Nagellack & DIY-Projekte

DIY

Streifenjäckchen für den Kreativ-Wettbewerb

Die liebe Susanne vom Maschenwerk in Landsberg am Lech hat einen Kreativwettbewerb ausgerufen [unbeauftragte Werbung]. Vom 14. August bis zur langen Kunstnacht am 14. September werden die eingereichten Exponate dort ausgestellt und können von den Besuchern bewertet werden. Mitmachen konnte jeder – die einzige Voraussetzung war, dass die Wolle für das Projekt im Maschenwerk gekauft wurde. Susanne hat wirklich eine tolle Auswahl an Wolle! Da war es gar nicht so leicht, sich zu entscheiden…

Meinen Lieblingspullover Menhir und mein Summer Shirt habe ich bereits mit Wolle aus ihrem Laden gestrickt, aber etwas Einfarbiges war mir dann irgendwie nicht kreativ genug. 😁 Also habe ich meine eigene farbliche Komfortzone verlassen und dabei ein Strickjäckchen produziert, mit dem ich mehr als zufrieden bin. 😍

Die Anleitung für dieses Jäckchen heißt „marsa alam“ und stammt aus der Feder von Isabell Kraemer. Verwendet habe ich dafür das Garn „Coast Uld Bomuld“ von Holst in den Farben „Marsh“ (blau; 3 Knäuel) und  „Asparagus“ (ocker, 2 Knäuel). Der Faden wird doppelt gehalten, also habe ich ein Fadenende aus der Mitte des cakes und eins von außen zusammengefasst.

Die Knöpfe habe ich mit dunkelrotem Faden angenäht. Knöpfe tragen einfach SO viel zum Gesamtbild eines Strickjäckchens bei und ich bin echt happy mit meiner Wahl.

Da ich das Projekt irgendwann um Mitternacht angefangen habe und wohl nicht mehr ganz wach war, habe ich die Größen etwas durcheinander gebracht. Ich habe die Maschenanzahl für Größe S angeschlagen, aber dann die Schultern für Größe XS gestrickt. Folglich haben für den Ausschnitt bzw. das Vorderteil auf jeder Seite zwei Maschen gefehlt. Das habe ich ausgebügelt, indem ich zwei weitere Zunahmerunden gestrickt habe. Dadurch wurde mein Ausschnitt minimal größer, was mir sehr gut gefällt. 👍 Meine Projektnotizen dazu findet ihr wie immer auf meiner Ravelry-Seite.


Summer & Linen

Im Wollladen meines Vertrauens, dem Maschenwerk in Landsberg am Lech (unbeauftragte Werbung 😉 ), habe ich vor einiger Zeit ein Leinengarn in einem tollen Olivgrün gesehen. Da sich Leinen perfekt für Sommeroberteile eignet, durften ein paar Stränge „Studio Linen“ von Erika Knight bei mir einziehen… Dabei handelt es sich um ein Garn aus 85% Viskose (aus recyceltem Leinen) und 15% Leinen.

Gestrickt habe ich daraus das „Summer„-Top von Ankestrick in der Größe XS. Beim Tragen wird das Leinengestrick um einiges länger – so ist daraus ein lässiges Sommershirt geworden. Verbraucht habe ich knapp sechs Stränge. ☀️

Die Anleitung gibt eigentlich vor, die Bündchen zweifarbig zu stricken. Da man von der Kontrastfarbe wirklich nur sehr wenig benötigt, habe ich mir dieses Extra gespart. Für die Ärmel und den Abschluss vom body habe ich 1×1 Bündchen gewählt.

Den Ausschnitt habe ich folgendermaßen gearbeitet: nach dem Aufnehmen der Maschen eine Reihe links, in der nächsten Reihe „1 Umschlag / 2 zusammenstricken“ (bzw. engl.: „yo / k2tog“) bis Ende, wieder eine Reihe links und dann rechts abketten.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und meinen Modifikationen der Anleitung. Das Garn ließ sich gut verstricken und das Shirt trägt sich sehr angenehm. 🙂


Teststrick: Winston Cardigan

Als die liebe Rililie vor ein paar Wochen die ersten Fotos von ihrem Winston Cardigan veröffentlicht hat, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Schnitt und die verwendeten Farben… große Liebe! 🖤 So habe ich mich auch wieder total gefreut, ihr neuestes Werk teststricken* zu dürfen. 🥰

Da ich aufgrund unseres Schottland-Urlaubs etwas weniger Zeit für den Teststrick hatte, habe ich nicht die Original-Wolle bestellt (Victoria von Ovelha Negra; aus Portugal), sondern Wolle aus meinem Vorrat verwendet bzw. selber gefärbt. Dabei habe ich ähnliche Farben wie Rililie verwendet, nur bei den Grau-Tönen wurde es etwas dunkler.

Meine Maschenprobe passt leider nicht 100%-ig, weswegen ich z.B. ein paar Reihen mehr gestrickt habe. Bei etwas mehr Zeit hätte ich vermutlich die Original-Wolle gewählt, aber andererseits hat es mir total viel Spaß gemacht, meine eigenen Farben zu färben.

