Nagellack & DIY-Projekte

Reisen

Mein Karibik-Urlaub 2016

Von Mitte November bis Mitte Dezember habe ich Urlaub in der Karibik bzw. auf den Grenadinen gemacht. Da ich ja inzwischen mit dem Studium fertig bin, dachte ich mir, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt für einen längeren Urlaub wäre. Die Reise war ziemlich abenteuerlich für mich, da ich noch nie außerhalb von Europa war und den Langstreckenflug alleine bewältigen musste. Es gibt aber zum Glück einen Direktflug von Frankfurt nach Grenada.

Auf der Insel war es echt total schön! Wir hatten eigentlich durchgehend 29 Grad, auch wenn es zwischendurch mal Unwetter gab. Zum Strand waren es nur fünf Minuten. Besonders erwähnenswert ist auch das Essen dort. Ich habe mich viel von Bananen (auch aus dem eigenen Garten), Papaya, Callaloo, Fisch und Lambi (große Meeresschnecken) ernährt. Superlecker!

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Ein bisschen Oxford

Wie ihr wisst, war ich vor Kurzem wegen dem European Quidditch Cup 2015 für ein paar Tage in Oxford. Einen Tag Freizeit hatten wir auch mit eingeplant, an dem wir viel durch die Stadt geschlendert sind und lecker Milchshakes gesüffelt haben. Natürlich war ich auch bei Boots und hab‘ mir unter anderem einen Glitzerlack von Barry M gekauft. Ich hoffe, dass ich bald dazu komme, ihn hier zu zeigen. In der Zwischenzeit gibt’s ein paar Schnappschüsse von der Citäy:

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IMG_4257Finde den Bauzaun! 😉

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Irgendwann landeten wir natürlich bei der Bodleian Library…

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… und beim New College…

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… wo auch der „Malfoy Baum“ steht. Dort haben wir äußerst gefährliche magische Duelle (die Zauberstäbe lagen da einfach so rum!^^ 😛 ) ausgetragen und uns ein bisschen auf die Wiese gefläzt.

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IMG_4384Tetal  vs. Lisl 😀

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Später waren wir noch in der Turf Tavern und haben dort das britische Bier gekostet. Auf dem Weg zurück zum Bus haben wir zufällig das Quidditch-Team aus Nantes vor einem Shop mit Harry Potter Sachen (wo sonst!?^^) kennengelernt, gegen das die Three River Dragons dann am Sonntag gespielt haben.

(Achtung Überleitung! 😀 )

Apropos Quidditch… Natürlich habe ich an den zwei Spieltagen nicht nur auf dem Feld fotografiert. Da es ja ziemlich kalt war, haben wir uns mal kurz in das Gebäude mit den Umkleiden gehockt und ausgewärmt. Dort entstand folgendes Foto, das vielleicht nicht gerade spannend ist, aber voll meinen Geschmack für „Fotos von abgeranzten Sachen“ trifft.

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Okok… Wieder zurück zu den Sehenswürdigkeiten! Kurz vor unserer Abreise sind wir noch zur Christ Church, haben uns davor auf eine Wiese gesetzt, Tee getrunken und Gebäck gesnackt. Drinnen waren wir nicht, weil wir dafür keine Zeit mehr hatten. Macht aber nichts, weil wir vor einigen Jahren mal einen Schulausflug nach Oxford gemacht und dort im (Harry Potter) Speisesaal gegessen haben. Oxford ist auch immer noch so schön wie in meiner Erinnerung an damals (deswegen wollte ich auch unbedingt nochmal hin!) und definitiv einen Besuch wert. 🙂

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European Quidditch Cup 2015 – Three River Dragons

Vor wenigen Wochen, genauer gesagt vom 16. bis 20. April, war ich in Oxford.
Anlass war der European Quidditch Cup 2015, der dort über’s Wochenende stattfand.
Jap, richtig gelesen! Ich rede von der Sportart aus Harry Potter, die es tatsächlich gibt – so richtig mit Besen und Schnatz! 😀

Die Quidditch-Regeln genau zu erklären würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Wer Harry Potter gelesen oder gesehen hat, weiß im Großen und Ganzen Bescheid, abeer nochmal gaaanz grob zur Erinnerung: Ziel ist es, den Ball (Quaffel) in einen der Ringe zu werfen, um Punkte zu machen. Dabei müssen die Spieler jedoch aufpassen, dass sie nicht von einem Klatscher vom Besen „geworfen“ werden. Das Spiel ist zu Ende, wenn der Schnatz gefangen wurde.

Eine meiner Best Friends, die liebe Lisa , ist eine der Gründerinnen des Passauer Quidditch-Teams, den Three River Dragons. Da sich meine Begabung für Ballsportarten in Grenzen hält, schmuggel ich mich unter das Team allerdings nur zu Anlässen wie der Weihnachtsfeier und Quidditch-Flashmobs am Passauer Campus. 😀 Als mir Lisa erzählt hat, dass sich die Three River Dragons für den Europacup in Oxford qualifiziert haben, stand für mich sofort fest, dass ich als Fan und Fotografin mitreisen muss!

Natürlich war da auch ein Tag Freizeit eingeplant. Die Fotos dazu folgen noch…
Jetzt gibt’s aber erstmal kräsi Quidditch-Action! 😉

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Am Samstag war der erste Spieltag.
Früh morgens ging es zur Anmeldung auf das Feld. Kein einziges Wölkchen war am Himmel zu sehen… Und es war trotzdem mega kalt! Ich sag nur: Großes Feld und viel Wind! Von der Organisation her nicht so geil. Man hat nämlich kein großes Zelt mit Bänken drin aufgestellt (wie man es im guten alten Bayern bestimmt gemacht hätte, hihi), wo sich die Teams hätten aufhalten können, während man auf das nächste Spiel wartete. Tztz… Aber gut, der Europacup fand ja noch nicht so oft statt, da kann das noch ausbaufähig sein! 😛

Die Three River Dragons mussten sich am Samstag drei starken Gegnern stellen, nämlich…

… dem Southampton Quidditch Club (UK)…

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… den Paris Titans (Frankreich)…

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… und den METU Unicorns (Türkei), deren Trikots (Einhorn + Galaxy-Muster) heiß begehrt waren. 😀

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Auch wenn das Passauer Team an diesem Tag keinen Sieg davongetragen hat, haben sich alle echt gut geschlagen und sind von Spiel zu Spiel immer besser geworden! 🙂

Am Sonntag war dann der zweite Spieltag, an dem abends auch das Finale stattfand.
Die Three River Dragons hatten unter anderem ein spannendes Spiel gegen die Milano Meneghins (Italien), das wir auch gewonnen haben. Yay!

