Nagellack & DIY-Projekte

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Totenköpfe, Knochen & Blümchen

Wie bereits angekündigt, gibt’s noch mehr selbstgebastelte Ketten, die ich herzeigen möchte.

Die oberen beiden sind übrigens bei einem Besuch bei meiner lieben Mama entstanden, die selber fleißige Schmuckbastlerin ist. 🙂 ❤️

nochmehrketten

Die erste Kette besteht aus verschiedenen Knochenperlen, türkisen Glasperlen und silbernen Metallelementen. Hier hab ich ewig rumprobiert, welche Farb- und Perlenkombination am besten aussehen könnte. Die Elemente für den mittleren Teil habe ich in Passau gekauft und mich für die Totenköpfe entschieden, da sie zufällig exakt die Farbe von den weißen runden Perlen haben. Ein bisschen evil (für Nebo: „iwühl“) und so…^^

kette_knochenperlen

Auch bei der zweiten Kette kamen Knochen- und Glasperlen zum Einsatz. Bei den Knochenperlen handelt es sich um alte tibetische Malaperlen aus Yak-Knochen. Die Metallperle in der Mitte ist ebenfalls aus Tibet. Das Ganze hab ich aus der Sammlung von Mami abgreifen können, hihi… Sieht ein bisschen alternativ aus, was mir sehr gut gefällt.

kette_rotblau

Die letzte Kette habe ich schonmal auf Instagram gezeigt. Den Blümchen-Anhänger habe ich letztes Jahr auf dem Kunst & Designmarkt in Passau am Stand von Steinbienchen ergattert. Für das Band, das ich dann selber gebastelt habe, wurde schwarzes und grünes Baumwollband geflochten und die Enden mit bronzefarbenen Endkappen und einem Karabinerverschluss versehen. So fand ich es einfach schöner als mit einer Kette aus Metall. 🙂

kette_band

Noch eine Anmerkung am Schluss, falls jemand ein Problem damit hat, dass ich für die Ketten Knochenperlen verwendet habe: Ich möchte das Thema hier nicht vertiefen und hoffe, dass es möglich ist, nur das Design der Ketten zu bewerten… 😉


Nachgebastelt: Hipsterige Grufti-Ketten

Die Tete hat schon wieder gebastelt! 🙂 Tjaha, wenn ich schon irgendwelche hipsterige Trends wie z.B. das mit dem 90s-„Tattoo“-Halsband mitmache, dann bastel ich den Kram selber. Ist nicht nur günstiger, sondern auch individueller und damit viiiel kuhler.^^

Herausgekommen sind drei schwarze bzw. schwarz-silberne Ketten:

nachgemachteketten

Den Anfang der Vorstellungsrunde macht das bereits erwähnte „Tattoo“-Halsband, das total easy nachzubasteln ist. Dafür benötigt man neben dem üblichen Werkzeug (Schere & Zange) nur Plastikband und eine Quetschperle für den Verschluss. Tutorials dazu findet man auf Youtube.

Passend dazu gabs noch eine Choker-Kette. Hier habe ich drei silberne Perlen auf schwarzes Textilband aufgefädelt und einen Verschluss dranmontiert. Das schwerste an diesem Projekt war lediglich, die Kettenlänge festzustellen.

nachgemachtekette_chokerzzz

Etwas aufwändiger war die Mondsichel-Kette, die ich aus Fimo gebastelt habe. Inspiriert ist das Ganze von einer Kette von „The Rogue + The Wolf„, die ich mal bei Instagram gesehen habe und die es z.B. auch bei EMP gibt. An dem Original – das übrigens aus dem 3D-Drucker kommt – haben mich vor allem die seitlichen schwarzen Ösen gestört, die meiner Meinung nach auch etwas windig wirken. … Also musste eine Tete-Version her!

