Nagellack & DIY-Projekte

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Pavement Sweater

It’s finally sweater weather! 🍂

Bereits im Mai habe ich diesen Pullover fertig gestrickt und freue mich sehr, ihn jetzt endlich tragen zu können.

Das Pullover-Design stammt von der finnischen Designerin Veera Välimäki und heißt „Pavement„. Ich habe den Pullover etwas abgewandelt, denn das Lace-Muster am Ärmel ist eigentlich nicht Teil der Anleitung. Alle Änderungen habe ich auf meiner Projektseite auf Ravelry notiert. Dazu inspiriert hat mich übrigens eine andere Ravelry-Userin. Dafür schätze ich diese Plattform wirklich sehr. 👍

Ich persönlich finde, dass das Muster am Ärmel den Pullover extrem aufwertet, da er vom Schnitt her etwas sackig ist und er in Beige sonst vermutlich etwas langweilig ausgesehen hätte.

Gestrickt habe ich ihn übrigens zweifädig. Die eine Wolle, „Mondim“ von Retrosaria, war von Knäuel zu Knäuel etwas unterschiedlich gemustert, dass ich noch einen Strang „Titicaca“ von Holst in einem ähnlichen Farbton verwendet habe, um dem Ganzen eine einheitlichere Farbe zu geben. Titicaca ist ein Lace-Garn aus 100% Alpaca, dadurch ist der Pullover auch etwas wärmer geworden.

Der body endet mit verkürzten Reihen, wodurch die Kante abgerundet wird. Hier habe ich die Anleitung auch etwas abgewandelt, da ich auf Ravelry bei einigen Projektnotizen gelesen habe, dass die Kante – wenn man sie nach Anleitung strickt – komisch wegsteht.

Ich bin sehr happy mit der Kombi aus Anleitung und Wolle sowie mit meinen Abwandlungen. Auch die Länge finde ich echt super! In der kalten Jahreszeit braucht man einfach was zum Einkuscheln. Vor ein paar Tagen habe ich wieder einen längeren Pulli fertiggestellt. Den gibt’s dann demnächst auch hier zu sehen… 🙂


Teststrick: don’t ask

Vor ein paar Tagen hat Isabell Kraemer ihre neueste Anleitung für den „don’t ask“ Cardigan veröffentlicht. Ich durfte glücklicherweise wieder einmal für sie teststricken* und möchte hier nun mein Ergebnis vorstellen.

Es handelt sich bei dem Design und ein tolles Basic Teil, das locker geschnitten ist und sich unkompliziert kombinieren lässt. Ich habe die Strickjacke nun schon mehrere Male getragen und sie ist sehr gemütlich. 💕

Ich habe die Jacke aus 355g Wolle der französischen Firma „de rerum natura“ in der Qualität „Gilliatt“ und der Farbe „Fusain“ gestrickt. Diese Qualität (worsted weight) ist die größere Schwester der Qualität „Ulysse“ (sport weight), welche ich bei meinem Diane Cardigan verstrickt habe.

Ich finde die Wolle sehr schön und es gibt richtig tolle Farben zur Auswahl. Nach dem Waschen wird das Garn nochmal weicher, obwohl es vorher schon sehr angenehm ist.

Isabell Kraemer hat es mal wieder geschafft, einen klassischen Schnitt mit kleinen Details wie beispielsweise den false seams aufzuwerten. Und wie süß sind bitte diese kleinen Taschen!?!! 😍

Da vor ein paar Wochen noch die Geschäfte geschlossen waren, habe ich online bei Lüna Knöpfe gekauft und diese matten schwarzen Exemplare aus Kokosnuss gefunden. Sie passen farblich einfach perfekt! 🙂

Wer einen simplen, klassischen Cardigan mit der Option auf kleine Taschen stricken möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall diese Anleitung. Sie ist wie gewohnt sehr verständlich geschrieben und meiner Meinung nach auch für ambitionierte Anfänger geeignet.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.


Poet

Als ich letztes Jahr auf dem tollen Wollmarkt in Vaterstetten war, habe ich habe ich unter anderem den Stand von Christine besucht, der in München das Wollgeschäft „Rauwerk“ gehört. Dort habe ich eine wunderschöne Herbstfarbe in der Qualität „Vovó“ der portugiesischen Firma Retrosaria entdeckt. Wie ich inzwischen herausgefunden habe, heißt „Vovó“ auf Portugiesisch „Oma“, was auch das ziemlich cool illustrierte Label erklärt. 😀

Bei dem Stand von Rauwerk hing außerdem ein Sample des Poet Sweaters der finnischen Designerin Sari Nordlund. Ich hatte mich in Wolle und Pulloverdesign so sehr schockverliebt, dass ich mit sieben Knäueln in der Farbe „Ochre“ heimspaziert bin.

Der Pullover hat ein tolles Lace-Muster, das sich über das Vorder- und Rückenteil zieht. Gestrickt wird von oben in Runden und ohne Nähte. Theoretisch wäre es auch möglich, das Muster nur vorne zu stricken.

Ich war seeehr mutig und habe keine Maschenprobe gemacht. Da ich weiß, dass ich tendentiell fester stricke, habe ich mich für die Größe S entschieden. Meine Maschenprobe hat tatsächlich nicht ganz gestimmt, weswegen mein Pullover – wie geplant – enger als Größe S sitzt. Verstrickt habe ich 305g Wolle. Da die Knäuel etwas weniger als 50g wogen, hatte ich mit sieben Knäueln perfekt kalkuliert.