Die schwarze Wolle ist von LITLG und heißt „Night“. Davon habe ich fast zwei komplette Stränge verbraucht – 5g blieben übrig. Den Rest habe ich gefärbt und dabei eine Qualität verwendet, die die gleiche Lauflänge (366m/100g) hat. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein einfädiges Garn.

Man braucht von den Kontrastfarben nur sehr wenig: für C1, C3 und C4 nur jeweils zwischen 5-10g. Nur von C2 habe ich etwas mehr als 40g verstrickt. Den genauen Verbrauch habe ich in meinen Projektnotizen auf Ravelry festgehalten. Der Vorteil am Selberfärben war hier übrigens auch, dass ich einen 100g-Strang vor dem Färben in kleinere Stränge zerteilen konnte und dadurch später nur wenig von den einzelnen Farben übrig geblieben ist.

Um das Streifenmuster zu kreieren, werden zwei verschiedene Nadelstärken verwendet (2mm & 4,5mm), was einen ziemlich coolen Effekt erzeugt.
Das mehrfarbige Muster bringt jedoch mit sich, dass man einige Fäden vernähen muss. Damit habe ich mir sehr gut am Flughafen von Edinburgh die Zeit vertreiben können. 😉

Die Abnahmen beim Ärmelbündchen finde ich ungewöhnlich und SO cool – guckt mal näher hin! Es ergeben sich zwei Dreiecke, einmal mit linken, einmal mit rechten Maschen.

Ein weiteres tolles Detail ist, dass die Abnahmen am body bei der abgerundeten Ecke zusammenlaufen.
Beim ribbing werden Zunahmen an der soeben erwähnten Rundung gestrickt und verkürzte Reihen.

Auch für das Abketten hat sich Rililie etwas einfallen lassen, das ich zuvor noch nie gemacht habe: Man kettet mit doppelt gehaltenem Faden ab und teilweise auch mit Zunahmen.

Rililie hat es mal wieder geschafft, eine geniale & anspruchsvolle Anleitung zu schreiben, bei der ich viele neue Techniken kennenlernen durfte. Kein „mindless“-Projekt, sondern wirklich etwas Besonderes! Das Design ist von der ersten bis zur letzten Masche spannend zu stricken. Ich kann die Anleitung auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr eine kleine Herausforderung braucht und etwas dazulernen wollt. 🤓 👍 Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und das Ergebnis ist echt supercool!

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.


Teststrick: Niamh

Während wir in Schottland im Urlaub waren, hat die Designerin Isabell Kraemer ihr neuestes Werk auf Ravelry veröffentlicht: Niamh. Ich durfte die Anleitung für den Pullover teststricken* und habe dafür – wie bereits für meinen Mariechen Cardigan (ebenfalls von Isabell Kraemer) –  handgefärbte Wolle von Fru Valborg verwendet.

Ich habe die Größe S/36 gestrickt, da mir der oversized-Look auf Isabells Fotos so gut gefallen hat. Normalerweise passt mir Größe 34. Dadurch habe ich unter den Armen etwas mehr Luft, was ich bei Wollpullis ganz angenehm finde. XS hätte mir bestimmt ebenfalls gut gepasst und würde ich vermutlich auch wählen, wenn ich das Design noch einmal stricken sollte.

Verbraucht habe ich 278g der Qualität „Tweedy Fingering“ in der Farbe „Ash“. Die Wolle hat weiße, braune und schwarze Tweed-Flocken, die einen tollen Effekt erzeugen, der meiner Meinung nach echt gut zu dem Design passt. Die Idee, dass ich eine Bluse unter dem Pullover anziehen könnte, habe ich mir von der Designerin abgeschaut. 😉

Die Anleitung ist gut verständlich. Der Schnitt ist ziemlich simpel, aber das Design brilliert mit einigen tollen Details. Zum einen wären da die fake-Nähte an Ausschnitt, Ärmeln und den Seiten zu erwähnen…

… und zum anderen das tolle Muster beim Bündchen, das dem Pullover das gewisse Etwas verleiht. 🖤

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


Projekttasche mit Schafen

In der Kollegstufe hatte ich mal eine Phase, in der ich ganz viele Taschen genäht habe. Diese entstanden ohne jegliches Schnittmuster und beinhalteten interessante Details, wie z.B. knallorangen Plüsch-Stoff als Futter. Kein Scherz! 😂

Die Taschen habe ich vor ein paar Jahren alle weggehauen. Nun hat es mich aber doch mal wieder gepackt und ich habe mich an die Nähmaschine gesetzt, um mir eine Projekttasche (oder mehrere^^)   zu nähen.

In einer Sache bin ich mir treu geblieben: nämlich, dass ich kein Schnittmuster verwendet habe, haha… Dafür habe ich mir immerhin ein paar Tutorials zu „Drawstring Bags“ angeguckt. Nach zwei Prototypen, die übrigens auch schon recht ansehnlich wurden (*stolz bin*), ist schließlich diese Tasche entstanden:

Der Stoff ist einfach so perfekt für eine Projekttasche! 😀
An den Seiten befinden sich D-Ringe, um einen Tragegurt zu befestigen oder ebendiesen wieder abzunehmen, wenn ich die Tasche gerade nur benötige, um mein Strickzeug zuhause ordentlich zu verräumen. Verschlossen wird die Tasche mit zwei Baumwollkordeln.

