die hier bei den Bündchen zum Einsatz kamen. Verschränkte Maschen lassen sich zwar nicht ganz so schnell stricken, aber sie sehen sehr schön und ordentlich aus.

Meinen genauen Garnverbrauch habe ich übrigens nach jedem Abschnitt protokolliert und auf meiner Ravelry-Projektseite festgehalten. Leider hat Ravelry das Design geändert (Anm.: mir gefällt es leider gar nicht) und ist deswegen aktuell nicht für alle zugänglich (es wurde von Migräne und sogar Epileptischen Anfällen berichtet, da der Kontrast der Seite viel zu hoch ist!). Falls ihr betroffen seid, schickt mir bitte einfach eine Mail und ihr bekommt einen Screenshot von meinen Notizen.

Mysteriöser Magneteffekt

Es ward mal wieder Zeit für ein elegantes Stamping! 👸

Ich lackiere momentan eigentlich nur einmal in der Woche neu und der dunkelrote Lack hat mir so gut gefallen, dass ich ihn nach der ersten Woche noch einmal lackiert habe. Eigentlich handelt es sich bei „Mystery“ von Dance Legend um einen Magnetlack. Ich habe den Magneten allerdings so platziert, dass sich die Effektfarbe genau unter dem Stampingmuster befindet. Wer genau hinguckt, kann durch das silberne Geschnörkel hindurch ein Dunkelblau schimmern sehen. Wie mysteriös!! 😉

Dance Legend / Anna Gorelova – 79 Mystery
essence – stamp me! silver
MoYou London Stampingschablone – Deco 01

Teststrick: don’t ask

Vor ein paar Tagen hat Isabell Kraemer ihre neueste Anleitung für den „don’t ask“ Cardigan veröffentlicht. Ich durfte glücklicherweise wieder einmal für sie teststricken* und möchte hier nun mein Ergebnis vorstellen.

Es handelt sich bei dem Design und ein tolles Basic Teil, das locker geschnitten ist und sich unkompliziert kombinieren lässt. Ich habe die Strickjacke nun schon mehrere Male getragen und sie ist sehr gemütlich. 💕

Ich habe die Jacke aus 355g Wolle der französischen Firma „de rerum natura“ in der Qualität „Gilliatt“ und der Farbe „Fusain“ gestrickt. Diese Qualität (worsted weight) ist die größere Schwester der Qualität „Ulysse“ (sport weight), welche ich bei meinem Diane Cardigan verstrickt habe.

Ich finde die Wolle sehr schön und es gibt richtig tolle Farben zur Auswahl. Nach dem Waschen wird das Garn nochmal weicher, obwohl es vorher schon sehr angenehm ist.

Isabell Kraemer hat es mal wieder geschafft, einen klassischen Schnitt mit kleinen Details wie beispielsweise den false seams aufzuwerten. Und wie süß sind bitte diese kleinen Taschen!?!! 😍

Da vor ein paar Wochen noch die Geschäfte geschlossen waren, habe ich online bei Lüna Knöpfe gekauft und diese matten schwarzen Exemplare aus Kokosnuss gefunden. Sie passen farblich einfach perfekt! 🙂

Wer einen simplen, klassischen Cardigan mit der Option auf kleine Taschen stricken möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall diese Anleitung. Sie ist wie gewohnt sehr verständlich geschrieben und meiner Meinung nach auch für ambitionierte Anfänger geeignet.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.

Poet

Als ich letztes Jahr auf dem tollen Wollmarkt in Vaterstetten war, habe ich habe ich unter anderem den Stand von Christine besucht, der in München das Wollgeschäft „Rauwerk“ gehört. Dort habe ich eine wunderschöne Herbstfarbe in der Qualität „Vovó“ der portugiesischen Firma Retrosaria entdeckt. Wie ich inzwischen herausgefunden habe, heißt „Vovó“ auf Portugiesisch „Oma“, was auch das ziemlich cool illustrierte Label erklärt. 😀

Bei dem Stand von Rauwerk hing außerdem ein Sample des Poet Sweaters der finnischen Designerin Sari Nordlund. Ich hatte mich in Wolle und Pulloverdesign so sehr schockverliebt, dass ich mit sieben Knäueln in der Farbe „Ochre“ heimspaziert bin.

Der Pullover hat ein tolles Lace-Muster, das sich über das Vorder- und Rückenteil zieht. Gestrickt wird von oben in Runden und ohne Nähte. Theoretisch wäre es auch möglich, das Muster nur vorne zu stricken.

Ich war seeehr mutig und habe keine Maschenprobe gemacht. Da ich weiß, dass ich tendentiell fester stricke, habe ich mich für die Größe S entschieden. Meine Maschenprobe hat tatsächlich nicht ganz gestimmt, weswegen mein Pullover – wie geplant – enger als Größe S sitzt. Verstrickt habe ich 305g Wolle. Da die Knäuel etwas weniger als 50g wogen, hatte ich mit sieben Knäueln perfekt kalkuliert.