Den body, die Ärmel und den Ausschnitt habe ich italienisch abgekettet bzw. genäht (auch: tubular sewn bind off). Das sieht einfach sehr ordentlich aus. Wenn ich bei einem Projekt ein 1×1-Bündchen stricke, mache ich das eigentlich immer und es ist auch gar nicht so schwer.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich mit der Kombination aus Wolle, Farbe und Anleitung super zufrieden bin. Das Lace-Muster strickt sich nicht besonders schnell, aber ist die Mühe auf jeden Fall wert. Außerdem muss ja nicht immer alles schnell gehen… 🙂


Diane

Vor etwa zwei Jahren hat meine liebe Strick-Freundin Annemarie ganz arg von einer Strickanleitung geschwärmt, nämlich von dem „Diane“ Cardigan. Dieses geniale Teil hat sich – wer sonst?! – die Designerin Rililie ausgedacht. 👍 Da mir die originale gelbe Version von Rililie so gut gefallen hat und ich noch nichts Gelbes in meinem Schrank hatte, fiel meine Wahl ebenfalls auf diese Farbe.

Ende Mai 2018 hatte ich bereits den body fertiggestrickt. Kurz darauf wurde mein Opa leider todkrank, was mich ziemlich mitgenommen hat und ich dann nicht den Kopf dafür hatte, mich in den Anleitungsteil für die Ärmel einzulesen… Letztes Jahr habe ich dann mit dem ersten Ärmel begonnen. Allerdings habe ich beim Aufnehmen der Ärmelmaschen Fehler gemacht, also wurde das Projekt nochmals für ein Jahr beiseite gelegt… Bis ich es dann vor etwa einem Monat endlich wieder aus der Versenkung geholt habe. Im Nachhinein verstehe ich gar nicht, wieso ich mich so vor den Ärmeln gefürchtet habe, da sie gar nicht so schwer zu stricken waren. Naja. Manchmal braucht etwas einfach seine Zeit. Umso glücklicher bin ich, jetzt endlich diesen supercoolen Cardigan tragen zu können!! 💛

Ich habe Größe S gestrickt und dafür knapp sechs Knäuel „Ulysse“ von de rerum natura in der Farbe „Genet“ verarbeitet. Für einen Ärmel benötigt man bei Größe S etwa ein Knäuel. Die Wolle ist sehr weich und wollig, also hat keine glatte Oberfläche. Ich könnte mir vorstellen, dass der Cardigan mit einer glatteren Wolle noch etwas schöner fällt, aber an sich ist die Ulysse ein echt wunderbares Garn, die ich sehr gerne wieder verstricken werde.

Nun zu der Anleitung! Meine Freundin Annemarie (die übrigens eine wunderschöne dunkelblaue Version gestrickt hat) hatte recht: Der Cardigan ist echt genial aufgebaut und hat so viele schöne Details. 💛

Man beginnt am oberen Rücken. Die Schultern werden mit ein paar verkürzten Reihen geformt und von unterbrochenen Reihen mit linken Maschen dekoriert. An allen Kanten werden i-cord-Ränder gearbeitet.

Der Cardigan wird nach unten hin immer weiter und bekommt durch verkürzte Reihen eine schöne abgerundete Form. Die Ärmel hingegen liegen eng an. Da man für die Ärmel Maschen aufnehmen muss, kann man für diese eine andere Größe wählen als für den body. Ich habe schlanke Oberarme und Größe S passt mir wie angegossen. Natürlich muss man dabei immer auf die Maschenprobe achten. Ich habe bei mir festgestellt, dass ich nicht immer gleich fest stricke. Daher war es ganz gut, dass ich beide Ärmel kurz nacheinander gestrickt habe und nicht wieder mit mehreren Monaten Pause dazwischen, da so beide gleich lang und breit wurden.

Ziemlich cool sind außerdem die Ärmelbündchen. Auch hier werden verkürzte Reihen gestrickt, damit das Bündchen etwas über den Handrücken geht.

Ich liebeliebeliebe diesen Cardigan, weil er einfach so cool aussieht. Ich träume jetzt schon von einer grauen Version. Dass ich ein Design noch einmal stricken möchte, sagt denke ich alles! 😉


Teststrick: Erte Mittens

Ich durfte das neueste Design der polnischen Designerin „Amanita“ Agata Mackiewicz teststricken*: die Erte Mittens. Dabei handelt es sich um fingerlose Handschuhe mit einem sehr dekorativen Lace-Muster und einem falschen Zopf, der seitlich verläuft.

Gestrickt habe ich die fingerlosen Handschuhe aus der Schachenmayr Premium Merino Yak in der Farbe „7515“ und Nadeln in der Stärke 2.75mm (3mm wären aber auch ok gewesen, da ich eher fest stricke). Der Garnverbrauch lag bei insgesamt 40g. Die Wolle eignet sich echt gut für dieses Design. Ich denke, dass das Muster in einer helleren Farbe noch etwas besser zur Geltung kommt, aber ich bin mit meiner dunkelblauen Version auch sehr happy.

Ich finde sie wirklich superschön! 💙 Teilweise war das Stricken wegen den verdrehten Maschen und den Abnahmen etwas fummelig, aber die Mühe lohnt sich.

Agata hat gleichzeitig noch ein weiteres Design veröffentlicht, das Geraldine Top. Dabei handelt es sich um ein kurzärmeliges Oberteil, bei dem der Rücken von einem schönen Lace-Muster im Art Deco Stil geziert wird. Beide Anleitungen sind auf der Seite Lovecrafts.com erhältlich.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.


Ravello

Bereits Anfang Dezember 2018 habe ich einen gestreiften Pullover fertiggestellt, aber nie ordentliche Fotos davon gemacht bzw. meinen Freund hinter die Kamera gebeten. Das haben wir neulich endlich nachgeholt.

