Nagellack & DIY-Projekte

Sommer in Orange

So. Ich hab mir jetzt vorgenommen, öfters Filme aus der Sneak Preview vorzustellen.
Ich geh‘ ja eh jede Woche…

Diesen Montag lief die deutsche Komödie „Sommer in Orange“.
Offizieller Kinostart ist in Deutschland am 18. August.

Der Film handelt von einer Gruppe Bhagwan-Anhängern, die auf einem geerbten Bauernhof in Bayern ein Therapiezentrum aufbauen wollen.
Von ihrer Kommune in Berlin ziehen sie in das Kaff Talbichl. Dass man im erzkatholischen Bayern mit der starken Auslebung von spirituellen Riten eher weniger gut ankommt, dürfte klar sein. Es prallen einfach zwei Welten aufeinander. So werden die orange gekleideten „Neuen“ teilweise sogar für Terroristen und Kriminelle gehalten.
Lili und Fabian sind die einzigen Kinder dieser Gruppe und haben es nicht leicht Anschluss in der Dorfgemeinschaft zu finden. Ihre Mutter Amrita ist so sehr mit ihrer Selbstfindung beschäftigt, dass sie gar nicht merkt, wie sehr vor allem Lili dieser Umstand bedrückt. Lili schämt sich für die Gruppe und versucht sich immer mehr den Dorfbewohnern anzupassen. Sie tauscht ihre orangen Klamotten gegen traditionelle bayrische Kleider ein und tritt in einen Verein ein, um beim Dorffest mitmachen zu können.
Neben Lilis Problemen kommt noch das Chaos innerhalb der Gruppe dazu. Nicht jeder scheint ein echter Veggie zu sein oder polygam leben zu wollen. So gibt es neben dem Stress mit den Dorfbewohnern einige Eifersuchteleien, z.B. als Amrita den Bhagwan-Vertrauten Prem Bramana anschleppt oder eine andere aus der Kommune den Postboten vernascht.

„Sommer in Orange“ ist meiner Meinung nach ein klischeegeladener Film mit überspitzt dargestellten Charakteren. Doch genau dieses Übertriebene ist witzig. Ich finde den Film sehr gelungen.

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