Den body, die Ärmel und den Ausschnitt habe ich italienisch abgekettet bzw. genäht (auch: tubular sewn bind off). Das sieht einfach sehr ordentlich aus. Wenn ich bei einem Projekt ein 1×1-Bündchen stricke, mache ich das eigentlich immer und es ist auch gar nicht so schwer.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich mit der Kombination aus Wolle, Farbe und Anleitung super zufrieden bin. Das Lace-Muster strickt sich nicht besonders schnell, aber ist die Mühe auf jeden Fall wert. Außerdem muss ja nicht immer alles schnell gehen… 🙂

Diane

Vor etwa zwei Jahren hat meine liebe Strick-Freundin Annemarie ganz arg von einer Strickanleitung geschwärmt, nämlich von dem „Diane“ Cardigan. Dieses geniale Teil hat sich – wer sonst?! – die Designerin Rililie ausgedacht. 👍 Da mir die originale gelbe Version von Rililie so gut gefallen hat und ich noch nichts Gelbes in meinem Schrank hatte, fiel meine Wahl ebenfalls auf diese Farbe.

Ende Mai 2018 hatte ich bereits den body fertiggestrickt. Kurz darauf wurde mein Opa leider todkrank, was mich ziemlich mitgenommen hat und ich dann nicht den Kopf dafür hatte, mich in den Anleitungsteil für die Ärmel einzulesen… Letztes Jahr habe ich dann mit dem ersten Ärmel begonnen. Allerdings habe ich beim Aufnehmen der Ärmelmaschen Fehler gemacht, also wurde das Projekt nochmals für ein Jahr beiseite gelegt… Bis ich es dann vor etwa einem Monat endlich wieder aus der Versenkung geholt habe. Im Nachhinein verstehe ich gar nicht, wieso ich mich so vor den Ärmeln gefürchtet habe, da sie gar nicht so schwer zu stricken waren. Naja. Manchmal braucht etwas einfach seine Zeit. Umso glücklicher bin ich, jetzt endlich diesen supercoolen Cardigan tragen zu können!! 💛

Ich habe Größe S gestrickt und dafür knapp sechs Knäuel „Ulysse“ von de rerum natura in der Farbe „Genet“ verarbeitet. Für einen Ärmel benötigt man bei Größe S etwa ein Knäuel. Die Wolle ist sehr weich und wollig, also hat keine glatte Oberfläche. Ich könnte mir vorstellen, dass der Cardigan mit einer glatteren Wolle noch etwas schöner fällt, aber an sich ist die Ulysse ein echt wunderbares Garn, die ich sehr gerne wieder verstricken werde.

Nun zu der Anleitung! Meine Freundin Annemarie (die übrigens eine wunderschöne dunkelblaue Version gestrickt hat) hatte recht: Der Cardigan ist echt genial aufgebaut und hat so viele schöne Details. 💛

Man beginnt am oberen Rücken. Die Schultern werden mit ein paar verkürzten Reihen geformt und von unterbrochenen Reihen mit linken Maschen dekoriert. An allen Kanten werden i-cord-Ränder gearbeitet.

Der Cardigan wird nach unten hin immer weiter und bekommt durch verkürzte Reihen eine schöne abgerundete Form. Die Ärmel hingegen liegen eng an. Da man für die Ärmel Maschen aufnehmen muss, kann man für diese eine andere Größe wählen als für den body. Ich habe schlanke Oberarme und Größe S passt mir wie angegossen. Natürlich muss man dabei immer auf die Maschenprobe achten. Ich habe bei mir festgestellt, dass ich nicht immer gleich fest stricke. Daher war es ganz gut, dass ich beide Ärmel kurz nacheinander gestrickt habe und nicht wieder mit mehreren Monaten Pause dazwischen, da so beide gleich lang und breit wurden.

Ziemlich cool sind außerdem die Ärmelbündchen. Auch hier werden verkürzte Reihen gestrickt, damit das Bündchen etwas über den Handrücken geht.

Ich liebeliebeliebe diesen Cardigan, weil er einfach so cool aussieht. Ich träume jetzt schon von einer grauen Version. Dass ich ein Design noch einmal stricken möchte, sagt denke ich alles! 😉

Trockenblumen

Oweia! Drölfzigmal am Tag Händewaschen trocknet meine Haut trotz abendlichem Eincremen anscheinend doch mehr aus, als ich dachte. Danke, liebes Makro-Objektiv, dass du mich darauf hinweist, das Nagelöl öfters aufzutragen. Zum Glück gibt es Photoshop, um die trockene Haut etwas wegzuretuschieren und weichzuzeichnen, damit ich (ohne mich schämen zu müssen) meine tollen frühlingshaften Nägel herzeigen kann – juhuu, Blümchen! 🌸

Kiko – 526
MoYou London Stampinglack – Ever Green
MoYou London Stampingschablone – Flower Power 12

Wenn man momentan nur wenig rausgehen soll, holt man sich die Blumenwiese halt auf die Nägel. 😉 Verwendet habe ich einen dunklen Mint-Ton als Base und ein Petrol zum Stampen.