Im Inneren befindet sich eine Seitentasche, die in zwei Fächer aufgeteilt ist. Außerdem habe ich einen Karabiner angebracht, um meine Maschenmarkierer (natürlich auch selbstgebastelt!) immer griffbereit zu haben.

Der innen verwendete Stoff gefällt mir auch wahnsinnig gut. Man erkennt es auf dem Foto nicht so deutlich, aber die Blüten unten rechts im Bild haben kleine Punkte, die das Gelbgrün vom Außenstoff aufgreifen. 😍

Ich bin echt total zufrieden, wie die Tasche geworden ist. Meiner Mama hat sie auch so gut gefallen, dass ich ihr bereits eine aus den gleichen Stoffen genäht habe. 😀


Teststrick: Mariechen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich bei Fru Valborg aus Schweden Wolle bestellt. Darunter befanden sich sechs Stränge Squishy Merino DK in der Farbe „Drifting“. Das Projekt, das ich ursprünglich damit stricken wollte, habe ich verworfen, ein weiteres damit aufgetrennt. Dann wurde ich im Februar auf Instagram auf einen superschönen Cardigan aufmerksam…

Die deutsche Designerin Isabell Kraemer hat für ihr neues Cardigan-Design „Mariechen“ TeststrickerInnen gesucht und mir war sofort klar, dass ich dafür unbedingt die erwähnte Wolle verwenden möchte. Ich freue mich total, dass Isabell und ihre Kollegin Janine mich als Teststrickerin* ausgewählt haben!

Ich trage obenrum Größe 34 und habe mich entschieden, XS zu stricken. Gute Wahl, denn nach dem Waschen und Spannen wurde die Strickjacke nochmal etwas weiter und passt wirklich perfekt! Ich bin total glücklich mit dem Ergebnis! 💕 Verwendet habe ich insgesamt 420g. Genaue Infos gibt es wie immer in meinen Projektnotizen nachzulesen.

Die Anleitung von Isabell Kraemer kann ich absolut empfehlen. Sie ist sehr verständlich geschrieben, das Muster ist schnell eingeprägt und es hat total Spaß gemacht, den Cardigan zu stricken. 👍

Hier sieht man das Muster nochmal genauer… Es gibt kleine Zöpfchen, Lace und eine Partie im Perlmuster. Die Wolle hat feine schwarze und orange Speckles, das macht das Ganze auch nochmal lebendiger. Aus den restlichen zwei Strängen habe ich übrigens einen Schal gestrickt. Den zeige ich aber ein anderes Mal… 😉

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


Teststrick: PreRaphaelite

Ich freue mich total, dass ich die neue Anleitung „PreRaphaelite“ von La Maison Rililie teststricken* durfte. Pünktlich zum pattern release auf Ravelry kann ich nun hier das Ergebnis vorstellen. 🙂

Rililie ist für ihre ausgefallenen Designs und detaillierten Anleitungen bekannt, bei denen man immer etwas Neues dazulernt. Bei ihrer neuesten Kreation handelt es sich um einen Pullover, der verspielte und sportliche Designelemente vereint.

Fangen wir mal oben an! 😀 Die Konstruktion des Halsausschnitts war mir neu und gefällt mir total gut. Ich habe kein Bündchen an den Ausschnitt gestrickt, da er bereits ohne eine schöne Form hat. Generell darf man sich bei der Anleitung auf viele verkürzte Reihen einstellen, die nicht nur beim Ausschnitt, sondern auch bei den seitlichen Streifen zum Einsatz kommen.

Nachdem ich das erste Knäuel verstrickt hatte, habe ich mich den Ärmeln gewidmet. Hier findet sich ein eingängiges Lace-Muster. Man nimmt dabei in unregelmäßigen Abständen Maschen zu und kurz vor der Kontrastfarbe ganz viele Maschen auf einmal ab. Ich war ehrlich gesagt am Anfang skeptisch, ob mir so ballonartige Ärmel an mir gefallen… Die Zweifel haben sich nicht bestätigt, denn ich finde die Ärmel echt süß! 💕

Die seitlichen Streifen in Kontrastfarbe bilden aufgrund der verkürzten Reihen „Beulen“. Nach dem Waschen und (ganz wichtig!) in Form bringen legen sich diese aber so, dass die Seiten einfach etwas länger sind. Das habe ich zuvor so noch nicht gesehen und finde ich wirklich interessant!

Bei der Hauptfarbe handelt es sich um das Garn Merino d’Arles von „Renaissance Dyeing“ in der Farbe „chocolate indigo“, das mit Pflanzen gefärbt wurde und sich superangenehm verstricken ließ. Das Garn für die Kontrastfarbe ist von Manx Merino Fine von Rosy Green Wool in der Farbe „Gewitter / thunderstorm“.

Ich bin megaglücklich mit meiner Farbwahl und mir gefällt auch, dass der Kontrast nicht so groß ist. Ich hatte echt Glück, dass die beiden Farben so gut zusammenpassen, da ich online bestellt habe und die Farben auf jedem Bildschirm ein bisschen anders aussehen. Was mich auch sehr zufrieden macht, ist die Tatsache, dass beide Garne biologisch und nachhaltig produziert sind.