Die Anleitung für diesen Pullover heißt „Ravello“ und stammt von der Designerin Isabell Kraemer. Die verwendete Wolle ist von FruValborg und sie hat eine Lauflänge von 400m auf 100g. Das gräuliche Braun heißt „Onodrim“, das Petrol „Pond“ und die dritte Farbe „Wizard“. Letztere ist hellgrau und hat Sprenkel, die exakt die Farben von „Onodrim“ und „Pond“ aufgreifen. Sehr sehr cool!

Zum Glück habe ich auf Ravelry mal wieder ausführliche Projektnotizen festgehalten, sonst könnte ich nach der langen Zeit echt nicht mehr genau sagen, was ich an welcher Stelle genau gemacht habe (z.B. Ärmelabnahmen und Garnverbrauch). Wen das genauer interessiert, darf gerne auf den Link klicken. 😉

Generell möchte ich bei gestreiften Stricksachen die „jogless stripes“-Methode empfehlen. Zu Deutsch: Stufenlose Streifen. Dazu gibt es im Internet zahlreiche Tutorials. Mithilfe dieser Methode wird verhindert, dass beim Stricken in Runden nach einem Farbwechsel „Stufen“ entstehen.

Abschließend möchte ich noch zur Anleitung sagen, dass sie einfach zu verstehen war und es mir vor allem Spaß gemacht hat, die Streifen zu stricken. Die Anleitung ist auf Ravelry sehr beliebt und es gibt sehr viele coole Projekte zu diesem Design.


Kuschelig-warme Hände

Als ich im Oktober mit meiner lieben Strick-Freundin Verena und einem Teil ihrer Familie auf dem Wollmarkt in Vaterstetten war, durfte dort unter anderem ein Strang „Angora 50“ von Seidenhase mit. Genauer gesagt handelt es sich dabei um eine 50:50-Mischung aus Angora und GOTS-zertifizierter Wolle. Ich habe mich für ein schickes Senfgelb entschieden. 💛

Von Anfang an stand fest, dass ich daraus fingerlose Handschuhe stricken möchte. Entschieden habe ich mich letztendlich für die Anleitung „Katia Mitts“ von Kristina Tyla. Da meine Wolle etwas dünner ausfällt als für die Anleitung empfohlen wurde, habe ich ein paar Anpassungen vorgenommen, die auf meiner Ravelry-Projektseite nachzulesen sind. Das Muster ist echt leicht zu merken und es hat viel Spaß gemacht, es zu stricken.

Ich hatte eigentlich gehofft, den 55g-Strang nahezu komplett verstricken zu können, allerdings habe ich pro Handschuh nur 15g verbraucht. Vermutlich ginge es sich noch aus, mit dem Rest ein zweites Paar ohne Zöpfe zu stricken. Das hat aber noch Zeit. 😉

Da mein aktueller Nagellack farblich ganz gut zu den Handschuhen passt, habe ich davon auch noch ein Foto gemacht. Die Namen der Lacke bzw. der Schablone, die ich dafür verwendet habe, findet ihr unter dem Foto.

A England – Ravenmaster
Hit The Bottle Stampinglack – A Glint Of Gold
MoYou London Stampingschablone – Noel Collection 02

Die Wolle ließ sich einfach verstricken. Wie man besonders auf dem letzten Foto sieht fusselt sie nach dem Waschen und dem ersten Tragen etwas. Ich denke, das wird sich aber mit der Zeit geben und die Fasern filzen etwas an. Die Handschuhe sind auf jeden Fall sehr kuschelig und ich sehr happy. 🥰


Teststrick: Winston Cardigan

Als die liebe Rililie vor ein paar Wochen die ersten Fotos von ihrem Winston Cardigan veröffentlicht hat, war ich sofort Feuer und Flamme. Der Schnitt und die verwendeten Farben… große Liebe! 🖤 So habe ich mich auch wieder total gefreut, ihr neuestes Werk teststricken* zu dürfen. 🥰

Da ich aufgrund unseres Schottland-Urlaubs etwas weniger Zeit für den Teststrick hatte, habe ich nicht die Original-Wolle bestellt (Victoria von Ovelha Negra; aus Portugal), sondern Wolle aus meinem Vorrat verwendet bzw. selber gefärbt. Dabei habe ich ähnliche Farben wie Rililie verwendet, nur bei den Grau-Tönen wurde es etwas dunkler.

Meine Maschenprobe passt leider nicht 100%-ig, weswegen ich z.B. ein paar Reihen mehr gestrickt habe. Bei etwas mehr Zeit hätte ich vermutlich die Original-Wolle gewählt, aber andererseits hat es mir total viel Spaß gemacht, meine eigenen Farben zu färben.

Die schwarze Wolle ist von LITLG und heißt „Night“. Davon habe ich fast zwei komplette Stränge verbraucht – 5g blieben übrig. Den Rest habe ich gefärbt und dabei eine Qualität verwendet, die die gleiche Lauflänge (366m/100g) hat. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein einfädiges Garn.

Man braucht von den Kontrastfarben nur sehr wenig: für C1, C3 und C4 nur jeweils zwischen 5-10g. Nur von C2 habe ich etwas mehr als 40g verstrickt. Den genauen Verbrauch habe ich in meinen Projektnotizen auf Ravelry festgehalten. Der Vorteil am Selberfärben war hier übrigens auch, dass ich einen 100g-Strang vor dem Färben in kleinere Stränge zerteilen konnte und dadurch später nur wenig von den einzelnen Farben übrig geblieben ist.

