Nagellack & DIY-Projekte

Posts tagged “Mode

Ashes

Aktuell findet in der Ravelry Gruppe von Isabell Kraemer zum sechsten Mal der alljährliche „take your pick KAL“ statt. In diesem Rahmen hat man drei Monate Zeit (bis Mitte Dezember), um seine Projekte fertigzustellen. Auch WIPs sind willkommen. Das hat mich echt motiviert, endlich den Ashes Pullover zu stricken, wofür ich bereits vor zwei Jahren die Anleitung gekauft habe.

Nach einem zunächst holprigen Start mit etwas zu dünner Wolle habe ich schließlich ein passendes Garn in meinem Wollvorat gefunden und nach drei Wochen Strickzeit dieses neue Lieblingsteil fertiggestellt:

Verwendet habe ich dafür drei Stränge Madelinetosh TML in der Farbe „Dead Calm“. Dabei handelt es sich um ein leicht bläuliches Grau mit sehr dezenten grünen und orangen Speckles. Für den body habe ich genau zwei Stränge verbraucht. Da ein Strang kaum und der andere hingegen zur Hälfte stark gesprenkelt war, habe ich mit zwei Knäueln gleichzeitig gestrickt, um den farblichen Übergang fließend zu gestalten. Der Strang, den ich für die Ärmel verwendet habe, war zum Glück einigermaßen gleichmäßig gefärbt.

Glatt rechts gestrickte Pullover haben ja den Ruf, beim Stricken irgendwann etwas langweilig zu werden. Das war hier absolut nicht der Fall, da der Pulli von oben nach unten immer schmaler wird und die Abnahmen an den Seiten interessant gestaltet sind. So hat man alle paar Reihen eine Abnahmerunde, was mich beim glatt-rechts-Stricken immer bei Laune hält („Noch drei Reihen bis zur nächsten Abnahmerunde“, „Nur noch drei Abnahmen“…). Vielleicht geht es euch ja genauso?! 😉

Es handelt sich hierbei übrigens um einen VoKuHiLa-Pulli… Der Rücken ist etwas länger, was mir richtig gut gefällt, weil ich es gar nicht mag, wenn meine Nieren frei liegen. 😉 Außerdem sieht es ziemlich cool aus. Generell ist der Schnitt ziemlich lässig. Die etwas enger anliegenderen Ärmel verhindern jedoch, dass er insgesamt zu sackig aussieht. Ich habe die Ärmel etwas länger gestrickt, damit das Ganze zusammenpasst.

Damit sich die Bündchen nicht einrollen, bin ich von der Anleitung abgewichen und habe ein 1×1 Bündchen gestrickt. Wie ich hier genau vorgegangen bin, könnt ihr auf meiner Ravelry-Projektseite nachlesen. Dort findet man übrigens auch noch weitere Fotos von dem Pulli.

Zu guter Letzt möchte ich noch auf die schöne Schulterpartie hinweisen. Ich habe die Schultermaschen direkt in den Ärmel überfließen lassen. Das fällt auf dem ersten Blick vermutlich nicht auf, deswegen wollte ich kurz darauf hinweisen. In mir steckt halt doch eine kleine Perfektionistin… 😀


Yume

Vor einigen Wochen habe ich ein Oberteil fertiggestellt, das schon länger auf meiner Wunschliste stand. Nachdem meine Mama sich Anfang des Jahres nach dieser Anleitung einen wunderschönen currygelben Pullover gestrickt hat, wollte ich auch unbedingt einen stricken. 😀 Ich habe mich für die sommerliche Variante mit kurzen Ärmeln entschieden.

Das Design ist von Isabell Kraemer und heißt „Yume„. Ich habe die Garne verwendet, die von der Designerin vorgeschlagen wurden: Ito Shio (Merino; Farbe „Balsam“) und Ito Gima 8.5 (Baumwolle, Farbe „Chestnut“).

Meine Farbzusammenstellung ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber ich finde sie cool, da das Oberteil in jedem Licht ein bisschen anders aussieht. 🙂

Ich bin 1:1 der Anleitung gefolgt und habe nichts abgeändert. Das Lacemuster und die verkürzten Reihen sorgen dafür, dass sich das erste Drittel etwas abwechslungsreich strickt. Der Rest wird glatt rechts mit seitlichen „Fake-Nähten“ gearbeitet und eignet sich damit super als Projekt für den Stricktreff oder die Mittagspause. Ich habe das Oberteil in den letzten Wochen schon mehrmals getragen und mag es wirklich sehr gerne. 💙


Streifenjäckchen für den Kreativ-Wettbewerb

Die liebe Susanne vom Maschenwerk in Landsberg am Lech hat einen Kreativwettbewerb ausgerufen [unbeauftragte Werbung]. Vom 14. August bis zur langen Kunstnacht am 14. September werden die eingereichten Exponate dort ausgestellt und können von den Besuchern bewertet werden. Mitmachen konnte jeder – die einzige Voraussetzung war, dass die Wolle für das Projekt im Maschenwerk gekauft wurde. Susanne hat wirklich eine tolle Auswahl an Wolle! Da war es gar nicht so leicht, sich zu entscheiden…

Meinen Lieblingspullover Menhir und mein Summer Shirt habe ich bereits mit Wolle aus ihrem Laden gestrickt, aber etwas Einfarbiges war mir dann irgendwie nicht kreativ genug. 😁 Also habe ich meine eigene farbliche Komfortzone verlassen und dabei ein Strickjäckchen produziert, mit dem ich mehr als zufrieden bin. 😍

Die Anleitung für dieses Jäckchen heißt „marsa alam“ und stammt aus der Feder von Isabell Kraemer. Verwendet habe ich dafür das Garn „Coast Uld Bomuld“ von Holst in den Farben „Marsh“ (blau; 3 Knäuel) und  „Asparagus“ (ocker, 2 Knäuel). Der Faden wird doppelt gehalten, also habe ich ein Fadenende aus der Mitte des cakes und eins von außen zusammengefasst.