Ich kann die Anleitung von Rililie auf jeden Fall empfehlen, da sie wie bereits erwähnt sehr detailliert und der Pulli echt süß ist. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Reihen-Nummerierungen bei jedem Schritt angegeben sind, damit man immer genau weiß, wo man als nächstes weitermachen muss. Das Stricken war sehr abwechslungsreich und hat wirklich Spaß gemacht! 🙂 Genaue Angaben zum Garnverbrauch etc. habe ich wie immer auf meiner Ravelry-Projektseite vermerkt.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


beccs

Man könnte fast meinen, ich bin eine wandelnde Strickmaschine, denn ich habe schon wieder ein Oberteil fertig! 😀 Tatsächlich hatte ich mir für dieses Teil (aus privaten Gründen) einen festen Termin gesetzt, an dem ich es unbedingt fertig haben wollte. Zum Glück wird das Jäckchen mit Nadelstärke 5 gestrickt und ist daher schnell gewachsen.

Gestrickt habe ich den „beccs“ Cardigan von Isabell Krämer. Die Anleitung ist zwar leicht verständlich, aber ich bin leider überhaupt kein Fan von der verwendeten Schriftart „Courier New“ (finde sie unübersichtlich). Die Wolle ist mal wieder von Malabrigo – und zwar die neue Qualität Washted in der Farbe „Plomo“. Verbraucht habe ich etwas mehr als 4,5 Knäuel.

Die Wolle ist weich und kuschelig, allerdings wärmt sie nicht so gut. Liegt vermutlich am superwash. Trotzdem bin ich voll zufrieden mit dem Jäckchen. Es hat auch sehr Spaß gemacht, es zu stricken. 🙂


Menhir

Ich arbeite fleißig weiter an meiner Herbst- und Wintergarderobe und so ist mir kürzlich ein Oversize-Pullover von den Nadeln gehüpft. Das Design stand schon lange auf meiner To-Knit-Liste und heißt Menhir.

Bis auf „Tubular Cast On“ und „Tubular Sewn Bind Off“ ist die Anleitung sehr einfach. Der Pullover wird ohne Taillierung von unten hochgestrickt. Die Ärmel habe ich etwas weiter gearbeitet, damit sie besser zum Rest passen. Ich habe den Pullover nun schon ein paarmal ausgeführt und kann daher sagen: Ich bin sehr froh über dieses gemütliche Teil! 🙂

Als ich im September zu Besuch in Landsberg am Lech war, habe ich dort im Maschenwerk neun Stränge einer frisch erschienenen Wollqualität mitgenommen, nämlich „HanfWerk“ von Schoppel. Wie der Name sagt, sind neben Merinowolle auch 10% Hanf enthalten. Das Garn ließ sich schnell verstricken und fühlt sich angenehm auf der Haut an.

Von meinen neun Knäueln ist übrigens nur ein wiiinziger Rest (ca. 2g) übrig geblieben. Das hat mir zum Ende hin ein bisschen Herzklopfen bereitet, aber die Wolle hat schließlich ausgereicht. Genauer dokumentiert habe ich das Ganze auf meiner Ravelry-Projektseite.

Ein paar Detailaufnahmen habe ich natürlich auch noch. Oben sieht man die Ausschnittformung gut, auf den beiden unteren Fotos die Schulternaht und die Bündchen.

„Tubular Cast On“ & “ Tubular Bind Off“ sind zwar sehr aufwändig, aber die Bündchen sehen dadurch echt schön aus! 😉


Grün-blauer Schal für Mama

Über den Sommer habe ich an einem Geburtstagsgeschenk für meine Mama gearbeitet. Da sie letzte Woche Geburtstag hatte, kann ich es nun hier zeigen. 🙂

Gestrickt habe ich für sie einen bunten asymmetrischen Dreiecksschal. Die Anleitung heißt „Samen“ und stammt aus der Feder von Stephen West.

Verwendet habe ich dafür fünf Knäuel Malabrigo Lace in den Farben Olive, Hojas, Paris Night, Emerald und Lettuce. Wie viel ich davon genau verbraucht habe, habe ich auf meiner Ravelry-Projektseite festgehalten. Die Wolle ist superweich und trägt sich höchst angenehm. Die Flauschigkeit war beim Stricken allerdings etwas von Nachteil, da der Faden etwas bremsig auf der Haut war. Aber gut, ich habe ja wie gesagt im Sommer damit gestrickt… 😉

Meine Mama ist übrigens dunkelblond und hat strahlend blaue Augen. Die Farben vom Schal stehen ihr wirklich gut und sie hat sich sehr über ihr Geschenk gefreut, was mich sehr glücklich macht. 💕


Featherweight Cardi

Ich freue mich riesig, dass jetzt endlich die Temperaturen gekommen sind, um meine selbstgestrickte Kleidung zu tragen! Für die Übergangszeit bestens geeignet ist zum Beispiel mein Featherweight Cardigan, den ich vor Kurzem fertiggestellt habe.

Verwendet habe ich von FruValborg das handgefärbte Garn Merino Classic in den Farben „Cobblestone“ und „Onodrim“. Für den Cardigan habe ich insgesamt 270g verbraucht – daher der Name „Featherweight“.

