Nagellack & DIY-Projekte

Ein bisschen Brügge

Ja, der Grund für unsere Reise war tatsächlich der Film „Brügge sehen… und sterben?„. Wir haben ihn angeschaut, dachten uns „Hey, die Stadt sieht schön aus, warum fahren wir nicht da hin?!“ und sind hingefahren. 😀 Und ja, die Stadt ist auch sehr schön. Allerdings hatten wir riiichtig großes Pech mit dem Wetter – es war kalt, stürmisch und es schüttete fast ununterbrochen, worauf wir leider nicht wirklich vorbereitet waren. Da uns unsere Gastgeber aber netterweise einen Schirm bereitgestellt haben, konnten wir die Stadt einigermaßen trocken erkunden.

In der Innenstadt von Brügge sind Schokoladen- oder Spitze-Geschäfte (Matthias: „Häk’ldeck’ng’schäft!“) an jeder Ecke zu finden. Während die Schokoladenspezialitäten verführerisch aussahen, machten die Spitze-Läden einen eher schrulligen Eindruck. Matthias meinte, dass er in Brügge fast nur ältere Leute gesehen habe, was ja nach dem Klischee auch eher zu der Zielgruppe „Spitze-Käufer“ passen würde. Zusammen mit dem oben genannten Filmtitel ist das natürlich eine böööse Feststellung. 😈 …oje. Ich hoffe, es fühlt sich jetzt keiner diskriminiert oder so. Nur a Spaß! Mein Geschmack ist es halt nicht, aber wir waren schließlich auch nicht wegen der Spitze dort. Natürlich haben wir uns mit Schokolade eingedeckt und das Belgische Bier probiert. Apropos Essen und Trinken: Sehr auffällig waren die Speisekarten in Brügge. Abgesehen davon, dass es dort ziemlich teuer ist, gab es überall die gleichen „Snacks“: Toast, Omlette, Spaghetti Bolognese, Lasagne oder irgendwas mit Garnelen. Museen haben wir nicht besucht. Dafür sind wir den Belfried (Turm am Marktplatz) hochgelatscht und waren in der Soundfactory, wo man mit Klängen experimentieren kann. Es gab zum Beispiel einen bunten „Pilz“, auf dem man wild herumdrücken und Melodien „komponieren“ konnte. Die sich natürlich total gut angehört haben! *zwinker zwinker* Hihi, muss jetzt noch darüber lachen. 😀

So. Jetzt gibt’s aber was zu sehen! Wegen dem ständigen Regen war die Kamera zwar nicht so oft im Einsatz, aber für einen kleinen Einblick sollte es reichen… In Brügge sind beispielsweise die Häuserdächer mit ihren „Treppen“ sehr auffällig:

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Noch ein Grund, warum man in Brügge die Soundfactory besuchen sollte: Von der Dachterasse hat man einen super Ausblick auf die Innenstadt! Von dort aus sind auch die folgenden zwei Fotos gemacht worden. Rechts im Bild sieht man die St.-Salvator-Kathedrale und der Turm links ist der Belfried, der am Marktplatz steht und den auch jeder kennt, der den Film gesehen hat.

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Willkommen am Marktplatz! Wie bereits gesagt steht hier der Belfried, auf den man hochlatschen kann (Achtung Touris!) und der sich meiner Meinung nach vom Platz aus gar nicht so leicht unverzerrt fotografieren lässt.

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…und der Marktplatz nachts, bei Regen und mit dem Handy fotografiert:

brügge_marktplatz_instagramIch finde, die Häuser sehen wie eine Kulisse aus.

Und als Letztes zeige ich noch mein Lieblingsfoto:

brügge6

Wir waren ja 3,5 Tage in Brügge und… zwei hätten vermutlich auch gereicht! 😛 Aber gut, wir waren wegen dem schlechten Wetter auch nicht so motiviert uns nach draußen zu begeben, um die Stadt genauestens zu erkunden. An unserem letzten Urlaubstag haben wir dann einen Ausflug in das nicht weit entfernte Blankenberge gemacht. Dort sind jedoch so viele Fotos entstanden, dass ich diesem Ort einen eigenen Beitrag widmen werde.

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