IMG_5055    (Hundi! <3 )

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Hier noch ein paar random Impressionen von beiden Spieltagen:

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Und auch am Sonntag war es wieder very cold!
Als Nicht-Spielerin (dafür aber Fotografin, Banner-Näherin, Haare-Flechterin und Schmink-Tante 😀 ) konnte ich mich aber kurz unter einen Jacken-Berg kuscheln (ich hatte ja selber schon drei Jacken an!), während sich die anderen aufgewärmt haben, hihi…

IMG_5123Tete beim nichtmehrganzsostark-Frieren (Foto: Michael Schoppe)

Beim Spiel der Vienna Vanguards gegen Oxford habe ich ganz gut festhalten können, wie der Schnatz gefangen wurde. Hier sieht man auch, warum mich Quidditch immer wieder an Rugby erinnert hat. Es wurde schon ziemlich ordentlich geschubst und rumgerempelt. Die Sanitäter hatten jedenfalls immer gut zu tun! 😉

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Im Finale sind die Paris Titans gegen die Radcliffe Chimeras (UK) angetreten, was alle gebannt verfolgt haben.

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… Und die Gewinner des European Quidditch Cups 2015 waren… die Paris Titans! 🙂

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Es war wirklich ein wahnsinnig cooles Wochenende – nicht nur wegen dem Wetter! 😛 😉
Ich fand es total spannend, mal in diese kräsi Quidditch-Welt mit eintauchen zu dürfen. Die Stimmung war echt super und es hat mich voll gefreut, so viele nette Leute kennenzulernen! 🙂


Die Knochenkirche

Da wir am Sonntag nicht so richtig wussten, was wir in Prag unternehmen könnten, haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zum Sedletz-Ossarium in Kutná Hora gefahren. Dabei handelt es sich um ein Beinhaus, wo die Knochen von etwa 40.000 Menschen aufbewahrt und sehr kunstvoll aufeinandergestapelt sind…

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Uns war schon vorher klar, dass die Kirche ein Touri-Magnet ist, aber dass wir diesen Ort derart verstört wieder verlassen würden, hätten wir nicht gedacht. 😛 „Warum verstört??“ Ja, natürlich sind wir dorthin gefahren, um unter anderem ein paar Fotos zu machen. Das ist dort auch erlaubt, ABER…

*Luft hol*

… Auch wenn ich mich jetzt nicht gerade als Christin bezeichnen würde, kenne ich grundlegende Benimmregeln, die man in einer Kirche einhalten sollte (na gut, war immerhin auf ’ner Klosterschule^^). Das heißt unter anderem: Klappe zu, Ton von Handy/Fotoapparat aus und geblitzt wird nicht! Viele der Besucher haben davon anscheinend noch nie etwas gehört. Schon auf den ersten Treppenstufen wurde die Digicam, das Smartphone oder Tablet gezückt und man lief wie ferngesteuert mit dem Ding vor dem Gesicht durch den Raum. Dabei ging es zu wie im Wirtshaus. Das Schlimmste war dabei nicht mal das Gerede und ständige Piepen vom Auslöser… Nein. Aber ich frage mich schon sehr, wie man auf die Idee kommt, Familienfotos vor einem Wappen aus Gebeinen zu machen. Oder grinsende iPad-Selfies zusammen mit einem Totenschädel. Verrückte Welt!

Ich habe mich wirklich geschämt, dass ich in diesem Affenstall ebenfalls mit meiner Kamera herumgelaufen bin. Also habe ich mir das Ganze angeschaut, sieben Motive fotografiert und mich dann zur Treppe verkrümelt, wo ich auf meine Begleitung gewartet habe. Wer sich das Ganze ebenfalls anschauen will, dem empfehle ich besser, das gleich in der Früh zu machen. Abgesehen von unserer eher unangenehmen Erfahrung ist dies nämlich ein eindrucksvoller Ort.


Ein bisschen Prag

Der ein oder andere hat vielleicht gemerkt, dass es gestern und heute Probleme mit dem Server gab und der Blabliblog deswegen leider nicht verfügbar war. Jetzt geht aber zum Glück wieder alles und ich kann euch Fotos von unserem Prag-Ausflug zeigen. Macht euch auf eine kleine Bilderflut gefasst! 😉

Freitagabend kamen wir nach einer etwa dreistündigen Autofahrt in Prag an. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten und uns die Hausherrin (die übrigens ziemlich cool war) anhand eines Stadtplans aufgemalt hat, was wir uns alles anschauen müssten, sind wir noch zu einem abendlichen Spaziergang aufgebrochen. Dabei haben wir schonmal ein bisschen die Gegend erkundet, um am nächsten Tag ohne große Umwege die Karlsbrücke erreichen zu können. Der Wecker klingelte nämlich schon um sechs Uhr früh. Matthias wollte beim Sonnenaufgang Fotos machen. Da ich zuuufällig meine Kamera dabei hatte, wurde ebenfalls – wenn auch ohne Stativ – ein bisschen herumgeknipst:

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Als wir auf der Karlsbrücke angekommen sind, haben wir uns gefreut und auch ein bisschen gewundert, dass so wenig Leute unterwegs waren. Jaja, der frühe Vogel und so…

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Im wahrsten Sinne „cool“ war auch das Braut-Shooting, das um sieben Uhr morgens auf der Brücke stattfand. Brrr! 😀

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Nach dem Frühstück im Hotel sind wir durch einen echt schönen Park gegangen, der am Petřín-Hügel liegt. Dort stießen wir per Zufall auf ein Lost Place… Moder und Zerfall! Mein liebstes Fotomotiv!
Leider habe ich über die übliche Google-Recherche nicht herausgefunden, was hier (nicht mehr^^) los ist. Wenn ich die abgeblätterte Beschriftung aber richtig entziffere, war das mal ein Restaurant.

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Als wir später oben auf dem Petřín-Hügel ankamen, mussten wir feststellen, dass doch etwas mehr andere Touris unterwegs waren als wir noch in der Früh gehofft hatten. Den Aussichtsturm haben wir deswegen ausgelassen. Dafür standen da auch noch andere interessante Gebilde herum… 😀

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An Kloster und Burg sind wir auch nur vorbeigelatscht, weil so viel Trubel war. Da fotografiere ich lieber weiter kaputte Wände! 😀

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Nachdem wir die Altstadt einmal durchquert haben, ging’s noch ein bisschen weiter…

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… Bis wir beim Vyšehrad gelandet sind. Dort haben wir gewartet, bis in der Stadt die Lämplein angingen und Matthias kitschige Fotos machen konnte. Während der Warterei habe ich auch ein Foto gemacht:

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Jaaa… Das waren nun ein paar Eindrücke von unserem schönen Wochenende in Prag. Wir haben uns am Ende echt gefragt, wie viele Kilometer wir insgesamt gelatscht sind. 😀


Ein bisschen Hamburg und Photokina

Da bin ich mal wieder! 😉

Matthias und ich sind letzte Woche einmal quer durch Deutschland gefahren. Erster Halt: Hamburg!
Da ich dort noch nie war, stand auf dem (wie immer eigentlich nicht vorhandenen) Plan, die Stadt ein bisschen anzuschauen und ins Miniaturwunderland zu gehen, weil uns davon so vorgeschwärmt wurde.

