Nagellack & DIY-Projekte

Schwedäään – Schnee & Hundeschlitten

(Teil I; Teil II – On The Road; Teil III – Icehotel & Abisko; Teil IV – Kuhles Café & Storforsen)

Wieso mussten wir also einen Tag in (der Nähe von) Arvidsjaur vertüdeln?
Wir hatten für den nächsten Tag endlich einen Termin für eine Hundeschlittenfahrt bekommen. Juhu! 🙂 Wer im Winter nach Schweden fährt und eine Hundeschlittenfahrt machen will, der sollte möglichst früh buchen oder gaaanz viel Glück haben, dass noch ein Platz frei ist. Wir hatten Glück und haben bei Wildact einen Platz bekommen – einer Huskyfarm, die einem Paar aus der Schweiz gehört. Morgens um neun ging es mit acht Leuten bzw. Schlitten los. Zwischendrin gab’s auch mal eine Mittagspause, während der wir in einer Mini-Holzhütte saßen und Matthias alle Kekse aufgegessen hat. (hihi) Insgesamt sind wir übrigens fast 40km gefahren. Die Hundeschlittenfahrt war wirklich ein besonderes Highlight unserer Reise. Wir waren umgeben von der tollen Natur, es hat sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch kein einziges Mal vom Schlitten gefallen. Yeah!

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Da wir ja leider schon wieder auf dem Rückweg waren, mussten wir die Zeit umso mehr nutzen, mal nicht im Auto zu sitzen, sondern ein bisschen spazieren zu gehen und Fotos zu machen. Die folgenden Bilder sind zum Beispiel in Porjus entstanden:

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Wo diese Fotos aufgenommen wurden, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr… Ich war auf jeden Fall sehr fasziniert von den komischen „Fusseln“, die an den Bäumen hingen.^^

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…und schon wieder Fussel an den Bäumen! 😀 Da waren wir übrigens im Hamra Nationalpark. Dank Tiefschnee sind wir dort allerdings nur ’nen Kilometer „gewandert“.

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Rentiere haben wir auch gesehen. Nur keine Elche, was uns schon ein wenig enttäuscht hat. Wir vermuten, dass es gar keine Elche in Schweden gibt.^^ …aber wie gesagt: Rentiere haben wir gesehen! Dieses Exemplar zum Beispiel leckte genüsslich die Straße ab und zeigte sich völlig unbeeindruckt von unserer Karre, als wir uns näherten. Erst als es angehupt wurde, trottete es langsam zu seinen Kollegen.

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Und hier war es schon etwas dunkler. Ich weiß noch ganz genau, wann dieses Foto aufgenommen wurde. Kurz davor hat der Matthias nämlich seinen Defender im Straßengraben versenkt. Eine ähnliche Situation hatten wir bereits ein paar Tage zuvor, als wir etwas abseits der Straße halten wollten und das Auto plötzlich im Schnee einsank. Da kamen wir noch problemlos raus. Als Matthias an diesem Tag das Auto wenden wollte, sprach sein Tetal (also ich^^): „Gell, und nicht wieder wie neulich zu weit über den Rand fahren!“ …wenige Sekunden später steckten wir im Tiefschnee fest, weil es neben der Straße einen Meter runter ging. Ups. 😛 Nach einer halben Stunde Schaufelarbeit war das Auto jedoch wieder freigelegt. Und: Allrad sei Dank!
Wieso wir eigentlich wenden wollten? Wir waren auf der Suche nach einem Rastplatz, um uns ein exquisites Mahl (Nudeln mit Soß‘) zu kochen, und hatten die falsche Abzweigung genommen. Etwas später sind wir dann tatsächlich bei einem Rastplatz gelandet, der ganz nett bei einem Flüsschen mit einem Brückchen und vielen Bäumchen lag:

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