Um das Streifenmuster zu kreieren, werden zwei verschiedene Nadelstärken verwendet (2mm & 4,5mm), was einen ziemlich coolen Effekt erzeugt.
Das mehrfarbige Muster bringt jedoch mit sich, dass man einige Fäden vernähen muss. Damit habe ich mir sehr gut am Flughafen von Edinburgh die Zeit vertreiben können. 😉

Die Abnahmen beim Ärmelbündchen finde ich ungewöhnlich und SO cool – guckt mal näher hin! Es ergeben sich zwei Dreiecke, einmal mit linken, einmal mit rechten Maschen.

Ein weiteres tolles Detail ist, dass die Abnahmen am body bei der abgerundeten Ecke zusammenlaufen.
Beim ribbing werden Zunahmen an der soeben erwähnten Rundung gestrickt und verkürzte Reihen.

Auch für das Abketten hat sich Rililie etwas einfallen lassen, das ich zuvor noch nie gemacht habe: Man kettet mit doppelt gehaltenem Faden ab und teilweise auch mit Zunahmen.

Rililie hat es mal wieder geschafft, eine geniale & anspruchsvolle Anleitung zu schreiben, bei der ich viele neue Techniken kennenlernen durfte. Kein „mindless“-Projekt, sondern wirklich etwas Besonderes! Das Design ist von der ersten bis zur letzten Masche spannend zu stricken. Ich kann die Anleitung auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr eine kleine Herausforderung braucht und etwas dazulernen wollt. 🤓 👍 Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und das Ergebnis ist echt supercool!

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.


Teststrick: Niamh

Während wir in Schottland im Urlaub waren, hat die Designerin Isabell Kraemer ihr neuestes Werk auf Ravelry veröffentlicht: Niamh. Ich durfte die Anleitung für den Pullover teststricken* und habe dafür – wie bereits für meinen Mariechen Cardigan (ebenfalls von Isabell Kraemer) –  handgefärbte Wolle von Fru Valborg verwendet.

Ich habe die Größe S/36 gestrickt, da mir der oversized-Look auf Isabells Fotos so gut gefallen hat. Normalerweise passt mir Größe 34. Dadurch habe ich unter den Armen etwas mehr Luft, was ich bei Wollpullis ganz angenehm finde. XS hätte mir bestimmt ebenfalls gut gepasst und würde ich vermutlich auch wählen, wenn ich das Design noch einmal stricken sollte.

Verbraucht habe ich 278g der Qualität „Tweedy Fingering“ in der Farbe „Ash“. Die Wolle hat weiße, braune und schwarze Tweed-Flocken, die einen tollen Effekt erzeugen, der meiner Meinung nach echt gut zu dem Design passt. Die Idee, dass ich eine Bluse unter dem Pullover anziehen könnte, habe ich mir von der Designerin abgeschaut. 😉

Die Anleitung ist gut verständlich. Der Schnitt ist ziemlich simpel, aber das Design brilliert mit einigen tollen Details. Zum einen wären da die fake-Nähte an Ausschnitt, Ärmeln und den Seiten zu erwähnen…

… und zum anderen das tolle Muster beim Bündchen, das dem Pullover das gewisse Etwas verleiht. 🖤

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


Teststrick: Mariechen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich bei Fru Valborg aus Schweden Wolle bestellt. Darunter befanden sich sechs Stränge Squishy Merino DK in der Farbe „Drifting“. Das Projekt, das ich ursprünglich damit stricken wollte, habe ich verworfen, ein weiteres damit aufgetrennt. Dann wurde ich im Februar auf Instagram auf einen superschönen Cardigan aufmerksam…

Die deutsche Designerin Isabell Kraemer hat für ihr neues Cardigan-Design „Mariechen“ TeststrickerInnen gesucht und mir war sofort klar, dass ich dafür unbedingt die erwähnte Wolle verwenden möchte. Ich freue mich total, dass Isabell und ihre Kollegin Janine mich als Teststrickerin* ausgewählt haben!

Ich trage obenrum Größe 34 und habe mich entschieden, XS zu stricken. Gute Wahl, denn nach dem Waschen und Spannen wurde die Strickjacke nochmal etwas weiter und passt wirklich perfekt! Ich bin total glücklich mit dem Ergebnis! 💕 Verwendet habe ich insgesamt 420g. Genaue Infos gibt es wie immer in meinen Projektnotizen nachzulesen.

Die Anleitung von Isabell Kraemer kann ich absolut empfehlen. Sie ist sehr verständlich geschrieben, das Muster ist schnell eingeprägt und es hat total Spaß gemacht, den Cardigan zu stricken. 👍

Hier sieht man das Muster nochmal genauer… Es gibt kleine Zöpfchen, Lace und eine Partie im Perlmuster. Die Wolle hat feine schwarze und orange Speckles, das macht das Ganze auch nochmal lebendiger. Aus den restlichen zwei Strängen habe ich übrigens einen Schal gestrickt. Den zeige ich aber ein anderes Mal… 😉

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


Teststrick: PreRaphaelite

Ich freue mich total, dass ich die neue Anleitung „PreRaphaelite“ von La Maison Rililie teststricken* durfte. Pünktlich zum pattern release auf Ravelry kann ich nun hier das Ergebnis vorstellen. 🙂

Rililie ist für ihre ausgefallenen Designs und detaillierten Anleitungen bekannt, bei denen man immer etwas Neues dazulernt. Bei ihrer neuesten Kreation handelt es sich um einen Pullover, der verspielte und sportliche Designelemente vereint.

