Nagellack & DIY-Projekte

Da waren’s nur noch sechs.

Eigentlich wollte ich ja meine Festivalbänder NIEMALS abschneiden.
Niemals. Nie. Never ever.
Tja. Betonung auf „eigentlich“.

Bis gestern hatte ich also noch 11 dieser Stoffteile um mein linkes Handgelenk hängen.

Chronologisch geordnet.

… und nach Festivals sortiert.

Hm, warum hab ich mich von ein paar Bändern getrennt?

Die „Wie Wolfgang Petri“-Kommentare haben mich weniger gestört.
Die Tatsache, dass sie sich alle übereinander schoben und daher nach dem Duschen ewig nicht trockneten (+ nasse Flecken auf Klamotten) schon eher.
Zudem mir einige Bänder einfach nicht schön genug gestaltet waren.
Und bei meinem ersten Bändchen (Rock im Park 2008) wollte ich nicht, dass es zerfleddert.

So hatte ich schon vor ein paar Wochen beschlossen mich von fünf zu trennen.

Eigentlich sollte die Aktion erst Silvester stattfinden. Und eiiigentlich wollte ich alle mit dem Schraubstock aufbiegen. Doch jetzt kam alles anders.
Gestern. Ganz spontan, nachdem ich obige Erinnerungsfotos gemacht habe.
Das blaue Metal Invasion-Band ließ sich sogar noch aufbiegen.  Bei dem Versuch die Anderen (mit Vertiefung im Verschluss) aufzuschraubstocken, ging das Werkzeug jedoch kaputt. Ups. 😀

Also Opa angerufen, ob der denn einen Schraubstock hätte. Hat er nicht. Dann musste die Schere herhalten.

Ab kamen:
+ Rock im Park 2008
+ Rock im Park 2009
+ Metal Invasion 2009
+ Metal Invasion 2010
+ Campus Cruise 2010 (kein Festival, sondern Uni-Bootsparty)

So sieht’s jetzt aus:

Von den Farben passts ja schonmal gut zusammen. Ist halt noch etwas ungewohnt wenig, aber es war eine gute Entscheidung. Hm.

Und jetzt eine Frage an euch:
Was macht man mit den abgeschnittenen Bändern?

Bräuchte ein bisschen Anregung.
Alle aneinandernähen zu einem Riesenbändchen. An die Tasche nähen… Hm. Ich weiß ja nicht…
Also… bitte her mit kreativen Vorschlägen!

5 Responses

  1. stame

    als ich muss gestehen, dass ich auch bereits 6 bänder abgeschnitten hab. die waren auch schon bis zu knapp 6 jahre alt und wären eh bald runter. des weiteren hat sich mein muskgeschmack geändert und so weiter… die liegen bei mir im regal und verstauben da so vor sich hin. und trotz allem gegrübel und studieren hab ich ebenfalls keine ahnung was ich damit anstellen soll. vllt pinne ich sie doch nochmal iwie an meine schrägdach (holzdecke ftw!)

    das mit dem ewig nicht trocknen kenn ich nur zu gut (bei 19 stück auch kein wunder^^). aber ich hab mich damit abgefunden und stört mich jetz ned so. ich hingegen kann eher die wolfgang petri sprüche nicht mehr hören. drum bin ich immer froh wenn ich aufm festival bin. da is jeder so und keine blöden sprüche, man wird eher sogar respektiert dafür.
    (hmmmm, eigtl ein teufelskreis wenn man mal so drüber nachdenkt. man entflieht den sprüchen auf festivals -> mehr bänder -> mehr sprüche -> mehr festivalflucht -> …)

    26. Dezember 2010 at 19:39

  2. Christian

    Hättest aus den Bändern ja auch ne Umrandung für die Pinnwand machen können. Oder sie Chronologisch, nach farbe und Alphabet sortiert an ne neue Pinnwand hängen und wann diese dann voll ist lässt du sie einschweißen und und und…?? Ach was weis ich?!

    27. Dezember 2010 at 10:02

    • Das mit der („Ehren-„)Pinnwand gefällt mir, ich habs ähnlich gemacht mit Konzert- und Festivalkarten sowie den dazugehörigen Bändern (nur dass ich bei weitem nicht so viele hab wie du)

      27. Dezember 2010 at 17:38

  3. Matze

    Also ich hab mal jemanden gesehen, der seine Bänder auf ner schlichten Lederarmschiene der Reihe nach befestigt hat.

    5. Januar 2011 at 14:41

  4. Aloha,

    bin über N&S und Dein Nagellackdesign hier gelandet und lese mich gerade fest 😉
    Für meinen Freund, der beruflich keine dutzend Bänder tragen darf, schneide ich sie ganz vorsichtig (nicht durch die Schrift auf), versiegel die Enden ein wenig mit dem Feuerzeug und nähe sie dann auf ein passend breites Gummiband. Dann lassen sich die Bänder nach Lust und Laune wieder anziehen.

    Tanya, Tipps gebend

    22. Januar 2011 at 11:03

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