Am Sonntagnachmittag kamen wir nach einer mehrstündigen Zugfahrt in der Hansestadt an, checkten in unserer Unterkunft ein und begaben uns auch sogleich auf Erkundungstour. Matthias hatte seine analoge Kamera dabei und ich meine digitale Spiegelreflex, weshalb ich euch jetzt schon Fotos zeigen kann und er nicht, höhö! 😛

… Das Ganze „ein bisschen“ in Lightroom bearbeitet und fertig sind die düsteren Hamburg-Fotos nach Tetes Geschmack:

IMG_2306Mal ein etwas anderer Blick auf das Hamburger Rathaus

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IMG_2321Speicherstadt

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Ins Miniaturwunderland wollten wir eigentlich erst am Montag in der Früh gehen. Irgendwie hat es sich dann aber so ergeben, dass wir zuuufällig noch am Sonntag daran vorbeigelaufen sind – wie das halt so ist… 😉

Uns hat das Minitaturwunderland richtig gut gefallen! Man kann Stunden darin verbringen und hat dann immer noch nicht alles gesehen, weil die Modellbauten so detailreich gestaltet sind. Es sind wirklich sehr kreative und witzige Szenen dabei: Bürostuhl-Rallye, Troll-Höhle, Ufo-Landung, usw. Es gab sogar das Icehotel und die Stadt Kiruna, was uns sofort an unseren Schweden-Urlaub erinnert hat… Schee!

IMG_2326Die zwei Spanner hier sind übrigens Mönche 😛

Am nächsten Tag ging die Erkundungstour weiter.
Erst sind wir einmal quer durch den Planten un Blomen Park gelatscht…

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… haben später den Elbtunnel durchquert…

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… und auf der anderen Seite auf den Auslöser der Kamera gedrückt…

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… und sind letztendlich irgendwann wieder in der Speicherstadt gelandet. Phui! Danach war ich leicht K.o. und wir haben uns auf den Rückweg zur Unterkunft gemacht.

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Bei der S-Bahn-Haltestelle „Berliner Tor“ in der Nähe unseres Hostels (waren in der Superbude St. Georg) gab es übrigens einen Kiosk, der uns bei jedem Vorbeigehen ein Schmunzeln auf’s Gesicht gezaubert hat… Wegen dem bekloppten Namen! Ganz ehrlich, wer denkt sich sowas aus!? 😀 Stellt man das Ganze ein bisschen um – Empire Of Bäckerei & Döner – klingt es sogar noch bescheuerter. Falls der Besitzer damit absichtlich Aufmerksamkeit erregen wollte… Es ist ihm geglückt! (Das ist auch echt nicht negativ gemeint. Ich find’s einfach nur lustig.)

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Dienstag war unser letzter Tag in Hamburg, den wir im Schanzenviertel verbracht haben. Dort haben wir uns ins Café Elbgold gefläzt und lecker Kaffee und Chai-Tee gesüffelt. Das Café wurde uns von Stephan vom KaffeeWerk in Passau empfohlen. Guuuter Tipp! 🙂

… Dann ging es auch schon weiter nach Köln zur Photokina. Unsere Unterkunft war das Hostel „die wohngemeinschaft“, wo ich letztes Jahr bereits mit meiner Schwester genächtigt habe. Dieses Mal hatten wir das Zimmer von „Juri“ und haben in einem Raumschiff geschlafen. Total abgespaced!^^

Auf der Photokina waren wir dann am Mittwoch und Donnerstag, was ziemlich anstrengend war, weil die Messe so groß ist und wir uns ja bereits in Hamburg die Füße plattgelaufen haben. In Halle 9 habe ich zufällig den bunten Stand des DIY-Magazins „Handmade Kultur“ entdeckt, wo Workshops angeboten wurden. Ich hab‘ mich natürlich gleich für zwei angemeldet. Im ersten Kurs ging es darum, wie man seine DIY-Produkte gekonnt in Szene setzt und fotografiert. Von diesem Workshop war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Da wir auf einer Fotomesse waren, kann man ja eigentlich davon ausgehen, dass die Besucher bereits etwas von Fotografie verstehen. Stattdessen richtete sich der Kurs an Einsteiger, denen die „Blümchenfunktion“ bei der Digitalkamera erklärt wurde, sodass ich leider nichts Neues dazulernen konnte. Eine andere Kursteilnehmerin war aber sehr begeistert, deswegen war ich vermutlich einfach die falsche Zielgruppe.

Der zweite Workshop entsprach dafür aber genau meinem Geschmack. Bastel-Time! Juhuu! 🙂 Anastasia, die auf Kreativbuehne.de über ihre DIY-Projekte bloggt, zeigte uns, wie man aus Paracord einen Kameragurt bastelt. Dieser Kurs hat echt Spaß gemacht und das Ergebnis finde ich auch super. Schaut doch auch mal auf Anastasias Seite vorbei! 😉

paracord_workshop_photokina_ergebnis


Schwedäään – Schnee & Hundeschlitten

(Teil I; Teil II – On The Road; Teil III – Icehotel & Abisko; Teil IV – Kuhles Café & Storforsen)

Wieso mussten wir also einen Tag in (der Nähe von) Arvidsjaur vertüdeln?
Wir hatten für den nächsten Tag endlich einen Termin für eine Hundeschlittenfahrt bekommen. Juhu! 🙂 Wer im Winter nach Schweden fährt und eine Hundeschlittenfahrt machen will, der sollte möglichst früh buchen oder gaaanz viel Glück haben, dass noch ein Platz frei ist. Wir hatten Glück und haben bei Wildact einen Platz bekommen – einer Huskyfarm, die einem Paar aus der Schweiz gehört. Morgens um neun ging es mit acht Leuten bzw. Schlitten los. Zwischendrin gab’s auch mal eine Mittagspause, während der wir in einer Mini-Holzhütte saßen und Matthias alle Kekse aufgegessen hat. (hihi) Insgesamt sind wir übrigens fast 40km gefahren. Die Hundeschlittenfahrt war wirklich ein besonderes Highlight unserer Reise. Wir waren umgeben von der tollen Natur, es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch kein einziges Mal vom Schlitten gefallen. Yeah!