Fangen wir mal oben an! 😀 Die Konstruktion des Halsausschnitts war mir neu und gefällt mir total gut. Ich habe kein Bündchen an den Ausschnitt gestrickt, da er bereits ohne eine schöne Form hat. Generell darf man sich bei der Anleitung auf viele verkürzte Reihen einstellen, die nicht nur beim Ausschnitt, sondern auch bei den seitlichen Streifen zum Einsatz kommen.

Nachdem ich das erste Knäuel verstrickt hatte, habe ich mich den Ärmeln gewidmet. Hier findet sich ein eingängiges Lace-Muster. Man nimmt dabei in unregelmäßigen Abständen Maschen zu und kurz vor der Kontrastfarbe ganz viele Maschen auf einmal ab. Ich war ehrlich gesagt am Anfang skeptisch, ob mir so ballonartige Ärmel an mir gefallen… Die Zweifel haben sich nicht bestätigt, denn ich finde die Ärmel echt süß! 💕

Die seitlichen Streifen in Kontrastfarbe bilden aufgrund der verkürzten Reihen „Beulen“. Nach dem Waschen und (ganz wichtig!) in Form bringen legen sich diese aber so, dass die Seiten einfach etwas länger sind. Das habe ich zuvor so noch nicht gesehen und finde ich wirklich interessant!

Bei der Hauptfarbe handelt es sich um das Garn Merino d’Arles von „Renaissance Dyeing“ in der Farbe „chocolate indigo“, das mit Pflanzen gefärbt wurde und sich superangenehm verstricken ließ. Das Garn für die Kontrastfarbe ist von Manx Merino Fine von Rosy Green Wool in der Farbe „Gewitter / thunderstorm“.

Ich bin megaglücklich mit meiner Farbwahl und mir gefällt auch, dass der Kontrast nicht so groß ist. Ich hatte echt Glück, dass die beiden Farben so gut zusammenpassen, da ich online bestellt habe und die Farben auf jedem Bildschirm ein bisschen anders aussehen. Was mich auch sehr zufrieden macht, ist die Tatsache, dass beide Garne biologisch und nachhaltig produziert sind.

Ich kann die Anleitung von Rililie auf jeden Fall empfehlen, da sie wie bereits erwähnt sehr detailliert und der Pulli echt süß ist. Mir hat besonders gut gefallen, dass die Reihen-Nummerierungen bei jedem Schritt angegeben sind, damit man immer genau weiß, wo man als nächstes weitermachen muss. Das Stricken war sehr abwechslungsreich und hat wirklich Spaß gemacht! 🙂 Genaue Angaben zum Garnverbrauch etc. habe ich wie immer auf meiner Ravelry-Projektseite vermerkt.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler.


beccs

Man könnte fast meinen, ich bin eine wandelnde Strickmaschine, denn ich habe schon wieder ein Oberteil fertig! 😀 Tatsächlich hatte ich mir für dieses Teil (aus privaten Gründen) einen festen Termin gesetzt, an dem ich es unbedingt fertig haben wollte. Zum Glück wird das Jäckchen mit Nadelstärke 5 gestrickt und ist daher schnell gewachsen.

Gestrickt habe ich den „beccs“ Cardigan von Isabell Krämer. Die Anleitung ist zwar leicht verständlich, aber ich bin leider überhaupt kein Fan von der verwendeten Schriftart „Courier New“ (finde sie unübersichtlich). Die Wolle ist mal wieder von Malabrigo – und zwar die neue Qualität Washted in der Farbe „Plomo“. Verbraucht habe ich etwas mehr als 4,5 Knäuel.

Die Wolle ist weich und kuschelig, allerdings wärmt sie nicht so gut. Liegt vermutlich am superwash. Trotzdem bin ich voll zufrieden mit dem Jäckchen. Es hat auch sehr Spaß gemacht, es zu stricken. 🙂


Menhir

Ich arbeite fleißig weiter an meiner Herbst- und Wintergarderobe und so ist mir kürzlich ein Oversize-Pullover von den Nadeln gehüpft. Das Design stand schon lange auf meiner To-Knit-Liste und heißt Menhir.

Bis auf „Tubular Cast On“ und „Tubular Sewn Bind Off“ ist die Anleitung sehr einfach. Der Pullover wird ohne Taillierung von unten hochgestrickt. Die Ärmel habe ich etwas weiter gearbeitet, damit sie besser zum Rest passen. Ich habe den Pullover nun schon ein paarmal ausgeführt und kann daher sagen: Ich bin sehr froh über dieses gemütliche Teil! 🙂

Als ich im September zu Besuch in Landsberg am Lech war, habe ich dort im Maschenwerk neun Stränge einer frisch erschienenen Wollqualität mitgenommen, nämlich „HanfWerk“ von Schoppel. Wie der Name sagt, sind neben Merinowolle auch 10% Hanf enthalten. Das Garn ließ sich schnell verstricken und fühlt sich angenehm auf der Haut an.

Von meinen neun Knäueln ist übrigens nur ein wiiinziger Rest (ca. 2g) übrig geblieben. Das hat mir zum Ende hin ein bisschen Herzklopfen bereitet, aber die Wolle hat schließlich ausgereicht. Genauer dokumentiert habe ich das Ganze auf meiner Ravelry-Projektseite.

Ein paar Detailaufnahmen habe ich natürlich auch noch. Oben sieht man die Ausschnittformung gut, auf den beiden unteren Fotos die Schulternaht und die Bündchen.

„Tubular Cast On“ & “ Tubular Bind Off“ sind zwar sehr aufwändig, aber die Bündchen sehen dadurch echt schön aus! 😉


Grün-blauer Schal für Mama

Über den Sommer habe ich an einem Geburtstagsgeschenk für meine Mama gearbeitet. Da sie letzte Woche Geburtstag hatte, kann ich es nun hier zeigen. 🙂

Gestrickt habe ich für sie einen bunten asymmetrischen Dreiecksschal. Die Anleitung heißt „Samen“ und stammt aus der Feder von Stephen West.