Ein paar Detailaufnahmen gibt’s auch…

Den Kragen habe ich glatt rechts gestrickt, dadurch rollt er sich etwas ein. Die vorletzte Reihe vor dem Abketten habe ich links gestickt (bzw. in der Rückreihe rechts), die nächste (Hin-)Reihe (ebenfalls) rechts und dann in der Rückreihe abgekettet. Das Abketten habe ich so gemacht: 1M rechts, *1M rechts, mit der linken Nadel in die zwei Maschen auf der rechten Nadel einstechen, beide Maschen verschränkt rechts abstricken* (*wiederholen, bis alle Maschen abgekettet sind).

Die Bündchen wurden im 1r1l-Muster gestrickt und mit „Jeny’s Surprisingly Stretchy Bind Off“ (findet man z.B. auf Youtube) abgekettet.


Zweig

Sommer bedeutet unter anderem: Stricken für die kältere Jahreszeit. 😀
So habe ich vor Kurzem einen neuen Pullover fertiggestellt, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. (*Hier* geht’s zu meiner Ravelry Projektseite!) Das Pattern stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich kann verstehen, dass einige Strickerinnen mehrere Exemplare davon haben möchten. Man kann einfach super Farben kombinieren! Trotzdem bin ich erstmal bei einer unauffälligen Kombi geblieben:

Bei der Anleitung handelt es sich um den „Zweig“ Pullover von Caitlin Hunter / Boylandknitworks. Das Projekt war auf jeden Fall sehr abwechslungsreich und das Lace-Muster sieht komplizierter aus als es ist. (Da musste ich mich bei meinem Jolie Pullover mehr konzentrieren!) Das Muster mit den vielen Kreuzchen habe ich leicht abgewandelt, damit es schneller zu stricken ist. Statt C2F habe ich CL gearbeitet und statt C2B CR – also „crossing stitches“. Der Unterschied fällt kaum auf! Ich finde, dass das X-Muster dem grauen Part eine interessante Struktur gibt und beim Stricken mehr Spaß macht als glatt rechts.

Bei der verwendeten Wolle handelt es sich um handgefärbtes Dochtgarn (Merinowolle, 366m/100g). Die dunkelgraue Wolle ist „Vanilleschote“ von Frida Fuchs. Davon habe ich nur etwa 2,5 Stränge gebraucht. Die Kontrastfarbe ist von FruValborg aus Schweden und heißt „Oaklake“. Davon habe ich auch nur knapp einen halben Strang verwendet. Von der FruValborg Wolle bin ich besonders begeistert. Sie ist schön weich und wirklich toll gefärbt.

Schade, dass es zum Tragen momentan noch zu warm ist. 😉 Vielen Dank geht an meinen Freund, der mich darin fotografiert hat, und eine Wolke, die kurz für das passende Licht gesorgt hat. Ob ich mir noch einen Zweig stricke, kann ich noch nicht sagen, da genug andere Projekte auf meiner Wunschliste stehen. Ausschließen würde ich es aber nicht.


Knitter

Momentan habe ich zwar kein fertiges Strickprojekt, das ich herzeigen könnte, dafür aber eine Stickerei, die schon seit einigen Wochen meine Projekttasche ziert. Diese Tasche begleitet mich sehr häufig und ich wollte sie einfach ein bisschen aufpimpen. Gestickt habe ich ehrlich gesagt noch nicht oft – dafür bin ich mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden! 😀

Für den Patch habe ich schwarzen Stoff auf einen Stickrahmen gespannt. Das Wollherz habe ich zuvor vom Bildschirm abgepaust, den Rest selber gezeichnet. Erst wurden die Konturen gestickt, dann alles ausgefüllt. Um eine glatte Rückseite zu erhalten und die Fäden besser zu fixieren habe ich dort dünne Baumwoll-Vliseline aufgebügelt. Zum Schluss wurde das Motiv ausgeschnitten und der Rand mit Schwarz umstochen. Mit meiner Farbwahl bin ich sehr happy – ich finde die Farben Grau, Türkis und Gelb echt klasse zusammen.

Falls sich jetzt noch jemand fragt, was eigentlich „knitter“ bedeutet:
Ich folge beim Stricken fast ausschließlich englischsprachigen Anleitungen. Stricken heißt auf Englisch „to knit“, demnach bedeutet „knitter“ Strickerin. 😉


Grey Milkshake

Während die Fäden an meinem Jolie Sweater darauf gewartet haben vernäht zu werden, habe ich den Milkshake Cardigan von Joji Locatelli angeschlagen. Ein tolles Basic! Ich wollte ihn unbedingt in Grau stricken – meine Mama hat mich etwas mit der Farbe angesteckt. 😉

Verwendet habe ich vier Knäuel Madelinetosh Tosh DK in der Farbe „Dr Zhivagos Sky“ – ein bläuliches Grau, das ich sehr schick finde. 💙 Der Cardigan war dank „glatt rechts gestrickt“ wirklich schnell fertig. Inzwischen habe ich mich sogar etwas mit dem Ärmel stricken angefreundet… 😀

Ich habe auch bei diesem Projekt wieder einiges dazulernen können: Eingesetzte Ärmel mit verkürzten Reihen, das kannte ich vorher noch nicht. Der Sparkle Cardigan von Joji hat übrigens die gleiche Konstruktion. Dieser darf bestimmt auch irgendwann auf die Nadeln. Für das aktuelle Wetter ist der Milkshake nämlich etwas zu wärmend (für die kalte Wohnung aber perfekt). 😉