Die Knöpfe habe ich mit dunkelrotem Faden angenäht. Knöpfe tragen einfach SO viel zum Gesamtbild eines Strickjäckchens bei und ich bin echt happy mit meiner Wahl.

Da ich das Projekt irgendwann um Mitternacht angefangen habe und wohl nicht mehr ganz wach war, habe ich die Größen etwas durcheinander gebracht. Ich habe die Maschenanzahl für Größe S angeschlagen, aber dann die Schultern für Größe XS gestrickt. Folglich haben für den Ausschnitt bzw. das Vorderteil auf jeder Seite zwei Maschen gefehlt. Das habe ich ausgebügelt, indem ich zwei weitere Zunahmerunden gestrickt habe. Dadurch wurde mein Ausschnitt minimal größer, was mir sehr gut gefällt. 👍 Meine Projektnotizen dazu findet ihr wie immer auf meiner Ravelry-Seite.


Summer & Linen

Im Wollladen meines Vertrauens, dem Maschenwerk in Landsberg am Lech (unbeauftragte Werbung 😉 ), habe ich vor einiger Zeit ein Leinengarn in einem tollen Olivgrün gesehen. Da sich Leinen perfekt für Sommeroberteile eignet, durften ein paar Stränge „Studio Linen“ von Erika Knight bei mir einziehen… Dabei handelt es sich um ein Garn aus 85% Viskose (aus recyceltem Leinen) und 15% Leinen.

Gestrickt habe ich daraus das „Summer„-Top von Ankestrick in der Größe XS. Beim Tragen wird das Leinengestrick um einiges länger – so ist daraus ein lässiges Sommershirt geworden. Verbraucht habe ich knapp sechs Stränge. ☀️

Die Anleitung gibt eigentlich vor, die Bündchen zweifarbig zu stricken. Da man von der Kontrastfarbe wirklich nur sehr wenig benötigt, habe ich mir dieses Extra gespart. Für die Ärmel und den Abschluss vom body habe ich 1×1 Bündchen gewählt.

Den Ausschnitt habe ich folgendermaßen gearbeitet: nach dem Aufnehmen der Maschen eine Reihe links, in der nächsten Reihe „1 Umschlag / 2 zusammenstricken“ (bzw. engl.: „yo / k2tog“) bis Ende, wieder eine Reihe links und dann rechts abketten.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und meinen Modifikationen der Anleitung. Das Garn ließ sich gut verstricken und das Shirt trägt sich sehr angenehm. 🙂


Teststrick: Winston Cardigan

Als die liebe Rililie vor ein paar Wochen die ersten Fotos von ihrem Winston Cardigan veröffentlicht hat, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Schnitt und die verwendeten Farben… große Liebe! 🖤 So habe ich mich auch wieder total gefreut, ihr neuestes Werk teststricken* zu dürfen. 🥰

Da ich aufgrund unseres Schottland-Urlaubs etwas weniger Zeit für den Teststrick hatte, habe ich nicht die Original-Wolle bestellt (Victoria von Ovelha Negra; aus Portugal), sondern Wolle aus meinem Vorrat verwendet bzw. selber gefärbt. Dabei habe ich ähnliche Farben wie Rililie verwendet, nur bei den Grau-Tönen wurde es etwas dunkler.

Meine Maschenprobe passt leider nicht 100%-ig, weswegen ich z.B. ein paar Reihen mehr gestrickt habe. Bei etwas mehr Zeit hätte ich vermutlich die Original-Wolle gewählt, aber andererseits hat es mir total viel Spaß gemacht, meine eigenen Farben zu färben.

Die schwarze Wolle ist von LITLG und heißt „Night“. Davon habe ich fast zwei komplette Stränge verbraucht – 5g blieben übrig. Den Rest habe ich gefärbt und dabei eine Qualität verwendet, die die gleiche Lauflänge (366m/100g) hat. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein einfädiges Garn.

Man braucht von den Kontrastfarben nur sehr wenig: für C1, C3 und C4 nur jeweils zwischen 5-10g. Nur von C2 habe ich etwas mehr als 40g verstrickt. Den genauen Verbrauch habe ich in meinen Projektnotizen auf Ravelry festgehalten. Der Vorteil am Selberfärben war hier übrigens auch, dass ich einen 100g-Strang vor dem Färben in kleinere Stränge zerteilen konnte und dadurch später nur wenig von den einzelnen Farben übrig geblieben ist.

Um das Streifenmuster zu kreieren, werden zwei verschiedene Nadelstärken verwendet (2mm & 4,5mm), was einen ziemlich coolen Effekt erzeugt.
Das mehrfarbige Muster bringt jedoch mit sich, dass man einige Fäden vernähen muss. Damit habe ich mir sehr gut am Flughafen von Edinburgh die Zeit vertreiben können. 😉

Die Abnahmen beim Ärmelbündchen finde ich ungewöhnlich und SO cool – guckt mal näher hin! Es ergeben sich zwei Dreiecke, einmal mit linken, einmal mit rechten Maschen.

