Nagellack & DIY-Projekte

Ein bisschen Amsterdam – Teil III

Und weiter geht’s mit Teil III und einer Zusammenfassung der Tage Mittwoch bis Samstag. Für diese Tage haben wir uns nämlich hochmoderne Fahrräder ausgeliehen – ohne Gangschaltung und mit Rücktrittbremse (hört sich schlimmer an, als es war). Da gleichzeitig Fahrradfahren und Fotografieren nicht so optimal funktioniert, haben wir auch weniger Fotos gemacht, daher die Zusammenfassung. Wer ein paar Tage in Amsterdam ist, sollte sich meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Fahrrad ausleihen, da man die Stadt damit schnell und flexibel erkunden kann. Außerdem ist Fahrradfahren in der Innenstadt etwas abenteuerlich, weil alle irgendwie kreuz und quer fahren. Also teilweise war das schon nicht ganz ungefährlich bzw. wir haben auch ein paar Unfälle gesehen… Jeeedenfalls haben wir an verschiedenen Tagen einige Parks abgeklappert und uns dort mit etwas Obst einfach mal auf die Wiese hingefläzt. Urlaaaub! 🙂

amsterdam3_windmühle

Da Freunde aus Passau zufällig auch in Amsterdam waren, haben wir uns mit ihnen verabredet, waren zusammen Essen und bewunderten Amsterdam bei Nacht…

amsterdam3_iamsterdam

Das folgende Foto ist entstanden, als wir mal wieder iiirgendwohin geradelt sind (wir hatten ja keinen Plan) und ich meinte „Hey, da drüben stehen die Beatles!“. 😛

amsterdam3_beatlesaufderbrücke

Am Freitag waren wir im Schifffahrtsmuseum, das ziemlich cool gestaltet ist. Bereits das Glasdach in der Eingangshalle ist ein echter Hingucker! Es gehört außerdem eine Anlegestelle mit Schiffen dazu, die man sich anschauen kann.amsterdam3_schifffahrtsmuseum1

Das Museum bietet aufwändig gestaltete Ausstellungsräume mit technischem Schickschnack zu verschiedenen Themen. Das folgende Foto ist in der Ausstellung „The Dark Chapter“ entstanden, wo es um den damaligen Sklavenhandel geht. In einem Raum hingen überall von der Decke rot beleuchtete „Leichenzettel“ runter… (Ähm, also ich gehe mal davon aus, dass hier solche Zettel gemeint waren, die Toten manchmal an die großen Zehen gebunden werden.)

amsterdam3_schifffahrtsmuseum2

Öhm. Ok. Themawechsel zu etwas Schönerem… 😛

Am Samstag wurden die Räder zurückgebracht und wir haben den letzten Tag in Amsterdam in IJburg bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen lassen…

amsterdam3_sonnenuntergang1

amsterdam3_sonnenuntergang_instagram

amsterdam3_sonnenuntergang2

So. Was ist jetzt mein Fazit zu Amsterdam? Wir haben es vor allem bereut, nicht noch ein oder zwei Städte mehr mit in die Reise eingeplant zu haben. Vermutlich hätten auch drei Tage gereicht, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen und die schönsten Flecken abzuklappern. Wir hatten auch nicht so Lust auf Museen usw., weil die vielen Touristen einfach unglaublich genervt haben. Klar, man muss natürlich damit rechnen, dass man dort nicht der einzige Tourist ist^^, aber irgendwann ist es einfach too much. Aus diesem Grund haben wir die Tourimeilen so gut es ging gemieden, was man mit dem Fahrrad aber sowieso gerne macht. Ansonsten ist Amsterdam nämlich eine sehr schöne Stadt!

Empfehlungen?

  • Wie bereits erwähnt: Fahrrad ausleihen!
    Damit kommt man hier schnell von A nach B, es ist etwas abenteuerlich und man tut nebenbei noch ein bisschen was für die Bein-Muckies 😉 …einfach drauflos düsen, denn auf diese Weise haben wir viele schöne Plätze entdeckt!
  • Man sollte auch mal die (kostenlosen) Fähren beim Hauptbahnhof nutzen, um die Stadt zu erkunden. Damit gelangt man zum Beispiel zum EYE Filmmuseum oder zur NDSM-Werft, wo man sich prima hinhocken und z.B. den Booten beim Rumschippern zugucken kann
  • Zu den Parks… Soweit ich es nach dem kurzen Ausflug beurteilen kann, fand ich den Vondelpark am schönsten

Und was wurde ershoppt?

  • Natürlich Nagellack
    …den in Deutschland nicht mehr erhältlichen Lack „Fantasy Fire“ von Max Factor
  • Erdnussbutter (= Pindakaas; von mir auch „Kinderkaas“ oder „Rinderkaas“ genannt 😀 )
  • De Ruijter Flocken (die isst man auf Toast mit Butter. Ich bin aber noch nicht zum Ausprobieren gekommen)
  • …ansonsten haben Matthias und ich im Supermarkt (Albert Heijn) eigentlich immer das Gleiche gekauft. Ich hab‘ mich während dieser Woche einmal durch’s Smoothie-Regal probiert und er hat ca. 20 Liter Milch getrunken, die dort wirklich sehr lecker schmeckt. Glückliche Kühe oder so!

So. Das war’s mit meinem kurzen Bericht zu Amsterdam. Bei Fragen könnt ihr mir einfach einen Kommentar hinterlassen. Am Sonntag ging’s dann weiter nach Brügge und darum wird’s dann auch im nächsten Reisebericht-Post gehen! 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.