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Da wir ja leider schon wieder auf dem Rückweg waren, mussten wir die Zeit umso mehr nutzen, mal nicht im Auto zu sitzen, sondern ein bisschen spazieren zu gehen und Fotos zu machen. Die folgenden Bilder sind zum Beispiel in Porjus entstanden:

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Wo diese Fotos aufgenommen wurden, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr… Ich war auf jeden Fall sehr fasziniert von den komischen „Fusseln“, die an den Bäumen hingen.^^

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…und schon wieder Fussel an den Bäumen! 😀 Da waren wir übrigens im Hamra Nationalpark. Dank Tiefschnee sind wir dort allerdings nur ’nen Kilometer „gewandert“.

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Rentiere haben wir auch gesehen. Nur keine Elche, was uns schon ein wenig enttäuscht hat. Wir vermuten, dass es gar keine Elche in Schweden gibt.^^ …aber wie gesagt: Rentiere haben wir gesehen! Dieses Exemplar zum Beispiel leckte genüsslich die Straße ab und zeigte sich völlig unbeeindruckt von unserer Karre, als wir uns näherten. Erst als es angehupt wurde, trottete es langsam zu seinen Kollegen.

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Und hier war es schon etwas dunkler. Ich weiß noch ganz genau, wann dieses Foto aufgenommen wurde. Kurz davor hat der Matthias nämlich seinen Defender im Straßengraben versenkt. Eine ähnliche Situation hatten wir bereits ein paar Tage zuvor, als wir etwas abseits der Straße halten wollten und das Auto plötzlich im Schnee einsank. Da kamen wir noch problemlos raus. Als Matthias an diesem Tag das Auto wenden wollte, sprach sein Tetal (also ich^^): „Gell, und nicht wieder wie neulich zu weit über den Rand fahren!“ …wenige Sekunden später steckten wir im Tiefschnee fest, weil es neben der Straße einen Meter runter ging. Ups. 😛 Nach einer halben Stunde Schaufelarbeit war das Auto jedoch wieder freigelegt. Und: Allrad sei Dank!
Wieso wir eigentlich wenden wollten? Wir waren auf der Suche nach einem Rastplatz, um uns ein exquisites Mahl (Nudeln mit Soß‘) zu kochen, und hatten die falsche Abzweigung genommen. Etwas später sind wir dann tatsächlich bei einem Rastplatz gelandet, der ganz nett bei einem Flüsschen mit einem Brückchen und vielen Bäumchen lag:

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Schwedäään – Icehotel & Abisko

(Teil I & Teil II)

Am 03.03. erreichten wir schließlich Kiruna und besuchten am Tag drauf (nach einer sehr kalten Nacht) das Icehotel in Jukkasjärvi. Falls es euch auch mal in den hohen Norden verschlagen sollte, kann ich euch das Icehotel sehr empfehlen. Es wird jedes Jahr komplett neu designed und innerhalb von acht Wochen aufgebaut. Schon ziemlich beeindruckend!

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Das sind kleine Hütten, die in der Nähe des Icehotels stehen. Und ganz viel Schnee. Das „richtige“ Hotel findet man dann ein paar Meter weiter unten. Betritt man die Eingangshalle, hat man die Wahl, entweder links in die Icebar zu gehen oder geradeaus zu den Zimmern zu gelangen. Um widerum zu den Gängen mit den Zimmern zu kommen, muss man durch eine Eishalle gehen, die durch viele Eissäulen gestützt wird und an den Wänden schön verziert ist. Hier ein kleiner Eindruck:

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Die Zimmer sehen dann zum Beispiel so aus:

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Und das ist die Icebar (man beachte den kleinen Schneemann hinter der Bar!^^):

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Es gab außerdem noch eine Kirche aus Eis, in der Bänke mit Rentierfällen waren (die ziemlich mieften^^). Dort kann man sogar heiraten. Das haben wir aber nicht gemacht, sondern sind weiter nach Abisko gefahren, hehe… 😀

20130904-IMG_6616Schee, oder?! 🙂

Dort haben wir an zwei Tagen den Nationalpark ein bisschen erkundigt und uns sogar sportlich betätigt. Im unteren Bild sieht man links ein Seil, mit dem wir am Hang heruntergeklettert sind. Danach hat uns nicht mehr gefroren und wir konnten den Graben mit dem Wasserfall bestaunen.

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Nachdem wir am Seil wieder hochgeklettert waren, ging’s links um den Graben herum und ein gutes Stückchen geradeaus, bis wir bei einer Aussichtsstation landeten. Dort waren wir jedoch nicht allein. Eine Gruppe Franzosen mit megaprofessioneller Fotoausstattung – also riesigen Objektiven vorne dran – hat sich ein Foto-Battle geliefert: Wer macht das schönste Foto vom Berg? Hihi. Klar, was soll man schon groß Unterschiedliches fotografieren, wenn man am gleichen Fleck steht… Aber witzig hat’s trotzdem ausgesehen – vor allem als einer aus der Gruppe plötzlich irgendwas mit „lumière“ rief, weil die Sonne gerade auf ein paar Häuschen in der Ferne schien, und sich die übrigen sofort versammelten:

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Mir war das ehrlich gesagt zu doof, weswegen ich lieber die Holzhütte beim Aussichtspunkt unter die Lupe nahm. 😀

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20130903-IMG_6548Erinnert mich irgendwie an einen Comic-Roboter 🙂

Noch ein paar weitere Winter-Impressionen:

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So. Und jetzt die Preisfrage: Wieso ist Abisko außerdem so beliebt? …Na?
…Richtig! Weil dort die Wahrscheinlichkeit, auf Nordlichter zu treffen, ziemlich hoch ist.
In Abisko gibt es außerdem eine Aurora Sky Station, von der aus man die Nordlichter bewundern kann. Die Betonung liegt auf dem Wort „kann“, weil wir Schlaumeier es nämlich verpennt haben, Tickets zu reservieren und die Station overbooked war. Aber nicht schlimm. Letztendlich haben wir die „Lampal“ dann von unten bewundert.
In der ersten Nacht war es nicht nur kalt, sondern wahnsinnig kalt. Oke, -16° halt. Für mich Frostbeule kalt genug, um im Auto zu bleiben und Tee zu trinken, während sich Matthias in kurzen Abständen nach draußen getraut hat, um Fotos zu machen. So zufrieden war er mit dem Ergebnis allerdings nicht, weswegen wir in der zweiten Nacht zu dem Aussichtspunkt gelatscht sind, den wir tagsüber entdeckt hatten. Dieses mal sogar ohne Franzosen. 😉 Nun waren die Temperaturen zwar um einiges erträglicher, dafür war es leicht bewölkt und die Nordlichter etwas schüchtern. Doch genug gelabert! Tadaaa:

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Dieses kuhle grüne Leuchten sieht man übrigens nur auf dem Foto so gut. Für mich sahen sie Nordlichter eher nach hellen Wolken aus, die ihre Form interessant veränderten. Aber ja, faszinierend!