Ein weiteres tolles Detail ist, dass die Abnahmen am body bei der abgerundeten Ecke zusammenlaufen.
Beim ribbing werden Zunahmen an der soeben erwähnten Rundung gestrickt und verkürzte Reihen.

Auch für das Abketten hat sich Rililie etwas einfallen lassen, das ich zuvor noch nie gemacht habe: Man kettet mit doppelt gehaltenem Faden ab und teilweise auch mit Zunahmen.

Rililie hat es mal wieder geschafft, eine geniale & anspruchsvolle Anleitung zu schreiben, bei der ich viele neue Techniken kennenlernen durfte. Kein „mindless“-Projekt, sondern wirklich etwas Besonderes! Das Design ist von der ersten bis zur letzten Masche spannend zu stricken. Ich kann die Anleitung auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr eine kleine Herausforderung braucht und etwas dazulernen wollt. 🤓 👍 Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und das Ergebnis ist echt supercool!

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.


Teststrick: Niamh

Während wir in Schottland im Urlaub waren, hat die Designerin Isabell Kraemer ihr neuestes Werk auf Ravelry veröffentlicht: Niamh. Ich durfte die Anleitung für den Pullover teststricken* und habe dafür – wie bereits für meinen Mariechen Cardigan (ebenfalls von Isabell Kraemer) –  handgefärbte Wolle von Fru Valborg verwendet.

Ich habe die Größe S/36 gestrickt, da mir der oversized-Look auf Isabells Fotos so gut gefallen hat. Normalerweise passt mir Größe 34. Dadurch habe ich unter den Armen etwas mehr Luft, was ich bei Wollpullis ganz angenehm finde. XS hätte mir bestimmt ebenfalls gut gepasst und würde ich vermutlich auch wählen, wenn ich das Design noch einmal stricken sollte.

Verbraucht habe ich 278g der Qualität „Tweedy Fingering“ in der Farbe „Ash“. Die Wolle hat weiße, braune und schwarze Tweed-Flocken, die einen tollen Effekt erzeugen, der meiner Meinung nach echt gut zu dem Design passt. Die Idee, dass ich eine Bluse unter dem Pullover anziehen könnte, habe ich mir von der Designerin abgeschaut. 😉

Die Anleitung ist gut verständlich. Der Schnitt ist ziemlich simpel, aber das Design brilliert mit einigen tollen Details. Zum einen wären da die fake-Nähte an Ausschnitt, Ärmeln und den Seiten zu erwähnen…

… und zum anderen das tolle Muster beim Bündchen, das dem Pullover das gewisse Etwas verleiht. 🖤

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


Teststrick: Mariechen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich bei Fru Valborg aus Schweden Wolle bestellt. Darunter befanden sich sechs Stränge Squishy Merino DK in der Farbe „Drifting“. Das Projekt, das ich ursprünglich damit stricken wollte, habe ich verworfen, ein weiteres damit aufgetrennt. Dann wurde ich im Februar auf Instagram auf einen superschönen Cardigan aufmerksam…

Die deutsche Designerin Isabell Kraemer hat für ihr neues Cardigan-Design „Mariechen“ TeststrickerInnen gesucht und mir war sofort klar, dass ich dafür unbedingt die erwähnte Wolle verwenden möchte. Ich freue mich total, dass Isabell und ihre Kollegin Janine mich als Teststrickerin* ausgewählt haben!

Ich trage obenrum Größe 34 und habe mich entschieden, XS zu stricken. Gute Wahl, denn nach dem Waschen und Spannen wurde die Strickjacke nochmal etwas weiter und passt wirklich perfekt! Ich bin total glücklich mit dem Ergebnis! 💕 Verwendet habe ich insgesamt 420g. Genaue Infos gibt es wie immer in meinen Projektnotizen nachzulesen.

Die Anleitung von Isabell Kraemer kann ich absolut empfehlen. Sie ist sehr verständlich geschrieben, das Muster ist schnell eingeprägt und es hat total Spaß gemacht, den Cardigan zu stricken. 👍

Hier sieht man das Muster nochmal genauer… Es gibt kleine Zöpfchen, Lace und eine Partie im Perlmuster. Die Wolle hat feine schwarze und orange Speckles, das macht das Ganze auch nochmal lebendiger. Aus den restlichen zwei Strängen habe ich übrigens einen Schal gestrickt. Den zeige ich aber ein anderes Mal… 😉

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


beccs

Man könnte fast meinen, ich bin eine wandelnde Strickmaschine, denn ich habe schon wieder ein Oberteil fertig! 😀 Tatsächlich hatte ich mir für dieses Teil (aus privaten Gründen) einen festen Termin gesetzt, an dem ich es unbedingt fertig haben wollte. Zum Glück wird das Jäckchen mit Nadelstärke 5 gestrickt und ist daher schnell gewachsen.

Gestrickt habe ich den „beccs“ Cardigan von Isabell Krämer. Die Anleitung ist zwar leicht verständlich, aber ich bin leider überhaupt kein Fan von der verwendeten Schriftart „Courier New“ (finde sie unübersichtlich). Die Wolle ist mal wieder von Malabrigo – und zwar die neue Qualität Washted in der Farbe „Plomo“. Verbraucht habe ich etwas mehr als 4,5 Knäuel.