Verwendet habe ich dafür fünf Knäuel Malabrigo Lace in den Farben Olive, Hojas, Paris Night, Emerald und Lettuce. Wie viel ich davon genau verbraucht habe, habe ich auf meiner Ravelry-Projektseite festgehalten. Die Wolle ist superweich und trägt sich höchst angenehm. Die Flauschigkeit war beim Stricken allerdings etwas von Nachteil, da der Faden etwas bremsig auf der Haut war. Aber gut, ich habe ja wie gesagt im Sommer damit gestrickt… 😉

Meine Mama ist übrigens dunkelblond und hat strahlend blaue Augen. Die Farben vom Schal stehen ihr wirklich gut und sie hat sich sehr über ihr Geschenk gefreut, was mich sehr glücklich macht. 💕


Featherweight Cardi

Ich freue mich riesig, dass jetzt endlich die Temperaturen gekommen sind, um meine selbstgestrickte Kleidung zu tragen! Für die Übergangszeit bestens geeignet ist zum Beispiel mein Featherweight Cardigan, den ich vor Kurzem fertiggestellt habe.

Verwendet habe ich von FruValborg das handgefärbte Garn Merino Classic in den Farben „Cobblestone“ und „Onodrim“. Für den Cardigan habe ich insgesamt 270g verbraucht – daher der Name „Featherweight“.

Ein paar Detailaufnahmen gibt’s auch…

Den Kragen habe ich glatt rechts gestrickt, dadurch rollt er sich etwas ein. Die vorletzte Reihe vor dem Abketten habe ich links gestickt (bzw. in der Rückreihe rechts), die nächste (Hin-)Reihe (ebenfalls) rechts und dann in der Rückreihe abgekettet. Das Abketten habe ich so gemacht: 1M rechts, *1M rechts, mit der linken Nadel in die zwei Maschen auf der rechten Nadel einstechen, beide Maschen verschränkt rechts abstricken* (*wiederholen, bis alle Maschen abgekettet sind).

Die Bündchen wurden im 1r1l-Muster gestrickt und mit „Jeny’s Surprisingly Stretchy Bind Off“ (findet man z.B. auf Youtube) abgekettet.


Zweig

Sommer bedeutet unter anderem: Stricken für die kältere Jahreszeit. 😀
So habe ich vor Kurzem einen neuen Pullover fertiggestellt, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. (*Hier* geht’s zu meiner Ravelry Projektseite!) Das Pattern stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich kann verstehen, dass einige Strickerinnen mehrere Exemplare davon haben möchten. Man kann einfach super Farben kombinieren! Trotzdem bin ich erstmal bei einer unauffälligen Kombi geblieben:

Bei der Anleitung handelt es sich um den „Zweig“ Pullover von Caitlin Hunter / Boylandknitworks. Das Projekt war auf jeden Fall sehr abwechslungsreich und das Lace-Muster sieht komplizierter aus als es ist. (Da musste ich mich bei meinem Jolie Pullover mehr konzentrieren!) Das Muster mit den vielen Kreuzchen habe ich leicht abgewandelt, damit es schneller zu stricken ist. Statt C2F habe ich CL gearbeitet und statt C2B CR – also „crossing stitches“. Der Unterschied fällt kaum auf! Ich finde, dass das X-Muster dem grauen Part eine interessante Struktur gibt und beim Stricken mehr Spaß macht als glatt rechts.

Bei der verwendeten Wolle handelt es sich um handgefärbtes Dochtgarn (Merinowolle, 366m/100g). Die dunkelgraue Wolle ist „Vanilleschote“ von Frida Fuchs. Davon habe ich nur etwa 2,5 Stränge gebraucht. Die Kontrastfarbe ist von FruValborg aus Schweden und heißt „Oaklake“. Davon habe ich auch nur knapp einen halben Strang verwendet. Von der FruValborg Wolle bin ich besonders begeistert. Sie ist schön weich und wirklich toll gefärbt.

Schade, dass es zum Tragen momentan noch zu warm ist. 😉 Vielen Dank geht an meinen Freund, der mich darin fotografiert hat, und eine Wolke, die kurz für das passende Licht gesorgt hat. Ob ich mir noch einen Zweig stricke, kann ich noch nicht sagen, da genug andere Projekte auf meiner Wunschliste stehen. Ausschließen würde ich es aber nicht.


Grey Milkshake

Während die Fäden an meinem Jolie Sweater darauf gewartet haben vernäht zu werden, habe ich den Milkshake Cardigan von Joji Locatelli angeschlagen. Ein tolles Basic! Ich wollte ihn unbedingt in Grau stricken – meine Mama hat mich etwas mit der Farbe angesteckt. 😉

Verwendet habe ich vier Knäuel Madelinetosh Tosh DK in der Farbe „Dr Zhivagos Sky“ – ein bläuliches Grau, das ich sehr schick finde. 💙 Der Cardigan war dank „glatt rechts gestrickt“ wirklich schnell fertig. Inzwischen habe ich mich sogar etwas mit dem Ärmel stricken angefreundet… 😀

Ich habe auch bei diesem Projekt wieder einiges dazulernen können: Eingesetzte Ärmel mit verkürzten Reihen, das kannte ich vorher noch nicht. Der Sparkle Cardigan von Joji hat übrigens die gleiche Konstruktion. Dieser darf bestimmt auch irgendwann auf die Nadeln. Für das aktuelle Wetter ist der Milkshake nämlich etwas zu wärmend (für die kalte Wohnung aber perfekt). 😉