Man beachte das Baumgesicht im Hintergrund! 😀

Die passenden Knöpfe habe ich dann auch noch gefunden:


Jolie

Jolie“ – die Anleitung von Paula Wiśniewska für diesen schönen Pullover musste ich einfach nachstricken! 💕
Das schicke Teil ist bereits seit einem Monat fertig, aber ich habe kürzlich erst die Fäden vernäht. Warum das so ist, erfahrt ihr gleich… 😉

Ich hatte bereits drei Stränge Malabrigo Arroyo in der Farbe „Chircas“ zuhause. Für den Lace-Teil und die Bündchen habe ich von Rosy Green Cheeky Merino Joy noch die Farbe „Schatztruhe“ dazugeshoppt. Meiner Meinung nach passen die beiden Farben echt wahnsinnig gut zusammen! 🙂 Die drei Stränge Malabrigo waren jedoch so unterschiedlich gefärbt, dass ich mit drei Knäueln gleichzeitig stricken musste: An zwei Stellen am Rücken habe ich dann immer das Knäuel gewechselt (einen überaus hilfreichen Blogbeitrag dazu findet ihr bei Lanade). Ein bisschen Color Pooling ließ sich trotzdem nicht vermeiden, sieht aber irgendwie auch ganz cool aus. 😉 Dafür hatte ich am Ende wegen der ganzen Abwechselei über 30 Fäden zu vernähen… Oweia!

Die Anleitung ist super geschrieben, beim Lacemuster muss man sich aber echt konzentrieren, damit man keinen Fehler reinhaut (was mir eventuell ein paar Mal passiert ist *hüstel* 😀 ). Meine Notizen zu diesem Projekt und noch mehr Fotos findet ihr *hier* auf Ravelry.


Finally „Still Light“

Im August 2017 habe ich dieses Projekt angefangen und nun eeendlich fertiggestellt: Meine „Still Light Tunic“. Mit 3mm-Nadeln und eher „bremsigem“ Garn (mehr dazu gleich) habe ich ehrlich gesagt nicht gerne daran gearbeitet. Letztendlich habe ich mich doch noch durchgekämpft. Umso glücklicher bin ich jetzt mit dem Ergebnis – ich liebe einfach lange Oberteile mit Taschen! 💙

Verwendet habe ich dafür die Holst Supersoft (bzw. Superkratz) in den Farben „Oxford“ und „Tobacco“ (der Name passt perfekt!). Das Garn enthielt noch das Spinnöl und glitt deswegen nicht schön über die Finger. Außerdem musste ich beim Stricken immer genau hingucken, weil ich sich das Garn gerne mal spaltet. Bäh!

Nachdem die „Still Light“ dann fertig war, habe ich ihr erst einmal eine Rosskur verpasst, um das Spinnöl rauszuwaschen (gesehen auf dem Blog „Feierabendfrickeleien„). Dafür braucht man einen sehr großen Topf oder eine Wanne, gibt kochendes Wasser und Spüli hinein und lässt das Strickstück darin einsinken. Das Ganze auf keinen Fall bewegen und am besten über Nacht abkühlen lassen. Danach normal waschen. Diese Prozedur hat die Wolle auf jeden Fall weicher und fluffiger gemacht, aber nicht kuschelig weich. 😉 Es gibt wohl viele Fans dieses Garns, ich werde es jedoch nicht mehr verstricken. Mich kratzt es zum Glück nur etwas an den Schultern, sonst bin ich wirklich überglücklich mit dem Teil. 🙂

Zur Anleitung kann ich noch sagen, dass sie gut geschrieben ist. Das kleine Detail im Nacken gefällt mir sehr gut. Zu beachten ist jedoch, dass das Ganze etwas größer ausfällt. Ich habe Größe XS gestrickt und das war eine gute Entscheidung. Die „Still Light Tunic“ sitzt auf jeden Fall gemütlich! 🙂


Carabe

Es trifft sich schon ganz gut, wenn einem pünktlich zum Kälteeinbruch eine Strickjacke von den Nadeln gehüpft ist! 😀 Gestrickt habe ich das Design „Carabe“ in Schwarz und einem gräulichem Aubergine („Pearl Ten“). Das Garn ist die „Rios“ von Malabrigo, die sich echt toll verstricken lässt. Auch mein Campside Cardi und die Raw Honey Stulpen sind aus dieser Wolle. 💙

Die Anleitung habe ich etwas abgewandelt, da ich einen lockeren Sitz wollte. Daher ist es irgendwas zwischen Größe S und M geworden. Den Kragen, den die Anleitung vorsieht, habe ich weggelassen, da er mir irgendwie zu brav war. Allerdings hätte mir dafür eh nicht die Wolle gereicht, weil ich das Ganze etwas verlängert habe. Mit den kleinen Veränderungen bin ich echt zufrieden, da die Strickjacke mega gemütlich geworden ist. 🙂

Für die Knöpfe musste ich etwas länger suchen. Das unterschätzt man irgendwie voll, aber die richtigen Knöpfe tragen einfach so viel zum Gesamtergebnis bei! Diese hier passen farblich gut und der Schliff macht sie etwas interessanter. 🙂