Eine silberne Kette inkl. Verschluss hatte ich schon daheim. Mit Fimo Soft und einer Packung Kettelstiften (von denen ich ja nur zwei brauchte) kam ich auf nicht einmal fünf Euro. Den Kern bildet ein Stück dicker Aludraht, den ich in Mondsichel-Form gebogen habe, weil Fimo Soft für meinen Geschmack wirklich sehr weich ist und ich sonst ständig die Form zerstört hätte. Die Kettelstifte wurden zurechtgebogen und gekürzt. Da ich mit meinen langen Fingernägeln ständig Macken reingehauen habe, habe ich mich außerdem für eine Maserung entschieden (siehe erstes Foto), die entsteht, indem man mit den Nägeln absichtlich auf dem Fimo herumdrückt, hihi…

nachgemachtekette_mondsichel

Mein Ergebnis ist zwar etwas breiter als die Vorlage, aber ich bin echt total zufrieden damit. 🙂 Weiteren selbstgebastelten Schmuck zeige ich hier dann in nächsten Wochen… 😉


Stupide Beschäftigungen

Der „Ihr Platz“ in Passau macht zu und hat deswegen momentan 75% auf Schminke. Also hab ich ein paar Sachen auf Vorrat gebunkert und natürlich auch ein paar Lacke gekauft. Das war vorgestern. Seitdem hab ich mir gefühlte 10 Mal die Nägel umlackiert, da mir entweder irgendwas nicht gefallen hat und ich so viele unausprobierte Lacke hier stehen hab, was ich nur schlecht ertragen kann. Böser Sale. 😉

Gestern habe ich mir dann beim Müller noch elastisches Nylonband und, äh, „Rocailles mit Silbereinzug“ gekauft. 😀 Wirklich meditativ war das Basteln nicht, da sich nicht alle Perlen auffädeln lassen wollten, beziehungsweise nur durch viel Fummelarbeit. So sieht das Ganze getragen aus.
Dazu farblich passende Nägel. Das Stamping hat man kaum gesehen, darum kam’s wieder runter.

Maxfactor – Emerald
P2 – eternal
Bundle Monster Stampingschablone BM-314

Momentan trage ich ein French, ähnlich wie dieses. Gefällt. Darf bleiben.

Kiko – 211 French Candy Pink
Kiko – 388 Caribbean Green
essence – nailart tip painter – silver surfer


Arrr, schiefe Wände!

Bisher hatte ich zum Schmuck und Krimskrams aufbewahren immer ein Ikea-Netz-Dings rumhängen.
Eigentlich ist das total praktisch, da man daran optimal Ohrringe und Buttons stecken kann.

In der neuen Wohnung hab ich wegen der hohen Decken keine gute Möglichkeit es aufzuhängen. Außerdem ist es seit dem Umzug leicht verdellt.

Eine Idee musste her.
Die letzten Tage wurde diese dann umgesetzt.

Man nehme zwei eckige Holzstangen, bohre viele Löcher hinein, male die Stangen an, befestige mit Draht Knöpfe an den Löchern und drehe ein paar Ringschrauben hinein. Anschließend bringe das Ganze mit jeweils einem Nagel an der Seite an die Wand an und behänge es mit Schmuck!

Heraus kommt sowas:

In und an der Holzschachtel befinden sich Armreifen, Piercings und Sonnenbrillen.
In den grünen Schmucksäckchen sind Haarspangen, Buttons und Haarbänder.

Ich bin noch nicht ganz zufrieden damit.
Das große Säckchen mit den Haarbändern ist irgendwie leicht überflüssig, da ich eh kaum mehr Haarbänder trage.
Vermutlich kommt es dann in eine der Schubladen.
Außerdem passt es mir nicht ganz, dass die Buttons und Haarklammern auch auf diese Weise verstaut wurden, da ich wohl jedes Mal das ganze Säckchen ausleeren muss, bis ich was finde.
Hmmm. Eine praktische und ästhetische Lösung ist mir hierfür noch nicht eingefallen.

Hier aber die Stangen nochmal näher:

Klick für größeres Bild.

Leider hat das Holz nicht die gleiche Farbe wie die Kommode.
Das kommt davon, wenn man aus Ungeduld das Ganze bei seinen Eltern anstreicht und nicht zuerst daheim die Farben vergleicht.

Ich finde, dass Ergebnis hat etwas von einem Piratenschatz.
Alte Kommode + Holzkiste + Holzstangen mit alten messing- und bronzefarbenen Knöpfen.
Die Knöpfe haben zum Teil irgendwelche Wappen, Schiffe oder Schnörkel drauf. Teilweise sind sie auch stark angelaufen.
Sehr nice!

Nun hab ichmehr Überblick, welchen Schmuck ich überhaupt besitze.
Ich trag eigentlich immer nur den Gleichen.
Vielleicht ändert sich das jetzt ja.