Man beachte das Baumgesicht im Hintergrund! 😀

Die passenden Knöpfe habe ich dann auch noch gefunden:


Finally „Still Light“

Im August 2017 habe ich dieses Projekt angefangen und nun eeendlich fertiggestellt: Meine „Still Light Tunic“. Mit 3mm-Nadeln und eher „bremsigem“ Garn (mehr dazu gleich) habe ich ehrlich gesagt nicht gerne daran gearbeitet. Letztendlich habe ich mich doch noch durchgekämpft. Umso glücklicher bin ich jetzt mit dem Ergebnis – ich liebe einfach lange Oberteile mit Taschen! 💙

Verwendet habe ich dafür die Holst Supersoft (bzw. Superkratz) in den Farben „Oxford“ und „Tobacco“ (der Name passt perfekt!). Das Garn enthielt noch das Spinnöl und glitt deswegen nicht schön über die Finger. Außerdem musste ich beim Stricken immer genau hingucken, weil ich sich das Garn gerne mal spaltet. Bäh!

Nachdem die „Still Light“ dann fertig war, habe ich ihr erst einmal eine Rosskur verpasst, um das Spinnöl rauszuwaschen (gesehen auf dem Blog „Feierabendfrickeleien„). Dafür braucht man einen sehr großen Topf oder eine Wanne, gibt kochendes Wasser und Spüli hinein und lässt das Strickstück darin einsinken. Das Ganze auf keinen Fall bewegen und am besten über Nacht abkühlen lassen. Danach normal waschen. Diese Prozedur hat die Wolle auf jeden Fall weicher und fluffiger gemacht, aber nicht kuschelig weich. 😉 Es gibt wohl viele Fans dieses Garns, ich werde es jedoch nicht mehr verstricken. Mich kratzt es zum Glück nur etwas an den Schultern, sonst bin ich wirklich überglücklich mit dem Teil. 🙂

Zur Anleitung kann ich noch sagen, dass sie gut geschrieben ist. Das kleine Detail im Nacken gefällt mir sehr gut. Zu beachten ist jedoch, dass das Ganze etwas größer ausfällt. Ich habe Größe XS gestrickt und das war eine gute Entscheidung. Die „Still Light Tunic“ sitzt auf jeden Fall gemütlich! 🙂


Carabe

Es trifft sich schon ganz gut, wenn einem pünktlich zum Kälteeinbruch eine Strickjacke von den Nadeln gehüpft ist! 😀 Gestrickt habe ich das Design „Carabe“ in Schwarz und einem gräulichem Aubergine („Pearl Ten“). Das Garn ist die „Rios“ von Malabrigo, die sich echt toll verstricken lässt. Auch mein Campside Cardi und die Raw Honey Stulpen sind aus dieser Wolle. 💙

Die Anleitung habe ich etwas abgewandelt, da ich einen lockeren Sitz wollte. Daher ist es irgendwas zwischen Größe S und M geworden. Den Kragen, den die Anleitung vorsieht, habe ich weggelassen, da er mir irgendwie zu brav war. Allerdings hätte mir dafür eh nicht die Wolle gereicht, weil ich das Ganze etwas verlängert habe. Mit den kleinen Veränderungen bin ich echt zufrieden, da die Strickjacke mega gemütlich geworden ist. 🙂

Für die Knöpfe musste ich etwas länger suchen. Das unterschätzt man irgendwie voll, aber die richtigen Knöpfe tragen einfach so viel zum Gesamtergebnis bei! Diese hier passen farblich gut und der Schliff macht sie etwas interessanter. 🙂


Raw Honey für Mena

Für die liebe Mena (Sebis Schwester, von der wir einen tollen selbstgemachten Adventskalender bekommen haben 💕) habe ich fingerlose Handschuhe mit Zickzack-Muster nach der Anleitung „Raw Honey“ von Alicia Plum gestrickt. Das war ein super Projekt für Zwischendurch und ich hatte wirklich sehr viel Spaß, sie zu stricken. Das Muster darf sicher bald nochmal auf die Nadeln! 😀

Verwendet habe ich dafür etwa 60g Malabrigo Rios in „Aguas“ und ein 4mm Nadelspiel. Für Handschuhe, Socken und Ärmel verwende ich übrigens nur 15cm lange Nadeln, mit den 20cm langen komme ich mir irgendwie immer in die Quere und das bremst aus. 😉 Und: Der farblich passende Nagellack ist „Baroque Jungle“ von China Glaze und war wirklich zufällig auf den Nägeln. 😀


Briochealicious

Kurz vor Weihnachten habe ich noch einen Schal fertiggestellt. Gestrickt wurde er mit dem Garn Malabrigo Sock in den Farben „Pocion“ und „Arbol“ nach der Anleitung „Briochealicious“ von Andrea Mowry. Ich bin superglücklich mit dem Ergebnis, vor allem, da ich zuvor mit der Wolle ein Jäckchen stricken wollte, das mir dann aus mehreren Gründen nicht gefiel. Als Schal finde ich die Farbkombi an mir aber sehr gut! 🙂

Es gibt drei Partien mit zweifarbigem Patentmuster (engl.: Brioche) und der Rest wird kraus rechts gestrickt. Die Fotos sind vor dem Waschen und Spannen entstanden, danach ist er noch etwas gewachsen und gleichmäßiger geworden. Mir gefällt, dass der Schal so unterschiedliche Seiten hat!