Pure Coziness

Ich habe wieder einen Schal nach einer Anleitung von Joji Locatelli gestickt. „Pure Joy“ heißt das Design und es hat auch wirklich Spaß gemacht, ihn zu stricken! 🙂

Verwendet habe ich dafür Madelinetosh Merino Light in den Farben „Dirty Panther“ (1,4 Knäuel) und „Glazed Pecan“ (0,6 Knäuel). Theoretisch wäre ich auch mit nur einem Knäuel „Dirty Panther“ ausgekommen, ABER ich habe die Anleitung etwas abgeändert, weil ich den Schal etwas länger und breiter haben wollte und daher einen zusätzlichen blauen Streifen gestrickt. Den Abschnitt mit „Glazed Pecan“ habe ich dafür etwas schmaler gestaltet. Ich finde diese Farbe zwar super (Anm.: Ich muss da sofort an Curry denken und ich liebe Curry! 😀 ), aber der letzte Streifen wäre mir sonst einfach zu dominant geworden… Mehr Infos dazu habe ich auf meiner Ravelry-Projektseite notiert.

Gestrickt wird das Ganze mit vielen verkürzten Reihen, dadurch werden die Streifen auf einer Seite immer breiter…

Passend zum Schal habe ich mir dann noch eine Mütze aus Madelinetosh Tosh DK in „Dirty Panther“ gestrickt. Das Design heißt „Rikke Hat“ und ist kostenlos erhältlich. Die Mütze ist mega gemütlich geworden und gefällt mir sehr gut. So sehe ich dann komplett eingekuschelt aus:


Raw Honey für Mena

Für die liebe Mena (Sebis Schwester, von der wir einen tollen selbstgemachten Adventskalender bekommen haben 💕) habe ich fingerlose Handschuhe mit Zickzack-Muster nach der Anleitung „Raw Honey“ von Alicia Plum gestrickt. Das war ein super Projekt für Zwischendurch und ich hatte wirklich sehr viel Spaß, sie zu stricken. Das Muster darf sicher bald nochmal auf die Nadeln! 😀

Verwendet habe ich dafür etwa 60g Malabrigo Rios in „Aguas“ und ein 4mm Nadelspiel. Für Handschuhe, Socken und Ärmel verwende ich übrigens nur 15cm lange Nadeln, mit den 20cm langen komme ich mir irgendwie immer in die Quere und das bremst aus. 😉 Und: Der farblich passende Nagellack ist „Baroque Jungle“ von China Glaze und war wirklich zufällig auf den Nägeln. 😀


Briochealicious

Kurz vor Weihnachten habe ich noch einen Schal fertiggestellt. Gestrickt wurde er mit dem Garn Malabrigo Sock in den Farben „Pocion“ und „Arbol“ nach der Anleitung „Briochealicious“ von Andrea Mowry. Ich bin superglücklich mit dem Ergebnis, vor allem, da ich zuvor mit der Wolle ein Jäckchen stricken wollte, das mir dann aus mehreren Gründen nicht gefiel. Als Schal finde ich die Farbkombi an mir aber sehr gut! 🙂

Es gibt drei Partien mit zweifarbigem Patentmuster (engl.: Brioche) und der Rest wird kraus rechts gestrickt. Die Fotos sind vor dem Waschen und Spannen entstanden, danach ist er noch etwas gewachsen und gleichmäßiger geworden. Mir gefällt, dass der Schal so unterschiedliche Seiten hat!


Aus Schal wird Jacke

Bei diesen kalten Temperaturen kann man – Überraschung! – warme Anziehsachen immer gut gebrauchen, hehe… Daher habe ich mir aus dicker Wolle eine flauschige & sehr warme Kuscheljacke gestrickt.

Erinnert sich noch jemand an meinen XXL-Schal? Bereits vor einiger Zeit war ich der Meinung, dass ich genug dicke Schals zuhause hätte und habe das Ganze aufgetrennt. Darauf folgten mehrere Versuche, die zahlreichen Wollknäuel in etwas Ansehnliches zu verwandeln. Dann stieß ich vor einem Monat glücklicherweise auf die „Campus Jacket“-Anleitung von Amy Christoffers. Nach ein paar Stunden Strickarbeit und etwa 50 Fäden, die vernäht werden mussten, war dann meine neue Jacke fertig. Wie man an meinem Gesichtsausdruck erkennen kann, bin ich seeehr zufrieden mit dem Ergebnis! Jetzt wird hier nichts mehr aufgetrennt! 😀

Gestrickt wurde die Jacke mit dem Garn „Alta Moda Super Baby Jaspé“ von Lana Grossa, welches aber nicht mehr erhältlich ist. Die Innenseiten der Taschen wurden mit dem gleichen Garn gestrickt, mit dem auch die Knöpfe angenäht wurden, also in einem Aubergine-Ton. Ich habe außerdem ein paar Kleinigkeiten abgeändert, was man auf meiner Ravelry-Projektseite genauer nachlesen kann. Wer das Ganze nachstricken möchte, dem empfehle ich, sich hier auch die anderen Projekte anzugucken, da es einen kleinen Fehler in der Anleitung gibt und in der ursprünglichen Version keine Knopflöcher vorgesehen sind.

