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Mission: Impossible – Phantom Protokoll

Tom Cruise ist momentan im Kino mal wieder als Mission: Impossible Agent Ethan Hunt unterwegs. Im neuesten und vierten Film mit dem Titelzusatz „Phantom Protokoll“ darf man durchaus gespannt sein, ob eine Fortsetzung der Filmreihe gelungen ist und der umstrittene Tom Cruise als Actionheld Sympathiepunkte sammeln kann.

Man hält den Atem an und die Hände schwitzen ohne Ende, während man beobachtet, wie  der IMF-Superagent Ethan Hunt mit zwei saugnapfartigen Handschuhen im drölfhundersten Stock die Fensterwand eines Wolkenkratzers hochklettert. Sein Leben hängt nur von dieser neuen Technik ab, deren Funktion noch nicht ganz ausgereift scheint. Brenzlige Situationen, die uns derart mitfiebern lassen, ziehen sich durch den ganzen Film. Doch Ethan Hunt und sein Team haben ständig kreative Ideen, um mit technischem Spielzeug, Verkleidungen und eigentlich unmöglichen Aktionen an das gewünschte Ziel zu kommen. Der Auftrag lautet diesmal, einen russischen Bösewicht mit astronomisch hohem IQ zu verfolgen und auszuschalten, da dieser Verrückte aus nicht nachvollziehbaren „Friedensgründen“ mit einer Atombombe die Welt platt machen will.

Erwartungsgemäß läuft bei dieser Mission, die unsere Helden rund um den Globus führt, erst einmal einiges schief. Nachdem der Kreml in die Luft gejagt wird, aktiviert der amerikanische Präsident das Phantom Protokoll und verleugnet damit die IMF, wodurch das Team unter keinen Umständen mehr negativ auffallen darf. Aus den Jägern werden Gejagte. Diverse Auseinandersetzungen mit Schurken und nicht funktionierender Technikkram erschweren den Auftrag erheblich. Doch wie es sich für einen guten Actionhelden gehört, gelingt es Ethan Hunt das „im“ aus der Mission: Impossible zu streichen.

Tom Cruise, der aus der Mission: Impossible Reihe nicht mehr wegzudenken ist, zählt vor allem wegen seinen privaten Schlagzeilen der letzten Jahre nicht gerade zu den beliebtesten Schauspielern. Dass man als Actionheld für gewöhnlich alles kann und weiß, sorgt auch nicht unbedingt für mehr Sympathie und Glaubwürdigkeit. Das Action-Genre bietet optimalen Platz, um sich selber übertrieben gut darzustellen. Tatsächlich lernt man im vierten Teil auch andere, sensiblere Seiten von Ethan Hunt kennen, als es um sein privates Schicksal geht. Außerdem steht die Figur nicht ständig im Mittelpunkt. Hunt legt zwar die gefährlichsten Stunts hin, aber auch sein Team trägt einiges zum Erfolg des Auftrags bei. Der neue Mission: Impossible Film zeigt uns keine durchgehend obercoolen Superhelden, sondern manchmal auch tragische oder besonders lustige Szenen. Zu letzterem trägt vor allem Simon Pegg bei, unter anderem bekannt durch den Film „Hot Fuzz“, der Hunts tollpatschigen Kollegen Benji spielt. Der vierte Teil bietet gute Action, Stunts und Effekte mit zusätzlich etwas mehr Tiefgang als bei vielen anderen Filmen dieses Genres!

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