Schwedäään – On The Road

Bevor’s mit den „richtigen“ Urlaubsfotos losgeht, gibt’s ein paar Bilder von unterwegs. Die ersten drei Tage haben wir nämlich wirklich nur mit Fahren, Fahren und Fahren verbracht.

Aber fangen wir mal von vorne an…
Am 28.02. um 15 Uhr ging unsere Fähre von Rostock nach Trelleborg. Kurz bevor die Fähre abgelegt hat, sind wir oben auf Deck und haben ein paar Fotos vom wuuunderschönen Hafen gemacht, hehe… Naja, eine Schönheit ist so ein Hafen vielleicht nicht unbedingt, aber dafür irgendwie faszinierend mit seinen vielen Bahnen und Kränen.

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Ich finde ja, dass dieser Kran wie eine Gottesanbeterin aussieht! 😀

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rostock3Welcome?? Nööö… Goodbye Rostock!

Um 21.15 Uhr fuhren wir von der Fähre… und gleich noch ein „bisschen“ weiter bis nach Jönköping.
Übernachtet haben wir ja während der ganzen Reise entweder auf Rast- oder Campingplätzen. Das folgende Foto ist am ersten Morgen in Schweden entstanden. Generell kann man sagen, dass es dort ziemlich nette Rastplätze gibt. Guckstu:

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rastplatz2Nicht im Bild: Ein Wasserfall.

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Unten sieht man unseren ersten Campingplatz. Wie sich später herausgestellt hat, war dieser offiziell eigentlich gar nicht geöffnet. Dementsprechend verwundert war ein älteres schwedisches Paar, als wir plötzlich an der Rezeption standen und fragten, ob wir dort campen dürften. Ups. 😀 Es war zwar dann kein Problem, aber schon ein bisschen seltsam…
In dem Häuschen gab’s sogar Fitnessräume, wo Wandbemalungen und Fotos aus den 50ern waren. Oke, die Fitnessgeräte sahen auch aus, als stammten sie aus dieser Zeit. Ziemlich abgefahren! Ich muss gestehen, dass ich mich ein bisschen gegruselt habe.

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Beschäftigungen während der Fahrt? Stricken und Nähen! 😛
Der Samson (oder „Fisch“, wie Matthias ihn nennt^^) hat einen Schal aus Wollresten bekommen. Hinter’m Fisch sieht man meine Mütze, die meine Mama letztes Jahr für mich gehäkelt hat. In die Mütze hab‘ ich warmes Fleece genäht, wodurch diese im kalten Norden zur perfekten Begleitung wurde. 🙂

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…und fotografiert wurde zwischendrin auch:

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Schwedäään!

Matthias und ich haben einen 17-tägigen Roadtrip nach bzw. durch Schweden gemacht. Da sich der Hiaslbua vor kurzem einen Land Rover Defender zugelegt hat, haben wir ziemlich spontan (und dementsprechend planlos^^) beschlossen, in den Norden zu fahren, damit wir diesen Winter doch noch etwas Schnee zu sehen bekommen.

Geschlafen haben wir während dieser Zeit im Auto, was dank Standheizung auch erträglich war. Sehr zu meiner Freude sind wir also mit allen Zehen wieder nach Hause gekommen, allerdings mussten unterwegs ein paar Fingernägel dran glauben und pünktlich am letzten Tag habe ich mir noch eine Erkältung eingefangen. Gelohnt hat sich die Reise aber auf jeden Fall! Abgesehen davon, dass es für mich ein völlig neues Erlebnis war, 17 Tage lang mit jemandem auf ca. 4,5 m² zu „wohnen“, war es sehr interessant, ein fremdes Land in so kurzer Zeit zu durchqueren. Der größte Vorteil mit dem Auto war die Flexibilität bei der Routenplanung. Während der Fahrt konnte man außerdem super beobachten, wie sich die Natur verändert und wie das Land besiedelt wird. Die kleinen Dörfer in Schweden mit den rot-weißen Holzhäusern sind schon echt „liab“. Da im Norden so viel Schnee lag, fuhren wir dort aber eigentlich nur auf den Hauptstraßen. Wir müssen also unbedingt auch mal im Sommer nach Skandinavien!

Am Sonntag sind wir nachts wieder in Passau angekommen und dieses Wochenende werde ich erstmal Fotos sichten und bearbeiten. Nächste Woche gibt’s hier also die ersten Bilder vom Norden… 🙂

Wir haben übrigens fast 7000 km hinter uns. Bei der Hinfahrt haben wir den Weg an der Küste entlang gewählt, zurück ging’s über die „Inlandsvägen“. Letztere Strecke war um einiges schöner! Vielleicht lag’s aber auch am Wetter, hihi… 😉


Ein bisschen Blankenberge

An unserem letzten Urlaubstag sind wir spontan von Brügge mit dem Bus in das nicht weit entfernte Blankenberge gefahren. Ja, wieso eigentlich? Blankenberge ist jetzt nicht gerade der schönste Ort der Welt. Ich meine: Wie kann man einen Strand nur so hässlich zubauen?? Dazu kam, dass wir auch an diesem Tag kein Glück mit dem Wetter hatten. In der relativ kurzen Zeit unseres Aufenthalts haben wir uns am Strand aufgehalten, wodurch die Kameralinse irgendwann gleichmäßig vom Meersalz verklebt war… Jaaa, das hört sich erstmal nach viel Gemecker an und man könnte uns fragen, wieso wir Deppen dann überhaupt dorthin hingefahren sind!? hihi… 😀 Ich bin über diese Entscheidung sogar sehr froh, sonst hätte ich die folgenden Fotos nicht machen können, die mir persönlich echt gut gefallen. Ich mag’s halt ein bisschen düster… 😉

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blankenberge3…das meinte ich mit hässlich zugebaut!

