Nagellack & DIY-Projekte

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Dressed La robe #2

Ich habe mir wirklich schon einige Jahre ein Kleid in khaki oder olivgrün gewünscht. Leider habe ich nie eins gefunden, das meinen Vorstellungen von Stoffqualität und Schnitt entsprach. Gut, dass man beim Selbernähen beides nach seinen Wünschen aussuchen kann.

Da ich mit meinem ersten Kleid nach dem Schnitt „La robe“ von Deer & Doe so zufrieden bin, habe ich wieder diesen Schnitt gewählt.

Hier seht ihr das Kleid komplett gestyled mit meinem Hipster Shawl (Anleitung; Joji Locatelli, Wolle: Fru Valborg), der hier auf dem Blog jetzt übrigens auch Premiere hat, obwohl ich ihn schon vor 1,5 Jahren gestrickt habe.

Eigentlich ist der Schnitt für unelastische Stoffe gedacht, aber ich habe Jersey verwendet. Mein Stoffverbrauch lag bei ca. 1,5m (Stoffbreite ebenfalls ca. 1,5m) und ich habe das Rockteil ca. 5cm gekürzt. Außerdem wurde dieses Mal Größe 36 zugeschnitten.

Wie bereits beim grauen Exemplar habe ich auch hier die Ärmel enger genäht und die Nahtzugabe von den Ärmeln an das Oberteil genäht.

Mir gefällt diese kürzere Version vom Kleid auch supergut und ich bin sehr glücklich, dass endlich ein Kleid in dieser Farbe bei mir wohnt. Ich habe es schon ein paar Mal getragen und es ist sooo gemütlich und praktisch!


Dressed La robe #1

Als ich vor ein paar Wochen meine Freundin Elke im Atelier besucht habe, lagen Stoffproben von Lebenskleidung auf ihrem Schreibtisch. Diese mussten natürlich sofort ausgiebig von mir befühlt werden und ich habe mich schwer in den Lyocell Sweat in der Farbe „Dove Grey“ verliebt, der eine ganz tolle Haptik hat und auf der Rückseite suuuperweich ist (ungefähr so weich wie ein Maulwurfbaby!). 😍

Ich wusste sofort, dass ich daraus ein Kleid nähen möchte. Ich habe mich für den Schnitt „La robe“ aus dem E-Book „Dressed“ von Deer & Doe entschieden, da dieser auch für nicht-elastische Stoffe geeignet ist.

Hier seht ihr das Kleid komplett gestyled. Der Cardigan aus der Wolle meiner Lieblingshandfärberin Petra (Fru Valborg) passt perfekt dazu. 💕

Ich hatte 2m von dem Stoff bestellt und es waren danach über 50cm davon übrig. Mit 1,80m liegt der Stoff sehr breit. Ich habe Größe 38 zugeschnitten, musste dann aber die Ärmel deutlich enger machen.

Den Ausschnitt habe ich ohne Beleg gearbeitet, sondern die Kante einfach zweimal umgeklappt und abgesteppt. Bei den Ärmeln habe ich die Nahtzugabe an das Oberteil genäht, damit diese fixiert ist.

Ich habe das Kleid noch in khaki genäht. Das zeige ich dann im nächsten Post.

Wie gefällt euch der lässige Schnitt? Ich fühle mich in dem Kleid auf jeden Fall mega wohl. Es ist sehr gemütlich und Kleider mit Taschen sind bekanntlich eh die besten. 😉


Bruyère Blusenkleid

Wir haben den gestrigen nicht-ganz-so-kalten Novembertag genutzt und noch schnell Fotos von meinem ärmellosen Blusenkleid gemacht, das ich vor ein paar Wochen genäht habe.

Das Schnittmuster ist das „Bruyère Shirt“ von Deer&Doe. Die Anleitung dazu gibt es auf Französisch und Englisch. Ich habe dieses Jahr mehrere Kleidungsstücke nach Deer&Doe Schnitten genäht und möchte diese nach und nach hier vorstellen. Den Anfang macht wie gesagt dieses coole Blusenkleid. Der Stoff dazu ist von Merchant & Mills, heißt „Alaskan Snow Indian Cotton“ und ist nur 114cm breit. Daher brauchte ich zwei Meter davon.

Ich trage normalerweise 34/36 und habe hier Größe 38 genäht, damit es gemütlich an der Taille passt und nicht spannt. Den unteren Teil habe ich um ein paar Zentimeter verlängert, damit das Ganze auch mit Leggings getragen werden kann. Obenrum wurde das Oberteil etwas enger genäht als vom Schnitt vorgesehen.

Das Kleid wird vorne zugeknöpft. Dafür habe ich die Knopflöcher fünf Stunden lang per Hand genäht. Slow Fashion und so. 😉 Eine Knopfloch-Automatik wäre schon echt schön gewesen, aber ich habe es ja auch so hinbekommen. Hat nur eeetwas länger gedauert. Also so ein ganz kleines Bisschen.

Das Blusenkleid war jetzt nicht unbedingt supereinfach zu nähen. Besonders die Knopfleisten waren etwas kompliziert. Zum Glück hatte ich etwas Hilfe von meiner lieben Freundin Elke Burmeister, die mir den Ablauf erklärt hat. Grundsätzlich finde ich die Anleitungen von Deer&Doe aber super verständlich.

Da ich nicht genügend Stoff für lange Ärmel hatte, habe ich zuerst kurze Puffärmelchen drangenäht. Allerdings haben mich diese ziemlich in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt, da der Stoff nicht dehnbar ist und es dadurch am Rücken gespannt hat. Also wurden die Ärmel wieder rausgetrennt und durch Schrägband ersetzt. Zum Glück hatte ich noch ausreichend große Stoffreste dafür aufgehoben.

Hier sieht man einen Vergleich der beiden Ärmelvarianten: