Nagellack & DIY-Projekte

Looper

In ein paar Jahrzehnten sollen Zeitreisen zwar möglich, jedoch streng verboten sein. Nur Kriminelle benutzen um 2070 herum heimlich Zeitmaschinen, um sich ihrer Opfer zu entledigen. Diese werden dann 30 Jahre zurück in die Vergangenheit geschickt, wo sie gegen einen Batzen Silber von Auftragskillern, sogenannten Loopern, beseitigt werden. Joe (Joseph Gordon-Levitt) lebt im Jahre 2042 und ist ein Looper. Wie er das wurde? Nun, er war bereits früh kriminell unterwegs. Ein Mann aus der Zukunft wurde schließlich auf ihn aufmerksam und sah ihn auf die schiefe Bahn geraten. Also drückte er Joe eine Waffe in die Hand und machte ihn zum Auftragskiller. Totale Verbesserung, nicht wahr!? 😉 Doch zurück zur Handlung des Films… Als plötzlich Joe’s älteres Ich (Bruce Willis) aus der Zukunft auftaucht und Joe ihn nicht jobgemäß umlegt, werden beide Joes zu Gejagten der Looper. Während Joe versucht, wieder sein altes Looper-Leben zu bekommen, will seine ältere Ausgabe den sogenannten „Rainmaker“ ausfindig machen und töten, da dieser in der Zukunft Angst und Schrecken verbreiten wird.

Der Film ist gar nicht so einfach zu erklären, weil er relativ komplex ist und ich nicht zu viel spoilern will. Man darf sich jedenfalls auf eine Menge Spannung und Action, Blut und Gewalt, Verfolgungsjagden, Drogenkonsum, futuristische Technik, aber auch etwas Romantik einstellen. Zudem sind mit Schauspielern wie Bruce Willis, Joseph Gordon-Levitt und Emily Blunt einige bekannte Gesichter geboten. Wo wir wiederum bei einer Sache wären, die mich während des Films höchst verwirrt hat. Und zwar schaut Joseph Gordon-Levitt zu Beginn des Films noch nach Joseph Gordon-Levitt aus. Plötzlich dann aber irgendwie anders. (Anm.: Max kann bestätigen, dass ich ihm mehrmals im Kino zugeflüstert habe, dass die unter dem Film den Schauspieler ausgewechselt haben.) Wie ich herausgefunden habe, ist der Hintergrund dazu, dass sie Joseph Gordon-Levitt ordentlich in der Maske hingeschminkt haben, damit er seinem zukünftigen Ich (wir erinnern uns: Bruce Willis!) ähnlicher sieht. Hier ein Vergleich:

Links = „Normalzustand“; Rechts = irgendwie total anders (ich sag nur: „Augenbrauen!“)

„Looper“ ist aufgrund der Zeitsprünge ziemlich komplex. Man muss also aufmerksam sein und zwischendrin auch etwas nachdenken, was bei der durchgehend gebotenen Spannung aber zu schaffen ist. Außerdem hat der Film ein kaum vorhersehbares Ende, was bei Actionfilmen ja sonst eher selten ist. Sowohl von der Story als auch der Umsetzung ist „Looper“ ein gelungener futuristischer Actionstreifen und daher durchaus empfehlenswert. Schaut ihn euch an! Dann erfahrt ihr auch, wieso Looper so heißen, wie sie heißen! 😉

Start: 03.10.2012

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