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Ein bisschen Brügge

Ja, der Grund für unsere Reise war tatsächlich der Film „Brügge sehen… und sterben?„. Wir haben ihn angeschaut, dachten uns „Hey, die Stadt sieht schön aus, warum fahren wir nicht da hin?!“ und sind hingefahren. 😀 Und ja, die Stadt ist auch sehr schön. Allerdings hatten wir riiichtig großes Pech mit dem Wetter – es war kalt, stürmisch und es schüttete fast ununterbrochen, worauf wir leider nicht wirklich vorbereitet waren. Da uns unsere Gastgeber aber netterweise einen Schirm bereitgestellt haben, konnten wir die Stadt einigermaßen trocken erkunden.

In der Innenstadt von Brügge sind Schokoladen- oder Spitze-Geschäfte (Matthias: „Häk’ldeck’ng’schäft!“) an jeder Ecke zu finden. Während die Schokoladenspezialitäten verführerisch aussahen, machten die Spitze-Läden einen eher schrulligen Eindruck. Matthias meinte, dass er in Brügge fast nur ältere Leute gesehen habe, was ja nach dem Klischee auch eher zu der Zielgruppe „Spitze-Käufer“ passen würde. Zusammen mit dem oben genannten Filmtitel ist das natürlich eine böööse Feststellung. 😈 …oje. Ich hoffe, es fühlt sich jetzt keiner diskriminiert oder so. Nur a Spaß! Mein Geschmack ist es halt nicht, aber wir waren schließlich auch nicht wegen der Spitze dort. Natürlich haben wir uns mit Schokolade eingedeckt und das Belgische Bier probiert. Apropos Essen und Trinken: Sehr auffällig waren die Speisekarten in Brügge. Abgesehen davon, dass es dort ziemlich teuer ist, gab es überall die gleichen „Snacks“: Toast, Omlette, Spaghetti Bolognese, Lasagne oder irgendwas mit Garnelen. Museen haben wir nicht besucht. Dafür sind wir den Belfried (Turm am Marktplatz) hochgelatscht und waren in der Soundfactory, wo man mit Klängen experimentieren kann. Es gab zum Beispiel einen bunten „Pilz“, auf dem man wild herumdrücken und Melodien „komponieren“ konnte. Die sich natürlich total gut angehört haben! *zwinker zwinker* Hihi, muss jetzt noch darüber lachen. 😀

So. Jetzt gibt’s aber was zu sehen! Wegen dem ständigen Regen war die Kamera zwar nicht so oft im Einsatz, aber für einen kleinen Einblick sollte es reichen… In Brügge sind beispielsweise die Häuserdächer mit ihren „Treppen“ sehr auffällig:

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Noch ein Grund, warum man in Brügge die Soundfactory besuchen sollte: Von der Dachterasse hat man einen super Ausblick auf die Innenstadt! Von dort aus sind auch die folgenden zwei Fotos gemacht worden. Rechts im Bild sieht man die St.-Salvator-Kathedrale und der Turm links ist der Belfried, der am Marktplatz steht und den auch jeder kennt, der den Film gesehen hat.

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Willkommen am Marktplatz! Wie bereits gesagt steht hier der Belfried, auf den man hochlatschen kann (Achtung Touris!) und der sich meiner Meinung nach vom Platz aus gar nicht so leicht unverzerrt fotografieren lässt.

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…und der Marktplatz nachts, bei Regen und mit dem Handy fotografiert:

brügge_marktplatz_instagramIch finde, die Häuser sehen wie eine Kulisse aus.

Und als Letztes zeige ich noch mein Lieblingsfoto:

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Wir waren ja 3,5 Tage in Brügge und… zwei hätten vermutlich auch gereicht! 😛 Aber gut, wir waren wegen dem schlechten Wetter auch nicht so motiviert uns nach draußen zu begeben, um die Stadt genauestens zu erkunden. An unserem letzten Urlaubstag haben wir dann einen Ausflug in das nicht weit entfernte Blankenberge gemacht. Dort sind jedoch so viele Fotos entstanden, dass ich diesem Ort einen eigenen Beitrag widmen werde.


Ein bisschen Amsterdam – Teil III

Und weiter geht’s mit Teil III und einer Zusammenfassung der Tage Mittwoch bis Samstag. Für diese Tage haben wir uns nämlich hochmoderne Fahrräder ausgeliehen – ohne Gangschaltung und mit Rücktrittbremse (hört sich schlimmer an, als es war). Da gleichzeitig Fahrradfahren und Fotografieren nicht so optimal funktioniert, haben wir auch weniger Fotos gemacht, daher die Zusammenfassung. Wer ein paar Tage in Amsterdam ist, sollte sich meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Fahrrad ausleihen, da man die Stadt damit schnell und flexibel erkunden kann. Außerdem ist Fahrradfahren in der Innenstadt etwas abenteuerlich, weil alle irgendwie kreuz und quer fahren. Also teilweise war das schon nicht ganz ungefährlich bzw. wir haben auch ein paar Unfälle gesehen… Jeeedenfalls haben wir an verschiedenen Tagen einige Parks abgeklappert und uns dort mit etwas Obst einfach mal auf die Wiese hingefläzt. Urlaaaub! 🙂

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Da Freunde aus Passau zufällig auch in Amsterdam waren, haben wir uns mit ihnen verabredet, waren zusammen Essen und bewunderten Amsterdam bei Nacht…

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Das folgende Foto ist entstanden, als wir mal wieder iiirgendwohin geradelt sind (wir hatten ja keinen Plan) und ich meinte „Hey, da drüben stehen die Beatles!“. 😛

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Am Freitag waren wir im Schifffahrtsmuseum, das ziemlich cool gestaltet ist. Bereits das Glasdach in der Eingangshalle ist ein echter Hingucker! Es gehört außerdem eine Anlegestelle mit Schiffen dazu, die man sich anschauen kann.amsterdam3_schifffahrtsmuseum1

Das Museum bietet aufwändig gestaltete Ausstellungsräume mit technischem Schickschnack zu verschiedenen Themen. Das folgende Foto ist in der Ausstellung „The Dark Chapter“ entstanden, wo es um den damaligen Sklavenhandel geht. In einem Raum hingen überall von der Decke rot beleuchtete „Leichenzettel“ runter… (Ähm, also ich gehe mal davon aus, dass hier solche Zettel gemeint waren, die Toten manchmal an die großen Zehen gebunden werden.)

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Öhm. Ok. Themawechsel zu etwas Schönerem… 😛

Am Samstag wurden die Räder zurückgebracht und wir haben den letzten Tag in Amsterdam in IJburg bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen lassen…

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So. Was ist jetzt mein Fazit zu Amsterdam? Wir haben es vor allem bereut, nicht noch ein oder zwei Städte mehr mit in die Reise eingeplant zu haben. Vermutlich hätten auch drei Tage gereicht, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen und die schönsten Flecken abzuklappern. Wir hatten auch nicht so Lust auf Museen usw., weil die vielen Touristen einfach unglaublich genervt haben. Klar, man muss natürlich damit rechnen, dass man dort nicht der einzige Tourist ist^^, aber irgendwann ist es einfach too much. Aus diesem Grund haben wir die Tourimeilen so gut es ging gemieden, was man mit dem Fahrrad aber sowieso gerne macht. Ansonsten ist Amsterdam nämlich eine sehr schöne Stadt!

