Nagellack & DIY-Projekte

Teststrick: Night Groove

Vor ein paar Wochen hat mir meine Mama, die mit mir die Leidenschaft zum Stricken teilt, einen Screenshot mit der Nachricht „Ist der nicht toll?“ geschickt. Darauf zu sehen war ein Foto von dem „Night Groove“ Pullover von Isabell Kraemer. Kurz darauf bekam ich eine Nachricht von Janine, Isabells Kollegin, ob ich diese Anleitung teststricken* möchte. – Na klar! 🙂

Und so kam es, dass ich in meiner Wollkiste gewühlt und mit diesen drei herbstlichen Strängen wieder aufgetaucht bin: Madelinetosh TML „Twig“ (Braun mit einem Hauch Oliv) und „Glazed Pecan“ (Curry) sowie einem Strang, den ich selbst gefärbt und „Autumn Red“ genannt habe.

Das Design wird eigentlich zweifarbig gestrickt. Da mir die drei Farben aus meinem Vorrat so gut zusammen gefallen haben und ich Lust auf eine Herausforderung hatte, fiel meine Entscheidung auf eine dreifarbige Variante.

An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich es super cool von Isabell finde, dass sie ihren Teststrickerinnen erlaubt, kleine Abänderungen vorzunehmen. Ich kann nur empfehlen, auch mal die anderen Projekte auf Ravelry durchzugucken, weil es z.B. bei den Ärmeln zusätzliche Muster gab oder diese in der Kontrastfarbe abgekettet wurden. Letzteres habe ich auch gemacht. 😉

Wie ich bereits gesagt habe, war dieses Projekt für mich eine kleine Herausforderung. Ich würde mich was Colorwork angeht, nämlich eher als Anfängerin bezeichnen. Der einzige Pullover, den ich bisher mit teilweise zwei Fäden gestrickt habe, war der „Zweig“ von Caitlin Hunter. Ich denke, dass der „Night Groove“ zweifarbig auch für Colorwork-Anfänger gut zu bewältigen ist. Bei meiner dreifarbigen Version hatte ich etwas mit dem Sichern der langen Spannfäden zu kämpfen (bei einer zweifarbigen Version wären diese nicht so lang). Es hat aber am Ende alles ganz gut geklappt und ich finde, dass die Passe schön gleichmäßig geworden bin, worauf ich auf jeden Fall stolz bin. 🙂 Natürlich gibt es da immer Luft nach oben. Das ist das Tolle am Stricken! Es gibt sooo viele verschiedene Techniken und man lernt mit jedem Projekt etwas dazu.

Unter den Armen ist der Pulli – zumindest bei mir – luftig geschnitten. Das hat aber den Vorteil, dass dort die Wolle nicht so schnell filzen kann. Die Passform ist echt gemütlich und es hat viel Spaß gemacht, nach dieser Anleitung zu stricken. Das Colorwork-Muster ist auch sehr eingängig. Meinen genauen Garnverbrauch usw. habe ich wie immer auf meiner Ravelry Projektseite notiert.

*Anm.: Als TeststrickerIn erhält man die Anleitung vorab kostenlos und prüft diese im Gegenzug auf eventuelle Fehler/Unverständlichkeiten.

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