Die Wolle ist weich und kuschelig, allerdings wärmt sie nicht so gut. Liegt vermutlich am superwash. Trotzdem bin ich voll zufrieden mit dem Jäckchen. Es hat auch sehr Spaß gemacht, es zu stricken. 🙂


Menhir

Ich arbeite fleißig weiter an meiner Herbst- und Wintergarderobe und so ist mir kürzlich ein Oversize-Pullover von den Nadeln gehüpft. Das Design stand schon lange auf meiner To-Knit-Liste und heißt Menhir.

Bis auf „Tubular Cast On“ und „Tubular Sewn Bind Off“ ist die Anleitung sehr einfach. Der Pullover wird ohne Taillierung von unten hochgestrickt. Die Ärmel habe ich etwas weiter gearbeitet, damit sie besser zum Rest passen. Ich habe den Pullover nun schon ein paarmal ausgeführt und kann daher sagen: Ich bin sehr froh über dieses gemütliche Teil! 🙂

Als ich im September zu Besuch in Landsberg am Lech war, habe ich dort im Maschenwerk neun Stränge einer frisch erschienenen Wollqualität mitgenommen, nämlich „HanfWerk“ von Schoppel. Wie der Name sagt, sind neben Merinowolle auch 10% Hanf enthalten. Das Garn ließ sich schnell verstricken und fühlt sich angenehm auf der Haut an.

Von meinen neun Knäueln ist übrigens nur ein wiiinziger Rest (ca. 2g) übrig geblieben. Das hat mir zum Ende hin ein bisschen Herzklopfen bereitet, aber die Wolle hat schließlich ausgereicht. Genauer dokumentiert habe ich das Ganze auf meiner Ravelry-Projektseite.

Ein paar Detailaufnahmen habe ich natürlich auch noch. Oben sieht man die Ausschnittformung gut, auf den beiden unteren Fotos die Schulternaht und die Bündchen.

„Tubular Cast On“ & “ Tubular Bind Off“ sind zwar sehr aufwändig, aber die Bündchen sehen dadurch echt schön aus! 😉


Grün-blauer Schal für Mama

Über den Sommer habe ich an einem Geburtstagsgeschenk für meine Mama gearbeitet. Da sie letzte Woche Geburtstag hatte, kann ich es nun hier zeigen. 🙂

Gestrickt habe ich für sie einen bunten asymmetrischen Dreiecksschal. Die Anleitung heißt „Samen“ und stammt aus der Feder von Stephen West.

Verwendet habe ich dafür fünf Knäuel Malabrigo Lace in den Farben Olive, Hojas, Paris Night, Emerald und Lettuce. Wie viel ich davon genau verbraucht habe, habe ich auf meiner Ravelry-Projektseite festgehalten. Die Wolle ist superweich und trägt sich höchst angenehm. Die Flauschigkeit war beim Stricken allerdings etwas von Nachteil, da der Faden etwas bremsig auf der Haut war. Aber gut, ich habe ja wie gesagt im Sommer damit gestrickt… 😉

Meine Mama ist übrigens dunkelblond und hat strahlend blaue Augen. Die Farben vom Schal stehen ihr wirklich gut und sie hat sich sehr über ihr Geschenk gefreut, was mich sehr glücklich macht. 💕


Featherweight Cardi

Ich freue mich riesig, dass jetzt endlich die Temperaturen gekommen sind, um meine selbstgestrickte Kleidung zu tragen! Für die Übergangszeit bestens geeignet ist zum Beispiel mein Featherweight Cardigan, den ich vor Kurzem fertiggestellt habe.

Verwendet habe ich von FruValborg das handgefärbte Garn Merino Classic in den Farben „Cobblestone“ und „Onodrim“. Für den Cardigan habe ich insgesamt 270g verbraucht – daher der Name „Featherweight“.

Ein paar Detailaufnahmen gibt’s auch…

Den Kragen habe ich glatt rechts gestrickt, dadurch rollt er sich etwas ein. Die vorletzte Reihe vor dem Abketten habe ich links gestickt (bzw. in der Rückreihe rechts), die nächste (Hin-)Reihe (ebenfalls) rechts und dann in der Rückreihe abgekettet. Das Abketten habe ich so gemacht: 1M rechts, *1M rechts, mit der linken Nadel in die zwei Maschen auf der rechten Nadel einstechen, beide Maschen verschränkt rechts abstricken* (*wiederholen, bis alle Maschen abgekettet sind).

Die Bündchen wurden im 1r1l-Muster gestrickt und mit „Jeny’s Surprisingly Stretchy Bind Off“ (findet man z.B. auf Youtube) abgekettet.


Zweig

Sommer bedeutet unter anderem: Stricken für die kältere Jahreszeit. 😀
So habe ich vor Kurzem einen neuen Pullover fertiggestellt, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. (*Hier* geht’s zu meiner Ravelry Projektseite!) Das Pattern stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich kann verstehen, dass einige Strickerinnen mehrere Exemplare davon haben möchten. Man kann einfach super Farben kombinieren! Trotzdem bin ich erstmal bei einer unauffälligen Kombi geblieben:

Bei der Anleitung handelt es sich um den „Zweig“ Pullover von Caitlin Hunter / Boylandknitworks. Das Projekt war auf jeden Fall sehr abwechslungsreich und das Lace-Muster sieht komplizierter aus als es ist. (Da musste ich mich bei meinem Jolie Pullover mehr konzentrieren!) Das Muster mit den vielen Kreuzchen habe ich leicht abgewandelt, damit es schneller zu stricken ist. Statt C2F habe ich CL gearbeitet und statt C2B CR – also „crossing stitches“. Der Unterschied fällt kaum auf! Ich finde, dass das X-Muster dem grauen Part eine interessante Struktur gibt und beim Stricken mehr Spaß macht als glatt rechts.