Empfehlungen?

  • Wie bereits erwähnt: Fahrrad ausleihen!
    Damit kommt man hier schnell von A nach B, es ist etwas abenteuerlich und man tut nebenbei noch ein bisschen was für die Bein-Muckies 😉 …einfach drauflos düsen, denn auf diese Weise haben wir viele schöne Plätze entdeckt!
  • Man sollte auch mal die (kostenlosen) Fähren beim Hauptbahnhof nutzen, um die Stadt zu erkunden. Damit gelangt man zum Beispiel zum EYE Filmmuseum oder zur NDSM-Werft, wo man sich prima hinhocken und z.B. den Booten beim Rumschippern zugucken kann
  • Zu den Parks… Soweit ich es nach dem kurzen Ausflug beurteilen kann, fand ich den Vondelpark am schönsten

Und was wurde ershoppt?

  • Natürlich Nagellack
    …den in Deutschland nicht mehr erhältlichen Lack „Fantasy Fire“ von Max Factor
  • Erdnussbutter (= Pindakaas; von mir auch „Kinderkaas“ oder „Rinderkaas“ genannt 😀 )
  • De Ruijter Flocken (die isst man auf Toast mit Butter. Ich bin aber noch nicht zum Ausprobieren gekommen)
  • …ansonsten haben Matthias und ich im Supermarkt (Albert Heijn) eigentlich immer das Gleiche gekauft. Ich hab‘ mich während dieser Woche einmal durch’s Smoothie-Regal probiert und er hat ca. 20 Liter Milch getrunken, die dort wirklich sehr lecker schmeckt. Glückliche Kühe oder so!

So. Das war’s mit meinem kurzen Bericht zu Amsterdam. Bei Fragen könnt ihr mir einfach einen Kommentar hinterlassen. Am Sonntag ging’s dann weiter nach Brügge und darum wird’s dann auch im nächsten Reisebericht-Post gehen! 😉


Ein bisschen Amsterdam – Teil II

Am zweiten Tag haben wir dem Amsterdamer Zoo „Artis“ einen Besuch abgestattet. Ich war schon ewig nicht mehr im Zoo und naja, irgendwie taten uns die Tiere ziemlich Leid. Einen besonders glücklichen Eindruck haben sie jedenfalls nicht gemacht, weswegen ich auch nur ein paar Fotos zeigen will. Der Zoo an sich ist aber schön gestaltet.

Wir haben sogar Mrs. Puff (von Spongebob) gefunden… 😀

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…und (einen etwas grantig schauenden) Nemo.

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Abenddämmerung in IJburg…

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Ein bisschen Amsterdam – Teil I

Matthias und ich waren etwa 1,5 Wochen im Urlaub und haben davon sieben Tage in Amsterdam und vier in Brügge verbracht. Da in dieser Zeit so viele Fotos entstanden sind, dass ich sie ungern alle in einen Beitrag quetschen will, habe ich den Reisebericht auf insgesamt fünf Posts aufgeteilt. Willkommen zu Teil I! 😉

Am Sonntag, den 01.09. fuhr unser Nachtzug von München nach Amsterdam, wo wir dann auch am nächsten Morgen relativ unausgeschlafen ankamen. Beim Einräumen vom Schließfach ist mir dann erstmal ein Fingernagel abgebrochen und als ich kurz darauf meine Kamera zücken wollte, fiel mir auf, dass ich den Akku im Rucksack vergessen habe. Der natüüürlich im Schließfach war. Gnarf! 😛 Also zurück, Akku geholt, Tag gerettet! Da wir so gut wie keinen Plan hatten, sind wir einfach mal drauflos gelatscht und schließlich im schönen Jordaanviertel gelandet. Abends haben wir dann in unserer Unterkunft eingecheckt, die etwa sieben Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt im Stadtteil IJburg lag und eine tolle Panoramaaussicht auf das IJmeer bot…

Die vielen Grachten und Fahrräder prägen das Stadtbild von Amsterdam, darum tauchen diese Motive gleich im ersten Teil meines kloinen Urlaubsberichts auf.

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Ein bisschen Köln

…und wenn man sich schon in der Nähe von Mönchengladbach oder Düsseldorf befindet, ist’s nach Köln auch nicht mehr weit. Also haben meine Schwester und ich uns dort für zwei Nächte ein Zimmer gebucht und ein bisschen die Stadt besichtigt. Unser Hostel „die wohngemeinschaft“ war übrigens im Belgischen Viertel und hat uns total gut gefallen. Jedes Zimmer dort gehört einem fiktiven Mitbewohner und ist total kuhl gestaltet. Klickt euch mal durch die Homepage!

köln_instagramfotoSonntagnachmittag kamen wir in Köln an und nutzten nach dem Einchecken im Hostel den restlichen Tag, indem wir dem Schokoladenmuseum einen Besuch abstatteten und im Belgischen Viertel sehr leckere Burger mampften.

Am Montag sind wir bereits am frühen Vormittag den Domturm hoch, um dem großen Ansturm zuvorzukommen.köln_dom

Im Dom – Blick auf die Turmspitze

Danach waren wir kurz shoppen. Ich sag‘ nur Sale bei Kiko! 😉 Weiter ging’s am Rhein entlang, über die Hohenzollernbrücke und mit der Bahn wieder zurück ins Belgische Viertel zum Essen. Meine Schwester musste dann nochmal Richtung Dom fahren, weil sie etwas vergessen hatte. Nun kommen wir zum bekloppten Teil der Stadterkundungstour… Ich bin währenddessen nämlich mit den Öffis zu Ikea rausgegurkt, um mich mit weiteren Bilderleisten (siehe älterer Beitrag) einzudecken. 😀 Aber so kann ich immerhin sagen, dass ich nicht nur im Stadtzentrum unterwegs war, hihi…

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Hohenzollernbrücke und der Dom

Am Dienstag haben wir uns mit meinem ehemaligen Kommilitonen getroffen, der aus der Nähe von Köln kommt. Zu dritt haben wir nochmal eine Tour durch die Stadt gemacht. Zuerst ging es mit der holprigen Bimmelbahn (hihi) vom Dom zum Zoo/Seilbahn, dann sind wir mit der Seilbahn über den Rhein, zu Fuß durch den Rheinpark, rauf auf die Panorama Aussichtsplattform und dann waren wir noch zwei Kölsch trinken. Und daaann ging’s auch schon wieder heim. 😀

Zu guter Letzt noch ein Foto, das spontan in der Schildergasse entstanden ist und mir irgendwie echt gut gefällt…

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Ein bisschen Wien

Von Mittwoch bis Sonntag waren wir in Wien. Neben dem Aufbau und der Vernissage haben wir die Zeit damit verbracht die Stadt zu erkundigen und viele Fotos gemacht, von denen ich hier jedoch nur einen winzigen Bruchteil zeigen will, weil das sonst den Rahmen sprengen würde.