Ein riesenriesengroßes Dankeschön geht an meinen wunderbaren Freund, der mich immer in meinen Strickkreationen ablichtet (und das bei diesen eisigen Temperaturen!). ❤️


„Peacock Tail Bag“ für Mama

Beim Stöbern auf ravelry habe ich vor ein paar Monaten eine Anleitung für eine schicke Häkeltasche gefunden, nämlich für die „Peacock Tail Bag“. Es stand sofort fest, dass ich so eine für meine Mama zum Geburtstag machen möchte. Da ich mich mit Häkeln nicht so gut auskenne, war ich unendlich froh, für diese Tasche auf dem Kanal von „It’s all in a Nutshell Crochet“ ausführliche Video-Tutorials gefunden zu haben! So ist nach ein paar Wochen intensiver Häkelarbeit diese Tasche entstanden:

Bei der Farbwahl habe ich mich von unserem gemeinsamen Urlaub in der Karibik inspirieren lassen. Gehäkelt wurde mit einer 3mm-Nadel und dem Baumwollgarn „Safran“ von Drops in den Farben 31, 20, 51 & 10.

Für das Futter habe ich Stoff von Ikea verwendet. Eigentlich gibt es noch zwei kleine Extrafächer, die habe ich aber vergessen zu fotografieren. Verschlossen wird das Ganze mit einem – wie ich finde – etwas ausgefallenerem Druckknopf, denn für den Einbau eines Reißverschlusses haben meine Näh-Kenntnisse leider nicht ausgereicht. 😀

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an meine liebe Mama fürs Modeln! ❤️ Sie hat seit Kurzem übrigens auch einen eigenen kleinen Blog und freut sich sicher über ein paar nette Kommentare. 😉


Schal: Jujuy

Da es jetzt immer kälter wird, hatte ich Lust, mir einen Schal zu stricken. Entschieden habe ich mich für die Anleitung „Jujuy“ von der argentinischen Designerin Joji Locatelli.

So ist aus 178g bzw. knapp 700m Wolle dieses schicke Teil entstanden:

Verwendet habe ich BEARfoot Sock von Baerenwolle in der Farbe „Feivel“, sowie von Mondschaf die Qualität Hydra in „Greyjoy“ und „Black Hole“. Beide Garne haben bei 100g eine Lauflänge von 400m. Besonders anzumerken ist, dass die Wolle von Baerenwolle etwas weicher und fluffiger als die Hydra ist – die Kombination aus beiden Garnen finde ich aber irgendwie genau richtig. Außerdem hat die Farbe „Greyjoy“ beim Stricken übel auf die Hände abgefärbt (was bei handgefärbter Wolle wohl mal passieren kann). Ich hatte etwas Angst, dass sie dann beim Waschen auf das Hellgrau abfärbt, aber das ist zum Glück nicht passiert. Ich bin mit der Farbwahl auf jeden Fall mega zufrieden und der Schal trägt sich total angenehm.

Zu der Anleitung kann ich noch sagen, dass sie wirklich sehr einfach zu verstehen war. Allerdings muss man beim Stricken trotzdem oft aufpassen, wo man gerade ist, deswegen würde ich das Projekt nicht unter „mindless knitting“ verbuchen… 😛 Von Joji gibt es übrigens noch viele andere tolle Designs! Ein paar möchte ich auf jeden Fall irgendwann umsetzen. Vielleicht auch in näherer Zukunft… *hüstel* 😉


Strick-Liesl

Da ich mal etwas ohne Ärmel stricken wollte (Gibt es eigentlich irgendjemanden, der gerne Ärmel stickt?!), habe ich mich für das Modell „Liesl“ von CocoKnits entschieden. Dabei handelt es sich um ein langes Top mit seitlichen Taschen, das ziemlich lässig sitzt. Gestrickt wird es mit einem Leinen-Garn. Ich habe jedoch eine Leinen-Baumwoll-Mischung verwendet, nämlich das Garn Bomull-Lin von Drops. 🙂

Wie man sieht ist Schwarz nicht gleich Schwarz. Das liegt daran, dass ich aufgrund anderer Liesl-Projekte auf Ravelry zunächst davon ausgegangen bin, dass ich nur sieben Knäuel benötigen würde. Wie weit ich mit diesen kam, sieht man ja! 😀 Letztendlich habe ich dann neun Knäuel verbraucht. Die letzten beiden waren „Made in EU“ statt „Made in Turkey“ und nicht nur dunkler, sondern auch etwas weicher. Ich hatte aber echt Glück, dass mir das Garn genau unterhalb der Brust ausgegangen ist. Ich finde diesen kleinen Kontrast sogar irgendwie ganz gut. 🙂

Ein paar kleine Anpassungen habe ich jedoch vorgenommen. Die Armausschnitte wollte ich nicht so groß haben, deswegen habe ich den oberen Teil einfach etwas kürzer gestrickt. Und da ich ein etwas dickeres Garn verwendet und mich eh schon an der kleinsten Größe orientiert habe, mussten drei zusätzliche Abnahmerunden her. Insgesamt bin ich bis auf meine Verschätzung beim Garnverbrauch mit diesem Projekt super zurechtgekommen und mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 🙂