Bei der verwendeten Wolle handelt es sich um handgefärbtes Dochtgarn (Merinowolle, 366m/100g). Die dunkelgraue Wolle ist „Vanilleschote“ von Frida Fuchs. Davon habe ich nur etwa 2,5 Stränge gebraucht. Die Kontrastfarbe ist von FruValborg aus Schweden und heißt „Oaklake“. Davon habe ich auch nur knapp einen halben Strang verwendet. Von der FruValborg Wolle bin ich besonders begeistert. Sie ist schön weich und wirklich toll gefärbt.

Schade, dass es zum Tragen momentan noch zu warm ist. 😉 Vielen Dank geht an meinen Freund, der mich darin fotografiert hat, und eine Wolke, die kurz für das passende Licht gesorgt hat. Ob ich mir noch einen Zweig stricke, kann ich noch nicht sagen, da genug andere Projekte auf meiner Wunschliste stehen. Ausschließen würde ich es aber nicht.


Grey Milkshake

Während die Fäden an meinem Jolie Sweater darauf gewartet haben vernäht zu werden, habe ich den Milkshake Cardigan von Joji Locatelli angeschlagen. Ein tolles Basic! Ich wollte ihn unbedingt in Grau stricken – meine Mama hat mich etwas mit der Farbe angesteckt. 😉

Verwendet habe ich vier Knäuel Madelinetosh Tosh DK in der Farbe „Dr Zhivagos Sky“ – ein bläuliches Grau, das ich sehr schick finde. 💙 Der Cardigan war dank „glatt rechts gestrickt“ wirklich schnell fertig. Inzwischen habe ich mich sogar etwas mit dem Ärmel stricken angefreundet… 😀

Ich habe auch bei diesem Projekt wieder einiges dazulernen können: Eingesetzte Ärmel mit verkürzten Reihen, das kannte ich vorher noch nicht. Der Sparkle Cardigan von Joji hat übrigens die gleiche Konstruktion. Dieser darf bestimmt auch irgendwann auf die Nadeln. Für das aktuelle Wetter ist der Milkshake nämlich etwas zu wärmend (für die kalte Wohnung aber perfekt). 😉

Man beachte das Baumgesicht im Hintergrund! 😀

Die passenden Knöpfe habe ich dann auch noch gefunden:


Jolie

Jolie“ – die Anleitung von Paula Wiśniewska für diesen schönen Pullover musste ich einfach nachstricken! 💕
Das schicke Teil ist bereits seit einem Monat fertig, aber ich habe kürzlich erst die Fäden vernäht. Warum das so ist, erfahrt ihr gleich… 😉

Ich hatte bereits drei Stränge Malabrigo Arroyo in der Farbe „Chircas“ zuhause. Für den Lace-Teil und die Bündchen habe ich von Rosy Green Cheeky Merino Joy noch die Farbe „Schatztruhe“ dazugeshoppt. Meiner Meinung nach passen die beiden Farben echt wahnsinnig gut zusammen! 🙂 Die drei Stränge Malabrigo waren jedoch so unterschiedlich gefärbt, dass ich mit drei Knäueln gleichzeitig stricken musste: An zwei Stellen am Rücken habe ich dann immer das Knäuel gewechselt (einen überaus hilfreichen Blogbeitrag dazu findet ihr bei Lanade). Ein bisschen Color Pooling ließ sich trotzdem nicht vermeiden, sieht aber irgendwie auch ganz cool aus. 😉 Dafür hatte ich am Ende wegen der ganzen Abwechselei über 30 Fäden zu vernähen… Oweia!

Die Anleitung ist super geschrieben, beim Lacemuster muss man sich aber echt konzentrieren, damit man keinen Fehler reinhaut (was mir eventuell ein paar Mal passiert ist *hüstel* 😀 ). Meine Notizen zu diesem Projekt und noch mehr Fotos findet ihr *hier* auf Ravelry.


Finally „Still Light“

Im August 2017 habe ich dieses Projekt angefangen und nun eeendlich fertiggestellt: Meine „Still Light Tunic“. Mit 3mm-Nadeln und eher „bremsigem“ Garn (mehr dazu gleich) habe ich ehrlich gesagt nicht gerne daran gearbeitet. Letztendlich habe ich mich doch noch durchgekämpft. Umso glücklicher bin ich jetzt mit dem Ergebnis – ich liebe einfach lange Oberteile mit Taschen! 💙

Verwendet habe ich dafür die Holst Supersoft (bzw. Superkratz) in den Farben „Oxford“ und „Tobacco“ (der Name passt perfekt!). Das Garn enthielt noch das Spinnöl und glitt deswegen nicht schön über die Finger. Außerdem musste ich beim Stricken immer genau hingucken, weil ich sich das Garn gerne mal spaltet. Bäh!