Aus Schal wird Jacke

Bei diesen kalten Temperaturen kann man – Überraschung! – warme Anziehsachen immer gut gebrauchen, hehe… Daher habe ich mir aus dicker Wolle eine flauschige & sehr warme Kuscheljacke gestrickt.

Erinnert sich noch jemand an meinen XXL-Schal? Bereits vor einiger Zeit war ich der Meinung, dass ich genug dicke Schals zuhause hätte und habe das Ganze aufgetrennt. Darauf folgten mehrere Versuche, die zahlreichen Wollknäuel in etwas Ansehnliches zu verwandeln. Dann stieß ich vor einem Monat glücklicherweise auf die „Campus Jacket“-Anleitung von Amy Christoffers. Nach ein paar Stunden Strickarbeit und etwa 50 Fäden, die vernäht werden mussten, war dann meine neue Jacke fertig. Wie man an meinem Gesichtsausdruck erkennen kann, bin ich seeehr zufrieden mit dem Ergebnis! Jetzt wird hier nichts mehr aufgetrennt! 😀

Gestrickt wurde die Jacke mit dem Garn „Alta Moda Super Baby Jaspé“ von Lana Grossa, welches aber nicht mehr erhältlich ist. Die Innenseiten der Taschen wurden mit dem gleichen Garn gestrickt, mit dem auch die Knöpfe angenäht wurden, also in einem Aubergine-Ton. Ich habe außerdem ein paar Kleinigkeiten abgeändert, was man auf meiner Ravelry-Projektseite genauer nachlesen kann. Wer das Ganze nachstricken möchte, dem empfehle ich, sich hier auch die anderen Projekte anzugucken, da es einen kleinen Fehler in der Anleitung gibt und in der ursprünglichen Version keine Knopflöcher vorgesehen sind.

Ein riesenriesengroßes Dankeschön geht an meinen wunderbaren Freund, der mich immer in meinen Strickkreationen ablichtet (und das bei diesen eisigen Temperaturen!). ❤️


Campside Cardigan

Juhuuu, es ist fertig! … „Was?!“ … Na, das Projekt zu dem neulich gezeigten Nailart. 🙂

Aus etwas mehr als vier Knäueln der Wolle Rios von Malabrigo in der Farbe „Aguas“ wurde der sogenannte Campside Cardigan nach einer Anleitung von Alicia Plummer. Man kann ihn auch offen tragen (siehe Fotos weiter unten), ich habe mir jedoch noch auf Dawanda eine Fibel gekauft, um ihn zu verschließen.

Mit dem Ergebnis bin ich wirklich sehr zufrieden! 🙂 Der Cardigan passt super und die Wolle trägt sich angenehm. Ich habe allerdings ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die auf Ravelry nachzulesen sind. Besonders anzumerken ist, dass die verwendeten Knäuel – die alle aus einer Partie stammen – sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Handfärbung halt. Daher habe ich für den Rumpf-Teil alle zwei Reihen abwechselnd zwei Knäuel verwendet.

Nachdem alle Fäden vernäht waren, habe ich den Cardigan kurz unter den Wasserhahn gehalten, das Wasser zwischen zwei Handtüchern ausgedrückt und das Strickstück dann auf einem Kleiderbügel leicht in Form gezogen. Dadurch ist der Cardigan ein paar Zentimeter länger geworden, was mich sehr gefreut hat, da er jetzt die für mich perfekte Länge hat.


Secrecy in „Vaa“

Da das Strickprojekt zum letzten Nageldesign noch in Arbeit ist, zeige ich heute ein Jäckchen, das ich vor Kurzem fertiggestellt habe. Dabei handelt es sich um das Design „Secrecy“ von Hana Maciejewska. Gestrickt habe ich es in Größe 34 mit drei Knäueln Malabrigo Silkpaca in der Farbe „Vaa“ (Tipp: Das Garn ist gerade bei Lanade um 15% reduziert!). Es wird mit doppeltem Faden gearbeitet. Da ich etwas Bedenken hatte, ob die Wolle reicht (laut Anleitung hätte ich nämlich vier Knäuel kaufen müssen -.-), habe ich für die Rand- und Ausschnitt-Verzierungen einen Faden „Vaa“ mit einem schwarzen Faden kombiniert. Mir gefällt dieser Kontrast sehr gut. Am Ende blieben dann sogar ∼15g Wolle übrig. Damit hätte ich das Jäckchen etwas länger machen können… Aber nochmal auftrennen?! Nein! 😀

Gestrickt wird Top-Down, also von den Schultern abwärts, und in einem Stück. Dadurch muss man am Ende keine einzelnen Teile zusammennähen, sondern nur ein paar Fäden vernähen, was ich sehr begrüßt habe. Verschlossen wird das Ganze vorne mit einem kleinen Häkchen.

Auf diesem besonders posingsicheren Foto ( 😀 ) sieht man die Ärmel etwas besser:

Und jetzt kommt das Specialige an diesem Jäckchen! Zwischen den Schulterblättern sitzt ein schickes Muster aus vier Kreuzen. Eigentlich sind in den Ecken und in der Mitte noch ein paar Noppen, aber die erkennt man irgendwie nicht so gut. 😛

Ein paar Details…

Für mein erstes aufwändigeres Projekt bin ich sehr zufrieden. Die Wolle ist mega weich und trägt sich sehr angenehm. Auch die Anleitung war total verständlich. Im Nachhinein würde ich ein paar Dinge anders machen (z.B. die Kante lockerer abketten), aber daran ist nicht die Anleitung Schuld, sondern einfach die Tatsache, dass ich noch keine Strick-Expertin bin. Jetzt habe ich wieder etwas dazugelernt und das ist ja auch nicht schlecht… 😉