Ich wollte eigentlich schon viel früher mal wieder etwas Gestamptes herzeigen, aber mein Stamper hat wochenlang die Motive nicht ordentlich von der Schablone aufgenommen. Jasmin (Instagram: pinselstrich) hat mich dann an folgenden genialen Tipp erinnert, der vor ein paar Wochen von verschiedenen Instagrammerinnen geteilt wurde: Den Stamper über Nacht auf ein Blatt Papier legen und beschweren, damit das Papier die Öle, die sich auf dem Stamper befinden, aufsaugt. Dazu muss man wissen, dass ich einen sogenannten „Clear Stamper“ benutze (also einen zum Durchgucken), welchen man nicht mit Nagellackentferner reinigen darf, da er sonst trüb wird. Jasmins Tipp hat auf jeden Fall prima geholfen und jetzt kann ich wieder losstempeln! 🥳

Teststrick: Erte Mittens

Ich durfte das neueste Design der polnischen Designerin „Amanita“ Agata Mackiewicz teststricken*: die Erte Mittens. Dabei handelt es sich um fingerlose Handschuhe mit einem sehr dekorativen Lace-Muster und einem falschen Zopf, der seitlich verläuft.

Gestrickt habe ich die fingerlosen Handschuhe aus der Schachenmayr Premium Merino Yak in der Farbe „7515“ und Nadeln in der Stärke 2.75mm (3mm wären aber auch ok gewesen, da ich eher fest stricke). Der Garnverbrauch lag bei insgesamt 40g. Die Wolle eignet sich echt gut für dieses Design. Ich denke, dass das Muster in einer helleren Farbe noch etwas besser zur Geltung kommt, aber ich bin mit meiner dunkelblauen Version auch sehr happy.

Ich finde sie wirklich superschön! 💙 Teilweise war das Stricken wegen den verdrehten Maschen und den Abnahmen etwas fummelig, aber die Mühe lohnt sich.

Agata hat gleichzeitig noch ein weiteres Design veröffentlicht, das Geraldine Top. Dabei handelt es sich um ein kurzärmeliges Oberteil, bei dem der Rücken von einem schönen Lace-Muster im Art Deco Stil geziert wird. Beide Anleitungen sind auf der Seite Lovecrafts.com erhältlich.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.

Teststrick: Night Groove

Vor ein paar Wochen hat mir meine Mama, die mit mir die Leidenschaft zum Stricken teilt, einen Screenshot mit der Nachricht „Ist der nicht toll?“ geschickt. Darauf zu sehen war ein Foto von dem „Night Groove“ Pullover von Isabell Kraemer. Kurz darauf bekam ich eine Nachricht von Janine, Isabells Kollegin, ob ich diese Anleitung teststricken* möchte. – Na klar! 🙂

Und so kam es, dass ich in meiner Wollkiste gewühlt und mit diesen drei herbstlichen Strängen wieder aufgetaucht bin: Madelinetosh TML „Twig“ (Braun mit einem Hauch Oliv) und „Glazed Pecan“ (Curry) sowie einem Strang, den ich selbst gefärbt und „Autumn Red“ genannt habe.

Das Design wird eigentlich zweifarbig gestrickt. Da mir die drei Farben aus meinem Vorrat so gut zusammen gefallen haben und ich Lust auf eine Herausforderung hatte, fiel meine Entscheidung auf eine dreifarbige Variante.

An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich es super cool von Isabell finde, dass sie ihren Teststrickerinnen erlaubt, kleine Abänderungen vorzunehmen. Ich kann nur empfehlen, auch mal die anderen Projekte auf Ravelry durchzugucken, weil es z.B. bei den Ärmeln zusätzliche Muster gab oder diese in der Kontrastfarbe abgekettet wurden. Letzteres habe ich auch gemacht. 😉

Wie ich bereits gesagt habe, war dieses Projekt für mich eine kleine Herausforderung. Ich würde mich was Colorwork angeht, nämlich eher als Anfängerin bezeichnen. Der einzige Pullover, den ich bisher mit teilweise zwei Fäden gestrickt habe, war der „Zweig“ von Caitlin Hunter. Ich denke, dass der „Night Groove“ zweifarbig auch für Colorwork-Anfänger gut zu bewältigen ist. Bei meiner dreifarbigen Version hatte ich etwas mit dem Sichern der langen Spannfäden zu kämpfen (bei einer zweifarbigen Version wären diese nicht so lang). Es hat aber am Ende alles ganz gut geklappt und ich finde, dass die Passe schön gleichmäßig geworden bin, worauf ich auf jeden Fall stolz bin. 🙂 Natürlich gibt es da immer Luft nach oben. Das ist das Tolle am Stricken! Es gibt sooo viele verschiedene Techniken und man lernt mit jedem Projekt etwas dazu.

Unter den Armen ist der Pulli – zumindest bei mir – luftig geschnitten. Das hat aber den Vorteil, dass dort die Wolle nicht so schnell filzen kann. Die Passform ist echt gemütlich und es hat viel Spaß gemacht, nach dieser Anleitung zu stricken. Das Colorwork-Muster ist auch sehr eingängig. Meinen genauen Garnverbrauch usw. habe ich wie immer auf meiner Ravelry Projektseite notiert.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.