Nachdem die „Still Light“ dann fertig war, habe ich ihr erst einmal eine Rosskur verpasst, um das Spinnöl rauszuwaschen (gesehen auf dem Blog „Feierabendfrickeleien„). Dafür braucht man einen sehr großen Topf oder eine Wanne, gibt kochendes Wasser und Spüli hinein und lässt das Strickstück darin einsinken. Das Ganze auf keinen Fall bewegen und am besten über Nacht abkühlen lassen. Danach normal waschen. Diese Prozedur hat die Wolle auf jeden Fall weicher und fluffiger gemacht, aber nicht kuschelig weich. 😉 Es gibt wohl viele Fans dieses Garns, ich werde es jedoch nicht mehr verstricken. Mich kratzt es zum Glück nur etwas an den Schultern, sonst bin ich wirklich überglücklich mit dem Teil. 🙂

Zur Anleitung kann ich noch sagen, dass sie gut geschrieben ist. Das kleine Detail im Nacken gefällt mir sehr gut. Zu beachten ist jedoch, dass das Ganze etwas größer ausfällt. Ich habe Größe XS gestrickt und das war eine gute Entscheidung. Die „Still Light Tunic“ sitzt auf jeden Fall gemütlich! 🙂


Carabe

Es trifft sich schon ganz gut, wenn einem pünktlich zum Kälteeinbruch eine Strickjacke von den Nadeln gehüpft ist! 😀 Gestrickt habe ich das Design „Carabe“ in Schwarz und einem gräulichem Aubergine („Pearl Ten“). Das Garn ist die „Rios“ von Malabrigo, die sich echt toll verstricken lässt. Auch mein Campside Cardi und die Raw Honey Stulpen sind aus dieser Wolle. 💙

Die Anleitung habe ich etwas abgewandelt, da ich einen lockeren Sitz wollte. Daher ist es irgendwas zwischen Größe S und M geworden. Den Kragen, den die Anleitung vorsieht, habe ich weggelassen, da er mir irgendwie zu brav war. Allerdings hätte mir dafür eh nicht die Wolle gereicht, weil ich das Ganze etwas verlängert habe. Mit den kleinen Veränderungen bin ich echt zufrieden, da die Strickjacke mega gemütlich geworden ist. 🙂

Für die Knöpfe musste ich etwas länger suchen. Das unterschätzt man irgendwie voll, aber die richtigen Knöpfe tragen einfach so viel zum Gesamtergebnis bei! Diese hier passen farblich gut und der Schliff macht sie etwas interessanter. 🙂


Briochealicious

Kurz vor Weihnachten habe ich noch einen Schal fertiggestellt. Gestrickt wurde er mit dem Garn Malabrigo Sock in den Farben „Pocion“ und „Arbol“ nach der Anleitung „Briochealicious“ von Andrea Mowry. Ich bin superglücklich mit dem Ergebnis, vor allem, da ich zuvor mit der Wolle ein Jäckchen stricken wollte, das mir dann aus mehreren Gründen nicht gefiel. Als Schal finde ich die Farbkombi an mir aber sehr gut! 🙂

Es gibt drei Partien mit zweifarbigem Patentmuster (engl.: Brioche) und der Rest wird kraus rechts gestrickt. Die Fotos sind vor dem Waschen und Spannen entstanden, danach ist er noch etwas gewachsen und gleichmäßiger geworden. Mir gefällt, dass der Schal so unterschiedliche Seiten hat!


„Peacock Tail Bag“ für Mama

Beim Stöbern auf ravelry habe ich vor ein paar Monaten eine Anleitung für eine schicke Häkeltasche gefunden, nämlich für die „Peacock Tail Bag“. Es stand sofort fest, dass ich so eine für meine Mama zum Geburtstag machen möchte. Da ich mich mit Häkeln nicht so gut auskenne, war ich unendlich froh, für diese Tasche auf dem Kanal von „It’s all in a Nutshell Crochet“ ausführliche Video-Tutorials gefunden zu haben! So ist nach ein paar Wochen intensiver Häkelarbeit diese Tasche entstanden:

Bei der Farbwahl habe ich mich von unserem gemeinsamen Urlaub in der Karibik inspirieren lassen. Gehäkelt wurde mit einer 3mm-Nadel und dem Baumwollgarn „Safran“ von Drops in den Farben 31, 20, 51 & 10.

Für das Futter habe ich Stoff von Ikea verwendet. Eigentlich gibt es noch zwei kleine Extrafächer, die habe ich aber vergessen zu fotografieren. Verschlossen wird das Ganze mit einem – wie ich finde – etwas ausgefallenerem Druckknopf, denn für den Einbau eines Reißverschlusses haben meine Näh-Kenntnisse leider nicht ausgereicht. 😀

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an meine liebe Mama fürs Modeln! ❤️ Sie hat seit Kurzem übrigens auch einen eigenen kleinen Blog und freut sich sicher über ein paar nette Kommentare. 😉


Schal: Jujuy

Da es jetzt immer kälter wird, hatte ich Lust, mir einen Schal zu stricken. Entschieden habe ich mich für die Anleitung „Jujuy“ von der argentinischen Designerin Joji Locatelli.

So ist aus 178g bzw. knapp 700m Wolle dieses schicke Teil entstanden:

Verwendet habe ich BEARfoot Sock von Baerenwolle in der Farbe „Feivel“, sowie von Mondschaf die Qualität Hydra in „Greyjoy“ und „Black Hole“. Beide Garne haben bei 100g eine Lauflänge von 400m. Besonders anzumerken ist, dass die Wolle von Baerenwolle etwas weicher und fluffiger als die Hydra ist – die Kombination aus beiden Garnen finde ich aber irgendwie genau richtig. Außerdem hat die Farbe „Greyjoy“ beim Stricken übel auf die Hände abgefärbt (was bei handgefärbter Wolle wohl mal passieren kann). Ich hatte etwas Angst, dass sie dann beim Waschen auf das Hellgrau abfärbt, aber das ist zum Glück nicht passiert. Ich bin mit der Farbwahl auf jeden Fall mega zufrieden und der Schal trägt sich total angenehm.