Am Donnerstag wurde uns die Cafeteria im Justizpalast empfohlen. Diese befindet sich im 5. Stock und hat eine Dachterrasse, von der aus man einen guten Überblick über einige Sehenswürdigkeiten Wiens bekommt. Besonders beeindruckend ist auch die Aula im Justizpalast, die auf den folgenden zwei Fotos zu sehen ist – meine ersten Versuche mit einem Fisheye-Objektiv. 😉

justizpalast2Aula im Justizpalast – Blick vom Eingang

justizpalast3Aula vom Justizpalast – Blick von der Treppe

Und weiter ging’s durch die Stadt… Als „Entschädigung“, da ich im Fotoladen geduldig auf meine Begleitung gewartet habe, sind wir später noch ins Donau Zentrum gefahren, wo es einen Kiko Store gibt. Dank Sale durften sechs neue Nagellacke bei mir einziehen, juhu!

parkKurze Pause im Volksgarten

Am Freitag sind wir vormittags zum Wiener Zentralfriedhof gefahren, der unglaublich riesig ist. Wir sind vom Haupteingang aus aber „nur“ geradeaus (ok… mit kleineren Abweichungen) bis an ein Ende des Friedhofs und wieder zurück gegangen.

zentralfriedhof1Blick auf die Kirche

zentralfriedhof2Vor dem Zentralfriedhof – in der Nähe vom Haupteingang

Anschließend sind wir wieder ein bisschen mit Straßen- und U-Bahn herumgefahren und irgendwann an der Donau gelandet, wo sich zahlreiche Grafitti-Künstler an den Wänden ausgetobt haben.

donau1

donau2

Samstags kamen zwei Freunde aus Passau nach Wien und wir sind ein bisschen durch die Gartenanlage von Schönbrunn geschlendert, als wir auf ein schwarzes Eichhörnchen trafen, das warumauchimmer plötzlich „Egon“ hieß. Da ich es zum ersten Mal geschafft habe, ein Eichhörnchen erkennbar zu fotografieren, darf Egon auf den Blog. 😛

eichhoernchen_schoenbrunn

Abends waren wir dann beim Figlmüller Schnitzel essen. Wir hatten zum Glück reserviert, denn vor’m Lokal war eine meterlange Schlange. Also ich bin ja sowieso ein Schnitzelfan, aber dieses Schnitzel…! *sabber* Knapp 14€ teuer, aber sooo lecker! 🙂


Unwort der Woche: Umleitung

Letzte Woche haben meine Mama, meine Schwester und ich einen auf Urlaub gemacht.

Täglicher Begleiter war außerdem das gelbe Umleitung-Schild.

Am Montag sind wir in der Früh von Passau aus nach Salzburg gestartet. Bei Pocking gab es die erste Umleitung. Dank Mamas Smartphone haben wir durch irgendwelche Käffer hindurch irgendwann wieder den richtigen Weg gefunden und kamen schließlich in Salzburg an. Mit Regenschirmen ausgestattet haben wir uns ein bisschen die Stadt angeschaut. Zum Glück hatten wir in unserer Mama eine gute Stadtführerin gefunden. (Dankeee! ♥) Unsere Touri-Familien-Fotos und genaue Aufzählungen unserer Erlebnisse lasse ich an dieser Stelle weg. Wir hatten auf jeden Fall ’nen tollen Tag!
Trotzdem zwei kleine Tipps für alle, die mal nach Salzburg wollen:
Wenn ihr Mozartkugeln wollt, holt euch die guten in der Konditorei Fürst.
Gegessen haben wir abends in der Paul Stubm. Klickt euch mal durch die Bilder! Also ich fand’s ziemlich kuhl da. 🙂

Zwei Fotos hab ich dann doch… Nicht sehr aussagekräftig für die Stadt selber, aber da ich sie spontan bearbeitet hab, zeige ich sie:

Lost Place nähe Bahnhof

Ich beim Dom

Dienstags sind wir nach Prien am Chiemsee gefahren. Natürlich nicht ohne einstündigen Umweg durch noch kleinere Käffer als am Tag zuvor, da die Autobahnauffahrt auf die A8 gesperrt war. Also wieder ’ne Umleitung. Und wieder hätten wir ohne Google Maps auf Mamas Helferlein niemals die richtige Straße zur nächsten Autobahnauffahrt gefunden. So kamen wir gerade noch rechtzeitig auf das Boot und tuckerten auf die Herreninsel und Fraueninsel.

Herreninsel. Brunnen vor dem Schloss von König Ludwig II. von Bayern.

Ebenfalls einer der Brunnen vor dem Schloss.

Auf der Fähre. Hinten links sieht man die Fraueninsel.

Am Mittwoch ging’s zum Shoppen nach München. Wir haben uns für den Zug entschieden und da wir wussten, dass es Schienenersatzverkehr gab, sind wir erstmal zur nächsten Station gefahren. Dort war – ihr ahnt es bestimmt bereits – auch eine Umleitung. Zum Glück stand das gelbe Schildchen erst hinter dem Pendler-Parkplatz am Bahnhof. Dafür fuhren die Zuge nicht nach Plan. Irgendwann kamen wir dann aber an. 😉 Gekauft hab‘ ich mir neben fünf Postkarten übrigens ein paar Schuhe, die ich noch in einem extra Post zeigen werde.

Donnerstags stand Klettern im Hochseilgarten auf dem Programm. Natürlich gab es auf dem Weg dorthin wieder eine Umleitung. (Das zwischen-den-Bäumen-herumkraxeln hat dann aber viel Spaß gemacht und schönen Muskelkater in den Schultern beschert! 😛 )

Freitags kam Besuch nach Landsberg. Da eine Brücke gesperrt war, gab es wieder eine Umleitung. Immerhin waren wir diesmal nur indirekt betroffen, hehe…

Trotz der vielen Umleitungen (hihi) hatten wir zusammen eine wirklich sehr sehr schöne Woche! 🙂 Danke an alle, die dabei waren! ♥