Zu der Anleitung kann ich noch sagen, dass sie wirklich sehr einfach zu verstehen war. Allerdings muss man beim Stricken trotzdem oft aufpassen, wo man gerade ist, deswegen würde ich das Projekt nicht unter „mindless knitting“ verbuchen… 😛 Von Joji gibt es übrigens noch viele andere tolle Designs! Ein paar möchte ich auf jeden Fall irgendwann umsetzen. Vielleicht auch in näherer Zukunft… *hüstel* 😉


Strick-Liesl

Da ich mal etwas ohne Ärmel stricken wollte (Gibt es eigentlich irgendjemanden, der gerne Ärmel stickt?!), habe ich mich für das Modell „Liesl“ von CocoKnits entschieden. Dabei handelt es sich um ein langes Top mit seitlichen Taschen, das ziemlich lässig sitzt. Gestrickt wird es mit einem Leinen-Garn. Ich habe jedoch eine Leinen-Baumwoll-Mischung verwendet, nämlich das Garn Bomull-Lin von Drops. 🙂

Wie man sieht ist Schwarz nicht gleich Schwarz. Das liegt daran, dass ich aufgrund anderer Liesl-Projekte auf Ravelry zunächst davon ausgegangen bin, dass ich nur sieben Knäuel benötigen würde. Wie weit ich mit diesen kam, sieht man ja! 😀 Letztendlich habe ich dann neun Knäuel verbraucht. Die letzten beiden waren „Made in EU“ statt „Made in Turkey“ und nicht nur dunkler, sondern auch etwas weicher. Ich hatte aber echt Glück, dass mir das Garn genau unterhalb der Brust ausgegangen ist. Ich finde diesen kleinen Kontrast sogar irgendwie ganz gut. 🙂

Ein paar kleine Anpassungen habe ich jedoch vorgenommen. Die Armausschnitte wollte ich nicht so groß haben, deswegen habe ich den oberen Teil einfach etwas kürzer gestrickt. Und da ich ein etwas dickeres Garn verwendet und mich eh schon an der kleinsten Größe orientiert habe, mussten drei zusätzliche Abnahmerunden her. Insgesamt bin ich bis auf meine Verschätzung beim Garnverbrauch mit diesem Projekt super zurechtgekommen und mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 🙂


Campside Cardigan

Juhuuu, es ist fertig! … „Was?!“ … Na, das Projekt zu dem neulich gezeigten Nailart. 🙂

Aus etwas mehr als vier Knäueln der Wolle Rios von Malabrigo in der Farbe „Aguas“ wurde der sogenannte Campside Cardigan nach einer Anleitung von Alicia Plummer. Man kann ihn auch offen tragen (siehe Fotos weiter unten), ich habe mir jedoch noch auf Dawanda eine Fibel gekauft, um ihn zu verschließen.

Mit dem Ergebnis bin ich wirklich sehr zufrieden! 🙂 Der Cardigan passt super und die Wolle trägt sich angenehm. Ich habe allerdings ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die auf Ravelry nachzulesen sind. Besonders anzumerken ist, dass die verwendeten Knäuel – die alle aus einer Partie stammen – sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Handfärbung halt. Daher habe ich für den Rumpf-Teil alle zwei Reihen abwechselnd zwei Knäuel verwendet.

Nachdem alle Fäden vernäht waren, habe ich den Cardigan kurz unter den Wasserhahn gehalten, das Wasser zwischen zwei Handtüchern ausgedrückt und das Strickstück dann auf einem Kleiderbügel leicht in Form gezogen. Dadurch ist der Cardigan ein paar Zentimeter länger geworden, was mich sehr gefreut hat, da er jetzt die für mich perfekte Länge hat.


#lotildakal – Kurze Jacke im Halbpatent

Ich habe bei meinem ersten Knitalong mitgemacht, nämlich dem #lotildaKAL, den die liebe Tanja von lotilda.de ins Leben gerufen hat. Es handelt sich dabei um eine kurze Jacke im Halbpatent, die mit zwei Garnen (einem Baumwoll-/Modal-Garn und einem Beilaufgarn aus Alpaka) gestrickt wird. Die Wolle an sich ist schon ziemlich weich, in Kombination mit dem Halbpatent ist die Jacke total fluffig und angenehm geworden. Ich denke, sie ist eher für die Übergangszeit und kühlere Sommertage gedacht. Die Fotos sind am Donnerstag bei 24° C in praller Sonne entstanden, da war mir schon etwas warm… 😀

Bei der Wolle handelt es sich übrigens um die Lamana Cosma und Piura in silbergrau. Gestrickt wurde mit Nadeln in Stärke 7 und 5.

Auf Tanjas Blog findet man Angaben für verschiedene Größen. Ich habe die Jacke in XS/S gestrickt und dabei fast 7 Knäuel Cosma und 1,5 Knäuel Piura verbraucht. Ich habe die Anleitung allerdings etwas angepasst. Da ich 1,70m groß bin, wurde mein Jäckchen etwas länger (insgesamt 117 R). Bei den Vorderteilen habe ich die Abnahmen in den Reihen 62, 72 & 82 gemacht. Da ich eher dünne Ärmchen habe, habe ich für die Ärmel nur 40 M aufgenommen und sie dafür etwas überlang gestrickt. Durch den Wechsel auf die kleine Nadel fürs Bündchen ist der Ärmel etwas puffelig geworden, was ich ziemlich süß finde.

Start des Knitalongs war übrigens Ende April / Anfang Mai. Begleitend gibt es eine #lotildaKAL-Facebook-Gruppe, bei der Nachzügler gerne noch dazustoßen können. Ich finde, dass die Gruppe eine super Idee ist, da man sich Anregungen und Ratschläge von den Mitstrickerinnen holen kann. Tanja hat sich viel Mühe bei der Anleitung gegeben und ich finde sie gut verständlich. Trotzdem habe ich einmal einen Fehler reingehauen und erst beim Zusammenstricken des Rückenteils mit den Vorderteilen gemerkt, dass ich beim Rückenteil eine Masche zu wenig angeschlagen hatte (Ups!) und deswegen das Muster bei den Randmaschen nicht aufeinandergetroffen ist. Da ich eine kleine Perfektionistin bin, habe ich das Rückenteil nochmal neu stricken müssen. Mit dieser Entscheidung war und bin ich aber sehr glücklich!

Wenn euch die Jacke gefällt, kann ich auf jeden Fall empfehlen, sie nach Tanjas Anleitung nachzustricken. Für Entscheidungen bzgl. Wolle und Farbe rate ich, mal in der Facebook-Gruppe vorbeizugucken. 🙂

Abschließend kann ich nur nochmal sagen, dass das Jäckchen total gemütlich und jetzt schon eines meiner Lieblingsteile ist. Bei der Wolle muss man nur ein bisschen aufpassen, dass man keine Fäden zieht (ich sag nur: Gürtelschnalle!)… 😉


Wärmendes für Boy & Girl

Bei mir ist momentan mal wieder der alljährliche Strickwahn ausgebrochen. 😇 Auch mein Boy profitiert davon, denn er hat fingerlose Handschuhe in seiner Lieblingsfarbe bekommen, die perfekt zu dem Loop-Schal passen, den ich ihm schon vor zwei Jahren gestrickt habe.

Für die Handschuhe wurde das Garn „Viva“ von Lang Yarns in der Farbe 79 (Verbrauch: ca. 40g) und ein Nadelspiel in der Stärke 4 verwendet. Ich habe 40 Maschen angeschlagen und mich grob an *dieser* Anleitung orientiert.

Für mich gab es (mal wieder) einen Schal. Gestrickt habe ich ihn aus vier Knäueln Alta Moda Alpaca von Lana Grossa in der Farbe 49 mit einer Rundstricknadel in der Stärke 7.

Es handelt sich dabei um einen dreieckigen Schal. Die Enden kringeln sich etwas ein (Keine Ahnung, ob ich ihn hätte spannen müssen!?^^)… Das macht aber nichts, denn ich trage ihn fast ausschließlich so, dass ich die langen Zipfel hinten verstecke:

… Und wenn ich die breiteste Stelle vom Schal um den Nacken lege, sieht er so aus:

Die Anleitung dafür ist übrigens total einfach. Ich habe drei Maschen angeschlagen und dann pro Reihe einfach beidseitig zwei Maschen zugenommen. Dazwischen wurde im Perlmuster gestrickt.
(Das Shirt ist übrigens auch selbst gebatikt! 😀 )


Totenköpfe, Knochen & Blümchen

Wie bereits angekündigt, gibt’s noch mehr selbstgebastelte Ketten, die ich herzeigen möchte.

Die oberen beiden sind übrigens bei einem Besuch bei meiner lieben Mama entstanden, die selber fleißige Schmuckbastlerin ist. 🙂 ❤️

nochmehrketten

Die erste Kette besteht aus verschiedenen Knochenperlen, türkisen Glasperlen und silbernen Metallelementen. Hier hab ich ewig rumprobiert, welche Farb- und Perlenkombination am besten aussehen könnte. Die Elemente für den mittleren Teil habe ich in Passau gekauft und mich für die Totenköpfe entschieden, da sie zufällig exakt die Farbe von den weißen runden Perlen haben. Ein bisschen evil (für Nebo: „iwühl“) und so…^^

kette_knochenperlen

Auch bei der zweiten Kette kamen Knochen- und Glasperlen zum Einsatz. Bei den Knochenperlen handelt es sich um alte tibetische Malaperlen aus Yak-Knochen. Die Metallperle in der Mitte ist ebenfalls aus Tibet. Das Ganze hab ich aus der Sammlung von Mami abgreifen können, hihi… Sieht ein bisschen alternativ aus, was mir sehr gut gefällt.

kette_rotblau

Die letzte Kette habe ich schonmal auf Instagram gezeigt. Den Blümchen-Anhänger habe ich letztes Jahr auf dem Kunst & Designmarkt in Passau am Stand von Steinbienchen ergattert. Für das Band, das ich dann selber gebastelt habe, wurde schwarzes und grünes Baumwollband geflochten und die Enden mit bronzefarbenen Endkappen und einem Karabinerverschluss versehen. So fand ich es einfach schöner als mit einer Kette aus Metall. 🙂

kette_band

Noch eine Anmerkung am Schluss, falls jemand ein Problem damit hat, dass ich für die Ketten Knochenperlen verwendet habe: Ich möchte das Thema hier nicht vertiefen und hoffe, dass es möglich ist, nur das Design der Ketten zu bewerten… 😉